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HON Next – Handbuch

Stand:
12. Oktober 2026

1 Allgemeine Bedienung

1.1 Allgemeines

Durch die Anwahl des Menüpunktes HON (1) gelangen Sie in die Honorarverrechnung.

In der Honorarverrechnung ist es möglich, mehrere Ansichten gleichzeitig geöffnet zu haben. Die einzelnen Ansichten sind über Tab-Reiter erreichbar. So können z. B. die Notenerstellung und der Notenrückblick gleichzeitig geöffnet sein.

Über das linke Icon (2) können Sie ein Fenster aus dem Board ausdocken und anschließend wieder ins RZL Board eindocken.

Weitere Informationen zur allgemeinen Bedienung, wie zum Beispiel zu den Listenfunktionen oder zum Listenfiltern etc., finden Sie im Handbuch Board ab den Seiten 6 ff beschrieben.

Generationen sind immer ab einem bestimmten Datum gültig. D. h., die Einstellungen, die vor diesem Datum gespeichert sind, sind dann bis zum Zeitpunkt der neuen Generation gültig.

Im Honorarverrechnungsprogramm gibt es des Öfteren die Möglichkeit, Generationen anzulegen. Die Anlage einer Generation ist bei allen Menüpunkten dieselbe Vorgehensweise.

Beispiel: Sie möchten eine neue Generation für eine Tätigkeit anlegen.

Sie klicken immer auf den Button Generation (1). Danach wird Ihnen der Zeitstreifen der Generation eingeblendet und Sie können eine neue Generation anlegen. Wenn Sie auf „neue Generation**“ (2) geklickt haben, öffnet sich ein Dialogfenster, in welchem Sie das Datum, ab welchem die, in unserem Beispiel, Tätigkeit anders berechnet werden soll, eintragen können. Wenn Sie auf „Anlegen“ klicken, wird die Generation angelegt, mit Klick auf „Abbrechen“ werden die Änderungen verworfen.

Ihnen wird nun die soeben neu angelegte Generation im Detailbereich (1) der Tätigkeit angezeigt. Nun können Sie die Einstellungen für die Tätigkeit ab der neuen Generation setzen und speichern. Die neue Generation ist mit einem ab-Datum (2) gekennzeichnet. Dieses Datum finden Sie auch im linken Bereich (3).

Mit dem Berechtigungssystem kann der Benutzerverwalter im RZL Board zentral die Rechte steuern. Einzelne von RZL festgelegte Programmfunktionen können mit unterschiedlichen Berechtigungen versehen werden und Sie können Berechtigungen für verschiedene Klientengruppen festlegen. Eine detaillierte Beschreibung für das Berechtigungssystem finden Sie im Handbuch RZL Board.

Folgende RZL-Rollen gibt es im Berechtigungssystem Basis für HON Next:

  • Honorarverrechnung
    Die Rolle ermöglicht einen vollständigen Zugriff auf die HON Next und damit auf alle Ansichten und Funktionen der Honorarverrechnung. Darin beinhaltet sind unter anderem die Notenerstellung, zentrale Leistungserfassung, Auswertungen und die honorarverrechnungsbezogenen Stammdaten und Einstellungen (= vorher Haken beim Mitarbeiter – darf HON Modul benutzen).

Folgende RZL-Rollen gibt es im Berechtigungssystem Premium für HON Next:

  • HON-Verwaltung

    Diese Rolle ermöglicht die Verwaltung von sämtlichen honorarverrechnungsbezogenen Stammdaten in der HON Next, wie Tätigkeiten, Tarifschemata, Arbeitszeitmodelle usw., sowie auch bei den Klienten, Mitarbeitern und Unternehmensbereichen. Zusätzlich können auch sämtliche Einstellungen in der HON Next angepasst werden (keine Notenerstellung oder Auswertungen).

  • HON-Notenerstellung

    Diese Rolle ermöglicht einerseits die vollständige Durchführung des Workflows der Honorarnotenerstellung von Erstellung, Bearbeitung, Notenrückblick, Finalisierung, Druck usw. Zudem ermöglicht diese Rolle das Verwalten aller verrechnungsbezogenen Bewegungsdaten wie Leistungen, Pauschalen, Akonten, Anzahlungen und automatische Rabatte (keine honorarverrechnungsbezogenen Stammdaten verwalten).

  • HON-Auswertungen

    Diese Rolle ermöglicht das Erstellen von Auswertungen in den Bereichen Umsatz, Leistungen und Pauschalverrechnungen.

  • Leistungserfassung

    Diese Rolle ermöglicht den Zugriff auf die LE Next und in weiterer Folge das Erfassen von Leistungen.

Mit dem Berechtigungssystem Premium haben Sie auch die Möglichkeit, selbst Rollen zu erstellen und diese nach Ihren Vorstellungen zu gestalten.

Im Bereich von HON Next stehen Ihnen folgende Einstellungen zur Verfügung:

  • Honorarnoten verwalten
    Honorarnoten, Gutschriften und Pauschalschlussnoten erstellen, bearbeiten, finalisieren, zurücksetzen und löschen.

  • Honorarnoten anzeigen

    Öffnen der Notenübersicht, Aufruf der Notendetails, des Notenrückblicks und Drucken der Honorarnoten.

  • Auswertungen
    Umsatz-, leistungs- und pauschalbezogene Auswertungen erstellen und einsehen.

  • HON-Einstellungen bearbeiten
    Grundeinstellungen für die Honorarverrechnung und Mitarbeiterleistungserfassung festlegen.

  • HON-Stammdaten bearbeiten
    Stammdaten in der HON Next wie zum Beispiel Tätigkeiten, Tarifschemata, Arbeitszeitmodelle und Notenvorlagen erstellen, bearbeiten und löschen. Zusätzlich können die honorarbezogenen Stammdaten der Unternehmensbereiche bearbeitet werden.

  • HON-Mitarbeiter verwalten
    Honorarbezogene Stammdaten der Mitarbeiter einsehen und verwalten. Zusätzlich können in der HON Next Überstundenauszahlungen erfasst werden und die Urlaubskartei sowie der Arbeitszeitkalender eingesehen werden.

  • HON-Klientenstammdaten bearbeiten
    Honorarbezogene Stammdaten der Klienten einsehen und verwalten.

  • Zentrale Leistungserfassung
    Leistungen, Pauschalen, wiederkehrende Pauschalen, Akonten, Anzahlungen und automatische Rabatte/Aufschläge in der HON Next erstellen, bearbeiten und löschen.

  • Leistungserfassung
    Leistungen in der LE Next erfassen, freigeben und löschen. Persönliche Arbeitszeitkalender und Urlaubskartei einsehen. Einstellungen für die eigene Leistungserfassung festlegen.

1.2 Hilfreiche Shortcuts

ShortcutFeld / FensterBeschreibung
STRG + A---Alle Mitarbeiter markieren.
F2---Im Feld Tätigkeit-Nummer oder Klienten-Nummer Tätigkeiten oder Klienten aufrufen.
STRG + N---Neue Verrechnungsgruppe anlegen
ENTF---Dialogfenster beenden/Eingabe abbrechen
him Eingabedialog Datum für eine neue LeistungHeute eintragen
gim Eingabedialog Datum für eine neue LeistungGestern eintragen
mim Eingabedialog Datum für eine neue LeistungMorgen eintragen
vim Eingabedialog Datum für eine neue LeistungVorgestern eintragen
üim Eingabedialog Datum für eine neue LeistungÜbermorgen eintragen
Strg + Gim NotenerstellungsdialogGruppierung
Strg + Dim NotenerstellungsdialogZeile drucken
Strg + Mim NotenerstellungsdialogAutomatische Verteilung auf Mitarbeiter
Strg + Shift + Mim NotenerstellungsdialogAutomatische Verteilung ohne Mitarbeiter
Strg + Tim NotenerstellungsdialogManuelle Verteilung
Strg + Wim NotenerstellungsdialogZu-/Abschlag verwerfen
Einfgim NotenerstellungsdialogNeue Tätigkeit einfügen
STRG + F6im NotenerstellungsdialogLeistungszeile einfügen
F6im NotenerstellungsdialogLeistungszeile bearbeiten
Leertasteim NotenerstellungsdialogZeile verrechnen
Strg + Pfeil Rechts/Linksim NotenerstellungsdialogAlle Zeilen anzeigen/verbergen
F8im NotenerstellungsdialogRabatt einfügen
Strg + F8im NotenerstellungsdialogPositionsrabatt einfügen
Alt + Sim NotenerstellungsdialogSpeichern & Schließen der Note
Strg + Pfeil rauf/runterim NotenerstellungsdialogVerschiebt die Tätigkeit/Verrechnungsgruppe
F11in Notenerstellung + NotenübersichtÖffnet den Notenrückblick
F12in Notenerstellung + NotenübersichtÖffnet die Druckvorschau
Strg + Obei den NotenvorschlägenOffene Leistungen anzeigen
Strg + Pin Notenerstellung + NotenübersichtNote drucken

1.3 Sonstige Funktionen

Über den Punkt Liste exportieren können die angezeigten Daten in folgenden Formaten exportiert werden:

  • PDF
  • XLS
  • XLSX
  • CSV
  • TXT
  • DOCX

Wird auf eines der oben genannten Formate geklickt, öffnet sich der Speichern unter-Dialog. Sie können nun den Speicherort wählen und den Dateinamen vergeben.

Nachfolgend erhalten Sie nach dem Export die Abfrage, ob Sie die exportierte Liste öffnen wollen. Wenn Sie auf Öffnen klicken, öffnet sich das Dokument am Bildschirm.

Mittels der Schaltfläche Liste drucken öffnet sich die RZL-Druckvorschau.

Die RZL-Druckvorschau bietet Ihnen nachfolgende Möglichkeiten.

Über die Schaltfläche Drucken (1) können Sie die Liste ausdrucken.

Wenn Sie auf RZL PDF-Manager (2) klicken, wird die Liste in den RZL-PDF-Manager Premium geöffnet.

Die Schaltfläche Seiten-Setup (3) ermöglicht Ihnen, Seiteneinstellungen zu definieren. Sie können im Seiten-Setup die Papiergröße auswählen, die Ausrichtung einstellen und die Seitenränder definieren.

Mittels der Navigation (4) können Sie die Seiten in der RZL- Druckvorschau wechseln.

Im Bereich Zoom (5) können Sie die Vorschau verkleinern, vergrößern oder zoomen.

Der Bereich Dokument exportieren … (6) ermöglicht Ihnen den Export der Liste in den Formaten PDF, XLS, XLSX, CSV, TXT und DOCX.

Wird auf eines der oben genannten Formate geklickt, öffnet sich der Speichern unter-Dialog. Sie können nun den Speicherort wählen und den Dateinamen vergeben.

Nachfolgend erhalten Sie nach dem Export die Abfrage, ob Sie die exportierte Liste öffnen wollen. Wenn Sie auf Öffnen klicken, öffnet sich das Dokument am Bildschirm.

1.4 Hilfsmittel

In HON Next haben Sie über Hilfsmittel / Notizzettel die Möglichkeit, sich Notizen für die Honorarverrechnung zu hinterlegen. Beim täglichen erstmaligen Programmstart wird der Notizzettel automatisch angezeigt. Diese Möglichkeit kann auch deaktiviert werden.

Ebenfalls unter Hilfsmittel steht Ihnen der RZL-Rechner zur Verfügung.

2 Stammdaten HON Next

2.1 Allgemeines

Über den Reiter Stammdaten werden Ihnen die verschiedenen Stammdaten der Honorarverrechnung aufgelistet.

2.2 Verrechnungsgruppen

Verrechnungsgruppen werden für die Leistungserfassung, Notenerstellung und Kontierung für die Finanzbuchhaltung benötigt.

Wählen Sie den Menüpunkt Stammdaten – Verrechnungsgruppen aus, um Verrechnungsgruppen anzulegen bzw. zu verwalten. Es öffnet sich ein eigener Tab für die Verrechnungsgruppen. Verrechnungsgruppen sind übergeordnet, ihnen werden Tätigkeiten zugeordnet und später in der Notenerstellung selbst kann nach Verrechnungsgruppen gefiltert werden.

Sie können entweder über die Schaltfläche Neue Verrechnungsgruppe im unteren Bereich oder im oberen Bereich über die Schaltfläche Neue Verrechnungsgruppe Verrechnungsgruppen anlegen. Ebenso besteht die Möglichkeit, eine neue Verrechnungsgruppe über den Shortcut STRG+N neu anzulegen.

Die Bezeichnung der Verrechnungsgruppe und die Bezeichnung der Verrechnungsgruppe in der Note müssen eingetragen werden. Wenn Sie die Bezeichnung eintippen, wird automatisch diese Bezeichnung auch in das Feld Bezeichnung in Note übernommen. Sie können die Bezeichnung in der Note noch abändern.

Sie können im Reiter Buchhaltung pro Verrechnungsgruppe ein Erlöskonto für USt-pflichtige Tätigkeiten, ein Erlöskonto für nicht USt-pflichtige Tätigkeiten sowie Erlöskonten für Reverse Charge hinterlegen. Diese hinterlegten Konten werden später für die Kontierung von abgerechneten Leistungen verwendet. Der gültige Nummernbereich für die Konten ist von 1-999999999. Wird ein Konto von Ihnen eingetragen, so erfolgt keine Überprüfung, ob dieses Konto in der Finanzbuchhaltung vorhanden ist.

Ebenfalls kann im Reiter Buchhaltung eine Kostenstelle für die Verrechnungsgruppe hinterlegt werden. Der gültige Nummernbereich für die Kostenstelle ist von 1-999999999. Bei den Tätigkeiten können abweichende Kostenstellen hinterlegt werden.

Weiters ist es möglich, der Verrechnungsgruppe einen abweichenden Rechnungssteller zuzuordnen. Wird hier eine abweichende Eingabe getroffen, werden bei der Notenerstellung nicht die Stammdaten des dem Klienten zugeordneten Unternehmensbereichs Unternehmensbereiche gewählt, sondern jene des abweichenden Rechnungsstellers. Bei der Notenerstellung erhalten Sie pro Klient pro Rechnungssteller einen Notenvorschlag Notenvorschläge.

Über das Feld Verrechnungsart kann definiert werden, ob nur die Summe der Verrechnungsgruppe auf der Note abgebildet wird oder die Summen je Tätigkeiten der Verrechnungsgruppe.

Auf der Note für den Klienten wird nur der Verrechnungsgruppenname inkl. Summe angedruckt.

Mit Klick auf den Button Speichern schließen Sie die Neuanlage der Verrechnungsgruppe ab.

Die Reihenfolge der Verrechnungsgruppen können Sie mit Drag & Drop verändern (1). Wählen Sie das Symbol aus und ziehen Sie mit der Maustaste die Verrechnungsgruppe an die gewünschte Stelle. Mit Klick auf Details (2) können Sie sich die Details der Verrechnungsgruppe anzeigen lassen und zum Beispiel die Bezeichnung ändern.

Verrechnungsgruppen können über den Button Verrechnungsgruppe löschen, oder über das Kontextmenü nur gelöscht werden, wenn diese keiner Tätigkeit zugeordnet wurden. Mit der ENTF-Taste als Shortcut können Sie ebenso eine Verrechnungsgruppe löschen.

2.3 Tätigkeiten

Auf Tätigkeiten werden Leistungen erfasst, die entweder verrechenbar sind oder nicht verrechnet werden. Diese Tätigkeiten werden später in der Leistungserfassung von Ihren Mitarbeitern erfasst und von Ihnen nach der Erfassung verrechnet.

Wählen Sie den Menüpunkt Stammdaten – Tätigkeiten aus, um Tätigkeiten anzulegen bzw. zu verwalten. Es öffnet sich ein eigener Tab für die Tätigkeiten.

Neue Tätigkeiten können Sie entweder über die Schaltfläche im Ribbon (1) Neue Tätigkeit oder über die Schaltfläche (2) Neue Tätigkeit im rechten unteren Bereich anlegen.

Nun öffnet sich im unteren Bereich die Eingabe für eine neue Tätigkeit. Als Erstes müssen Sie eine Nummer für die Tätigkeit vergeben. Danach die Bezeichnung und die Bezeichnung in Note eintragen (1).

Im Feld Bezeichnung in Note (3) können die Stundenanzahl, der Stundensatz, die Einheitenanzahl und der Einheitensatz automatisch durch Verwendung nachstehender Platzhalter (Aufruf mit rechter Maustaste) eingetragen werden.

{StundenAnzahl} Stundenanzahl

{StundenSatz} Stundensatz (Betrag/Stundenanzahl)

{EinheitenAnzahl} Einheitenanzahl

{EinheitenSatz} Einheitensatz (Betrag/Einheitenanzahl)

Nachfolgend werden Ihnen die einzelnen Optionen im Reiter Allgemein (2) erläutert.

Verrechenbar

Ist die Tätigkeit verrechenbar, so ist hier ein Haken zu setzen. Beispiele hierfür sind Finanzbuchhaltung, Lohnverrechnung etc.

USt-pflichtig

Falls die Tätigkeit USt-pflichtig behandelt werden soll, setzen Sie hier den Haken.

Außerhalb der AZ

Handelt es sich um eine Tätigkeit, die außerhalb der Arbeitszeit ist, wie zum Beispiel Behördengänge, Krankenstand, Arztbesuche, Urlaub, Feiertage, so setzen Sie hier den Haken.

Nicht in Pauschale

Sollen bestimmte Tätigkeiten nicht über die Pauschale, sondern zusätzlich abgerechnet werden, ist in den Stammdaten der Tätigkeiten die Option Nicht in Pauschale zu aktivieren. Diese Tätigkeit wird zusätzlich zur Pauschalzeile in der Note angeführt und abgerechnet. Weiters wird diese Tätigkeit beim Pauschalausgleich ausgeschlossen.

Urlaub

Handelt es sich um eine Urlaubstätigkeit, setzen Sie den Haken für Urlaub. Der erfasste Urlaubskonsum kann so in der Urlaubskartei und im Urlaubssaldo berücksichtigt werden. Bei Tätigkeiten außerhalb der Arbeitszeit kann so die Unterbrechung der Arbeitszeit ermittelt werden. Es kann mehrere Urlaubstätigkeiten geben – empfohlen wird aber nur eine.

Krankenstand

Handelt es sich um einen Krankenstand, setzen Sie den Haken für Krankenstand. Der Krankenstand ist nur anwählbar, wenn er weder verrechenbar noch USt-pflichtig ist und außerhalb der AZ liegt. Es kann mehrere Krankenstandstätigkeiten geben.

Feiertag

Ist die Tätigkeit eine Feiertagstätigkeit, ist beim Feiertag ein Haken zu setzen.

Achtung: Es darf nur eine Tätigkeit geben, die als Feiertag definiert wurde. Dies wird auch vom Programm überprüft. Dadurch kann die Erfassung der Feiertage automatisch erfolgen.

Spesen

Für die Anlage einer Spesentätigkeit ist die Option Spesen zu aktivieren. Eine Spesentätigkeit muss verrechenbar sein. Bei der Notenerstellung wird eine Spesentätigkeit gleich wie eine verrechenbare Leistung behandelt. Bei den Umsatzstatistiken werden Spesen extra dargestellt.

Projektzeitraum in Note

Die Option Projektzeitraum in Note ist initial bei allen verrechenbaren Tätigkeiten aktiv und gilt generationsübergreifend. Wird die Option deaktiviert, wird der Projektzeitraum nicht auf der Note angedruckt.

Betrag in Note

Die Option Betrag in Note ist initial bei allen verrechenbaren Tätigkeiten aktiv und gilt generationsübergreifend. Wird die Option deaktiviert, wird der Betrag dieser Tätigkeit nicht auf der Note angedruckt, sondern zu einer anderen Tätigkeit der gleichen Verrechnungsgruppe dazu addiert.

Projektzeitraumeingabe verpflichtend

Wird die Tätigkeit bei der Leistungserfassung ausgewählt, so muss der Leistungserfasser verpflichtend einen Projektzeitraum eintragen.

Uhrzeiteingabe verpflichtend

Wird die Tätigkeit bei der Leistungserfassung ausgewählt, so muss der Leistungserfasser verpflichtend die Uhrzeit (von/bis) eintragen.

Texteingabe verpflichtend

Wird die Tätigkeit bei der Leistungserfassung ausgewählt, so muss der Leistungserfasser verpflichtend einen Text eintragen.

Leistungstext in Note übernehmen

Ist diese Option gesetzt, wird der Text aus der Leistungserfassung der Mitarbeiter automatisch in die Note übernommen. Der Text wird dann statt dem Feld Bezeichnung in der Note gedruckt. Sollte kein Text eingegeben werden, wird die Bezeichnung in Note verwendet. Texte aus mehreren verschiedenen Leistungen werden mit einem Zeilenumbruch getrennt.

Verrechnungsgruppe

Die Tätigkeiten müssen einer Verrechnungsgruppe (3) zugeordnet werden. Weitere Informationen zu Verrechnungsgruppen finden Sie im Kapitel Verrechnungsgruppen.

Verrechnungsart

Hier (4) haben Sie die Auswahl zwischen

  • Stunden

  • Einheiten

  • Stunden oder Einheiten

  • Stunden und Einheiten

  • Betrag

Je nachdem, wie Sie die Leistung, die auf die Tätigkeit erfasst wird, abrechnen wollen, stehen Ihnen obige Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Die Auswahl, die Sie hier treffen, hat Auswirkungen auf die Leistungserfassung Ihrer Mitarbeiter. Wenn Sie beispielsweise Einheiten auswählen, so muss bei der Erfassung auf die Tätigkeit vom Mitarbeiter die Anzahl der Einheiten eingetragen werden.

Unterschied Stunden und Einheiten / Stunden oder Einheiten

Bei der Verrechnungsart Stunden und Einheiten müssen im Zuge der Leistungserfassung die Stunden und die Einheiten eingegeben werden. Es werden die angefallenen Stunden sowie die erfassten Einheiten verrechnet.

Bei der Verrechnungsart Stunden oder Einheiten müssen im Zuge der Leistungserfassung nur die Stunden erfasst werden, die Eingabe der Einheiten ist optional. Es werden initial die angefallenen Stunden verrechnet. Während der Notenerstellung kann die Verrechnung jedoch nach Stunden oder Einheiten erfolgen, sofern beides vom Mitarbeiter erfasst wurde (vgl. Verrechnung nach Stunden oder Einheiten)

Optionen im Reiter Buchhaltung:

Erlöskonto

Standardmäßig wird das bei der Verrechnungsgruppe hinterlegte Erlöskonto übernommen (gilt für alle drei möglichen Erlöskonten). Dieses Konto wird in grauer Schriftfarbe und kursiv geschrieben dargestellt. Wurde der Haken USt-pflichtig ausgewählt, so wird das bei der Verrechnungsgruppe hinterlegte Erlöskonto für USt-pflichtige Tätigkeiten vorgeschlagen, andernfalls wird das Erlöskonto für nicht USt-pflichtige Tätigkeiten vorgeschlagen. Sie können jedoch das Erlöskonto abweichend von der Verrechnungsgruppe bei der Tätigkeit eintragen. Wenn Sie dies machen, wird das abweichend eingetragene Erlöskonto in schwarzer Schriftfarbe dargestellt. Das abweichend hinterlegte Erlöskonto bei der Tätigkeit ist generationsübergreifend, kann optional eingetragen werden und es wird nicht überprüft, ob das eingetragene Konto in der Finanzbuchhaltung vorhanden ist. Der Nummernbereich für die Erlöskonten ist von 1- 999999999.

Kostenstelle

Standardmäßig wird die bei der Verrechnungsgruppe hinterlegte Kostenstelle übernommen. Sie haben pro Tätigkeit die Möglichkeit, eine abweichende Kostenstelle zu hinterlegen (Nummernbereich 1-999999999). Bei der Erstellung der Buchungen für die Buchhaltung, werden die Erlöse auf die Kostenstellen aufgeteilt.

Wenn Sie alle Einstellungen getroffen haben, können Sie Ihre Tätigkeit über den Button Speichern abspeichern.

Tätigkeitsnummern können über das Bleistiftsymbol (1), über das Kontextmenü oder über die Schaltfläche Tätigkeitsnummer ändern (2) geändert werden.

