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BUAK Schlechtwettermeldung

Unter Stamm / BUAK Schlechtwetterentschädigungen… haben Sie die Möglichkeit, die BUAK Schlechtwettermeldung zu erstellen.

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Durch Anwahl der Schaltfläche Neuer Antrag kann ein neuer Antrag erstellt werden. Der erste Teilbereich betrifft die Baustellendaten.

Baustellendaten

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Zeitraum

Hier wählen Sie das Monat aus, für den der Antrag auf Schlechtwetterentschädigung gestellt werden soll.

Betriebskennzeichen

Das Betriebskennzeichen wird automatisch aus dem Klientenstamm vorgeschlagen. Über das Dropdown-Menü kann auf den Unterdienstgeber zugegriffen werden.

Bauvorhaben

Hier tragen Sie die Bezeichnung des Bauvorhabens ein.

Beginn

Hier muss der Beginn der Baustelle eingetragen werden. Dieses Datum kann natürlich auch im letzten Jahr liegen.

PLZ, Ort, Adresse und Hausnr.

Hier tragen Sie die Postleitzahl, den Ort und die genaue Adresse der Baustelle ein.

Nach erstmaliger Speicherung der Baustelle kann man diese durch Aufruf mit der F2-Taste im Feld Bauvorhaben auch für andere Anträge übernehmen.

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Es erscheint dieser Auswahlbildschirm:

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Durch Eingabe von Suchbegriffen können Sie nach einem bestimmten Bauvorhaben, Postleitzahl, Ort, Adresse oder Hausnummer suchen.

Im zweiten Bereich können Sie jene Tage markieren, an welchen auf der Baustelle zehn Schlechtwetter-Stunden überschritten wurden, sowie die Tage, an denen besondere Witterungsverhältnisse die Arbeiten unmöglich gemacht haben.

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Durch Anklicken eines Tages wird der Tag blau markiert und somit ausgewählt.

Eine Begründung, warum es zu einer Überschreitung kam bzw. welche witterungsbedingten Einschränkungen an dem Tag vorlagen, sollte auch angeführt werden.

Ab 01.08.2024 können Sie die Hitzetage im BUAK Portal geltend machen. Aufgrund steigender Temperaturen und länger anhaltende Hitzeperioden haben sich die Sozialpartner dazu verständigt, dass ab einer Temperatur von 32,5°C die Arbeit eingestellt und um Rückerstattung bei der BUAK angesucht werden kann.

Hitzetag

Durch Anwahl des Buttons Hitzetag öffnet sich die GeoSphere Austria Seite, wo Sie eine 3-Tagesprognose pro Ort abfragen können.

Kopieren

Nachdem ein Antrag gespeichert wurde, kann dieser durch Markierung des Antrages und Auswahl Kopieren kopiert werden.

Hitzetage

BUAK Schlechtwetter – Prognosemodell Hitze

Das BUAK-Prognosemodell für Hitze ergänzt die bestehende Schlechtwetterregelung für besonders heiße Arbeitstage.

Ziel des Modells ist es, Betrieben eine frühzeitige Planung von Arbeitszeiten und hitzebedingten Arbeitsausfällen zu ermöglichen.

Neben der bisherigen Regelung auf Basis der tatsächlich gemessenen Temperatur von mehr als 32,5 °C gibt es dafür eine 3-Tages-Temperaturprognose.

Grundprinzip

Zeigt die BUAK-Prognose für eine Baustelle eine Temperatur von mehr als 34 °C an, kann der Betrieb bereits im Voraus mit einem hitzebedingten Arbeitsausfall planen.

Die Prognosedaten stammen von GeoSphere Austria und werden regelmäßig für die kommenden Tage aktualisiert.

Der Grenzwert von 34 °C liegt bewusst über dem Grenzwert der normalen Hitzeregelung von 32,5 °C. Damit werden mögliche Abweichungen einer Wetterprognose berücksichtigt.

Voraussetzungen für das Prognosemodell

Das Prognosemodell kann angewendet werden, wenn:

  • für den betreffenden Tag eine Temperatur von mehr als 34 °C prognostiziert wird,
  • nach der betrieblichen Arbeitszeiteinteilung Arbeitsstunden ab 13:00 Uhr ausfallen,
  • für dieselbe Person und denselben Arbeitstag nicht gleichzeitig die normale Hitzeregelung aufgrund einer tatsächlich gemessenen Temperatur von mehr als 32,5 °C verwendet wird.

Über das Prognosemodell können maximal drei Schlechtwetterstunden ab 13:00 Uhr geltend gemacht werden.

Durch Auswahl des blauen Info-Symbols wird der folgende Tooltip angezeigt:

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Maßgeblich ist die Prognose

Für die Anwendung des Prognosemodells ist die zuvor veröffentlichte Temperaturprognose entscheidend.

Wurde für einen bestimmten Tag eine Temperatur von mehr als 34 °C prognostiziert, können die entsprechenden Schlechtwetterstunden grundsätzlich auch dann eingereicht werden, wenn die tatsächliche Temperatur später unter 34 °C bleibt.

Dadurch erhält der Betrieb Planungssicherheit und kann den Arbeitseinsatz bereits im Voraus organisieren.

Maximale Stundenanzahl

Im Prognosemodell können pro Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerin und Arbeitstag:

  • maximal 3 Stunden
  • frühestens ab 13:00 Uhr

als hitzebedingte Schlechtwetterstunden geltend gemacht werden.

Die tatsächlich möglichen Stunden hängen von der jeweiligen betrieblichen Arbeitszeiteinteilung ab.

Keine Kombination mit der normalen Hitzeregelung

Die normale Hitzeregelung und das Prognosemodell dürfen für dieselbe Person am selben Arbeitstag nicht miteinander kombiniert werden.

Wird für einen Arbeitstag das Prognosemodell verwendet, können für diesen Tag maximal drei Stunden ab 13:00 Uhr eingereicht werden.

Zusätzliche Stunden aufgrund einer tatsächlichen Temperaturüberschreitung von 32,5 °C können für diese Person an diesem Tag nicht zusätzlich geltend gemacht werden.

Dies gilt auch dann, wenn aus dem Prognosemodell weniger als drei Stunden eingereicht werden.

Hinweis

Der folgende Hinweis wird angezeigt, wenn eine der folgenden Kombinationen aktiviert ist:

  • Überschreit. tägl. SW-Stunden und Hitzetage
  • Kein SW-Tag/besond. Witter. und Hitzetage
  • Überschreit. tägl. SW-Stunden, Kein SW-Tag/besond. Witter. und Hitzetage

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Beispiel

Ein Arbeitnehmer arbeitet laut Arbeitszeiteinteilung von 07:00 bis 16:00 Uhr.

Für diesen Tag wurden mehr als 34 °C prognostiziert.

Der Betrieb beendet die Arbeit um 14:00 Uhr.

Über das Prognosemodell werden somit zwei Stunden eingereicht:

  • 14:00 bis 15:00 Uhr
  • 15:00 bis 16:00 Uhr

Steigt die tatsächliche Temperatur später über 32,5 °C, kann für diesen Arbeitnehmer an diesem Tag nicht zusätzlich auf die normale Hitzeregelung gewechselt werden.

Unterschied der beiden Hitzeregelungen

Regelung Temperatur Grundlage Stunden
Normale Hitzeregelung mehr als 32,5 °C tatsächlich gemessene Temperatur gemäß den allgemeinen Schlechtwetterbestimmungen
Prognosemodell Hitze mehr als 34 °C Temperaturprognose maximal 3 Stunden ab 13:00 Uhr
  • Normale Hitzeregelung

    Bei einer tatsächlich gemessenen Temperatur von mehr als 32,5 °C im Schatten kann Hitze als Schlechtwetter berücksichtigt werden.

    Die Entscheidung über die Einstellung der Arbeit liegt grundsätzlich beim Arbeitgeber.

  • Prognosemodell

    Bei einer prognostizierten Temperatur von mehr als 34 °C kann der Betrieb bereits im Voraus planen, die Arbeit früher einzustellen.

    Dabei können maximal drei Stunden ab 13:00 Uhr geltend gemacht werden.

Beispiel einer Temperaturprognose

Angenommen, für eine Baustelle wird folgende Prognose angezeigt:

Tag Prognose Prognosemodell möglich
Montag 33,0 °C Nein
Dienstag 34,1 °C Ja
Mittwoch 34,7 °C Ja

Für Dienstag und Mittwoch kann das Prognosemodell verwendet werden.

Für Montag ist der Grenzwert von mehr als 34 °C nicht erreicht.

Zweck des Prognosemodells

Das Prognosemodell ermöglicht eine bessere und frühzeitigere Baustellenplanung.

Insbesondere können Betriebe bereits vor Beginn eines extrem heißen Arbeitstages entscheiden:

  • ob die Arbeit früher begonnen wird,
  • ob Arbeitszeiten verschoben werden,
  • ob die Arbeit am Nachmittag beendet wird,
  • welche Arbeitnehmer betroffen sind,
  • wie die Baustelle organisatorisch vorbereitet wird.

Da sehr hohe Temperaturen häufig erst am Nachmittag auftreten, schafft die Prognose eine bessere Planbarkeit als eine ausschließlich auf tatsächlich gemessenen Temperaturen basierende Regelung.

Hinweis

Eine Kombination aus Schlechtwettertag und Hitzetag ist laut BUAK nicht möglich. Wenn beides beantragt wird, zählt der Hitzetag für die BUAK.

Dienstnehmer beim Antrag hinterlegen

Durch Anklicken des Feldes DN Liste… kommen Sie in den folgenden Bildschirm:

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Im oberen Teil wählen Sie den Dienstnehmer aus, bei dem auf dieser Baustelle Schlechtwetter-Ausfallszeiten eingetreten sind. Es werden in der Liste der Dienstnehmer nur jene angeführt, welche im BUAK-Bildschirm ein Häkchen haben und das Arbeitnehmerkennzeichen erfasst ist.