Bereits vorhandene Tätigkeiten werden in einer Tabellendarstellung (3) dargestellt. Dabei ist auf einen Blick ersichtlich, welche Optionen Sie bei welchen Tätigkeiten gesetzt haben.

Wollen Sie eine bereits bestehende Tätigkeit ab einem bestimmten Zeitpunkt anders abrechnen bzw. erfassen lassen, so können Sie für die bereits bestehende Tätigkeit eine neue Generation vergeben. Dazu wählen Sie die entsprechende Tätigkeit aus und blenden die Details ein. Im linken Bereich befindet sich die Schaltfläche „Generation“. Klicken Sie einmal auf diese Schaltfläche (1). Sie können nun über die Schaltfläche „neue Generation“ (2) die Tätigkeit ab einem bestimmten Zeitpunkt anders erfassen bzw. abrechnen lassen.

Wenn Sie auf neue Generation (2) geklickt haben, öffnet sich ein Dialogfenster, in welchem Sie das Datum, ab welchem die Tätigkeit anders berechnet werden soll, eintragen können. Wenn Sie auf Anlegen klicken, wird die Generation angelegt, mit Klick auf Abbrechen werden die Änderungen verworfen.

Ihnen wird nun die soeben neu angelegte Generation im Detailbereich (1) der Tätigkeit angezeigt. Nun können Sie die Einstellungen für die Tätigkeit ab der neuen Generation setzen und speichern. Die neue Generation ist mit einem ab Datum (2) gekennzeichnet. Dieses Datum finden Sie auch im linken Bereich (3).

Tätigkeiten können über den Button Tätigkeit löschen nur gelöscht werden, falls keine Leistungen auf diese Tätigkeit erfasst wurden. Ebenso ist es möglich, eine Tätigkeit über das Kontextmenü zu löschen.

Falls eine bestimmte Tätigkeit für die Leistungserfassung gesperrt werden soll, können Sie diese für einen bestimmten Zeitpunkt oder ab einem bestimmten Tag sperren.

Sie können über Generationen die Zeiträume steuern. Wenn die Tätigkeit nicht mehr erfasst werden soll, so können Sie ein bis Datum bei der gültigen Generation setzen. Dazu wählen Sie die gewünschte Tätigkeit aus, klicken Sie auf Details und auf die Schaltfläche Generation. Anschließend wählen Sie Generation bearbeiten aus.

Nun öffnet sich ein Dialogfenster, in welchem Sie das Datum eintragen können, bis zu dem die Leistung in der Leistungserfassung von den Mitarbeitern erfasst werden kann.

Klicken Sie auf Übernehmen, um die Einstellungen zu speichern.

Deaktivierte Tätigkeiten werden in der Übersicht der Tätigkeiten grundsätzlich ausgeblendet. Sie können sich diese Tätigkeiten jedoch über die Schaltfläche Vergangene Tätigkeiten anzeigen wieder einblenden lassen. Deaktivierte Tätigkeiten werden in der Tabelle in grauer Schriftfarbe dargestellt.

2.4 Tarifschemata

Ein Tarifschema dient dazu, unterschiedliche Stundensätze oder Einheitssätze für Mitarbeiter oder Klienten, abweichend vom Standard-Tarifschema, zu definieren. Diese Tarifschemata können in den Stammdaten des Mitarbeiters oder des Klienten hinterlegt werden. Somit wird gewährleistet, dass mit dem hinterlegten Tarifschema abweichend vom Standardschema die Verrechnung erfolgt.

Wählen Sie den Menüpunkt Stammdaten – Tarifschemata aus, um Tarifschemata anzulegen bzw. zu verwalten. Es öffnet sich ein eigener Tab für die Tarifschemata.

Sie haben die Möglichkeit, verschiedene Schemata auf unterschiedlichen Kategorien zu definieren. Beim Punkt Verwendungen wird Ihnen angezeigt, bei welchen Klienten oder Mitarbeitern Sie das jeweilige Tarifschema hinterlegt haben.

Über den kleinen Pfeil (1) neben den Verwendungen können Sie sich alle dem Tarifschema zugeordneten Mitarbeiter/Klienten anzeigen lassen.

Mithilfe diverser Gruppierungs- und Filtermöglichkeiten können Sie sich hier einen Überblick über die Tarifschemata und deren Zuordnungen verschaffen. Weiters haben Sie hier die Möglichkeit, neue Tätigkeiten mehreren Tarifschemata zuzuordnen.

Die Gruppierung der Tarifschemata nach Art - Bezeichnung - Generation ist fest vorgegeben, jedoch kann innerhalb der Gruppierung gefiltert und/oder sortiert werden.

Weiters haben Sie die Option, sich hier alle Details zum jeweiligen Tarifschema einblenden zu lassen. Mithilfe des kleinen Pfeilsymbols (1) werden die jeweiligen Stunden-/Einheitensätze inklusive der zugeordneten Tätigkeiten je Generation angezeigt.

Standardmäßig wird Ihnen hier nur die aktuell gültige Generation abgebildet. Möchten Sie auch vergangene Generationen sehen, können Sie sich diese mithilfe der Schaltfläche Vergangene Generationen anzeigen anzeigen lassen.

Vergangene Generationen werden Ihnen in der Auflistung der Generationen in grauer Schrift dargestellt.

Innerhalb der Auflistung der einzelnen Tarifschemata können die einzelnen Spalten auch wieder gefiltert werden. Wenn Sie auf eine Überschriftenspalte klicken, wird ein blaues Filtersymbol angezeigt – nun können Sie beispielsweise nach der Tätigkeit filtern.

Über den Button Neues Tarifschema (1 oder 2) können Sie sich ein neues Tarifschema anlegen.

Es öffnet sich im Anschluss ein Dialogfenster, in welchem Sie entscheiden, ob es ein Mitarbeiter- oder ein Klienten-Tarifschema ist, welches Sie anlegen möchten.

Wenn Sie auf „OK“ klicken, öffnet sich die Neuanlage.

Zuerst müssen Sie den Namen (1) für das Tarifschema vergeben. Im rechten Bereich finden Sie die noch nicht zugeordneten Tätigkeiten (2). Diese können Sie je nachdem, ob nach Stundentarifen oder Einheitstarifen (4) abgerechnet werden soll, mittels Drag and Drop (3) in die gewünschte Position ziehen. Im rechten Feld neben der Anmerkung kann ein Stundensatz (5) bzw. Einheitssatz hinterlegt werden. Weiters ist es möglich, eine wertmäßige oder prozentuelle Abweichung zum Standardtarif zu definieren (5). Sie können auch noch eine Anmerkung hinterlegen (6).

Verminderungen (Prozent oder Wert) sind mit einem negativen Vorzeichen einzugeben.
Stunden- bzw. Einheitensätze können nicht mit negativen Vorzeichen eingegeben werden.

Wenn Sie auf Speichern klicken, werden Ihre Einstellungen gespeichert.

Soll ein bestimmter Stundensatz gelöscht werden, so können Sie dies mit dem Papierkorb-Symbol (1) veranlassen. Nicht zugeordnete Tätigkeiten können einfach mittels Drag & Drop zum gewünschten Satz gezogen werden (2). Vergangene Tätigkeiten (3) können ebenso, falls notwendig, eingeblendet werden.

Mit der Schaltfläche Tarifsätze anpassen können Sie übergreifend die Tarifsätze der einzelnen Tarifschemata prozentuell anpassen.

Nachdem Sie Tarifsätze anpassen gewählt haben, müssen Sie zuerst eingeben, ab welchem Datum die neuen Tarifsätze gelten. Mit diesem Datum wird in den jeweiligen Tarifschemata eine neue Generation angelegt.

Mit der Schaltfläche Weiter erhalten Sie eine Liste aller angelegten Tarife. Hier können Sie nun die Veränderung in Prozent inkl. der Rundung definieren sowie jene Tarife auswählen, welche angepasst werden sollen.

Über die Spalten Alter Satz und Neuer Satz ist die Veränderung ersichtlich.

Rundung
Bei allen Rundungsoptionen wird kaufmännisch gerundet (bis vier abrunden und ab fünf aufrunden).

Bsp.: Rundung bei einem Tarifsatz von 75 € und einer prozentuellen Erhöhung von 3 %

  • Zwei Nachkommastellen -> neuer Wert 77,25 € (3 %)

  • Ganze Euro -> neuer Wert 77 € (2,67 %)

  • Zehner -> 80 € (6,67 %)

Mit der Schaltfläche Weiter gelangen Sie nun zu einer Zusammenfassung der hinterlegten Änderungen. Weicht die relative Veränderung aufgrund der Rundung von der definierten Veränderung in Prozent ab, ist der Wert gelb hinterlegt.

Mit Speichern wird die Änderung gespeichert (=eine neue Generation mit den definierten Werten wird in den jeweiligen Tarifschemata angelegt).

Mitarbeiter- oder Klienten-Tarifschemata können über die Schaltfläche Tarifschema duplizieren oder über das Kontextmenü kopiert werden. Sie erhalten somit ein Duplikat des Tarifschemas ohne Verwendungen bei den Mitarbeitern oder Mandanten, d.h. ohne Zuordnung zu diesen und müssen nicht noch einmal alles neu von vorne anlegen.

Ein Tarifschema kann nur gelöscht werden, wenn es bei keinem Mitarbeiter oder Klienten hinterlegt wurde. Über die Schaltfläche Tarifschema löschen im Ribbon oder über das Kontextmenü können Sie somit ein Tarifschema löschen.

Zuordnung eines Mitarbeiter- oder Klienten-Tarifschemas
Abschnitt betitelt „Zuordnung eines Mitarbeiter- oder Klienten-Tarifschemas“

Die Zuordnung eines von Ihnen angelegten Mitarbeiter-Tarifschemas erfolgt im RZL-Board unter dem Bereich Stamm, im Bereich Personen/Klientenverwaltung beim jeweiligen Mitarbeiter, der abweichend vom Standard-Tarifschema ist. Beim Auswahlfeld Mitarbeiter-Tarifschema können Sie das gewollte Schema auswählen und hinterlegen.

Wollen Sie ein abweichendes Klienten-Tarifschema bei gewissen Klienten hinterlegen, so wählen Sie im RZL-Board den Bereich Stamm und anschließend Personen/Klientenverwaltung aus. Klicken Sie auf Klienten und wählen Sie den gewünschten Mandanten mit Doppelklick aus.

Im Klientenstammdaten-Bereich haben Sie die HON-Einstellungen zur Auswahl. Sie haben im Bereich HON beim Klienten-Tarifschema nun die Möglichkeit, ein abweichendes Tarifschema für den gewählten Klienten zu hinterlegen.

Die Schaltfläche Tätigkeiten zuordnen hilft Ihnen dabei, neu angelegte Tätigkeiten schnell und unkompliziert den betroffenen Tarifschemata zuzuordnen bzw. eine Umorganisation der Tätigkeiten einfach durchzuführen.

Wählen Sie den betroffenen Tarif (1), wo die neue Tätigkeit hineinfällt. Hierbei sind auch Mehrfachselektionen möglich. Anschließend wählen Sie die Schaltfläche Tätigkeit zuordnen (2).

Nun müssen Sie die Tätigkeit auswählen, welche zu den ausgewählten Tarifen zugeordnet werden soll. Abschließend erhalten Sie noch eine Abfrage, ob die Änderung durchgeführt werden soll.

2.5 Arbeitszeitmodelle

Ein Arbeitszeitmodell wird benötigt, um das Ausmaß und die Lage der (fiktiven) Normalarbeitszeit der Mitarbeiter abbilden zu können. Ein Arbeitszeitmodell kann einem oder mehreren Mitarbeitern zugeordnet werden. Wenn Ihre Mitarbeiter danach in der Leistungserfassung ihre Arbeitszeiten erfassen, kann die Standardarbeitszeit, das ist die Arbeitszeit aus dem Arbeitszeitmodell, vorgeschlagen werden.

Wählen Sie den Menüpunkt Stammdaten – Arbeitszeitmodelle aus, um ein Arbeitszeitmodell anzulegen bzw. zu verwalten. Es öffnet sich ein eigener Tab für die Arbeitszeitmodelle.

Im mittleren Bereich (1) werden Ihnen die bereits von Ihnen angelegten Arbeitszeitmodelle angezeigt. Ebenso ersichtlich ist in diesem Abschnitt, bei welchen Mitarbeitern Sie das Modell hinterlegt haben, wie viele Wochenstunden definiert wurden und wie die Normalarbeitszeit an den jeweiligen Wochentagen definiert wurde. Wenn Sie ein Arbeitszeitmodell auswählen und auf Details (2) klicken, sehen Sie noch einmal die definierten Arbeitszeiten des jeweiligen Modells.

Arbeitszeitmodelle werden in den Mitarbeiterstammdaten hinterlegt. Dazu ist im RZL-Board der Bereich Stamm und anschließend unter Personen-/Klientenverwaltung der Punkt Mitarbeiter auszuwählen. Beim gewählten Mitarbeiter wählen Sie den Unterpunkt HON aus. Hier haben Sie die Möglichkeit, die in der Honorarverrechnung angelegten Arbeitszeitmodelle auszuwählen und zu hinterlegen. Wenn Sie auf Speichern klicken, werden Ihre Änderungen gespeichert.

Ein neues Arbeitszeitmodell kann entweder über die Schaltfläche „Neues Arbeitszeitmodell“ im Ribbon (3) oder über den Button im rechten Bereich (4) angelegt werden.

Sie müssen bei der Neuanlage eine Bezeichnung für das Arbeitszeitmodell, die Arbeitszeit und die Pausen eintragen. Mittels der Schaltflächen z. B. wie Mo (5) usw. können Sie die Arbeitszeiten des Tages in die nächste Zeile duplizieren. Mit Klick auf die Schaltfläche Speichern wird das Arbeitszeitmodell gespeichert. Es ist auch möglich, anstatt Beginn und Ende nur die Dauer einzutragen.

Sie können Arbeitszeitmodelle nur löschen, wenn diese nicht mehr bei Mitarbeitern in Verwendung sind. Über das Kontextmenü oder über die Schaltfläche „Arbeitszeitmodell löschen“ (6) können Sie das gewünschte Modell löschen.

2.6 Nummernbereiche

Nummernbereiche werden für die fortlaufende Nummerierung der verrechneten Honorarnoten benötigt. Sie können abweichend vom Standard-Nummernbereich auch mehrere weitere Nummernbereiche, zum Beispiel für mehrere Unternehmensbereiche, anlegen.

Wählen Sie den Menüpunkt Stammdaten / Nummernbereiche aus, um die Nummerierung der Honorarnoten zu definieren bzw. zu verwalten. Es öffnet sich ein eigener Tab für die Nummernbereiche.

Standardmäßig ist ein Standard-Nummernbereich vorhanden. Aufgrund des Standard-Nummernbereichs erfolgt die Nummerierung der Honorarnoten fortlaufend. Der Standard-Nummernbereich beginnt im definierten Monat mit der Neunummerierung der Noten (jährliche Nummerierung) oder kann als fortlaufend (fortlaufende Nummerierung) definiert werden.

Folgende Nummerierungsarten gibt es:

  • Jährliche Nummerierung:

    Bei der jährlichen Nummerierung legen Sie einen Monat fest, ab dem die Noten wieder neu nummeriert werden sollen. Bsp.: Jedes Jahr mit Jänner – letzte Note im Dezember 2023 hat die Nummer 5000, die nächste Note im Jänner 2024 beginnt dann wieder mit der Nummer 1.

  • Fortlaufende Nummerierung:

    Bei der fortlaufenden Nummerierung legen Sie einen Stichtag fest, ab dem die Noten weiter fortlaufend nummeriert werden. Bsp.: Stichtag 01.01.2023 – letzte Note im Dezember 2023 hat die Nummer 5000, die nächste Note im Jänner 2024 wird dann fortlaufend nummeriert mit der Nummer 5001.

Sie können jederzeit weitere Nummernbereiche anlegen. Im Eingabefeld Bezeichnung (1) ist der Name des Nummernbereichs einzutragen. Die Bezeichnung darf maximal 40 Zeichen lang sein. Danach ist zu definieren, ab welchem Monat (2) der Nummernbereich wieder neu nummeriert werden soll bzw. ab welchem Stichtag die fortlaufende Nummerierung gelten soll. Das nächste Eingabefeld (3) dient zur Definition der Nummerierung. Zuletzt müssen Sie noch den Nummernbereich einem Unternehmensbereich (4) zuordnen. Dazu klicken Sie auf den Pfeil und wählen mit einem Haken den gewünschten bzw. die gewünschten Unternehmensbereiche aus. Mit Klick auf den Speichern-Button werden Ihre Einstellungen gespeichert.

Beispiel: Nummernbereich Unternehmensberatung. Dieser Nummernbereich beginnt ab Jänner jeden Jahres neu mit der Nummer 100 und ist dem Unternehmensbereich RZL-Unternehmensberatung zugeordnet.

Mittels Papierkorbsymbol können Sie selbst angelegte Nummernbereiche löschen, die noch nicht verwendet wurden.

Beispiel: Nummerierung ab Jänner, Startnummer 1 wurde bisher verwendet.

Wird die Startnummer auf 1001 geändert und es gibt bereits finalisierte Noten im laufenden Jahr, wird die neue Startnummer erst im kommenden Jänner relevant.

2.7 Feiertagsverwaltung

Unter diesem Menüpunkt werden Ihnen die gesetzlichen Feiertage aufgezeigt und Sie können, falls im KV abweichende Bestimmungen zu den gesetzlichen Feiertagen geregelt sind, selbst Feiertage definieren.

Wählen Sie den Menüpunkt Stammdaten – Feiertage aus, um die Feiertage zu definieren bzw. zu verwalten. Es öffnet sich ein eigener Tab für die Feiertage.

Standardmäßig sind im linken Bereich die gesetzlichen Feiertage hinterlegt. Im rechten Bereich können Sie selbst Feiertage bzw. dienstfreie Zeiten aufgrund Ihres KV definieren.

Beispielhaft wurde in der Abbildung der Silvestertag als halber Feiertag definiert. Tragen Sie im Feld Bezeichnung den Namen des Feiertages bzw. der dienstfreien Zeit ein. Bei der Art können Sie entweder Datum oder Tage vor bzw. nach Ostern auswählen. Im Eingabefeld Datum/Tag können Sie entweder das Datum oder die Tage vor bzw. nach Ostern eintragen. Im Eingabefeld Dauer tragen Sie die Uhrzeit ein, ab welcher dienstfrei ist bzw. ob der ganze oder halbe Tag frei ist.

Wenn Sie bei Dauer halber Tag festlegen, bekommt der Mitarbeiter die Hälfte seiner persönlichen täglichen Normalarbeitszeit dienstfrei.

Wenn Sie auf Speichern klicken, werden die Änderungen gespeichert. Selbst definierte Feiertage und dienstfreie Zeiten werden immer im rechten Bereich angezeigt und können jederzeit mit dem Papierkorbsymbol gelöscht werden. Selbst definierte Tage werden ebenfalls in roter Schriftfarbe im Arbeitszeitkalender dargestellt.

2.8 Allgemeine Textbausteine

Über die allgemeinen Textbausteine haben Sie in HON Next die Möglichkeit, vorgefertigte Texte anzulegen und diese im Zuge der Leistungserfassung und/oder Notenerstellung sowie bei Akonto und Pauschalen zu nutzen.

Über den Menüpunkt Stammdaten / Allgemeine Textbausteine können Sie Textbausteine anlegen, welche alle Mitarbeiter der Kanzlei nutzen können.

Wählen Sie die Schaltfläche Neuer Textbaustein (1) und vergeben Sie eine Nummer sowie eine Bezeichnung. Im Feld Text können Sie nun selbst einen Text ergänzen oder mit Platzhaltern (2) arbeiten.

Es stehen Ihnen folgende Platzhalter zur Verfügung:

  • Projektzeitraum
  • Dauer
  • Einheiten
  • VerrechnungsgruppeBezeichnungInNote (= Name der Verrechnungsgruppe)
  • TätigkeitBezeichnungInNote (= Name der Tätigkeit)
  • Klient (Nummer, Kurzbezeichnung, Name)

Die angelegten Textbausteine können dann mit der rechten Maustaste aufgerufen werden oder man gibt direkt die Nummer des Textbausteins ein und wählt die F3-Taste – es wird gleich der jeweilige Textbaustein eingefügt.

Die Textbausteine können in der Leistungserfassung, bei der Anlage von Pauschalen und Akonto/Anzahlungen sowie in der Notenerstellung verwendet werden.

Beispiel in der Leistungserfassung:

Im Textfeld können nun mit der rechten Maustaste alle Textbausteine aufgerufen werden:

Oder Sie geben die Nummer des Textbausteins ein und wählen die F3-Taste.

Beispiel in der Notenerstellung:

Stellen Sie sich in das Bezeichnungsfeld der Tätigkeit – mit der rechten Maustaste können wieder alle Textbausteine aufgerufen werden.

Oder Sie geben die Nummer des Textbausteins ein und wählen die F3-Taste.

3 Einstellungen

3.1 Grundeinstellungen

Im Registerblatt Einstellungen können Sie die Grundeinstellungen definieren. Die Einstellungen für die Leistungserfassung der Mitarbeiter werden ebenso in diesem Registerblatt getroffen.

Wenn Sie auf den Button Grundeinstellungen klicken, öffnet sich nachfolgender Tab.

Im Drop-Down Feld können Sie einstellen, ob Sie die Leistungserfassung in Normalstunden (1 h = 60 Minuten) oder in Industriestunden (1 h = 100 Industrieminuten) führen wollen.

Beispiel für die Eingabe:

Erfasst werden eineinhalb Stunden für die Buchhaltung, sowie eine viertel Stunde zusätzliche Arbeiten:

Ansicht bei Eingabe in Normalstunden:

Ansicht bei Eingabe in Industriestunden:

Kleinste verrechenbare Zeiteinheit

Hier kann die Zeiteinheit, welche mindestens an den Klienten verrechnet wird, hinterlegt werden. Es wird jeweils auf ein Vielfaches der hinterlegten Eingabe gerundet. Um die Rundung darzustellen, wird zwischen Dauer Erfassung und Dauer Verrechnung unterschieden.

Beispiel bei hinterlegter Kleinsten verrechenbaren Einheit von einer Viertelstunde.

Die Wertberechnung erfolgt auf Basis der verrechenbaren Dauer. Die Eigenkosten werden auf Basis der erfassten Dauer ermittelt.

Die verrechenbare Dauer wird auf der Note, auf dem Notenjournal sowie bei den Umsatzstatistiken angeführt.

Verrechnungsgruppen getrennt ausweisen

Ist die Option Verrechnungsgruppen getrennt ausweisen aktiviert, wird die Note nach Verrechnungsgruppen aufgeteilt. Ist diese Option nicht aktiviert, werden nur die Tätigkeiten auf der Note ausgewiesen. Diese Einstellung wird beim Erstellen der Note gespeichert und kann für die erstellte Note nicht mehr verändert werden.

Ansicht der Note, wenn Verrechnungsgruppen getrennt ausweisen aktiviert:

Ansicht der Note, wenn Verrechnungsgruppen getrennt ausweisen deaktiviert:

Erfassungsklienten getrennt ausweisen

Mit der Option Erfassungsklienten getrennt ausweisen, werden die Erfassungsklienten auf der Note mit dem Klientennamen extra ausgewiesen. Diese Einstellung wird beim Erstellen der Note gespeichert und kann für die erstellte Note nicht mehr verändert werden.

Ansicht der Note, wenn Erfassungsklienten getrennt ausweisen aktiviert:

Alle Erfassungsklienten werden mit dem Klientennamen und den dazugehörigen Leistungen angeführt.

Sollte eine Note ohne Aufteilung auf die Erfassungsklienten erfolgen, ist die Option Erfassungsklienten getrennt ausweisen zu deaktivieren.

Note beim „Speichern & schließen finalisieren

Wählen Sie das Feld Note beim „Speichern & schließen finalisieren aus, wenn Sie keine vorläufigen Noten erstellen wollen, sondern jede Note sofort bei Fertigstellung finalisieren wollen.