Lohnbasis

Tragen Sie hier die Lohnbasis für den Dienstnehmer ein. Im Regelfall ist hier der Ist-Stundenlohn des Dienstnehmers zu erfassen. Mit der F2-Taste oder rechtem Mausklick kann ein Vorschlag für die Lohnbasis angewählt werden, jedoch nur, wenn

  • im Schlechtwettermonat schon eine Abrechnung vorhanden ist oder

  • schon eine andere Schlechtwettermeldung vorhanden ist, dann wird der Wert von der vorherigen Schlechtwettermeldung als Vorschlag übernommen.

Ausfallzeiten infolge Schlechtwetter

Haken Sie das Feld an. Somit öffnet sich der Kalender. Dort können Sie durch Anklicken der jeweiligen Tage, die betroffenen Tage auswählen. Zusatzfunktionen und die genaue Beschreibung der Verwendung des Kalenders finden Sie rechts neben dem Kalender.

Stundeneingabe Ausfallzeiten

Nachdem Sie die Tage markiert haben, klicken Sie auf den Button Stundeneingabe Ausfallzeiten…

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Geben Sie die Ausfallstunden pro Tag ein. Es werden nur die im Erfassungsdialog markierten Tage angezeigt. Die Summe der Ausfallstunden wird im vorherigen Bildschirm angeführt und es wird die Verrechnete Entschädigung ermittelt.

Std. übernehm.

Markieren Sie im oberen Bereich den Dienstnehmer, von welchem Sie die Stunden übernehmen wollen, die Sie zuvor erfasst haben. Durch Anwahl des Feldes Std. übernehm. können zuvor erfasste Stunden und Tage von einem Dienstnehmer auf andere Dienstnehmer übernommen werden.

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Nach Auswahl des Dienstnehmers und Anwahl des Buttons Übernehmen bekommen Sie die Frage, ob Sie die Stunden auf den Dienstnehmer übernehmen wollen.

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Löschen

Durch Anwahl des Feldes Löschen wird der Dienstnehmer von dieser Baustelle gelöscht.

Prüfen

Durch Anwahl des Buttons Prüfen überprüft das Programm, ob alle relevanten Daten vollständig vorhanden sind.

Beispiel Fehlermeldung:

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Drucken…

Mit diesem Menüpunkt können Sie eine Liste für die Übermittlungsdaten an die BUAK und die Dienstnehmerdaten ausgeben.

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Auswahlkriterien

Sie können die Druckauswahl nach Antrag Nr., Zeitraum, Jahr oder Suchbegriff vornehmen.

Anträge alphabetisch sortieren

Durch Anwahl dieses Kästchens können Sie die Anträge alphabetisch sortieren.

Übermittlungsdaten BUAK ausgeben

Durch Anwahl dieses Feldes werden die Übermittlungsdaten an die BUAK ausgegeben.

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Dienstnehmerdaten ausgeben

Durch Anwahl dieses Kästchens werden die Baustellen- und Dienstnehmerdaten ausgegeben.

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Einzeldruck

Wenn mehrere Anträge ausgewählt wurden, kann durch Anwahl Einzeldruck jede Antragsnummer auf einer eigenen Seite dargestellt werden.

Erstellung Schlechtwettermeldung für BUAK-Portal

Über Bearbeiten / Elektronische Meldung BUAK / Elektronische Schlechtwettermeldung BUAK erstellen können Sie die Meldung für das BUAK-Portal erstellen.

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Wählen Sie oben das zu erstellende Monat aus. Beim Button Durchsuchen wählen Sie den gewünschten Speicherort der xml-Datei aus.

Sie können nun die erfassten Baustellen vom ausgewählten Monat markieren und mit Erstellen, die benötigte Datei für das BUAK-Portal erstellen.

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Im Registerblatt Protokoll befinden sich nun die Daten der erstellten Schlechtwettermeldung. Drücken Sie nun auf zum Senden. Es öffnet sich das BUAK-Portal.

Import Rückmeldung Schlechtwettermeldung

Speichern Sie die Rückmeldung vom BUAK-Portal in einem Ordner Ihrer Wahl ab.

Über Bearbeiten / Elektronische Meldung BUAK / Elektronische Schlechtwettermeldung BUAK Rückdatei importieren können Sie die Rückmeldung vom BUAK-Portal ins RZL-Lohn-Programm importieren.

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Wählen Sie unter Suchen die Rückmeldedatei aus und klicken Sie auf Importieren.

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Abrechnung der Schlechtwetterstunden in der Abrechnung

In der Abrechnung selbst, können die zuvor erfassten Stunden in die Abrechnung übernommen werden. Hierzu klicken Sie im Bildschirm Fixe Lohnarten im linken grauen Bereich die rechte Maustaste.

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Wählen Sie BUAK-Schlechtwetter Ausfallzeiten an.

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Durch Anwahl Werte übernehmen, werden die hier dargestellten Werte in die Abrechnung übernommen.

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