Betrag bei Verrechnungsgruppenwechsel drucken & Tätigkeiten ohne Betrag vorreihen

Die Optionen Betrag bei Verrechnungsgruppenwechsel drucken und Tätigkeiten ohne Betrag vorreihen beziehen sich auf Tätigkeiten ohne Betrag in Note.

Die Option Betrag bei Verrechnungsgruppenwechsel drucken bewirkt, dass wenn die Note nicht nach Verrechnungsgruppen gegliedert ist und Tätigkeiten ohne Betrag abgerechnet werden, automatisch bevor eine neue Verrechnungsgruppe beginnt eine Summe gebildet wird.

Die Option Tätigkeiten ohne Betrag vorreihen bewirkt, dass Tätigkeiten ohne Betrag als erstes innerhalb der Verrechnungsgruppe abgerechnet werden. Grundsätzlich werden die Tätigkeiten nach den Tätigkeitsnummern absteigend in der Note aufgelistet.

Folgend werden die Optionen und deren Auswirkung anhand von Beispielen erläutert.

Beispiel 1: Es werden zwei Tätigkeiten aus der Verrechnungsgruppe Buchhaltung und eine Tätigkeit aus der Verrechnungsgruppe Lohnverrechnung abgerechnet.

Eine Tätigkeit aus der Verrechnungsgruppe Buchhaltung ist ohne Betrag definiert.

In den Grundeinstellungen sind die Optionen Verrechnungsgruppen getrennt ausweisen, Betrag bei Verrechnungsgruppenwechsel drucken und Tätigkeiten ohne Betrag vorreihen aktiv.

Auf der Note wird nun die Tätigkeit ohne Betrag (Nr. 110) vorgereiht und der Betrag wird zur nächsten Tätigkeit der gleichen Verrechnungsgruppe (Nr. 100) addiert. Es wird also gruppiert.

Beispiel 2: Gleiche Ausgangssituation wie Beispiel 1. In den Grundeinstellungen sind die Optionen Verrechnungsgruppen getrennt ausweisen, Betrag bei Verrechnungsgruppenwechsel drucken aktiv und die Option Tätigkeiten ohne Betrag vorreihen nicht aktiv.

Die Tätigkeit ohne Betrag (Nr. 110) wird nun nicht mehr vorgereiht. Dies führt dazu, dass der Betrag der Tätigkeit dennoch angedruckt wird, da er nicht mehr zu weiteren Tätigkeiten der gleichen Verrechnungsgruppe addiert werden kann.

Beispiel 3: Gleiche Ausgangssituation wie Beispiel 1. In den Grundeinstellungen ist die Option Verrechnungsgruppen getrennt ausweisen nicht aktiv und die Optionen Betrag bei Verrechnungsgruppenwechsel drucken und Tätigkeiten ohne Betrag vorreihen aktiv.

Die Verrechnungsgruppen werden nicht mehr getrennt ausgewiesen, sondern die Note ist nach Tätigkeiten gegliedert. Aufgrund der Option Tätigkeiten ohne Betrag vorreihen wird Tätigkeit Nr. 110 zu Tätigkeit Nr. 100 addiert. Da wir auch den Haken Betrag bei Verrechnungsgruppenwechsel drucken gesetzt haben, wird nun, ohne getrennten Ausweis der Verrechnungsgruppen, eine Summe pro Verrechnungsgruppe gebildet.

Anzahlungsnoten

Setzen Sie diese Option, damit Sie mit Anzahlungsrechnungen arbeiten können (vgl. Kapitel Anzahlungsrechnungen).

Rundung "Betrag in Note"

Mit dieser Option können Sie eine automatische Rundung innerhalb der Notenerstellung definieren. Es stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Keine Rundung = der berechnete Wert (Stundenanzahl*Stundensatz) wird bei der Notenerstellung vorgeschlagen

  • Kaufmännisch auf Ganze Euro oder auf Zehner = der berechnete Wert wird bei der Notenerstellung kaufmännisch gerundet.

Bsp.: Kaufmännisch runden auf ganze Euro

Berechneter Wert: 102,25 €
Wert in der Honorarnote: 102,00 €
Die 0,25 € werden automatisch als Abschlag ausgewiesen.

Kaufmännisch runden auf Zehner

Berechneter Wert: 102,25 €
Wert in der Honorarnote: 100,00 €
Die 2,25 € werden automatisch als Abschlag ausgewiesen.

  • Immer Aufrunden auf Ganze Euro oder auf Zehner = der berechnete Wert wird bei der Notenerstellung immer aufgerundet.

Bsp.: Immer aufrunden auf ganze Euro

Berechneter Wert: 102,25 €
Wert in der Honorarnote: 103,00 €
Die 0,75 € werden automatisch als Zuschlag ausgewiesen.

Immer aufrunden auf Zehner

Berechneter Wert: 102,25 €
Wert in der Honorarnote: 110,00 €
Die 7,75 € werden automatisch als Zuschlag ausgewiesen.

Notentitel

Für die Übergabe der Honorarnoten in den RZL PDF-Manager kann im Feld Notentitel eine abweichende Bezeichnung vergeben werden. Es besteht die Möglichkeit mit Platzhaltern zu arbeiten.

Folgende Platzhalter stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Note.Nummer Notennummer

  • Note.Datum Notendatum – Hier können Sie zwischen verschiedenen
    Datumsformaten wählen.

  • Klient. Nummer Klientennummer

  • Klient.Name Name des Klienten

  • Klient.DebKonto.Nummer Debitorenkontonummer des Klienten

  • Verrechnungsgruppe Name der Verrechnungsgruppe

  • VerrechnungsgruppeMitProjektzeitraum Name der Verrechnungsg.+ der abgerechnete Projektzeitraum

  • Rechnungssteller.Name Name des dem Unternehmensbereich zugeordneten Klienten

  • Rechnungssteller.Bezeichnung Bezeichnung des Unternehmensbereiches

Unter dem Feld Notentitel wird beispielhaft dargestellt, welche Werte die Platzhalter bzw. ihr gewählter Titel liefert.

Mithilfe der Option Schriftarten einbetten, können Sie definieren, ob die Schriftart in das PDF eingebettet wird oder nicht. Dies hat vor allem Auswirkungen auf die Dateigröße der Noten im PDF Format.

Grundsätzlich wird empfohlen, die Schriftarten in das PDF-Dokument einzubetten, um sicherzustellen, dass das Dokument auch auf allen Geräten, wo es geöffnet wird ident aussieht.

Wird hier auf keine Einbettung umgestellt, wird die Schriftart nicht in das PDF eingebettet. Dies verringert zwar die Dateigröße der PDF-Dokumente, führt aber dazu, dass Noten nur auf Endgeräten korrekt angezeigt werden, welche die Schrift installiert haben. Fehlt die Schrift auf dem Endgerät, erhält der Benutzer folgende Meldung und das PDF kann nicht korrekt dargestellt werden.

Mithilfe der Option Rechtschreibprüfung in den Leistungstexteingaben aktivieren, können Sie definieren, ob die Rechtschreibprüfung in der Leistungserfassung der Mitarbeiter oder auch in der Leistungserfassung in der Honorarverrechnung durchgeführt werden soll.

Note beim Finalisieren als Ausgangsbeleg in das Belegsystem übernehmen

Wurde die Option Note beim Finalisieren als Ausgangsbeleg in das Belegsystem übernehmen gesetzt, so wird nach dem Finalisieren der Honorarnote diese automatisch als Ausgangsrechnung in das Belegsystem übernommen. Der Beleg erscheint im Bereich der ungebuchten Belege in der Belegverarbeitung. Diese Option kann nur gesetzt werden, wenn Sie das Modul Belegverarbeitung lizenziert haben.

Buchungstext

Für den Buchungstext in der Buchhaltung besteht im Feld Buchungstext die Möglichkeit mit Platzhaltern zu arbeiten. Der Standardwert ist der Platzhalter Verrechnungsgruppe mit Projektzeitraum.

Folgende Platzhalter stehen Ihnen zur Verfügung:

  • NoteNummer Honorarnotennummer

  • NoteDatum Datum der Honorarnote - verschiedene Formate verfügbar

  • Verrechnungsgruppe Name der Verrechnungsgruppe

  • VerrechnungsgruppeMitProjektzeitraum Name der Verrechnungsg.+ der abgerechnete Projektzeitraum

  • Anmerkung Der Text aus dem Feld Anmerkung in der Note.

  • Klient.Nummer Klientennummer

  • Klient.Kurzbezeichnung Kurzbezeichnung des Klienten

  • Klient.Name Name des Klienten

  • Rechnungssteller.Bezeichnung Bezeichnung des Unternehmensbereiches

  • Rechnungssteller.Name Name des Klienten des Unternehmensbereiches

Unter dem Feld Buchungstext wird beispielhaft dargestellt, welche Werte die Platzhalter bzw. ihr gewählter Text liefert.

Standard-Debitoren-Kontonummer

  • keine Standard-Debitoren-Kontonummer
    Mit dieser Option muss die Debitoren-Kontonummer selbstständig in den Klientenstammdaten eingetragen werden.

  • Entspricht der Klientennummer, wenn diese mindestens fünfstellig ist
    Bei mindestens fünfstelligen Klientennummern wird automatisch die Klientennummer als Debitoren-Kontonummer vorgeschlagen. Bei einer unter fünfstelligen Klientennummer muss die Debitoren-Kontonummer selbstständig in den Klientenstammdaten eingetragen werden.

  • Wert + Klientennummer (z.B. 20001)
    Mit dieser Option können Sie definieren, dass zur Klientennummer immer ein bestimmter Wert addiert wird. Bsp. Wert 20000 – Klientennummer 500 entspricht der Debitoren-Kontonummer 20500

Anzahlungskonten

Diese Konten werden bei der Verbuchung von Anzahlungsrechnungen benötigt (vgl. Kapitel Anzahlungsrechnungen).

Hier kann die übliche bzw. am häufigsten verwendete Verteilungsmethode eingestellt werden. Während der Notenerstellung kann die Art der Verteilung bei jeder Notenzeile angepasst werden. Sie können mittels Optionsfeldern einstellen, ob die Zu- bzw. Abschläge automatisch auf den Mitarbeiter, ohne Mitarbeiterbezug oder manuell verteilt werden.

Ihre Einstellungen können Sie mittels Speichern bestätigen.

Hier kann die standardmäßige Verteilungsmethode für Rabatte und Aufschläge definiert werden. Während der Notenerstellung kann die Art der Verteilung bei jeder Rabatt-/Aufschlagszeile angepasst werden. Sie können mittels Optionsfeldern einstellen, ob die Rabatte/Aufschläge automatisch auf den Mitarbeiter oder ohne Mitarbeiterbezug verteilt werden.

Ihre Einstellungen können Sie mittels Speichern bestätigen.*

3.2 Mitarbeiter Leistungserfassung

Unter diesem Punkt können Sie die Art der Arbeitszeiterfassung festlegen, sowie wie lange Ihre Mitarbeiter Leistungen bearbeiten/erfassen können und ob Leistungen automatisch freigegeben werden oder nicht. Dieser Tab ist vor allem für die Einstellungen der Leistungserfassung relevant und hat auch Auswirkungen auf die Honorarverrechnung, denn solange Leistungen nicht von Ihren Mitarbeitern freigegeben wurden, können Sie diese nicht verrechnen.

Wählen Sie den Button Mitarbeiter Leistungserfassung aus, um die Grundeinstellungen für das Sperren der Leistungserfassung festzulegen oder die Leistungen automatisch freigeben zu lassen.

  • Beginn, Ende und Pausen pro Tag erfassen

    Dies ist die genaueste Variante für die Leistungserfassung. Der Mitarbeiter erfasst täglich seine genaue Arbeitszeit inkl. Pausen.

    Ansicht in der Leistungserfassung des Mitarbeiters:

  • Arbeitszeit aus den Leistungen entnehmen

    Bei dieser Variante gibt der Mitarbeiter keine Arbeitszeit ein, sondern aufgrund der eingegebenen Leistungszeilen mit Beginn und Ende wird die Arbeitszeit und die Unterbrechungen ermittelt. Wenn beispielsweise ein ganzer Tag an einer FIBU gearbeitet wurde, müssen – damit die Mittagspause errechnet werden kann – zwei Tätigkeiten erfasst werden, wobei in den Feldern Beginn und Ende der Vormittag z. B.: 07:00 – 12:00 Uhr und der Nachmittag z. B.: 12:30–16:00 erfasst werden.

    Ansicht in der Leistungserfassung des Mitarbeiters:

  • Keine Arbeitszeitaufzeichnung

    Wird diese Variante gewählt, wird keine Arbeitszeit ermittelt bzw. kann keine Arbeitszeit eingetragen werden. Der Mitarbeiter trägt nur seine Leistungen ein – die Felder Beginn/Ende können befüllt werden.

    Ansicht in der Leistungserfassung des Mitarbeiters:

  • Digitale Stempeluhr

    Bei der Variante Digitale Stempeluhr, hat der Mitarbeiter in seiner Leistungserfassung jeweils einen Button für Kommen und Gehen. Die Arbeitszeit für Kommen/Gehen wird aus der Datenbank entnommen – das heißt, der Mitarbeiter muss aktiv auf Kommen/Gehen klicken, damit ab diesem Zeitpunkt die Arbeitszeit gezählt wird. Bei einer Pause muss aktiv der Button Gehen gewählt werden und am Ende der Pause die Schaltfläche Kommen.

    Die Arbeitszeiten können mit der digitalen Stempeluhr nur für den aktuellen Tag erfasst werden.

Änderungen an den Arbeitszeiten können nur direkt in der Honorarverrechnung über die Mitarbeiterübersicht durchgeführt werden (vgl. Mitarbeiterübersicht).

Ansicht in der Leistungserfassung des Mitarbeiters:

Rundung
Bei der Variante Digitale Stempeluhr besteht die Möglichkeit, die erfasste Zeit auf einen hinterlegten Wert zu runden.

Mögliche Rundungen:

  • 0 = keine Rundung
  • 5 = Rundung auf volle 5 Minuten
  • 10 = Rundung auf volle 10 Minuten
  • 15 = Rundung auf volle 15 Minuten

Beispiel für Rundung mit 15 Minuten:
Mitarbeiter klickt um 08:04 auf Kommen – es wird auf 08:15 gerundet als Beginn der Arbeitszeit
Mitarbeiter klickt um 16:46 auf Gehen – es wird auf 17:00 gerundet als Ende der Arbeitszeit

Mit der Option auf Zeitüberschneidungen bei der Tageserfassung hinweisen erhalten die Mitarbeiter in der Leistungserfassung einen Hinweis, wenn sich Beginn- und Enddatum mehrerer Zeilen überschneiden.

Bis der Mitarbeiter die Leistungen nicht korrigiert, kann die Tageserfassung nicht freigegeben werden. Der Hinweis auf Überschneidungen ist auch in der Mitarbeiterübersicht ersichtlich (siehe Kapitel Mitarbeiterübersicht).

Mit der Definition einer Rahmenarbeitszeit kann die Eingabe einer Arbeitszeit zu gewissen Zeiten gesperrt werden. Wird eine Rahmenarbeitszeit definiert, können die Mitarbeiter in dieser Zeitspanne Arbeitszeiten erfassen. Eine Arbeitszeit außerhalb des definierten Rahmens kann vom Mitarbeiter nicht gespeichert werden.

Beispiel: Im HON Next ist eine Rahmenarbeitszeit von 06:00 - 21:00 Uhr definiert. Der Mitarbeiter möchte in seiner Leistungserfassung als Beginn der Arbeitszeit 05:30 eingeben – es kommt folgender Hinweis in der Leistungserfassung des Mitarbeiters:

Bis der Mitarbeiter die Arbeitszeit nicht korrigiert, kann die Tageserfassung nicht beendet/gespeichert werden.

Im HON Next über Leistungserfassung / Mitarbeiterübersicht beim Aufruf des Arbeitszeitkalenders der Mitarbeiter ist eine Eingabe außerhalb der Rahmenarbeitszeit möglich. Man erhält folgenden Hinweis:

Mit der Option Rahmenarbeitszeit ignorieren kann die Rahmenarbeitszeit bewusst für diesen einen Tag deaktiviert werden. Es gibt weder im HON Next noch im LE Next einen Hinweis.

In diesem Bereich können Sie Erfassungssperren für die Leistungserfassung der Mitarbeiter setzen. Zur Auswahl stehen Ihnen die Optionen keine Sperre, Sperre bis zu einem bestimmten Datum, Sperre bis xy Tage vor heute, oder Sperre bis xy Tage vor der letzten Leistungserfassung des jeweiligen Mitarbeiters. Je nachdem welche Einstellung Sie treffen, können Sie die Leistungserfassung Ihrer Mitarbeiter entsprechend einschränken.

Falls die Leistungen Ihrer Mitarbeiter automatisch, sofort nach der Erfassung freigegeben werden sollen, haken Sie diese Einstellung an. Die Freigabe einer Leistung bewirkt, dass diese sofort für die Honorarverrechnung zur Notenerstellung zur Verfügung steht. Werden Leistungen nicht automatisch freigegeben, so muss der Mitarbeiter in der Leistungserfassung selbst seine Leistungen für die Honorarverrechnung freigeben. Solange die Leistungen vom Mitarbeiter nicht freigegeben wurden, können Sie diese auch nicht verrechnen.

Innerhalb der Leistungserfassung der einzelnen Mitarbeiter besteht die Möglichkeit die Zeiterfassung der Programmaktivitäten zu aktivieren. Die Aktivierung der Zeiterfassung in der Leistungserfassung der Mitarbeiter bewirkt, dass die Dauer der Tätigkeiten mitprotokolliert werden. (vgl. Handbuch Leistungserfassung Next Kapitel 3.3 Zeiterfassung)

Im Honorarprogramm haben Sie die Möglichkeit den einzelnen Programmaktivitäten bestimmten Tätigkeiten zuzuordnen. Wurde hier eine Tätigkeit zugeordnet, wird diese dem Mitarbeiter bei der Programmaktivität in der Leistungserfassung gleich vorgeschlagen.

Ebenfalls kann definiert werden, dass erst ab einer gewissen Mindestanzahl von Minuten die Programmaktivität aus den Klassik Programmen aufgezeichnet werden.

3.3 Einstellungen Urlaubsverwaltung

Im Reiter Einstellungen Urlaubsverwaltung wird definiert, ob der Urlaub im HON Next in Stunden oder in Tagen verwaltet wird.

Bei der Urlaubsverwaltung in Tagen kann zusätzlich definiert werden, ob die Eingabe halber Urlaubstage möglich ist oder nur ganztägige Urlaube erlaubt sind.

Bei der Verwaltung in Stunden und in Tagen ist die Urlaubstätigkeit wie folgt anzulegen (vgl. Tätigkeit anlegen).

In der Leistungserfassung ist bei Urlaub nach Stunden das Feld Dauer aktiv und bei Urlaub nach Tagen das Feld Einheiten.

1 Einheit = 1 ganzer Tag Urlaub

0,5 Einheiten = ein halber Tag Urlaub (Hälfte der Normalarbeitszeit des Mitarbeiters)

3.4 Bewegungsdaten bearbeiten

Über den Menüpunkt Bewegungsdaten löschen/zurücksetzen haben Sie die Möglichkeit die gesamten Bewegungsdaten oder nur einzelne Teile daraus zu löschen.

Der Menüpunkt Bewegungsdaten löschen löscht die jeweiligen ausgewählten Bewegungsdaten bis zu einem bestimmten Stichtag. Beim Löschen der Bewegungsdaten ist die Angabe einer Begründung verpflichtend.

Folgende Bewegungsdaten können gelöscht werden:

  • Arbeitszeiten

  • Nicht verrechenbare Leistungen – Stichtag bezieht sich auf das Erfassungsdatum.

  • Honorarnoten (Optional inkl. noch offener Erfassungszeilen, Pauschalzeilen und Akonto/Anzahlungen) – der Stichtag bezieht sich auf das Notendatum und es umfasst vorläufige und finalisierte Noten.

Der Menüpunkt Bewegungsdaten zurücksetzen löscht ALLE bisherig erfassten Bewegungsdaten (Erfassungszeilen, Arbeitszeiten, Honorarnoten, Überstundenauszahlungen, Urlaubskartei und Pauschalzeilen).
Die Stammdaten (Verrechnungsgruppen, Tätigkeiten, Tarifschemata, Arbeitszeitmodelle, Nummernbereiche, Feiertagsverwaltung und Notenvorlagen) bleiben erhalten.

Nach dem Bewegungsdaten löschen/Bewegungsdaten zurücksetzen erhalten Sie ein Protokoll. In diesem Protokoll ist ersichtlich, welche Daten bis zu welchem Stichtag gelöscht wurden. Weiters erhalten Sie hier auch Informationen darüber, falls ein Löschen bestimmter Daten nicht möglich war. Bsp. Solange es verrechnete aber nicht ausgeglichene Pauschalzeilen gibt, kann diese Note nicht gelöscht werden.

4 Unternehmensbereiche

Ein Unternehmensbereich ist zum Beispiel Ihre Kanzlei. Wenn Sie die Honorarnoten auf unterschiedliche Kanzleien/Bereiche aufteilen, können Sie auch mehrere Unternehmensbereiche haben. Ein Unternehmensbereich ist also sozusagen der Rechnungssteller der Honorarnoten, die Sie schreiben.

Ihre Unternehmensbereiche befinden sich im Board unter der Rubrik Stamm (1) – Unternehmensverwaltung – Unternehmensbereiche. Wurde dieser Punkt von Ihnen ausgewählt, so öffnet sich ein eigener Tab für die Unternehmensbereiche.

Ein neuer Unternehmensbereich kann über den Button Neuer Unternehmensbereich im Ribbon (2) oder im rechten unteren Bereich angelegt werden.

Bei der Neuanlage eines Unternehmensbereichs müssen Sie die Bezeichnung des Unternehmensbereichs und die Klienten-Zuordnung entsprechend treffen. Des Weiteren können die Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Bankverbindung hinterlegt werden. Über den Button zur Klientenansicht gelangen Sie in die Stammdaten des Klienten und über den Button zur Firmenansicht gelangen Sie zur Firmenansicht.

Im Bereich HON können Sie für den Unternehmensbereich den zugehörigen Nummernbereich (siehe Kapitel Nummernbereich), die zugehörige Notenvorlage und die Zahlungsbedingungen hinterlegen. Ebenso ist die Hinterlegung eines PDF-Briefpapiers möglich. Bei Briefpapier ist der Pfad, wo das Briefpapier abgespeichert ist, zu definieren.

Die Option Anzahlungs-/Teilrechnungsverbuchung ist nur zu setzten, wenn folgende Einstellungen auf Ihre Kanzleibuchhaltung zutreffen:

  • Sie unterliegen in der Buchhaltung der Soll-Besteuerung.

  • Die Anzahlungen werden mit Code T20 (FIBU Klassik) bzw. AN20 (FIBU Next) verbucht.

  • Die Schlussnote wird in voller Höhe verbucht.

  • Die Option gilt nur bei steuerbaren, inländischen Honorarnoten.

Im Feld Zahlungsreferenz kann die Zahlungsreferenz definiert werden. Die definierte Zahlungsreferenz wird auf der Honorarnote angedruckt, im QR-Code Feld "Reference" gesetzt und im Beleg als OP-Nummer übergeben.

In diesem Feld können alle Ziffern (0-9) und die Buchstaben O und K und X eingetragen werden.

  • Der Buchstabe O steht für eine Stelle der Honorarnotennummer (OP-Nummer). Die Notennummer kann maximal 9-stellig sein.

  • Der Buchstabe K steht für eine Stelle der Kontonummer. Wird in den Stammdaten des Klienten keine Kontonummer eingetragen, wird die Klientennummer eingetragen. Die Kontonummer kann maximal 9-stellig sein.

  • Nicht verwendete Felder können mit X bezeichnet werden. Am Ausdruck werden mit X bezeichnete Felder als (null) 0 dargestellt.

Beispiel: OOOOOOKKKKKK Notennummer 129 Kontonummer 20005 Ausgabe: 00012920005

Die Klienten Zuordnung erfolgt über den Menüpunkt Klienten zuordnen. Sie können im Anschluss die gewünschten Klienten durch Setzen eines Hakens markieren und entsprechend zuordnen. Eine weitere Möglichkeit den Klienten einem Unternehmensbereich zuzuordnen ist im BOARD in den Stammdaten des Klienten. Auch hier können Sie unterhalb dem zugeordneten Betrieb den Unternehmensbereich zuordnen.

Über den Button „Unternehmensbereich löschen“ oder über das Kontextmenü können Sie Unternehmensbereiche löschen. Dies ist jedoch nur möglich, falls der Unternehmensbereich nicht mehr in der Datenbank verwendet wird.

5 Stammdaten Mitarbeiter

In den Mitarbeiterstammdaten werden grundlegende Einstellungen für die Honorarverrechnung bzw. Leistungserfassung der Mitarbeiter verwaltet.

Sie gelangen in die Mitarbeiterstammdaten, wenn Sie den Punkt STAMM im RZL-Board – Personen/Klientenverwaltung – Mitarbeiter auswählen. Anschließend gelangen Sie in die Mitarbeiterliste. Wählen Sie den zu bearbeitenden Mitarbeiter mit einem Doppelklick aus.

Beim Mitarbeiter selbst klicken Sie auf HON Next, um die Honorarverrechnungs-Einstellungen zu hinterlegen.

Die Eingabefelder Zeitausgleich Stichtag und Zeitausgleich Anfangsbestand sind für die Berechnung des Zeitausgleichs in der Leistungserfassung des Mitarbeiters relevant.

Das hinterlegte Mitarbeiter-Tarifschema wird angezeigt. Weitere Infos zum Mitarbeiter-Tarifschema finden Sie im Kapitel Tarifschemata.

Der Eigenkosten-Stundensatz zur späteren Berechnung der Eigenkosten bei diversen Auswertungen ist zu hinterlegen. Das Arbeitszeitmodell und der Urlaubsanspruch sowie der Beginn des Urlaubsjahres können ebenso hinterlegt werden. Weiterführende Informationen zum Arbeitszeitmodell finden Sie im Kapitel Arbeitszeitmodelle. Das Arbeitszeitmodell wird unter anderem für die Leistungserfassung der Mitarbeiter benötigt. Weiterführende Informationen zum Urlaub finden Sie im Kapitel Urlaubskartei. Die Urlaubsinformationen werden als Information für die Mitarbeiter in der Leistungserfassung dargestellt.

Die Option Rahmenarbeitszeit ignorieren kann aktiviert werden, wenn die Prüfung auf die Einhaltung der Rahmenarbeitszeit nicht erfolgen soll.

Die Option Geschäftsführung oder leitende Anstellung kann aktiviert werden, wenn eine Arbeitszeitaufzeichnung nicht zwingend ist und die Regeln des Arbeitszeitgesetzes nicht angewandt werden sollen.

Mit dem Feld Abweichende Arbeitszeitaufzeichnung kann für den gewählten Mitarbeiter die Art der Arbeitsaufzeichnung abweichend zum Standard hinterlegt werden, vgl. Kapitel Mitarbeiter-Leistungserfassung.

Durch Aktivierung dieser Option prüft das Programm nicht mehr, ob Arbeits- und Leistungszeit übereinstimmen, ob das Arbeitszeitgesetz eingehalten wird oder ob die Leistungserfassung vollständig ist (z. B.: Erfassung ganztägiger Zeitausgleich nicht notwendig).

Wird eine Änderung ohne neue Generation eingegeben, erhalten Sie folgenden Hinweis:

Dieser Eingabebereich ist nur aktiv, wenn mehrere Unternehmensbereiche angelegt wurden. Ist dies der Fall, dann ist in den Stammdaten der Mitarbeiter im Reiter Mitarbeiterdaten festzulegen, für welchen Unternehmensbereich dieser Mitarbeiter tätig ist (1). Weiters ist in den Stammdaten des Klienten im Reiter Klientendaten festzulegen, welchem Unternehmensbereich der Klient angehört (2).

In den Mitarbeiterstammdaten im Reiter Transferstundensätze werden die Stundensätze für die interne Verrechnung zwischen mehreren Unternehmensbereichen hinterlegt. Der Transferstundensatz wird nicht der Honorarnotenerstellung zugrunde gelegt. Bei der Honorarnotenerstellung werden die Stundensätze der jeweiligen Tarifschemata verwendet. Der Transferstundensatz kommt dann zur Anwendung, wenn ein Mitarbeiter für einen Klienten Leistungen erbringt, der einem anderen Unternehmensbereich zugeordnet ist als der Mitarbeiter selbst. Der Transferstundensatz wird für die Transferstunden-Statistik benötigt.

Im HON Next können Sie über den Menüpunkt Auswertungen eine Transferstunden-Statistik öffnen.

Diese Auswertung zeigt Ihnen initial alle Leistungen, bei denen sich der Unternehmensbereich des Mitarbeiters und der Rechnungssteller, für den die Leistungen erbracht wurden, unterscheiden. Durch Filtern des Zeitraums oder durch Gruppieren und Filtern einzelner Spalten können die dargestellten Zeilen eingeschränkt werden.

Die Spalte Transferwert wird aufgrund der erfassten Dauer mal dem hinterlegten Transferstundensatz beim Mitarbeiter ermittelt.

In der Transferstunden-Statistik steht Ihnen das RZL-Layout Unternehmensbereich für Rechnungssteller zur Verfügung (3). Diese Auswertung zeigt Ihnen auf einen Blick, wie viel Dauer/Wert der jeweilige Mitarbeiter-Unternehmensbereich für einen Rechnungssteller erfasst wurde.

Beispiel:

Mitarbeiter, welche dem Unternehmensbereich RZL Steuerberatung zugeordnet sind, haben für Klienten des Rechnungsstellers RZL Unternehmensberatung 78 Stunden erfasst.

Mitarbeiter, welche dem Unternehmensbereich Vier zugeordnet sind, haben für Klienten des Rechnungsstellers RZL Steuerberatung 4 Stunden erfasst.

6 Stammdaten Klienten

In den Klienten-Stammdaten werden grundlegende Einstellungen für die Notenerstellung und spätere Verbuchung in der Finanzbuchhaltung getroffen.

Sie gelangen in die Klienten-Stammdaten, wenn Sie den Punkt STAMM im RZL-Board – Personen/Klientenverwaltung – Klienten auswählen. Anschließend gelangen Sie in die Klientenliste. Wählen Sie den zu bearbeitenden Klienten mit einem Doppelklick aus.

Beim Klienten selbst klicken Sie auf HON, um die Honorarverrechnungs-Einstellungen zu hinterlegen.

Leistungserfassung bis
Dieses Feld bewirkt, dass bei nicht mehr betreuten Klienten kein Mitarbeiter mehr Leistungen auf diesen Klienten erfassen kann.

Klienten-Tarifschema
Das hinterlegte Klienten Tarifschema wird für die Notenerstellung verwendet. Weitere Informationen zum Klienten-Tarifschema finden Sie im Kapitel Tarifschemata beschrieben.

Die Felder abweichender Verrechnungsklient sowie zugeordneter Erfassungsklient werden im Kapitel Verrechnungs-/ Erfassungsklient erläutert.

Umsatzsteuer
Hier ist die Form der Versteuerung zu definieren.

  • *Standard
    *Die Note wird mit dem Normalsteuersatz von 20% generiert.

  • Innergemeinschaftliche Leistung (Reverse Charge)
    Die Note wird ohne UST und mit dem Vermerk auf Übergang der Steuerschuld erstellt. In der Buchhaltung wird der Code M03 innergemeinschaftliche Leistung verwendet, dies führt zu einem Ausweis in der Zusammenfassenden Meldung.

  • *Dienstleistungen Drittland 0% (Reverse Charge)
    *Die Note wird ohne UST und mit dem Vermerk auf Übergang der Steuerschuld erstellt. In der Buchhaltung wird kein Code verwendet, d.h. kein Ausweis in der UVA oder ZM.

Bsp. Österreichischer Rechnungsempfänger und innergemeinschaftliche Leistung

Abweichende UID-Nummer
Standardmäßig wird auf der Note die erste UID Nummer des Klientenstamm verwendet. Sollte auf der Note eine abweichende UID Nummer angegeben werden, können Sie hier aus allen im Klientenstamm eingetragenen UID Nummern auswählen.

Abweichende Notenvorlage
In den Klientenstammdaten kann für den Klienten eine zu der des Unternehmensbereiches abweichende Notenvorlage hinterlegt werden.

Zugeordneten Betrieb verwenden
Ist diese Option aktiviert werden für die Notenerstellung die Daten (Name, Adresse, Brief-/Adressanrede) aus dem im Board zugeordneten Betrieb (1) verwendet.

Ist diese Option nicht aktiviert, werden für die Notenerstellung die Daten (Name, Adresse, Brief-/Adressanrede) aus den Personendaten (2) verwendet.

Ausdruck Tätigkeitsnachweis mit Note
Wird diese Option aktiviert, wird der Tätigkeitsnachweis automatisch mit der Note ausgedruckt. Diese Option kann auch während der Notenerstellung pro Note aktiviert/deaktiviert werden.

Abweichende E-Mail
Wird die Note per Mail an den Klienten versendet, wird standartmäßig die erste E-Mail-Adresse, welche beim Klienten hinterlegt ist verwendet. Über das Feld Abweichende E‑Mail kann für den Notenversand eine/mehrere andere E-Mail-Adressen definiert werden. Werden mehrere E-Mail-Adressen ausgewählt, wird nur eine E-Mail mit mehreren Empfängern und der Note im Anhang generiert.

CC / BCC
Hier können Sie aus den hinterlegten Klienten- und Kontaktpersonen-Mailadressen die E-Mail-Adresse für einen CC und/oder BCC Empfänger definieren. Eine Mehrfachauswahl von E-Mail-Adressen ist möglich.

Abweichende Rechnungsadresse
Grundsätzlich wird für den Notenversand, die erste Adresse der Klientenperson/Firma verwendet. Ist die Option zugeordneten Betrieb verwenden aktiv, wird die Adresse des zugeordneten Betriebes verwendet. Sollte eine abweichende Adresse verwendet werden, kann dies über das Feld Abweichende Rechnungsadresse hinterlegt werden. Es stehen Ihnen hier alle Adressen der Personen-/Firmenansicht des Klienten zur Verfügung.

Zu Handen
Wird die Note zu Handen einer bestimmten Person versendet, können Sie das in den Klientenstammdaten dieser Person hinterlegen. Zur Auswahl stehen Ihnen nur natürliche Personen, die mit dem Klienten verbunden sind (Klient-Person, Kontaktpersonen, (Ehe)Partner, Kinder, Gesellschafter und Gesetzliche Vertreter).

Zustellung der Note
Die Art der Zustellung der Note kann ausgewählt werden und wird später bei der Notenerstellung vorgeschlagen. Als Arten können E-Mail, Klientenportal und Druckausgabe ausgewählt werden. Beim Ausdrucken einer Honorarnote wird bei den Zustellarten E-Mail und Klientenportal automatisch der PDF-Drucker bzw. der PDF-Manager als Drucker ausgewählt. Während der Notenerstellung kann die Art der Zustellung abgeändert werden, siehe Notenerstellung/Einstellungen.

Zahlungsart
Bei der Zahlungsart stehen Ihnen die Optionen Überweisung, SEPA Lastschrift und keine Zahlung zur Verfügung. Bei der Option Überweisung kann für die Note ein QR Code erzeugt werden. Bei der Option SEPA Lastschrift wird kein QR Code erzeugt, sondern auf den Bankeinzug hingewiesen (siehe auch Formelsammlung).

Zustellvertreter
Über das Feld Zustellvertreter können Sie einen Zustellvertreter für den Empfang der Honorarnoten definieren. Es stehen Ihnen hier alle im Board angelegten Personen zur Verfügung. Die beim Klienten definierten Kotaktpersonen werden in der Liste als Favoriten geführt. Die Adresse des Zustellvertreters ist ein Pflichtfeld.

Hinweis zur Notenerstellung
Der Hinweis zur Notenerstellung kann direkt in den Klienten-Stammdaten hinterlegt werden und wird Ihnen immer bei jeder Notenerstellung angezeigt – wird nicht auf der Note gedruckt. Weitere Informationen zum Hinweis finden Sie unter Notenerstellung/Einstellungen beschrieben.

Zusatztext auf der Note
Soll auf der Note ein zusätzlicher Text angeführt werden, kann dies in den Stammdaten des Klienten definiert werden. Der Zusatztext wird auf der Note angedruckt und kann im Zuge der Notenerstellung noch editiert werden.

Debitoren-Kontonummer
Die Kontonummer wird später bei der Notenerstellung für die Belegverarbeitung verwendet. Es wird die hinterlegte Debitoren-Kontonummer als Kontonummer in die RZL-Belegverarbeitung übernommen.

Kostenstelle
Ebenfalls kann für die Verbuchung in der Finanzbuchhaltung pro Klient eine Kostenstelle hinterlegt werden (1-999999999). Siehe hierzu Tätigkeiten.

7 Verrechnungs Erfassungsklient

7.1 Allgemeines

Die Honorarverrechnung bietet Ihnen die Möglichkeit, für mehrere Klienten einen gemeinsamen Klienten als Rechnungsempfänger zu definieren. In der Honorarverrechnung werden die Klienten hierfür in Verrechnungsklienten und Erfassungsklienten untergliedert.

  • Verrechnungsklient

    Als Verrechnungsklient wird jener Klient bezeichnet, der die Honorarnote erhält.

  • Erfassungsklient

    Erfassungsklienten sind grundsätzlich alle Klienten, für die Leistungen erbracht werden.

7.2 Hinterlegung in den Stammdaten

Die Hinterlegung eines abweichenden Verrechnungsklienten in den Stammdaten ist nur nötig, wenn der Verrechnungsklient vom Erfassungsklienten abweicht.

In den Stammdaten im Board ist beim Erfassungsklienten im Reiter HON der dazugehörige Verrechnungsklient zu hinterlegen.

Beim Verrechnungsklienten sind die dazugehörigen Erfassungsklienten in den Board-Stammdaten im Reiter HON bereits als zugeordnete Erfassungsklienten definiert.

7.3 Notenerstellung Verrechnungsklient

Im HON über Honorarnoten / Notenerstellung ist bei der Übersicht der zu erstellenden Noten grundsätzlich nur der Verrechnungsklient ersichtlich. Die Leistungen der Erfassungsklienten sind in den Summen integriert.

Mithilfe des kleinen Pfeils vor dem Verrechnungsklienten (1) erhalten Sie die abzurechnenden Summen pro Erfassungsklient.

Über die Schaltfläche Offene Leistungen können Sie sich die dazugehörigen offenen Leistungen anzeigen lassen. Die offenen Leistungen werden nach dem Verrechnungsklienten gruppiert (1). Mittels der Filterfunktion in der Überschriftenzeile können Sie auf einzelne Erfassungsklienten (2) einschränken.

Wenn Sie nun die Honorarnote erstellen und Zu/Abschläge generieren, werden diese auch auf die jeweiligen Klienten verteilt (3). Werden die Zu/Abschläge manuell verteilt, ist der Klient, der den Zu/Abschlag erhält, einzutragen (4) (siehe auch Zu-/Abschläge).

Nach der Notenerstellung haben Sie über die Notenübersicht die Möglichkeit, das Notenjournal aufzurufen (Notenjournal anzeigen). Auch das Notenjournal ist nach Verrechnungs- und Erfassungsklienten unterteilt und kann gefiltert werden.

7.4 Auswertungen

In der Klienten-Umsatzstatistik findet sich ausschließlich der Verrechnungsklient. Mit dem Button Details anzeigen können Sie sich die abgerechneten Zeilen einblenden lassen. Hier erfolgt wieder die Unterteilung nach Erfassungs- und Verrechnungsklient.

In den Details der Umsatzstatistik kann die Gruppierung nun selbst definiert werden, indem Sie die gewünschte Spaltenüberschrift in das Gruppierungsfeld (1) ziehen.

In der allgemeinen Umsatzstatistik stehen Ihnen die Spalten Klient (Erfassung) und Klient (Verrechnung) zur Verfügung. Sie können hier selbstständig die Gruppierung festlegen oder einen Filter setzen (siehe Umsatzstatistik Allgemein).

8 Leistungserfassung

8.1 Leistungen erfassen

Grundsätzlich sind die Leistungen vom jeweiligen Mitarbeiter im Modul „LeMi“ (Leistungserfassung Mitarbeiter) zu erfassen. Dieser Programmpunkt ist nur für Ausnahmefälle gedacht.

Sie können für Ihre Mitarbeiter Leistungen nach erfassen, löschen bzw. Leistungen korrigieren. Dies alles ermöglicht der Punkt Leistungen erfassen (1) im Ribbon Leistungserfassung.

Wird der Punkt Leistungen erfassen (1) angewählt, öffnet sich ein neuer Tab (2) in welchem alle Leistungen aller Mitarbeiter für das jeweilige Jahr angezeigt werden und vom Mitarbeiter freigegeben worden sind. Nicht freigegebene Leistungen sind im HON Modul nicht sichtbar. Das jeweils aktuelle Jahr ist hellblau markiert (3). Sie können die Jahre einfach wechseln indem Sie auf das gewünschte Jahr klicken.

Die Leistungsübersicht enthält nachfolgende Spalten (4):

  • Datum: Das Datum der Leistung

  • Mitarbeiter Nummer

  • Mitarbeiter: Name des Mitarbeiters

  • Tätigkeits Nummer

  • Tätigkeit: Bezeichnung der Tätigkeit

  • Klienten Nummer

  • Klient

  • Projektzeitraum

  • Beginn: Startzeit der Leistung

  • Ende: Endzeit der Leistung

  • Dauer: Dauer der erfassten Leistung

  • Einheiten: Wenn die Tätigkeit in Einheiten abgerechnet wurde, dann kann dieses Feld befüllt werden.

  • Betrag: Falls die Tätigkeit nach Betrag abgerechnet wird, dann kann dieses Feld befüllt werden.

  • Text

  • Berechneter Wert: Wie sich der Wert berechnet. Die Berechnung kann über die Schaltfläche „Wertberechnung anzeigen“ eingeblendet werden.

  • Verrechneter Wert: Tatsächlich verrechneter Wert in der Honorarnote.

  • Status: Wenn dieses Symbol angezeigt wird bedeutet dies, dass die Leistung bereits verrechnet wurde.

Mittels Mausklick auf die Schaltfläche „Neue Leistung“ im Ribbon oder im rechten unteren Bereich wird Ihnen die Möglichkeit geboten eine Leistung zu erfassen.

Es öffnet sich im unteren Bereich eine Eingabemaske in der Sie die Leistung eintragen können. Mittels der Tabulator-Taste oder der Enter-Taste am Ziffernblock können Sie in das nächste Feld springen.

Zuerst sollten Sie das Datum der Leistung eintragen. Sie können auch mit Shortcuts (siehe Hilfreiche Shortcuts) das Datum eintragen. Im Anschluss können Sie den Mitarbeiter mittels Eingabe des Namens suchen. Alle Mitarbeiter können mit der F2-Taste, oder mittels Kontextmenü im Feld Mitarbeiter vorgeschlagen werden. Eine weitere Möglichkeit, den Mitarbeiter einzutragen, ist, die Nummer des Mitarbeiters manuell in das Feld Mitarbeiter zu schreiben. Dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn die Nummern bekannt sind.

Die Suche bzw. Eingabe der Tätigkeit und des Klienten erfolgt analog zur Vorgehensweise bei den Mitarbeitern.

Die Felder Projektzeitraum und Text können befüllt werden. Je nachdem, wie die Tätigkeiten in der Honorarverrechnung definiert wurden, müssen Beginn, Ende, Einheiten und Beträge eingetragen werden.

Im Feld Dauer ist eine Eingabe notwendig, wenn Beginn und Ende nicht eingetragen wurden. Werden Beginn und Ende eingetragen, wird das Feld Dauer automatisch befüllt.

Wenn Sie wissen möchten, wie sich der Wert in der Spalte Berechneter Wert zusammensetzt, können Sie sich die Wertberechnung anzeigen lassen. Dies ist jedoch nur möglich, solange die Leistungen noch nicht verrechnet wurden.

Sie können sich die Berechnung der Spalte „Berechneter Wert“ über die Schaltfläche Wertberechnung anzeigen oder über das Kontextmenü detailliert auflisten lassen.

Wenn Sie auf die Schaltfläche Wertberechnung anzeigen klicken, erhalten Sie eine Detailaufstellung.

Aus obigem Beispiel können Sie einfach herausfinden, welchem Tarifschema, welcher Generation und mit welchem Tarif der Betrag berechnet wird.

Mittels der Schaltfläche Leistung löschen oder mit Hilfe des Kontextmenüs können einzelne Leistungen, die noch nicht verrechnet wurden, gelöscht werden.

8.2 Leistungsübersicht

Über den Menüpunkt Leistungserfassung / Leistungsübersicht stehen Ihnen alle erfassten Leistungen für Auswertungen zur Verfügung.

Standardmäßig ist der Zeitraum ab dem 01.01. des aktuellen Jahres bis zum heutigen Datum vorgegeben. Der Zeitraum kann jedoch individuell eingeschränkt werden.

Innerhalb der Leistungsübersicht können Sie selbstständig Gruppierungen vornehmen, indem Sie die Spaltenüberschrift (1) in das Gruppierungsfeld (2) ziehen. Weiters besteht über das Filtersymbol (3) in der Spaltenüberschrift die Möglichkeit die Spalten zu filtern. Mit Rechtsklick auf die Spaltenüberschrift können Spalten ein-/ausgeblendet werden.

Innerhalb der Leistungsübersicht stehen Ihnen die Spalten (Erfassungszeilen‑) Nummer, Datum, Mitarbeiter Nr., Mitarbeiter, Tätigkeit Nr., Tätigkeit, Klient Nr., Klient, Verrechnungsgruppe, Unternehmensbereich, Auswahlkriterien, Projektzeitraum, Beginn, Ende, Dauer (Erfassung), Einheiten, Betrag, Wert, Text und Status zur Verfügung.

Nachdem Sie nach einem/mehreren Kriterien gruppiert haben, können Sie sich über die Funktionen Alles aufklappen/zuklappen im Ribbon wieder die dazugehörigen Zeilen einblenden lassen. Über die Funktion Ebene aufklappen/zuklappen können Sie nur einzelne Ebenen einblenden.

8.3 Leistungen umbuchen

Mit der Funktion Leistungen umbuchen haben Sie die Möglichkeit, mehrere Erfassungszeilen gesammelt zu ändern. Der Dialog unterteilt sich in zwei Hälften. Auf der linken Seite müssen Sie vorab eingrenzen, welche Leistungen Sie ändern möchten (1). Hier haben Sie die Möglichkeit, auf das Erfassungsdatum, den Mitarbeiter, die Tätigkeit und den Klienten einzuschränken.

Es werden alle Leistungen angezeigt, welche mit den Filterkriterien übereinstimmen. Sie können mit STRG+A alle Zeilen markieren oder einzelne Zeilen auswählen. Mit dem Pfeilsymbol (2) verschieben Sie die Leistungen in die rechte Hälfte und definieren damit, dass diese geändert werden sollen.

Nachdem Sie die zu ändernden Zeilen markiert und auf die rechte Seite verschoben haben, legen Sie über das Feld Eigenschaft (3) fest, was geändert werden soll. Sie können die Tätigkeit, den Klienten, den Mitarbeiter sowie das Leistungsdatum ändern. Im Feld Neuer Wert (4) definieren Sie den neuen Wert, z. B. auf welche Klientennummer die Leistungen umgebucht werden sollen.

Unterhalb (5) sind die Leistungen mit dem neuen Wert ersichtlich. Auf der linken Seite bleiben die ausgewählten Leistungen markiert.

Mit Speichern wird die Änderung aller gewählten Leistungen durchgeführt. Die geänderten Leistungen sind mit den neuen Werten auf der linken Seite ersichtlich.

Wird die Tätigkeit geändert, kann es vorkommen, dass eine übergreifende Änderung nicht möglich ist. Zum Beispiel, wenn von einer Tätigkeit, welche in Stunden abgerechnet ist, auf eine Tätigkeit nach Einheiten geändert werden soll. In der Spalte Status (6) ist ersichtlich, warum eine Änderung nicht möglich ist.

Häufige Fälle für ungültige Leistungen sind z. B. ein Wechsel der Verrechnungsart aufgrund der Änderung der Tätigkeit, dass bei der neuen Tätigkeit bestimmte Felder als Pflichtfelder definiert sind, welche bei der originalen Leistung nicht erfasst wurden (z. B. Projektzeitraum), oder dass von einer verrechenbaren zu einer nicht verrechenbaren Tätigkeit geändert werden soll. Solche Änderungen müssen pro Leistungszeile über Leistungserfassung / Leistungen erfassen gemacht werden.

Vor allem das Umbuchen der Leistungen auf ein anderes Leistungsdatum sollte bewusst und verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Das Umbuchen auf ein anderes Leistungsdatum ist nicht möglich wenn:

  • Die Leistung nicht (mehr) änderbar (z. B. inzwischen verrechnet / in Verrechnung / gelöscht wurde) ist.
  • Die Datumsänderung dazu führt, dass die Leistung in der Zielkonstellation fachlich ungültig ist (Bsp.: die Tätigkeit ist zu dem Datum ausgelaufen oder es gibt eine neue Generation mit einer anderen Verrechnungsart).
  • Der Zieltag als ganztägiger Zeitausgleich markiert ist.

Gibt es am Zieltag bereits Abwesenheiten (Leistungen außerhalb der Arbeitszeit wie Urlaub oder Krankenstand) dann ist das Umbuchen zwar möglich, jedoch erhalten Sie bei der Zeile ein Orangenes Rufzeichen, was Sie auf die Abwesenheit aufmerksam macht.

9 Mitarbeiterübersicht

9.1 Allgemeines

Die Mitarbeiterübersicht soll Ihnen einen Überblick über die Leistungserfassung Ihrer Mitarbeiter geben. Anhand dieser Übersicht können Sie schnell feststellen, bis wann Ihre Mitarbeiter die Leistungen erfasst haben und welche Mitarbeiter noch säumig sind. Ebenso können Sie die Urlaubskartei und den Kalender der Mitarbeiter zur Information aufrufen.

Über den Menüpunkt Leistungserfassung – Mitarbeiterübersicht erhalten Sie eine Mitarbeiterübersicht, die sich in einem eigenen Tab öffnet und die Sie zeitlich eingrenzen können.

In der Mitarbeiterübersicht können Sie sich die Urlaubskartei oder den Kalender für einen oder mehrere Mitarbeiter aufrufen.

Mit der Option ZA und Urlaubssaldo berechnen wird automatisch eine Spalte für den ZA- und Urlaubssaldo eingefügt und der Stand bis zum eingegebenen Datum ermittelt.

In der Spalte Telearbeit sehen Sie die erfassten Telearbeitstage pro Mitarbeiter im definierten Zeitraum.

Mehrere Mitarbeiter können Sie mit der STRG-Taste und dem Mauscursor markieren. Mit der Tastenkombination STRG+A werden Ihnen alle Mitarbeiter markiert.

Ebenso wird Ihnen in der Mitarbeiterübersicht eine Übersicht über den Status der Erfassung der einzelnen Mitarbeiter geboten. Ihnen wird über die Spalte Letzte Erfassung das Datum der letzten Leistungserfassung angezeigt. Die Spalte Fertig bis definiert, bis zu welchem Datum die Leistungen freigegeben wurden. Wenn Sie den Zeitraum der Mitarbeiterübersicht verändern, können sich auch die Spalten Letzte Erfassung und Fertig bis entsprechend verändern.

Sie können über den Eintrag Details für einzelne Mitarbeiter die Sperre abweichend eintragen/ändern.

9.2 Arbeitszeitkalender

Der Arbeitszeitkalender kann über den Button Kalender für einen oder mehrere Mitarbeiter geöffnet werden. Falls Sie mehrere Mitarbeiter öffnen wird die Ansicht des Arbeitszeitkalenders pro Mitarbeiter gruppiert.

Der Arbeitszeitkalender ist in nachfolgende Spalten unterteilt:

Datum/Zeitraum

Tagesdatum bzw. Zeitraum des jeweiligen Tages/Zeitraums.

Wochentag

Ist nur in der Tagesansicht vorhanden. Der jeweilige Wochentag im Kalender.

AZG

Warnhinweis – Arbeitszeitgesetz wurde möglicherweise nicht eingehalten.

Überschreitung der maximalen Tagesarbeitszeit:

Die tägliche Arbeitszeit darf zwölf Stunden nicht überschreiten. (vgl. §9 Abs. 1 AZG).

Nicht Einhaltung der Ruhezeiten:

Nach sechs Stunden muss in Summe mindestens eine Pause von 30 Minuten eingehalten werden, wobei Pausen unter zehn Minuten ignoriert werden
(vgl. §11 Abs. 1 AZG).

Darüberhinausgehende Regelungen wie die Behandlung von Reisezeiten usw. werden derzeit nicht berücksichtigt.

Wird auf das Symbol mit der Maus gefahren, erhalten Sie einen Tooltip um welche Verletzung des AZG es sich handelt.

Beginn

Anzeige von Beginn der Tagesarbeitszeit.

Ende

Anzeige von Ende der Tagesarbeitszeit.

Pausen und Unterbrechungen

Anzeige der gehaltenen Pausen. Wird das (Pfeil) Symbol angezeigt, so wurden mehrere Pausen und Unterbrechungen eingetragen. Sie können die weiteren Pausen über dieses Symbol einblenden lassen.

AZ

Errechnete Arbeitszeit.

LE

Errechnete Leistungszeit aufgrund der für diesen Tag durchgeführten Leistungserfassung.

LE (außerhalb)

Anzeige von Leistungszeit außerhalb der Arbeitszeit (z.B. Krankheit, Urlaub). Die Kennzeichnung erfolgt in den Stammdaten der Tätigkeiten.

Normalarbeitszeit

Anzeige des in den Stammdaten der Honorarverrechnung definierten Arbeitszeitmodelles.

Mehrarbeit

Anzeige der Differenz zwischen Normalarbeitszeit und tatsächlich geleisteter Arbeitszeit.

Lohnverrechnung

Anzahl der ausbezahlten Überstunden die in der Honorarverrechnung bei den Überstundenauszahlungen erfasst wurden.

ZA Saldo

Anzeige des laufenden Arbeitszeitsaldos. Mittels Tooltip wird Ihnen die Veränderung des ZA-Saldos erläutert. Der Tooltip wird nur bei einer Veränderung des ZA-Saldos angezeigt. Bleibt der ZA-Saldo gleich wird kein Tooltip angezeigt.

Urlaubs Saldo

Anzeige des Urlaubssaldos. Analog zum ZA-Saldo wird auch die Veränderung des Urlaubs-Saldos mittels Tooltip eingeblendet und zwar nur, wenn eine Veränderung eintrat.

Bearbeitungssperre

Dieses Symbol bedeutet, dass in der Honorarverrechnung eine Sperre gesetzt wurde. Die Leistungen für den gesperrten Zeitraum können nicht mehr bearbeitet werden. Es können auch keine neuen Leistungen mehr erfasst werden. Die Arbeitszeit kann jedoch bearbeitet werden.

Status

Die Spalte Status zeigt an, ob die Eingaben der Leistungszeile fehlerhaft, unvollständig oder richtig sind. Um den Hinweis zum Status lesen zu können, müssen Sie mit der Maus auf das Rufzeichensymbol fahren.

Freigabe

Wenn Sie sich zusätzlich die Spalte Freigabe einblenden, sehen Sie welche Tage bereits vom Mitarbeiter Freigegeben, teilweise Freigegeben oder noch nicht Freigegeben wurden.

Es können unterschiedliche Ansichten (1) des Arbeitszeitkalenders geöffnet werden:

Tagesansicht: Anzeige der einzelnen Tage des gewählten Mitarbeiters.

Wochenansicht: Ansicht auf Wochenebene nach Kalenderwochen.

Monatsansicht: Die Leistungen werden auf Monatsebene in Summe pro Monat dargestellt.

Jahresansicht: Übersicht der Leistungen pro Jahr.

Sie können über die Menüpunkte Alles aufklappen und Alles zuklappen (2) die Kalender entweder aufklappen oder zuklappen.

Mittels des Buttons Leistungen anzeigen (4) oder über das Kontextmenü können Sie die Leistungen des gewählten Mitarbeiters anzeigen lassen. Es öffnet sich ein eigener Tab mit der Leistungsübersicht.

In der Leistungsübersicht werden Ihnen alle Leistungen für den gewählten Mitarbeiter und den gewählten Zeitraum angeführt. Sie können Spaltenüberschriften in den Bereich (1) ziehen, um nach dieser Spalte zu gruppieren. Somit wird Ihnen ermöglicht, die Leistungsübersicht nach bestimmten Kriterien zu gruppieren.

Nachfolgend ein Screenshot mit gruppierten Leistungen. Die Spalten, nach denen gruppiert werden soll, wurden in den oberen Bereich gezogen. Sie können bei der Gruppierung mehrere Unterebenen bilden. In unserem Beispiel wurde nach der Tätigkeit gruppiert und als Unterebene nach dem Klienten.

Falls eine Leistung bereits verrechnet wurde, wird Ihnen dies in der Spalte Status mit diesem Symbol angezeigt.

9.3 Tageserfassung im HON

Mit dem Button Tag bearbeiten (4) in der Ansicht des Arbeitszeitkalenders, haben Sie die Möglichkeit, einzelne Erfassungstage je Mitarbeiter zu bearbeiten. Es kann nur jeweils ein einzelner Tag des Mitarbeiters bearbeitet werden. In der Erfassung haben Sie mittels der Pfeilsymbole Vorheriger Tag/Nächster Tag die Möglichkeit, weitere Tage zu bearbeiten.

Wird eine Änderung an der Arbeitszeit (Beginn/Ende/Pause, ganztägiger Zeitausgleich, Telearbeit) oder Leistungszeit (Datum, Tätigkeit, Klient, Beginn/Ende/Dauer, Projektzeitraum, Einheiten/Stunden/Betrag, Text) vorgenommen, wird der Änderungszeitpunkt sowie der letzte Bearbeiter gespeichert.

Im Arbeitszeitkalender kann man sich hierfür zusätzlich die Spalten Änderungszeitpunkt AZ, Letzter Bearbeiter AZ sowie Änderungszeitpunkt LE und Letzter Bearbeiter LE einblenden lassen. Auch der Mitarbeiter hat in seiner Leistungserfassung die Möglichkeit, sich diese Spalten einzublenden.

Es wird immer nur der letzte Änderungszeitpunkt und der letzte Bearbeiter gespeichert – eine Historie bzgl. der durchgeführten Änderung wird nicht geführt.

Grundsätzlich ist der letzte Bearbeiter anfangs immer der Mitarbeiter, da sobald dieser seine Leistungen in der Leistungserfassung erfasst, dies als Änderung gilt.

9.4 Import Arbeitszeiten und Leistungen

In der Honorarverrechnung besteht über Leistungserfassung / Mitarbeiterübersicht die Möglichkeit, die Leistungen und Arbeitszeiten der Mitarbeiter zu importieren.

Wählen Sie hierfür den Mitarbeiter aus und wählen Sie Datenimport.

Im Feld Dateiname können Sie mit den drei Punkten (1) die zu importierende Datei auswählen. Mit der Lupe (2) können Sie sich die Datei vor dem Import nochmals ansehen.

Vorab wird empfohlen, eine Vorprüfung (3) durchzuführen, somit werden Sie gleich auf etwaige Probleme hingewiesen. Nach der erfolgreichen Vorprüfung können Sie mit der Schaltfläche Prüfen und Importieren (4) die Leistungen und Arbeitszeiten in die Leistungserfassung holen.

Folgende Ergebnisse kann die Prüfung liefern:

Info – Dies erhalten Sie, wenn z. B. der Projektzeitraum im falschen Format ist und daher nicht übernommen wird. Der Import kann dennoch durchgeführt werden.

Fehler – Der Import kann nicht durchgeführt werden. Die Importdatei muss dementsprechend angepasst werden. Das Programm zeigt eine genaue Fehlerbeschreibung.

Über die Schaltfläche Protokolle können Sie sich die Importprotokolle aller durchgeführten Importe von Leistungen und Arbeitszeiten pro Mitarbeiter aufrufen.

Die Schnittstellenbeschreibungen für den Import entnehmen Sie bitte dem Handbuch Leistungserfassung Next Kapitel 2.12 Datenimport Leistungen und Arbeitszeiten.

9.5 Urlaubskartei

Über den Button Urlaubskartei kann die Urlaubskartei aufgerufen werden, um den Urlaubssaldo nachvollziehen zu können.

Anschließend wird die Urlaubskartei für die gewählten Mitarbeiter in einem jeweils eigenen Tab geöffnet.

Dargestellt werden in der Urlaubskartei der Anfangsbestand, der Beginn des Urlaubsjahres, Anspruchszeilen und Verbrauchszeilen.

Die Urlaubskartei kann im oberen Bereich auf Zeiträume eingeschränkt werden.

Bei einer Urlaubszeile mit der Art „Beginn Urlaubsjahr“ wird kein Saldo angezeigt.

Wurden mehrere Tage als Urlaub in der Leistungserfassung erfasst, so werden diese in Summe dargestellt. Die genaue Darstellung können Sie nachfolgender Abbildung entnehmen.

Neue Urlaubseinträge können Sie über den Button Neuer Urlaubseintrag im Menü oder im rechten unteren Bereich der Urlaubskartei generieren.

Wird obiger Button ausgewählt, erhalten Sie im unteren Bereich der Urlaubskartei die Möglichkeit einen neuen Urlaubseintrag tätigen zu können.

Im Feld Datum tragen Sie das Datum ein, bei Art können Sie zwischen Anfangsbestand und Anspruch auswählen, im Feld Stunden tragen Sie die Anzahl der Stunden ein und zuletzt können Sie einen Text eintragen. Wird auf Speichern geklickt, werden Ihre Eingaben gespeichert.

Mit dem Button Urlaubseintrag löschen können Sie Anspruchszeilen, wenn diese fehlerhaft sind, löschen.

Dem Mitarbeiter fehlt diese Anspruchszeile dann auch in der Leistungserfassung.

Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn sich der Mitarbeiter im 1. Urlaubsjahr befindet, wenn dieses Urlaubsjahr ein ganzes Jahr umfasst, wenn das Urlaubsjahr dem Arbeitsjahr entspricht und wenn in diesem Urlaubsjahr noch keine Anfangsbestände oder Ansprüche vorhanden sind.

Der Anspruch auf Urlaub entsteht in den ersten sechs Monaten des ersten Arbeitsjahres im Verhältnis zu der im Arbeitsjahr zurückgelegten Dienstzeit, nach sechs Monaten in voller Höhe (lt. §2 (2) Urlaubsgesetz).

Der Urlaubsanspruch erhöht sich laufend (täglich) linear. Es wird immer eine Urlaubsanspruchszeile generiert, wenn ein Urlaubstag hinzukommt. Dabei werden die Stunden auf 2 Nachkommastellen gerundet. Zu Beginn der

  1. Hälfte des Arbeitsjahres wird dann eine Zeile mit dem Rest auf den Jahresanspruch generiert.

Bei der Umstellung von Urlaubsverwaltung in Stunden zur Verwaltung in Tagen erhalten Sie in der Urlaubskartei die zusätzlichen Spalten Tage und Saldo Tage. In diesen Spalten wird der Urlaub der bis jetzt in Stunden war in Tage umgerechnet. Die Urlaubskartei kann jeder Mitarbeiter in seiner Leistungserfassung aufrufen. Weiters kann sie im HON Next über die Mitarbeiterübersicht pro Mitarbeiter geöffnet werden.

Beispiel Urlaubskartei Teilzeitkraft 20h/Woche mit vier Arbeitstagen (5h je Tag):

Die Mitarbeiterin erhält immer am 24.07 jedes Jahres einen neuen Urlaubsanspruch.

Urlaubsanspruch in Stunden: 20h/Woche * 5 Wochen Urlaubsanspruch = 100 h Neuer Anspruch

Urlaubsanspruch in Tagen: 4 AT/Woche * 5 Wochen Urlaubsanspruch = 20 Arbeitstage Anspruch

Am 24.07.23 war die Mitarbeiterin 5 h also in Summe einen ganzen Tag auf Urlaub.

Am 25.07.23 war die Mitarbeiterin 2,5 h also einen halben Tag auf Urlaub.

Am 26.07.23 war die Mitarbeiterin 1 h also 0,2 Tage auf Urlaub (Berechnung 1 Tag / 5 h *1 h).

Umrechnung Saldo Stunden in Saldo Tage mit 01.01.24:

Saldo in Stunden 141,5 h / 20h pro Woche * 4 AT pro Woche = 28,3 Tage Anspruch Urlaub

**
**

Beispiel Urlaubskartei Vollzeitkraft 38,5h/Woche mit 5 Arbeitstagen (MO-DO 8,5 h; FR 4,5 h)

Die Mitarbeiterin erhält immer am 24.07 jedes Jahres einen neuen Urlaubsanspruch.

Urlaubsanspruch in Stunden: 38,5/Woche * 5 Wochen Urlaubsanspruch = 192,5 h Anspruch

Urlaubsanspruch in Tagen: 5 AT/Woche * 5 Wochen Urlaubsanspruch = 25 Arbeitstage Anspruch

Da die Mitarbeiterin nicht täglich die gleiche Soll Arbeitszeit hat, wird der Durchschnitt der Wochenstunden pro Tag ermittelt. In diesem Fall 38,5 h / 5 AT = 7,7 h je Tag

Am 24.07.23 war die Mitarbeiterin 8,5 h also in Summe 1,10 Tage auf Urlaub (Berechnung 1 Tag / 7,7 h * 8,5 h).

Am 25.07.23 war die Mitarbeiterin 4,25 h also 0,55 Tage auf Urlaub (Berechnung 1 Tag / 7,7 h * 4,25 h).

Am 26.07.23 war die Mitarbeiterin 1 h also 0,13 Tage auf Urlaub (Berechnung 1 Tag / 7,7 h * 1h).

Umrechnung Saldo Stunden in Saldo Tage mit 01.01.24:

Saldo in Stunden 178,75 h / 38,5 h pro Woche * 5 AT pro Woche = 23,21 Tage Anspruch Urlaub

Korrektur Urlaubsanspruch beim Wechsel des Arbeitszeitmodelles
Abschnitt betitelt „Korrektur Urlaubsanspruch beim Wechsel des Arbeitszeitmodelles“

Wechselt ein Mitarbeiter sein Arbeitszeitmodell während des aktuellen Urlaubsjahres so ist der Urlaubssaldo anzupassen. Dies kann im HON Next automatisch erfolgen.

Wird in den Stammdaten des Mitarbeiters eine neue Generation angelegt und ein neues Arbeitszeitmodell zugeordnet, erhalten Sie beim Speichern der Änderung einen Dialog mit einem unverbindlichen Vorschlag der wertneutralen Neuberechnung des Urlaubssaldos.

Beispiel:

Mitarbeiter arbeitet aktuell 38,5 h/Woche – 5 Arbeitstage – 5 Wochen Urlaubsanspruch
Mit 01.11.23 wechselt er sein Arbeitszeitmodell auf 20 h und 4 Arbeitstage

Vorschlag RZL:

Formel für neuen Urlaubssaldo

In Stunden:

Neuer Urlaubssaldo = Resturlaub aus diesem Jahr / (Wochenstunden alt * Urlaubsanspruch alt in Wochen) * (Wochenstunden neu * Urlaubsanspruch neu in Wochen) + Resturlaub aus vergangenen Jahren.

In Tagen:

Neuer Urlaubssaldo = Resturlaub aus diesem Jahr / (alte Arbeitstage pro Woche * Urlaubsanspruch alt in Wochen) * (neue Arbeitstage pro Woche * Urlaubsanspruch neu in Wochen) + Resturlaub aus vergangenen Jahren.

Mit der Schaltfläche Übernehmen, wird der korrigierte Urlaubssaldo in die Urlaubskartei übernommen. In der Urlaubskartei wird eine neue Anspruchszeile eingefügt mit dem Text Erstellt bei der Änderung des Arbeitszeitmodells. Diese Zeile kann in der Honorarverrechnung Bearbeitet und oder gelöscht werden.

Der Mitarbeiter selbst kann in der Leistungserfassung keine Änderungen an der Kartei vornehmen oder die Neuberechnung aufrufen.

Mit der Schaltfläche Nicht Übernehmen wird der Vorschlag von RZL nicht in die Urlaubskartei übernommen. Die Änderung des Arbeitszeitmodelles wird dennoch gespeichert.

Mit der Schaltfläche Info kopieren kann der Dialog kopiert werden.

Ist ein Vorschlag von RZL nicht möglich, erhalten Sie folgende Meldung (Bsp. wenn kein AZ-Modell zugewiesen war oder ein AZ-Modell mit Null Stunden). Der Anspruch muss selbstständig angepasst werden.

Wird neu mit HON Next bzw. der Urlaubsverwaltung zu Arbeiten begonnen ist ein Anfangsstand einzutragen. Liegt der Anfangsstand innerhalb des aktuellen Urlaubsjahres, wo ein Wechsel des Arbeitszeitmodelles vorliegt, ermittelt das Programm den Urlaub für das Aktuelle und das vergangene Urlaubsjahr aufgrund des aktuell hinterlegten Arbeitszeitmodelles.

Beispiel:

Mitarbeiter arbeitet aktuell 38,5 h/Woche – 5 Arbeitstage – 5 Wochen Urlaubsanspruch
Mit 01.11.23 wechselt er sein Arbeitszeitmodell auf 20 h und 4 Arbeitstage
Anfangsstand zum 01.07.2023 – 205 h eingetragen in der Urlaubskartei

Der Resturlaub aus diesem Urlaubsjahr wird aufgrund des aktuellen Arbeitszeitmodelles berechnet (38,5 h * 5 Wochen = 192,5 h). Und der Resturlaub aus dem vergangenen Jahr aufgrund der Differenz zwischen Anfangsstand und Resturlaub aus diesem Urlaubsjahr (205 h – 192,5 h).

Ist der Anfangsstand kleiner als der Urlaubsanspruch aufgrund des aktuellen Arbeitszeitmodelles, wird der Anfangsstand als Resturlaub aus diesem Urlaubsjahr gewertet.

Beispiele für Korrekturen des Urlaubsanspruches (5 Wochen Urlaubsanspruch):

  1. Alt: 20 h/Woche - 4 AT
    Neu: 38,5 h/Woche – 5 AT
    Resturlaub aktuelles UJ: 90 h

    Resturlaub Vergangene Jahre: 0 h

    Einfügen in Formel Stunden:
    90 / (20*5) * (38,5*5) + 0 = 173,25 h – neuer Saldo ab Zeitpunkt Wechsel der Arbeitszeit

  2. Alt: 20 h/Woche - 4 AT
    Neu: 38,5 h/Woche – 5 AT
    Resturlaub aktuelles UJ: 14 Tage

    Resturlaub Vergangene Jahre: 0 Tage

    Einfügen in Formel Tage:

    14 / (4*5) * (5*5) + 0 = 17,5 Tage – neuer Saldo ab Zeitpunkt Wechsel der Arbeitszeit

  3. Alt: 38,5 h/Woche - 5 AT
    Neu: 25 h/Woche – 5 AT
    Resturlaub aktuelles UJ: 192,5 h

    Resturlaub Vergangene Jahre: 30 h

    Einfügen in Formel Stunden:
    192,5 / (38,5*5) * (25*5) + 30 = 155 h – neuer Saldo ab Zeitpunkt Wechsel der Arbeitszeit

  4. Alt: 38,5 h/Woche - 5 AT
    Neu: 25 h/Woche – 5 AT
    Resturlaub aktuelles UJ: 25 Tage

    Resturlaub Vergangene Jahre: 3 Tage

    Einfügen in Formel Tage:

    25 / (5*5) * (5*5) + 3 = 28 Tage – neuer Saldo ab Zeitpunkt Wechsel der Arbeitszeit

10 Überstundenauszahlungen erfassen

Das Honorarverrechnungsprogramm bietet Ihnen die Möglichkeit, über den Button Überstundenauszahlungen erfassen, welcher sich im Menüpunkt Leistungserfassung befindet, Ihre Überstundenauszahlungen einfach tabellarisch pro Mitarbeiter zu erfassen.

Sie gelangen in eine Übersicht, die Sie auf das Jahr einschränken können. Pro Mitarbeiter können Sie nun pro Monat die Überstundenauszahlungen eintragen und verwalten.

Sie können einfach mittels Doppelklick in das jeweilige Monat die Überstunden eintragen, die ausbezahlt wurden. Mit der Enter-Taste am Ziffernblock können Sie zum nächsten Mitarbeiter im gewählten Monat wechseln. Wenn Sie die Tabulator-Taste drücken, springt der Fokus zum nächsten Monat beim selben Mitarbeiter.

Klicken Sie auf den Button Speichern, um Ihre Änderungen zu behalten.

11 Notenerstellung

11.1 Allgemeines

Um Noten erstellen zu können, müssen zuerst die Leistungen, die von Ihren Mitarbeitern erfasst wurden, freigegeben worden sein.

Die Notenerstellung selbst erfordert mehrere Schritte. Zuerst wird die Note erstellt und nach der Erstellung kann die Note finalisiert werden. Dies ist auch in einem Schritt möglich, siehe Grundeinstellungen. Erst wenn die Note finalisiert wurde, steht der Ausgangsrechnungsbeleg zur Verbuchung in der Belegverarbeitung bereit.

11.2 Notenvorschläge

Damit die Notenerstellung geöffnet wird, wählen Sie den Menüpunkt Honorarnoten – Notenerstellung aus.

Es öffnet sich anschließend ein eigener Tab für die Notenerstellung.

Sie erhalten Notenvorschläge (= noch nicht verrechnete Leistungen), die Sie nach bestimmten Kriterien filtern können. Sie können eine Note erstellen oder eine Notenserie (mehrere Noten) nacheinander erstellen.

Beispielsweise können Sie das Leistungsdatum (1) einschränken. Standardmäßig wird beim Leistungsdatum beim Bis-Datum der gestrige Tag vorgeschlagen. Sie können jedoch jederzeit das Von- und Bis-Datum abändern. Dementsprechend verändern sich auch die Notenvorschläge im unteren Bereich.

Es besteht auch die Möglichkeit, nach bestimmten Verrechnungsgruppen (2) zu filtern. D. h., nur die ausgewählten Verrechnungsgruppen werden beim Notenvorschlag berücksichtigt. Des Weiteren kann auch der Projektzeitraum für die Verrechnungsgruppen eingeschränkt werden.

Als Notendatum (3) wird immer der heutige Tag vorgeschlagen. Sie können das Notendatum auch abändern. Das Notendatum kann auch während der Notenerstellung in der Note selbst geändert werden.

Durch Setzen eines Hakens beim Klienten wird dieser in die Notenerstellung aufgenommen. Im unteren Bereich werden Ihnen die Klienten mit den offenen Leistungen angezeigt. Die Übersicht gliedert sich in die Spalten Klienten-Nummer, Klienten-Name, Unternehmensbereich, Rechnungssteller, Auswahlkriterium, Nettosumme, Akonto und den einzelnen ausgewählten Verrechnungsgruppen.

Bei der Infozeile (4) erhalten Sie die Information, wie viele Notenvorschläge Sie von den insgesamt offenen Leistungen bei den Klienten ausgewählt haben und welche Nettosumme Sie im Vergleich zu der Gesamtsumme der noch nicht verrechneten Leistungen ausgewählt haben.

11.3 Offene Leistungen

Sie können sich auch die Leistungen, die hinter der Nettosumme stecken, über den Button Offene Leistungen anzeigen (5) in einem eigenen Tab anzeigen lassen. Es werden die Leistungen der Klienten angezeigt, die blau hinterlegt sind. Es wird der Tab Offene Leistungen geöffnet, in dem Sie nach Tätigkeiten unterteilt, alle offenen Leistungen aller Mitarbeiter nochmals aufgelistet sehen. Die offenen Leistungen sind fix gruppiert nach dem Klienten (Klientennummer und Klientenname) und der Tätigkeit (Nummer und Bezeichnung).

Innerhalb der offenen Leistungen können Sie sich eine Wertberechnung darstellen lassen. Die Wertberechnung zeigt Ihnen, wie sich der Wert der ausgewählten Leistungszeile zusammensetzt. Eine Mehrfachselektion ist hier nicht möglich.

Die Wertberechnung können Sie über das Symbol im Ribbon öffnen oder mit der rechten Maustaste über das Kontextmenü.

Beispiel Reihenfolge Anwendung der Tarifschemata

Hier kommen zur Ermittlung des Wertes (Abrechnung nach Stunden) drei Tarifschemata zur Anwendung.

  1. Zuerst wird der Wert pro Stunde laut Standard-Tarifschema berechnet -> 45 €

  2. Ausgehend von diesem Wert wird das beim zuständigen Mitarbeiter hinterlegte Mitarbeiter-Tarifschema angewandt -> +15 %

  3. Da der Klient auch ein Klienten-Tarifschema hinterlegt hat, kommt dieses abschließend noch zur Anwendung -> -10 %

  4. Nach Berücksichtigung der einzelnen Tarifschemata wird der letztgültige Wert mit den erfassten Stunden multipliziert.

Mit der Schaltfläche Offene Leistungen Drucken (6) erhalten Sie einen Ausdruck der Offenen Leistungen. Bei Mehrfachauswahl der Klienten erhalten Sie pro Klient eine neue Seite. Der Ausdruck ist in Klienten und in Tätigkeiten unterteilt. Pro Tätigkeit werden die dazugehörigen Leistungen der Mitarbeiter mit deren Wert und Dauer aufgelistet. Nach der Summe für den Klienten wird noch eine Stundensumme pro Mitarbeiter ausgegeben.

11.4 Möglichkeiten zur Notenerstellung

Wenn Sie nun die Klienten ausgewählt haben, für die Sie die Noten erstellen möchten (siehe Notenvorschläge), dann können Sie entweder über den Button Noten erstellen im Ribbon oder über den rechten unteren Bereich Noten erstellen. Wenn Sie diesen Punkt auswählen, können Sie die Note noch bearbeiten, z. B. Leistungen von der Verrechnung ausschließen usw.

Wird jedoch der Button Noten automatisch erstellen ausgewählt, so werden die Noten für die gewählten Einstellungen beim Notenvorschlag ohne Bearbeitung automatisch erstellt. Einzelne Leistungen können nicht im Zuge der Notenerstellung ausgeschlossen werden.

Wenn Sie diesen Button auswählen, erhalten Sie nachfolgende Sicherheitsabfrage. Wird auf Erstellen geklickt, wird/werden für die gewählten Klienten die Honorarnoten automatisch ohne Bearbeitung erstellt. Wenn Sie auf Abbrechen klicken, gelangen Sie wieder in die Notenvorschlagsliste.

11.5 Notenerstellung

Diese Vorgehensweise, die hier beschrieben wird, können Sie durchführen, wenn Sie die Möglichkeit Note erstellen ohne automatische Erstellung ausgewählt haben. Siehe Möglichkeiten zur Notenerstellung

Sie gelangen in die Notenansicht:

Das Notendatum wird aufgrund der vorher getroffenen Einstellungen festgelegt, kann aber jederzeit geändert werden. Der Leistungszeitraum ist der Zeitraum in welchem die Leistungen erbracht wurden. Sie können durch Setzen des Hakens bei Abweichende Eingabe, den Leistungszeitraum verändern.

Als Notenvorlage wird standardmäßig die beim Unternehmensbereich hinterlegt Notenvorlage zugeordnet. Sie können jedoch auch eine abweichende Notenvorlage für eine bestimmte Note oder für einen bestimmten Klienten hinterlegen. Diese wird dann nur im Zuge der Notenerstellung verwendet.

Als Art der Zustellung wird die beim Klienten in den Stammdaten hinterlegte Zustellart angezeigt. Möglich sind E-Mail-Zustellung, Druckausgabe, oder Ausgabe ins Klientenportal. Auch die Zustellart kann während der Notenerstellung geändert werden.

Als Zahlungsart wird die beim Klienten in den Stammdaten hinterlegte Zahlungsart angezeigt. Möglich sind Überweisung, SEPA-Lastschrift und keine Zahlung. Die Zahlungsart kann ebenfalls während der Notenerstellung geändert werden.

Hinweis zur Notenerstellung

Der Punkt Hinweis zur Notenerstellung dient dazu, Ihnen Hinweise wie zum Beispiel für Pauschalverrechnungen während der Notenerstellung anzuzeigen. Sie können jederzeit aus der Note heraus einen Hinweis in den Stammdaten des Klienten eintragen. Dazu klicken Sie Ändern in Stammdaten und Sie gelangen automatisch in den Stammdatenbereich der Honorarverrechnung des Klienten. Hier können Sie den Hinweis der künftig bei Notenerstellungen angezeigt werden soll, hinterlegen. Der Hinweis zur Notenerstellung ist generationsverwaltet. D.h. das Notendatum bestimmt, welche HON-Klientengeneration verwendet wird, falls mehrere Generationen existieren.

Anmerkungen

Im Reiter Anmerkungen können Sie pro Note Anmerkungen hinterlegen. Die Anmerkungen werden pro Note gespeichert. Dieser Text wird nicht auf der Note angedruckt.

Die Anmerkungen je Note können Sie sich in der Notenübersicht über das Einblenden der Spalte Anmerkung anzeigen lassen.

Zusatztext für Note

Im Reiter Zusatztext für Note, wird jener Text angedruckt, der in den Stammdaten des Klienten hinterlegt wurde. Während der Notenerstellung kann dieser Text ergänzt bzw. editiert werden. Dieser Text wird auf der Note angedruckt.

Notenstruktur

Im Reiter Notenstruktur können Sie die Einstellung bzgl. dem Ausweis der Verrechnungsgruppen für diese Note ändern. Die Einstellung wird aus den Grundeinstellungen genommen.

Wird die Notenstruktur verändert, werden bereits durchgeführte Gruppierungen und Sortierungen verworfen. Durchgeführte Änderungen an der Bezeichnung oder am Betrag bleiben erhalten.

Ansicht

Im Reiter Ansicht können Sie definieren, welche Spalten der Erfassungszeilen auf der Note eingeblendet werden. Dies ist vorallem bei der Verwendung von kleineren Bildschirmen sinnvoll. Die Einstellungen werden pro Benutzer gespeichert.

Verrechnungsgruppen werden bei der Notenerstellung in fetter Schrift dargestellt. Tätigkeiten werden eine ebene darunter in schwarzer Schriftfarbe dargestellt. Einzelne Leistungszeilen sind in kursiver Schrift in grauer Schriftfarbe dargestellt.

Im unteren Bereich wird Ihnen eine Infozeile angezeigt. Diese beinhaltet die Stunden, Einheiten, Zu-/Abschläge, den Betrag und den Deckungsbeitrag.

In der Zeile Ausgewählt werden die markierten Zeilen dargestellt. Die Zeile Gesamt zeigt die gesamte Note auf.

Mittels Pfeilsymbol (2) können Sie die erfassten Tätigkeiten aufklappen/zuklappen. Ebenso können die einzelnen Leistungen die auf die jeweilige Tätigkeit erfasst wurden aufgeklappt/zugeklappt werden. Im Ribbon stehen Ihnen die Schaltflächen „Alle Erfassungszeilen anzeigen“ und „Alle Erfassungszeilen verbergen“ zur Verfügung.

Über das Kontextmenü mit der rechten Maustaste können Sie über Weitere Funktionen ebenfalls einzelne markierte Erfassungszeilen anzeigen/verbergen.

Ändern der Erfassungszeilen während der Notenerstellung

Abschnitt betitelt „Ändern der Erfassungszeilen während der Notenerstellung“

In manchen Fällen kann es nötig sein, die Erfassungszeile aus der Leistungserfassung der Mitarbeiter noch abändern zu müssen, weil z.B. auf die falsche Tätigkeit erfasst wurde. Diese Änderung kann gleich im Zuge der Notenerstellung durchgeführt werden.

Um Erfassungszeilen ändern zu können, müssen Sie sich vorab die Erfassungszeilen einblenden. Dies können Sie über alle Zeilen anzeigen (1) im Ribbon oder mit dem kleinen Pfeil (2) vor der Tätigkeit.

Nun können Sie die Erfassungszeile, welche Sie ändern möchten auswählen und mit der rechten Maustaste (3) oder mit Leistung bearbeiten (4) im Ribbon die Erfassungszeile bearbeiten.

Es öffnet sich ein zusätzlicher Dialog, wo die Änderungen vorgenommen werden können.

Werden alle Leistungen umgebucht, sodass eine Leere Note entsteht, kann diese nicht gespeichert werden. Beim Abbrechen der Notenerstellung erhalten Sie die Abfrage, ob die getätigten Änderungen an den Erfassungszeilen dennoch gespeichert werden sollen.

Weiters besteht auch die Möglichkeit zusätzliche Leistungen während der Notenerstellung zu erfassen. Dies machen Sie, indem Sie die Erfassungszeile markieren und mit der Rechten Maustaste oder mit der Funktion Leistung bearbeiten / Leistung einfügen im Ribbon wählen.

Hier ist wieder zu beachten, dass eine neue Erfassungszeile auch Auswirkungen auf die Leistungserfassung des Mitarbeiters hat.

Tipps zum Ändern der Erfassungszeile:

  • Wird bei diesem Klienten eine Pauschale abgerechnet, kann auf eine Tätigkeit, die durch eine Pauschale gedeckt ist, nicht umgebucht werden.

  • Ändern Sie die Tätigkeit der Erfassungszeile, wird die neue Tätigkeit automatisch auf der Note angezeigt.

  • Bei einer neuen Erfassungszeile können nur Erfassungs-/Verrechnungsklienten der aktuellen Noten angesprochen werden.

  • Wird der Klient umgebucht, ist diese Erfassungszeile nicht mehr in der Note ersichtlich.

  • Wird auf eine nicht verrechenbare Tätigkeit umgebucht, ist diese Erfassungszeile nicht mehr in der Note ersichtlich.

In den Stammdaten der Tätigkeiten steht Ihnen die Verrechnungsart Stunden oder Einheiten zur Verfügung. Bei dieser Art müssen die Stunden in der Leistungserfassung der Mitarbeiter erfasst werden und zusätzlich können optional auch die Einheiten eingetragen werden. Ist diese Tätigkeit einem Stunden- und Einheitentarif zugeordnet, kann während der Notenerstellung die Verrechnung definiert werden. Initial werden immer die Stunden zur Verrechnung vorgeschlagen.

Mit der Linken Maus auf den Betrag erhalten Sie einen Tooltipp, was der Betrag bei Verrechnung in Stunden und was der Betrag bei Verrechnung in Einheiten ausmachen würden.

Durch Rechtsklick auf den Betrag können Sie mit dem Kontextmenü oder der F7-Taste die Verrechnung wechseln.

Wurden bei der Leistungserfassung keine Einheiten eingetragen, erhalten Sie folgenden Hinweis vom Programm. Solange keine Einheiten erfasst sind, kann die Verrechnung nicht gewechselt werden.

Erfassungszeilen die nicht verrechnet werden sollen, können durch Entfernen des Hakens der Erfassungszeile von der Verrechnung ausgeschlossen werden. Diese Zeilen werden bei der nächsten Notenerstellung wieder vorgeschlagen.

Eine weitere Möglichkeit Zeilen von der Verrechnung auszuschließen ist über das Kontextmenü über den Punkt Weitere Funktionen / Zeilen nicht verrechnen (1).

Werden ganze Tätigkeiten von der Verrechnung ausgeschlossen, so werden diese Tätigkeiten und der zugehörige Betrag durchgestrichen dargestellt.

Von der Verrechnung ausgeschlossene Zeilen können über die Schaltfläche Nicht verrechnete Zeilen anzeigen eingeblendet werden. Wenn im Ribbon die Schaltfläche grau markiert ist, so ist diese Funktion eingeschaltet. Sollen die nicht verrechneten Zeilen nicht angezeigt werden, so klicken Sie noch einmal auf diese Schaltfläche, sodass diese weiß markiert ist.

Sollen mehrere Notenzeilen zu einer gemeinsamen Zeile gruppiert werden, so ist dies entweder über die Schaltfläche Gruppierung von Notenzeilen im Ribbon oder über das Kontextmenü mit der rechten Maustaste möglich. Dazu müssen Sie die Leistungen die Gruppiert werden sollen markieren und die entsprechende Schaltfläche auswählen.

Der Gesamtbetrag der Gruppierung wird immer in der letzten Zeile angezeigt. In unserem Beispiel wurde die Tätigkeit Lohnverrechnung mit der Tätigkeit Kommunalsteuerprüfung gruppiert. Der Gesamtbetrag wird nun unter der Tätigkeit Kommunalsteuerprüfung angeführt.

Die Gruppierung der Notenzeilen kann über den Punkt Gruppierung der Notenzeilen aufheben, welcher über das Kontextmenü oder über dem Ribbon aufgerufen werden kann, aufgehoben werden.

Zusätzlich werden gruppierte Zeilen durch die Klammern am Beginn der Zeile visualisiert.

Soll bei einer Gruppierung eine bestimmte Tätigkeit bzw. Zeile nicht angezeigt werden, so können Sie mit der Schaltfläche Notenzeilen auf Note drucken und Notenzeile auf der Note nicht drucken, die nicht gewünschten Zeilen ausblenden.

Beispiel:

Es wurde eine Gruppierung auf die Tätigkeiten Finanzbuchhaltung, zusätzliche Arbeiten zur laufenden Buchhaltung und Durchsicht der Unterlagen, Kontoabstimmung gesetzt.

Die Tätigkeiten zusätzliche Arbeiten zur laufenden Buchhaltung und Durchsicht der Unterlagen, Kontoabstimmung sollen nicht auf der Honorarnote aufscheinen. Alles soll unter der Tätigkeit Finanzbuchhaltung aufscheinen. Die Finanzbuchhaltung wurde mittels Drag & Drop an die letzte Stelle gesetzt, da der Gesamtbetrag der Gruppierung immer bei der letzten Tätigkeit hinzugefügt wird. Die Tätigkeiten mit der Nummer 2 und 10 wurden über den Button Notenzeilen auf Note drucken – Notenzeile nicht auf der Note drucken deaktiviert. Somit wird der Gesamtbetrag nur mit der Tätigkeit Finanzbuchhaltung angedruckt.

In grauer Schriftfarbe werden die Notenzeilen dargestellt, die auf der Note nicht gedruckt werden.

Der Text der Verrechnungsgruppe und der Tätigkeit kann ganz einfach mittels Doppelklicks auf den Text der geändert werden soll, angepasst werden.

Zusätzlich besteht die Option den Text einer/mehrerer Erfassungszeile zu kopieren und einzufügen. Wählen Sie hierfür eine/mehrere Erfassungszeilen aus und mit der Tastenkombination Strg+E oder mittels Kontextmenü können Sie den Text kopieren. Mit der Tastenkombination Strg+V oder auch über das Kontextmenü können Sie dann den Text einfügen.

Exkurs Leistungserfassung:

Innerhalb der Leistungserfassung der Mitarbeiter besteht die Möglichkeit, einen Text für die Honorarnote zu erfassen. Hierfür wird im Textfeld der zu übernehmende Text markiert.

Beispiel für die Leistungserfassung:

Erfassung:

Ansicht in der Note:

Weitere Beispiele hierzu finden Sie im Handbuch Leistungserfassung.

Sollte eine zusätzliche Notenzeile eingefügt werden, so ist dies entweder über die Schaltfläche Notenzeile einfügen im Ribbon oder über das Kontextmenü mit der rechten Maustaste möglich. Dazu müssen Sie eine Leistungszeile markieren und die entsprechende Schaltfläche auswählen.

Nachdem Sie die Schaltfläche betätigt haben, öffnet sich ein eignes Fenster, wo Sie die Tätigkeit auswählen müssen, welche zusätzlich eingefügt werden soll.

Es wir Ihnen nun eine neue Zeile mit dem Betrag Null in die Note eingefügt. Durch einen Doppelklick in das Feld Betrag in Note, kann der noch abzurechnende Betrag eingegeben werden.

Nachdem der Betrag eingegeben wurde, muss der Zuschlag verteilt werden. Es öffnet sich hierfür ein eigenes Fenster. Der Zuschlag kenn entweder einem Mitarbeiter direkt zugewiesen werden oder, wenn man das Feld Mitarbeiter leer lässt, erhält der Klient den Zuschlag (siehe hierzu Zu-/Abschläge).

Während der Notenerstellung haben Sie die Möglichkeit eine Akonto- bzw. eine Anzahlungszeile einzufügen und/oder zu bearbeiten. Siehe Kapitel Akontozahlungen und Anzahlungsrechnungen.

Zu- und Abschläge werden automatisch, je nachdem welche Einstellungen Sie bei den Grundeinstellungen getroffen haben, verteilt. Es besteht die Möglichkeit die Zu- und Abschläge automatisch auf die Mitarbeiter, automatisch ohne Mitarbeiterbezug und manuell zu verteilen.

Zu-/Abschlagszeilen haben die Eigenschaft, dass keine Stunden, keine Einheiten, keine Uhrzeit und kein berechneter Wert angezeigt wird.

Die unterschiedlichen Zu-/Abschlagsvarianten werden anhand von eindeutigen Symbolen während der Notenerstellung dargestellt:

automatischer Abschlag auf den Mitarbeiter

automatischer Zuschlag auf den Mitarbeiter

automatischer Zuschlag ohne Mitarbeiterbezug, der Zuschlag erfolgt auf den Klienten

automatischer Abschlag ohne Mitarbeiterbezug, der Abschlag erfolgt auf den Klienten

manueller Zuschlag

manueller Abschlag

Grundsätzlich wird während der Notenerstellung jene Verteilung verwendet, die Sie in den Grundeinstellungen definiert haben. Sie können jedoch den jeweiligen Zu-/Abschlag jederzeit anders verteilen. Dazu gibt es während der Notenerstellung mehrere Möglichkeiten. Sie können entweder über den Button Zu-/Abschläge im Ribbon oder über das Kontextmenü, mit der rechten Maustaste, die Variante ändern.

Es ist dabei zu beachten, dass die Funktionen der Zu-/Abschläge im Ribbon oder über das Kontextmenü nur aktiv sind, wenn Sie die Tätigkeitenzeile auswählen von welcher ein Zu-/Abschlag erfolgt. D.h. wenn Sie beispielsweise die Leistungszeile oder die Zu-/Abschlagszeile auswählen, ist der Punkt Zu-/Abschläge im Ribbon bzw. im Kontextmenü deaktiviert.

Beispiel automatischer Abschlag auf Mitarbeiter:

Wenn Sie zum Beispiel bei den Grundeinstellungen automatische Verteilung auf Mitarbeiter eingestellt haben und Sie in der Note einen Abschlag machen, wird dieser Abschlag automatisch auf den Mitarbeiter verteilt.

Der Abschlag wird in einer extra Zeile vor der Erfassungszeile dargestellt und mit einem extra Symbol (siehe oben beschrieben) dargestellt. Bei der Nettosumme wird dann noch einmal der Abschlag mit dem Symbol dargestellt.

Beispiel automatischer Zuschlag ohne Mitarbeiterbezug:

Wenn Sie beispielsweise in den Grundeinstellungen automatische Verteilung ohne Mitarbeiterbezug eingestellt haben und Sie in der Note einen Zuschlag machen, wird dieser Zuschlag auf den Klienten verteilt.

Der Zuschlag wird in einer extra Zeile vor der Erfassungszeile dargestellt und ist mit einem eigenen Symbol gekennzeichnet (siehe Symbolbeschreibung). Bei der Nettosumme wird dieser Zuschlag noch einmal mit dem Symbol gekennzeichnet.

Beispiel manueller Zuschlag

Beim manuellen Zuschlag/Abschlag können Sie selbst entscheiden wie der Betrag verteilt wird. Es öffnet sich ein Eingabefenster in welchem Sie die Beträge entweder auf Mitarbeiter, oder auf Klienten oder beides, wie in der nachfolgenden Abbildung, verteilen können.

Mit der F2-Taste im Feld Mitarbeiter-Nr. können Sie sich alle Mitarbeiter vorschlagen lassen. Die Klienten-Nummer und die Tätigkeitsnummer können nicht verändert werden. Im Feld Betrag können Sie den zu verteilenden Betrag eintragen. Es besteht noch die Möglichkeit einen Text einzutragen. Mit dem Papierkorbsymbol können Sie Zeilen wieder löschen. Das Löschen von manuell verteilten Zeilen ist auch über das Kontextmenü mit der rechten Maustaste möglich.

Wenn Sie mehrere Zeilen eintragen, wird automatisch für den noch nicht verteilten Betrag eine Zeile generiert. Somit wird gewährleistet, dass der gesamte Betrag verteilt wird.

Beispiel Zu-/Abschlag bei Gruppen

Nachdem Sie eine Gruppe gebildet haben (siehe Notenzeilen gruppieren), können Sie die Gruppensumme ändern. Nach dem Ändern der Gruppensumme, wird der Zu-/Abschlag je nach Grundeinstellungen dem Mitarbeiter zugeordnet. Sie haben nun die Möglichkeit die einzelnen Zu-/Abschläge je Tätigkeit oder den Zu-/Abschlag der Gruppensumme abzuändern.

Die Verteilung der Gruppensumme können Sie ändern, indem Sie sich in die Gruppensumme stellen und z. B. mit dem Kontextmenü die Summe auf manuelle Verteilung ändern:

Bei der manuellen Verteilung der Gruppensumme stehen nur jene Tätigkeiten, welche in der Gruppe vorhanden sind zur Verfügung.

Soll nur der Zu-/Abschlag einer einzelnen Tätigkeit der Gruppe geändert werden, dann stellen Sie sich in die Zeile der jeweiligen Tätigkeit und wählen die Verteilung der Zu‑/Abschläge.

Zu- und Abschläge können wieder verworfen werden. Dazu müssen Sie die Tätigkeit auswählen und können per Kontextmenü oder über den Ribbon Zu-/Abschläge verwerfen auswählen. Es wird dann die Zuordnung gelöscht.

Sollte im Zuge der Notenerstellung auf die gesamte Note ein Rabatt gewährt oder ein Aufschlag verrechnet werden, können Sie dies über die Schaltflächen Rabatt/Aufschlag einfügen bzw. prozentuellen Rabatt/Aufschlag einfügen lösen.

Nach Auswahl der betreffenden Funktion wird unterhalb der letzten Tätigkeit nun eine Zwischensumme gebildet und eine neue Zeile eingefügt. Der Text der Zeile ist Rabatt/Aufschlag. Je nachdem, ob mit einem Minus ein Rabatt oder ohne Vorzeichen ein Aufschlag eingegeben wird, passt sich dieser Text an.

Wert- und prozentuelle Rabatte sind mit einem negativen Vorzeichen einzutragen. Als Basis für den prozentuellen Rabatt/Aufschlag dient die Zeile Zwischensumme (1).

Rabatte werden mit einem Minus und Aufschläge mit einem Plus symbolisiert (2).

Rabatte/Aufschläge werden, je nach den getroffenen Grundeinstellungen, mit oder ohne Mitarbeiterbezug verteilt. Sollte diese Einstellung innerhalb der Notenerstellung abgeändert werden, kann dies über das Kontextmenü (rechte Maustaste auf die Rabatt-/Aufschlagszeile) erfolgen.

Über die Option Rabatt verwerfen wird der Rabatt aus der Note gelöscht.

Soll der Rabatt/Aufschlag nur für eine bestimmte Tätigkeit, eine Gruppe von Tätigkeiten oder eine bestimmte Verrechnungsgruppe gewährt werden, ist dies über die folgenden Optionen möglich:

  • (Prozent-) Positionsrabatt/Aufschlag einfügen

  • (Prozent-) Positionsrabatt auf Verrechnungsgruppe einfügen

Wählen Sie die betroffene Tätigkeit/Verrechnungsgruppe an, sodass sie blau hinterlegt (1) ist und wählen die jeweilige Option (2) aus.

Der Rabatt/Aufschlag wird dann unterhalb der Tätigkeit/Verrechnungsgruppe (3) eingefügt.

Falls Sie die Note ausdrucken oder am PDF-Manager ausdrucken möchten, so klicken Sie auf das Symbol Note drucken im Ribbon.

Wenn Sie auf das Symbol geklickt haben, öffnet sich das Drucken Fenster:

Sie können entweder auf Drucken klicken, dann können Sie einen entsprechenden Drucker für den Ausdruck auswählen, auf Sofort Drucken klicken, dann wird auf Ihrem Standarddrucker gleich ein Ausdruck generiert oder die Note in den PDF-Manager drucken.

Eine Vorschau Ihrer Honorarnote erhalten Sie, wenn Sie auf den Button Druckvorschau anzeigen klicken. Es öffnet sich ein separater Tab für die Notendruckvorschau.

Der Button Liste kopieren bewirkt, dass die gewählte Honorarnote in der Sie sich gerade befinden in die Zwischenablage kopiert wird. Sie können diese dann mittels Tastenkombination Strg+V beispielsweise ins Excel einfügen.

Sie können die Note sofort beim Speichern & schließen endgültig finalisieren, wenn Sie dies nicht schon bereits in den Grundeinstellungen eingestellt haben. Dazu gibt es während der Notenerstellung das Optionsfeld „Note beim ‚Speichern & schließen‘ finalisieren“ welches Sie aktivieren können.

Im Zuge der Notenerstellung haben Sie die Möglichkeit sich die letzten drei abgerechneten Beträge einer bestimmten Tätigkeit anzeigen zu lassen und in die Note zu übernehmen. Vom Rückblick ausgenommen sind Notenzeilen von internen und gutgeschriebenen Noten sowie Gutschriften.

Stellen Sie sich in das Betragsfeld der Tätigkeit, mit dem Pfeilsymbol können Sie sich den Tätigkeitsrückblick einblenden lassen.

Die Zeilen des Rückblicks enthalten Notennummer, Notendatum, Projektzeitraum und Betrag.

Indem Sie durch Linksklick eine Zeile auswählen, wird der Betrag in die aktuelle Note übernommen.

Ein Notenrückblick soll Ihnen die bereits verrechneten Noten beim Klienten zum Nachsehen aufzeigen. Sie erhalten einen Überblick über alle bereits verrechneten Noten und sehen im unteren Bereich die Notendetails zu den bereits verrechneten Noten.

Den Notenrückblick können Sie über die Schaltfläche Notenrückblick, die sich im Ribbon befindet, zusätzlich öffnen.

Der Button Beleg anzeigen ist nur aktiv, wenn Sie eine vorläufige Note erneut bearbeiten. Bei Erstellung einer neuen Note ist der Button immer inaktiv. Beim Bearbeiten einer vorläufigen Note können Sie sich neben der Notenerstellung auch den zugehörigen Ausgangsbeleg anzeigen lassen.

Wenn Sie mit der Notenbearbeitung/Notenerstellung fertig sind, muss die Note noch gespeichert werden. Im rechten unteren Bereich bestehen die Möglichkeiten, die Note entweder mit Speichern & schließen zu beenden oder nur zu Speichern. Wenn Sie nur Speichern auswählen, bleiben Sie in der Notenbearbeitungsansicht bei der gewählten Note. Sollten Sie Speichern & schließen auswählen, so wird die Note gespeichert und die Notenbearbeitungsansicht geschlossen.

11.6 Automatische Rabatte/Aufschläge

Über den Menüpunkt Honorarnoten / Automatische Rabatte/Aufschläge haben Sie die Möglichkeit, Rabatte und/oder Aufschläge, die automatisch bei der Note ergänzt werden, zu verwalten. Die hier angelegten Rabatte und Aufschläge werden bei der Notenerstellung automatisch eingefügt.

Mit der Schaltfläche Neuen automatischen Rabatt/Aufschlag (1) können Sie einen neuen Rabatt/Aufschlag anlegen.

Im Feld Art definieren Sie, ob es sich um einen Euro-Rabatt/Aufschlag oder einen Prozent-Rabatt/Aufschlag handelt. Rabatte sind mit einem Minus-Vorzeichen einzutragen. Soll für einen Klienten zukünftig kein automatischer Rabatt/Aufschlag generiert werden, kann die Option Aktiv deaktiviert werden.

Markieren Sie den Rabatt/Aufschlag, der gelöscht werden soll, und wählen Sie die Schaltfläche Automatischen Rabatt/Aufschlag löschen (2). Es wird dann auch die Klientenzuordnung entfernt und es wird zukünftig kein automatischer Rabatt/Aufschlag bei der Note generiert.

Automatischen Rabatt/Aufschlag dem Klienten zuordnen

Abschnitt betitelt „Automatischen Rabatt/Aufschlag dem Klienten zuordnen“

Die Zuordnung der Rabatte/Aufschläge erfolgt über die Schaltfläche Zuordnung bearbeiten (3). Sie erhalten eine Liste mit allen Klienten und können die gewünschten auswählen. Mit Speichern & schließen wird die Zuordnung gespeichert.

11.7 Interne Note

Für Situationen, in denen die offenen Leistungen nicht mehr an den Klienten weiterverrechnet werden sollen/können, bietet das RZL HON die Möglichkeit der Erstellung einer internen Note.

Die Option interne Note (1) in den Noteneinstellungen ist nur aktiv, wenn die Nettosumme aller USt-pflichtigen und nicht USt-pflichtigen Tätigkeiten Null (2) ergibt.

Dadurch, dass man die Nettosumme der Note auf null stellt, werden automatisch Abschläge generiert (3). Aufgrund der erzeugten Abschläge werden interne Noten auch in den Umsatzstatistiken berücksichtigt.

Wurde die Option interne Note gesetzt, kann die Note nicht mehr editiert werden. Nur die Noteneinstellungen stehen zur Bearbeitung offen.

Interne Noten werden nicht fortlaufend nummeriert, ebenso wird für interne Noten kein Beleg für das Belegsystem erzeugt.

11.8 Leere Note

Über Honorarnoten / Notenerstellen haben Sie die Möglichkeit eine leere Note zu öffnen. Dies kann z.B. zum Erstellen einer Teilgutschrift nötig sein.

Im Ribbon findet sich die Schaltfläche Leere Note erstellen.

Nach Auswahl dieser Option ist zu definieren, für welchen Klienten die leere Note erstellt werden soll und wer der Rechnungssteller dieser Note ist.

Ist bei einem Klienten kein Unternehmensbereich zugeordnet bzw. bei keiner Tätigkeit ein abweichender Rechnungssteller hinterlegt, kann keine leere Note für diesen Klienten erstellt werden.

Im Anschluss öffnet sich eine leere Note.

Als erster Schritt sind nun über den Button Notenzeile einfügen im Ribbon oder mittels der Einfg-Taste die abzurechnenden Zeilen hinzuzufügen.

Nachdem die Zeile eingefügt wurde und ein Betrag eingetragen ist, muss der Zu-/Abschlag manuell verteilt werden (vgl. Zu-/Abschläge)

12 Gutschriftenerstellung

Die Honorarverrechnung bietet Ihnen die Möglichkeit, aus bereits finalisierten Noten automatisch eine Gesamtgutschrift der Note zu generieren.

Wählen Sie hierfür den Punkt Honorarnoten – Notenübersicht. In der Notenübersicht finden Sie alle erstellten Noten.

Um eine Gesamtgutschrift zu erstellen, wählen Sie die betroffene Note aus. Nun können Sie über das Symbol im Ribbon oder mithilfe der rechten Maustaste und dem Kontextmenü die Funktion Gutschrift aus Note erstellen auswählen.

Nachdem die Funktion angewählt wurde, öffnet sich ein Fenster, in dem das Notendatum der Gutschrift definiert werden muss. Das Tagesdatum wird standardmäßig vorgeschlagen.

Über den Button Erstellen wird Ihnen automatisch eine vorläufige Gesamtgutschrift (= neue Note) erstellt. Die neu generierte Note kann nur noch in Bezug auf Notendatum und Notenvorlage (1) verändert werden. Die automatisch erzeugten Minuszeilen (2) können nicht mehr adaptiert werden.

Nachdem die Gutschrift finalisiert wurde, kann ein Beleg für die Belegverarbeitung erzeugt werden (Kapitel Grundeinstellungen). Ebenfalls stehen Ihnen die Funktionen Note drucken, Beleg anzeigen und Journal anzeigen zur Verfügung.

Bei Gutschriften werden keine Zahlungsinformationen auf der Note angedruckt.

Nachdem die Gutschrift finalisiert wurde, sind die Leistungszeilen wieder als offen deklariert und können erneut abgerechnet werden.

Mithilfe der Funktion Gutschrift selektieren können Sie ausgehend von der gutgeschriebenen Note einfach zu der dazugehörigen Gutschrift gelangen. Im Gegensatz dazu können Sie über den Button Gutgeschriebene Note selektieren ausgehend von der Gutschrift zur Originalnote gelangen. Das Programm selektiert Ihnen automatisch die jeweilige Note.

13 Akontozahlung

13.1 Allgemeines

Die Honorarverrechnung bietet Ihnen die Möglichkeit Akonto- sowie Anzahlungen abzurechnen. Hierfür gibt es den eigenen Reiter Akonto/Anzahlungen im Ribbon.

Bei Anzahlungen werden vorab Anzahlungsnoten mit UST-Ausweis erstellt, diese werden in der FIBU verbucht und abschließend bei der Schlussrechnung in Abzug gebracht.

Akonten werden ohne UST-Ausweis direkt bei der Note vom Bruttobetrag abgezogen. Es gibt nur eine Akontozahlung aber keine vorangegangene Rechnung.

13.2 Anlage einer Akonto-/Anzahlung

Über Akonto/Anzahlungen / Akontozahlungen/Anzahlungen können Sie eine neue Akonto-/Anzahlung anlegen.

Wählen Sie hierfür entweder im Ribbon die Schaltfläche Neue Akonto-/ Anzahlung (1) oder die Schaltfläche rechts unten (2).

Eine Akonto-/Anzahlung besteht aus den folgenden Feldern:

FeldBeschreibung
DatumZeitpunkt der Akonto-Anzahlung
KlientKlient, der die Akonto-Anzahlung leistet
VerrechnungsgruppeOptional können Sie die Akonto-Anzahlung einer Verrechnungsgruppe zuordnen. Bsp. wenn Sie für die Buchhaltung ein Akonto von 50€ und für die Lohnverrechnung ein Akonto von 100€ erhalten. Dieses Feld kann auch leer bleiben.
ProjektzeitraumProjektzeitraum, den die Akonto-/Anzahlung abdeckt. Dieses Feld kann auch leer bleiben.
BetragBruttobetrag der Akonto-/Anzahlung. Negative Beträge sind nicht möglich.
TextHier besteht die Möglichkeit, eine Anmerkung einzutragen. Soll ein Teil des Textes oder der gesamte Text bei der Note angedruckt werden, können Sie den gewünschten Text markieren und mittels Rechter Maustaste in die Note übernehmen. Der Text, welcher in die Note übernommen wird, ist gelb hinterlegt.

Durch Klicken auf die Schaltfläche Speichern wird die Akonto-/ Anzahlung gespeichert.

Mit der Schaltfläche Akonto-/Anzahlung duplizieren können Sie eine bestehende Akonto-/Anzahlungszeile kopieren. Die neue Akonto-/Anzahlung muss noch über die Schaltfläche Speichern gespeichert werden.

13.3 Wiederkehrende Akonten

Wiederkehrende Akonten werden benötigt, wenn ein Klient z.B. monatlich Akonten leistet. Es werden hier die benötigen Akontozeilen vom Programm generiert.

Eine neue wiederkehrende Akontozeile kann über den Butten im Ribbon (1) angelegt werden.

Daten der Akontozeile

FeldBeschreibung
DatumZeitpunkt der Akonto-Anzahlung
KlientKlient, der die Akonto-Anzahlung leistet
VerrechnungsgruppeOptional können Sie die Akonto-Anzahlung einer Verrechnungsgruppe zuordnen. Bsp. wenn Sie für die Buchhaltung ein Akonto von 50€ und für die Lohnverrechnung ein Akonto von 100€ erhalten. Dieses Feld kann auch leer bleiben.
ProjektzeitraumProjektzeitraum den die Akonto-Anzahlung abdeckt. Dieses Feld kann auch leer bleiben.
BetragBruttobetrag der Akonto-Anzahlung. Negative Beträge sind nicht möglich.
AktivLeistet ein Klient keine regelmäßigen Akonten mehr, kann die Option Aktiv deaktiviert werden. Es werden keine Akontozeilen mehr generiert.
TextHier besteht die Möglichkeit eine Anmerkung einzutragen. Soll ein Teil des Textes oder der gesamte Text bei der Note angedruckt werden, können Sie den gewünschten Text markieren und mittels Rechter Maustaste in die Note übernehmen. Der Text, welcher in die Note übernommen wird, ist gelb hinterlegt.

Der Bildschirm der wiederkehrenden Akonten ist geteilt. Auf der Linken Hälfte sehen Sie die bereits angelegten wiederkehrenden Akonten und auf der rechten Hälfte die neue wiederkehrende Akontozeile bzw. die bestehende wiederkehrende Akontozeile zum Bearbeiten.

Mit der Schaltfläche Zuordnung Bearbeiten (2) können die Wiederkehrenden Akonten den Klienten zugeordnet werden. Es werden alle Klienten aufgelistet und durch setzten des Häkchens und der Schaltfläche Speichern sind die Klienten der Akontozeile zugeordnet.

Nachdem die Daten der wiederkehrenden Akontozeile eingegeben und gespeichert wurden, können über die Schaltfläche Akonten generieren die dazugehörigen Akontozeilen generiert werden. Es werden die Akonten bis ein Jahr in die Zukunft angezeigt. Durch den Pfeil nach unten sind die zugeordneten Klienten, für welche Akonten generiert werden ersichtlich.

Sollte eine Wiederkehrende Akontozeile gelöscht werden, können Sie dies entweder über das Kontextmenü oder über den Button Wiederkehrendes Akonto löschen.

Diese sind manuell über den Reiter Akontozahlungen und den Punkt Akontozahlung löschen zu löschen.

13.4 Notenerstellung und Belegverarbeitung mit Akontozahlung

Wenn Sie eine Akontozahlung angelegt haben und die dazugehörige Honorarnote erstellen, wird als letzte Position automatisch die Akontozeile als Abzugsposition eingefügt. Die Netto bzw. Bruttosumme wird dadurch nicht verändert.

Haben Sie pro Verrechnungsgruppe ein Akonto definiert, erhalten Sie pro Verrechnungsgruppe eine separate Akontozeile (1).

Der Text der Akontozeile setzt sich zusammen aus dem Wort „Akonto“ und dem Namen der Verrechnungsgruppe.

Bei der Belegverarbeitung in der Finanzbuchhaltung findet das Akonto keine Berücksichtigung. Es wird Nettosumme, UST und Bruttosumme verbucht.

Die Akontozahlung wird am Notenjournal unter der eigenen Rubrik Akontozahlungen ausgewiesen.

Notenerstellung und Belegverarbeitung mit Anzahlungen

Abschnitt betitelt „Notenerstellung und Belegverarbeitung mit Anzahlungen“

Wenn Sie eine Anzahlung angelegt haben und die dazugehörige Honorarnote erstellen, wird als letzte Position automatisch die Anzahlung aufgeteilt in Netto und UST als Abzugsposition eingefügt. Die Netto bzw. Bruttosumme wird dadurch nicht verändert.

Haben Sie pro Verrechnungsgruppe eine Anzahlung definiert, erhalten Sie pro Verrechnungsgruppe eine separate Anzahlungszeile (1). Die UST aller Anzahlungen wird summiert.

Der Text der Anzahlung setzt sich zusammen aus dem Wort „Anzahlung“ und dem Namen der Verrechnungsgruppe.

Bei der Belegverarbeitung in der Finanzbuchhaltung findet die Anzahlung keine Berücksichtigung. Es wird Nettosumme, UST und Bruttosumme verbucht.

Die Anzahlung wird am Notenjournal unter der eigenen Rubrik Anzahlungen ausgewiesen.

14 Anzahlungsrechnungen

14.1 Allgemeines

Bei der Anzahlungsrechnung handelt es sich um eine Rechnung, welche der Rechnungssteller für eine zukünftig zu erbringende Leistung erstellt. Das bedeutet, dass noch keine erbrachte Leistung existiert. Anzahlungsrechnungen werden auch Vorauszahlungsrechnungen genannt und in der Regel vor allem bei der Durchführung von größeren Projekten gestellt.

Bei Anzahlungen werden vorab Anzahlungsnoten mit UST-Ausweis erstellt, diese werden in der FIBU verbucht und abschließend bei der Schlussrechnung in Abzug gebracht. Akonten werden ohne UST-Ausweis direkt bei der Note vom Bruttobetrag abgezogen. Es gibt nur eine Akontozahlung aber keine vorangegangene Rechnung.

Unterschied Anzahlungen und Teilrechnungen RZL FIBU

Abschnitt betitelt „Unterschied Anzahlungen und Teilrechnungen RZL FIBU“

Beides sind Anzahlungsrechnungen und unterliegen der Ist-Versteuerung. Der Unterschied ist, dass bei der Teilrechnung der Teilrechnungserlös vorab gebucht wird und bei der Anzahlungsrechnung nicht (siehe auch Kapitel 6 Anzahlungen und Teilrechnungen im FIBU Handbuch).

Hier wird direkt die Anzahlung (Zahlungseingang mit dem Steuercode A20, A10, A13 usw.) verbucht. Es erfolgt vorab keine Buchung der Anzahlungsrechnung selbst. Abschließend wird eine Schlussrechnung erstellt, in der im OP-Ausgleich über die Schaltfläche Anzahlungen alle dazugehörigen Anzahlungen ausgewählt werden.

Hier wird zuerst die Teilrechnung (T20, T10 usw.) gebucht. Bei den darauffolgenden Zahlungen wird dann bei der Verbuchung der Teilrechnungs-OP ausgewählt und somit wird die Zahlung als Teilzahlung gekenn-zeichnet. Abschließend wird die Schlussrechnung erstellt, in der im OP-Ausgleich über die Schaltfläche Teilrechnungen alle dazugehörigen Teilrechnungen und Teilzahlungen ausgewählt werden.

14.2 Anzahlungsrechnungen im HON Next

Möchte man über HON Next Anzahlungsnoten erstellen, muss zuerst im HON Next über Einstellungen / Grundeinstellungen die Option Anzahlungsnoten (1) aktiviert werden. Zusätzlich sind in den Grundeinstellungen die Anzahlungskonten (2) zu hinterlegen.

Weiters kann über Stamm / Unternehmensverwaltung / Unternehmensbereiche bei den jeweiligen Unternehmensbereichen im Reiter HON die Option Teilrechnungsverbuchung (3) aktiviert werden.

Anzahlungen können über Akonto / Anzahlungen / Anzahlungen oder über Wiederkehrende Anzahlungen angelegt werden. Wiederkehrende Anzahlungen sind anzulegen, wenn der Klient z.B. monatlich eine Anzahlung leistet.

Steigen Sie über Akonto/Anzahlungen / Anzahlungen ein. Mit der Schaltfläche Neue Anzahlung können Sie eine neue Anzahlung anlegen. Eine Anzahlungszeile besteht aus den folgenden Feldern: Datum, Klient, Verrechnungsgruppe, Projektzeitraum, geplanter Leistungszeitraum und Betrag.

Steigen Sie über Akonto/Anzahlungen / Wiederkehrende Anzahlungen ein. Der Bildschirm der wiederkehrenden Anzahlungen teilt sich in zwei Hälften. Links (1) sind die bereits angelegten wiederkehrenden Anzahlungen zu sehen. Rechts (2) sehen Sie die Details zur Anzahlungszeile. Mit der Schaltfläche Neue wiederkehrende Anzahlung (3) kann eine neue regelmäßig wiederkehrende Anzahlungszeile angelegt werden.

Daten der Anzahlungszeile:

Verrechnungsgruppe: Leistet der Klient z.B. explizit für die Buchhaltung eine Anzahlung, kann die Verrechnungsgruppe hinterlegt werden. Die Verrechnungsgruppe ist kein Pflichtfeld.

Häufigkeit: Hier definieren Sie, wie oft die Anzahlung geleistet wird. Bsp. 1 = monatlich, 3 = quartalsweise, 6 = halbjährlich und 12 = jährlich usw.

Datum der nächsten Zeile: Hier definieren Sie, mit welchem Datum (Leistungsdatum) die nächste Anzahlungszeile vom RZL Dienst generiert werden soll, z.B. immer mit dem ersten des Monats.

Betrag: Tragen Sie die Höhe der Anzahlung ein.

Anzahlungsnote: Diese Option legt fest, ob die erstellten Anzahlungen bei der Erstellung von Anzahlungsnoten im HON Next berücksichtigt werden sollen. Ist hier kein Haken, wird die Anzahlung nach dem alten System (also wie Akontozahlungen) behandelt.

Geplanter Leistungszeitraum: Beim geplanten Leistungszeitraum handelt es sich um die Zeitspanne, in welcher die Leistungen vermutlich erbracht werden.

Beim Zeitraum stehen folgende Optionen zur Verfügung: • Nächster Monat: Datum der nächsten Zeile + 1 Monat • Nächstes Jahr: Datum der nächsten Zeile + 1 Jahr • Aktuelles Jahr: Jahr vom Datum der nächsten Zeile • Monat abweichend: ausgehend vom Datum der nächsten Zeile können X Monate hinzugerechnet werden • Jahr abweichend: ausgehend vom Datum der nächsten Zeile können X Jahre hinzugerechnet werden

Projektzeitraum: Beim Projektzeitraum handelt es sich um den Zeitraum, für welchen die Leistungen erbracht werden.

Zeiteinheiten: Die Zeiteinheit definiert, ob die Buchhaltung z.B. monatlich oder quartalsweise ist. • Abweichung: Hinterlegen Sie hier, für welchen Projektzeitraum die Anzahlungen abgerechnet werden sollen. Mit einem negativen Vorzeichen kann der Projektzeitraum nach hinten verschoben werden. Ohne Vorzeichen kann der Projektzeitraum nach vorne verlagert werden.

• Beginn neuer Zeitraum: Diese Einstellung kann nur bei der Zeiteinheit Jahr getroffen werden. Mit dem Beginn des neuen Zeitraumes können Sie einen abweichenden Beginn für den Projektzeitraum festlegen.

Text: Grundsätzlich erhält die Anzahlungszeile den Text "Anzahlung + Verrechnungsgruppenname", wenn diese hinterlegt wurde. Über das Feld Text kann hier etwas Abweichendes eingetragen werden. Soll der abweichende Text auch auf der Note angedruckt werden, ist der Text mit der rechten Maustaste in die Honorarnote zu übernehmen. Der zu übernehmende Text ist gelb hinterlegt.

Anmerkung: Dieses Feld steht Ihnen für interne Bemerkungen zur Verfügung.

Nachdem Sie die Anzahlungszeile angelegt haben, können Sie direkt unterhalb (4) die Klienten zuordnen.

Mit Speichern (5) werden die Anzahlungszeile und die Zuordnung gespeichert.

Nachdem die Daten der wiederkehrenden Anzahlung eingegeben und gespeichert wurden, können über die Schaltfläche Anzahlungen generieren (6) die dazugehörigen Anzahlungszeilen generiert werden.

Es werden die Anzahlungszeilen bis zum aktuellen Tagesdatum angehakt. Fortlaufend werden, nur bei aktivem RZL Dienst, die Zeilen automatisch je Monat/Quartal etc. erzeugt. Es werden für alle zugeordneten Klienten die Anzahlungszeilen erzeugt. Für welche Klienten, ist in der Anzahlungsvorschau über den Pfeil (7) ersichtlich.

Die vom RZL Dienst generierten Anzahlungszeilen finden Sie über Akonto/Anzahlungen / Anzahlungen. In dieser Ansicht sind alle automatisch generierten Anzahlungszeilen sowie auch einmalig manuell erstellte Anzahlungszeilen ersichtlich. Solange die Anzahlungen nicht verrechnet wurden, können sie hier auch noch bearbeitet werden.

14.3 Notenerstellung Anzahlungsrechnungen

Aus den generierten Anzahlungszeilen können über Honorarnoten / Notenerstellung Anzahlungsnoten erstellt werden. In der Ansicht der Notenvorschläge ist über die Spalte Art der Honorarnote (1) erkennbar, ob es sich um eine Anzahlungsnote handelt. In der Spalte Akonto/Anzahlung (2) sieht man die Höhe der Anzahlung.

Bei der Notenerstellung der Anzahlungsnote werden nun alle Anzahlungszeilen (3) zum Abrechnen vorgeschlagen. Die Notenerstellung funktioniert ident wie bei normalen Noten – es stehen jedoch nicht alle Funktionen zur Verfügung (z.B. Rabatt einfügen, Notenzeilen einfügen, Leistungen bearbeiten, etc.). Die Anzahlungszeile kann aber bearbeitet werden z.B. Betrag ändern.

Mit Speichern und Schließen kann die Note gespeichert und anschließend in der Notenübersicht finalisiert werden.

Haben Sie die Anzahlungsnoten erstellt und finalisiert, können diese bei der Notenerstellung an den Klienten abgezogen werden. Alle Anzahlungszeilen mit dem Status Verrechnet in Anzahlungsnote sind bei der nächsten Notenerstellung in der Note ersichtlich und werden als Negativwerte (1) von der Bruttosumme abgezogen.

14.4 Beispiel SOLL-Versteuerer - Wiederkehrende Anzahlung T20

Ausgangssituation:
Die Kanzleibuchhaltung wird nach der Soll-Versteuerung gebucht und in den Stammdaten in der FIBU ist die Teilrechnungsverbuchung sowie die Verbuchung der Schlussrechnung in voller Höhe aktiviert.

Weiters ist im Unternehmensbereich im Board die Option Teilrechnungsverbuchung aktiv. In den Grundeinstellungen im HON Next die Option Anzahlungsnoten gesetzt und das Konto für Anzahlungen T20 ist hinterlegt.

Der Klient Nr. 55 leistet monatlich immer am ersten jedes Monats eine Anzahlung in der Höhe von 250 € für die Verrechnungsgruppe Buchhaltung.

Im HON Next über Akonto/Anzahlungen / wiederkehrende Anzahlungen werden die Stammdaten der wiederkehrenden Anzahlung einmalig angelegt. Die regelmäßigen Anzahlungszeilen zum Abrechnen, werden vom RZL Dienst generiert.

• Häufigkeit: Wie oft wird die Anzahlung geleistet? -> monatlich = 1
• Datum der nächsten Zeile: Wann wird die Anzahlung ca. geleistet? -> immer am ersten jedes Monats
Beim Datum der nächsten Zeile ist auch zu berücksichtigen, wann Sie die Anzahlungsnote an den Klienten schicken möchten (in diesem Bsp. ab 01.01. möglich).
• Geplanter Leistungszeitraum? Wann wird die Leistung für diese Anzahlung ca. von den Mitarbeitern erbracht? -> im Folgemonat
• Projektzeitraum? Welchen Projektzeitraum betrifft die geleistete Anzahlung? -> Monat der Anzahlung (=BH für Jänner 2024)

Grundsätzlich erzeugt nun der RZL Dienst monatlich die benötigten Anzahlungszeilen zum Abrechnen. In diesem Beispiel generieren wir über die Schaltfläche Anzahlungen generieren die bisher versäumten Anzahlungszeilen.

Mit der Vorschau ist nun ersichtlich, dass mit 01.01. die Anzahlungszeile für die BH 01/24 erzeugt wird, mit 01.02. die Anzahlungszeile für die BH 02/24 usw.

Die generierten Anzahlungszeilen sind im HON Next über Akonto/Anzahlungen / Anzahlungen ersichtlich.

Über Honorarnoten / Notenerstellung kann nun die Anzahlungsnote für den Klienten erstellt werden.

Nachdem die Anzahlungsnote im HON Next über Honorarnoten / Notenübersicht finalisiert wurde, kann der Beleg in der FIBU verbucht werden.

In der FIBU steigt man über Buchen / Belegsverbuchung aus DMS System ein (Belegkreis AR). Die Anzahlungsnote wird auf das hinterlegte Anzahlungskonto T20 mit dem Steuercode T20 verbucht. In der FIBU wird aufgrund der Teilrechnungssystematik die UST auf das UST-Wartekonto verbucht.

Nachdem die Buchhaltung für Jänner 2024 fertiggestellt wurde und von den Mitarbeitern alle Leistungen erfasst wurden, kann im HON über Honorarnoten / Notenerstellung die Schlussrechnung an den Klienten gestellt werden.

Die bereits abgerechnete und finalisierte Anzahlungsnote wird in Abzug gebracht.

Nachdem die Schlussrechnung im HON Next über Honorarnoten / Notenübersicht finalisiert wurde, kann der Beleg in der FIBU verbucht werden.

In der FIBU steigt man über Buchen / Belegsverbuchung aus DMS System ein (Belegkreis AR). Die Buchung erfolgt wie bei allen Noten auf das bei der Verrechnungsgruppe/Tätigkeit hinterlegte Erlöskonto. Beim Verbuchen der Schlussrechnung MUSS im OP-Feld über die Schaltfläche Teilrechnungen der OP-Ausgleich der Teilrechnung und der Teilzahlung zwingend durchgeführt werden. Ohne OP-Ausgleich kann die Schlussrechnung nicht verbucht werden.

14.5 Beispiel IST-Versteuerer - Wiederkehrende Anzahlung M20

Ausgangssituation:
Die Kanzleibuchhaltung wird nach der IST-Versteuerung gebucht. In den Stammdaten in der FIBU kann die Teilrechnungsverbuchung daher nicht aktiviert werden.

Im Unternehmensbereich im Board ist die Option Teilrechnungsverbuchung NICHT aktiv. In den Grundeinstellungen im HON Next ist die Option Anzahlungsnoten gesetzt und das Konto für Anzahlungen M20 ist hinterlegt.

Der Klient Nr. 103 leistet monatlich immer am ersten jedes Monats eine Anzahlung in der Höhe von 250 € für die Verrechnungsgruppe Buchhaltung.

Im HON Next über Akonto/Anzahlungen / wiederkehrende Anzahlungen werden die Stammdaten der wiederkehrenden Anzahlung einmalig angelegt. Die regelmäßigen Anzahlungszeilen zum Abrechnen, werden vom RZL Dienst generiert.

• Häufigkeit: Wie oft wird die Anzahlung geleistet? -> monatlich = 1
• Datum der nächsten Zeile: Wann wird die Anzahlung ca. geleistet? -> immer am ersten jedes Monats
Beim Datum der nächsten Zeile ist auch zu berücksichtigen, wann Sie die Anzahlungsnote an den Klienten schicken möchten (in diesem Bsp. ab 01.01. möglich).
• Geplanter Leistungszeitraum? Wann wird die Leistung für diese Anzahlung ca. von den Mitarbeitern erbracht? -> im Folgemonat
• Projektzeitraum? Welchen Projektzeitraum betrifft die geleistete Anzahlung? -> Monat der Anzahlung (=BH für Jänner 2024)

Grundsätzlich erzeugt nun der RZL Dienst monatlich die benötigten Anzahlungszeilen zum Abrechnen. In diesem Beispiel generieren wir über die Schaltfläche Anzahlungen generieren die bisher versäumten Anzahlungszeilen.

Mit der Vorschau ist nun ersichtlich, dass mit 01.01. die Anzahlungszeile für die BH 01/24 erzeugt wird, mit 01.02. die Anzahlungszeile für die BH 02/24 usw.

Die generierten Anzahlungszeilen sind im HON Next über Akonto/Anzahlungen / Anzahlungen ersichtlich.

Über Honorarnoten / Notenerstellung kann nun die Anzahlungsnote für den Klienten erstellt werden.

Nachdem die Anzahlungsnote im HON Next über Honorarnoten / Notenübersicht finalisiert wurde, kann der Beleg in der FIBU verbucht werden.

In der FIBU steigt man über Buchen / Belegsverbuchung aus DMS System ein (Belegkreis AR). Die Anzahlungsnote wird auf das hinterlegte Anzahlungskonto M20 mit dem Steuercode M20 verbucht. In der FIBU wird die UST aufgrund der IST-Versteuerung auf das Wartekonto verbucht.

Nachdem die Buchhaltung für Jänner 2024 fertiggestellt wurde und von den Mitarbeitern alle Leistungen erfasst wurden, kann im HON über Honorarnoten / Notenerstellung die Schlussrechnung an den Klienten gestellt werden.

Die bereits abgerechnete und finalisierte Anzahlungsnote wird in Abzug gebracht.

Nachdem die Schlussrechnung im HON Next über Honorarnoten / Notenübersicht finalisiert wurde, kann der Beleg in der FIBU verbucht werden.

In der FIBU steigt man über Buchen / Belegsverbuchung aus DMS System ein (Belegkreis AR). Die Buchung erfolgt nun wie bei allen Noten auf das bei der Verrechnungsgruppe/Tätigkeit hinterlegte Erlöskonto. Beim Verbuchen der Schlussrechnung muss in diesem Fall KEIN OP-Ausgleich durchgeführt werden. Die zuvor gebuchte Anzahlungsnote wird automatisch mit Minus Betrag storniert.

14.6 Anzahlungen Ausländischer Klienten

Das Verbuchen von Anzahlungsnoten ist auch bei ausländischen Klienten möglich. Jedoch wird hier die Anzahlungsnote auf das in den Grundeinstellungen hinterlegte Konto für Anzahlungen (ig. Leistung / Reverse Charge) mit dem Code M03 oder M02 verbucht.

Beim Verbuchen der Schlussrechnung wird der Gesamtbetrag ebenfalls auf das bei der Verrechnungsgruppe/Tätigkeit definierte Erlöskonto gebucht und die zuvor gebuchte Anzahlungsnote wird wieder storniert (=Anzahlungsbetrag mit Minus). Beim Verbuchen der Schlussrechnung muss in diesem Fall KEIN OP-Ausgleich durchgeführt werden.

15 Pauschalverrechnung

15.1 Allgemeines

Die Honorarverrechnung bietet die Möglichkeit, Klienten auch pauschal abzurechnen.

Innerhalb der Honorarverrechnung gibt es den Reiter Pauschalverrechnung. Die Honorarverrechnung bietet Ihnen die Möglichkeit, selbstständig Pauschalzeilen zu generieren/zu bearbeiten sowie wiederkehrende Pauschalzeilen automatisch vom Programm erzeugen zu lassen.

15.2 Pauschalzeilen

Über den Button Pauschalzeilen erhalten Sie eine Übersicht aller manuell und automatisch generierten Pauschalzeilen.

Die Ansicht zeigt Ihnen alle manuell und automatisch generierten Pauschalzeilen und kann gruppiert sowie gefiltert werden. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, sich Layouts anzulegen (Speicherbare Layouts).

Bei den Layouts steht Ihnen das vordefinierte RZL-Layout Überfällige Pauschalzeilen zur Verfügung.

Diese Funktion wird benötigt, wenn Sie selbstständig für einen Klienten eine Pauschalzeile erzeugen möchten. Sie können entweder über den Ribbon (1) oder über die Schaltfläche in der rechten Ecke (1) eine neue Pauschalzeile anlegen.

Eine Pauschalzeile beinhaltet das Datum der Zeile (gleich wie Leistungsdatum in der Leistungserfassung), den betroffenen Klienten und die Verrechnungsgruppe, welche pauschal abgerechnet werden soll, sowie den Projektzeitraum und den Betrag. Optional kann auch ein Text eingetragen werden.

Für den automatischen Pauschalausgleich siehe Automatischer Pauschalausgleich.

Sollte ein Klient nicht mehr pauschal abgerechnet werden oder wurde eine Pauschalzeile irrtümlich angelegt, kann diese über den Button Pauschalzeile löschen (2) gelöscht werden. Eine Löschung ist ebenso über die rechte Maustaste und das Kontextmenü möglich.

15.3 Wiederkehrende Pauschalzeilen

Wiederkehrende Pauschalzeilen werden benötigt, wenn ein Klient z.B. monatlich pauschal abgerechnet wird. Es werden hier die benötigen Pauschalzeilen vom Programm generiert.

Eine neue wiederkehrende Pauschalzeile kann entweder über den Butten im Ribbon (1) oder über die Schaltfläche neue Wiederkehrende Pauschalzeile (1) angelegt werden.

Daten der Pauschalzeile

Klient
Hier wird der Klient hinterlegt.

Verrechnungsgruppe
Hier wird die Verrechnungsgruppe hinterlegt.

Häufigkeit
Hier definieren Sie, wie oft pauschal abgerechnet wird.
Bsp. 1 = monatlich, 3 = quartalsweise, 6 = halbjährlich und 12 = jährlich

Datum der nächsten Zeile
Hier definieren Sie, mit welchem Datum (Leistungsdatum) die nächste Pauschalzeile generiert werden soll.
Bsp. immer mit ersten des Monats

Projektzeitraum (+/- Monate)
Hinterlegen Sie hier, für welchen Projektzeitraum die Pauschale abgerechnet werden soll. Mit einem negativen Vorzeichen kann der Projektzeitraum nach hinten verschoben werden. Ohne Vorzeichen kann der Projektzeitraum nach vorne verlagert werden.
Bsp.: Datum der nächsten Zeile ist der 01. Jänner -> Im Projektzeitraum wurde **-**1 definiert.
Somit wird mit 01. Jänner eine Zeile für den Projektzeitraum Dezember generiert. Und weiterführend mit 01. Februar eine Zeile für den Projektzeitraum Jänner.

Betrag
Tragen Sie die Höhe der Pauschale ein.

Aktiv
Wird für einen Klienten die Pauschalverrechnung deaktiviert, kann die Option Aktiv deaktiviert werden. Es werden keine Pauschalzeilen mehr generiert.

Text Pauschalzeile
Grundsätzlich erhält die Pauschalzeile den Text, welcher bei der Verrechnungsgruppe hinterlegt wurde (vgl. Bezeichnung der Pauschale) über das Feld Text Pauschalzeile kann hier etwas abweichendes eingetragen werden. Soll der abweichende Text auch auf der Note angedruckt werden, ist der Text mit der rechten Maustaste zu übernehmen. Der zu übernehmende Text ist gelb hinterlegt (2).

Anmerkung
Dieses Feld steht Ihnen für interne Bemerkungen zur Verfügung.

Automatischen Ausgleich
Aktivieren: Kann optional aktiviert werden. Siehe Automatischer Pauschalausgleich

Nachdem die Daten der wiederkehrenden Pauschale eingegeben und gespeichert wurden, können über die Schaltfläche Pauschalzeilen Vorschau die dazugehörigen Pauschalzeilen generiert werden.

Fortlaufend werden, nur bei aktivem RZL Dienst, die Zeilen automatisch je Monat/Quartal etc. erzeugt.

Beispiel automatisches generieren mit dem RZL Dienst:

Monatliche Pauschale für die Finanzbuchhaltung von 500€, welche jeweils ein Monat zeitversetzt abgerechnet wird.

Anlage der Pauschale mit August 2023:

Über die Schaltfläche Pauschalzeilen Vorschau bzw. über den RZL Dienst kann nun eine Pauschalzeile mit 31.08.2023 für den Projektzeitraum Juli 2023 erstellt werden.

Mit 30.09.2023 generiert der RZL-Dienst automatisch eine neue Pauschalzeile mit Datum 30.09.2023 für den Projektzeitraum August 2023.

Mit 31.10.2023 generiert der RZL-Dienst automatisch eine neue Pauschalzeile mit Datum 31.10.2023 für den Projektzeitraum September 2023 usw.

Sollte eine Wiederkehrende Pauschalzeile gelöscht werden, können Sie dies entweder über das Kontextmenü oder über den Button Wiederkehrende Pauschalzeile löschen.

Diese sind manuell über den Reiter Pauschalzeilen und den Punkt Pauschalzeile löschen zu löschen.

Mit der Schaltfläche Wiederkehrende Pauschalzeile duplizieren können Sie eine bestehende Pauschalzeile kopieren. Die neue Wiederkehrende Pauschalzeile muss noch über die Schaltfläche Speichern gespeichert werden.

Bei den wiederkehrenden Pauschalzeilen steht Ihnen die Option Beträge ändern zur Verfügung. Mit dieser Option können Sie die Beträge mehrerer wiederkehrender Pauschalzeilen verändern.

Markieren Sie die zu ändernden Pauschalzeilen und wählen die Schaltfläche Beträge ändern.

Es öffnet sich ein extra Fenster, wo Sie die Art der Erhöhung/Verminderung definieren können. Der Betrag kann prozentuell, wertmäßig erhöht/vermindert werden oder es kann ein fixer Wert definiert werden.

Bei der prozentuellen Veränderung können Sie zusätzlich erläutern, wie gerundet wird. Bei allen Rundungsoptionen wird kaufmännisch gerundet (bis vier abrunden und ab fünf aufrunden).

Bsp. 1: Rundung bei einem Pauschalwert von 175 € und einer prozentuellen Erhöhung von 2%

  • Zwei Nachkommastellen -> neuer Wert 178,50 € (2 %)

  • Ganze Euro -> neuer Wert 179 € (2,29 %)

  • Zehner -> 180 € (2,86 %)

  • Hunderter -> 200 € (14,29 %)

Bsp. 2: Rundung bei einem Pauschalwert von 714 € und einer prozentuellen Erhöhung von 3%

  • Zwei Nachkommastellen -> neuer Wert 735,42 € (3 %)

  • Ganze Euro -> neuer Wert 735 € (2,94 %)

  • Zehner -> 740 € (3,64 %)

  • Hunderter -> 700 € (-1,96 %)

In dem Fenster, dass sich öffnet, erhalten Sie eine Gegenüberstellung der bisherigen Werte und der neuen Werte absolut und relativ.

Mit Übernehmen werden die Beträge der wiederkehrenden Pauschalzeilen geändert.

Aufgrund der wiederkehrenden Pauschalzeilen werden über den RZL Dienst die Pauschalzeilen zum Abrechnen generiert. Aufgrund dessen muss abhängig vom Datum und Projektzeitraum der nächsten Zeile der Zeitpunkt zum Ändern der Beträge gewählt werden.

Bsp. 1: Sind alle Bilanzierungspauschalen mit Datum der nächsten Zeile 01.01. definiert, muss das ändern der Beträge VOR dem 01.01. erfolgen, dass die zukünftigen Pauschalzeilen mit dem neuen Wert erzeugt werden.

Bsp. 2: Sind alle Buchhaltungszeilen mit Datum der nächsten Zeile 15. Jeden Monats und Projektzeitraum -2 Monate definiert und soll ab dem 15.03 (Jänner UVA) der neue Wert gelten, muss die Änderung VOR dem 15.03 erfolgen, dass die zukünftigen Pauschalzeilen mit dem neuen Wert erzeugt werden.

15.4 Bezeichnung der Pauschale

Welcher Text für die Pauschale auf der Note angedruckt wird, hinterlegen Sie in den Stammdaten der Verrechnungsgruppe. Es steht Ihnen hierfür das Feld Bezeichnung Pauschale (1) zur Verfügung.

15.5 Tätigkeiten nicht in Pauschale

Sollen bestimmte Tätigkeiten nicht über die Pauschale, sondern zusätzlich abgerechnet werden, ist in den Stammdaten der Tätigkeiten die Option Nicht in Pauschale zu aktivieren.

Diese Tätigkeit wird zusätzlich zur Pauschalzeile in der Note angeführt und abgerechnet. Weiters wird diese Tätigkeit beim Pauschalausgleich ausgeschlossen.

15.6 Notenerstellung mit Pauschalzeilen

Über den Punkt Honorarnoten / Notenerstellung sollte zuerst ein Filter auf die zu verrechnende Verrechnungsgruppe und den Projektzeitraum gesetzt werden.

Mithilfe dieser Filterung wird exakt definiert, welche Pauschale abgerechnet wird.

Innerhalb der Notenerstellung werden Pauschalzeilen mit einem fettgedruckten P (1) abgebildet. Der Text sowie der Projektzeitraum und der Betrag der Pauschalzeile können innerhalb der Notenerstellung abgeändert werden.

Im Zuge der Notenerstellung ist es möglich, zusätzliche Notenzeilen einzufügen. Wird ein Verrechnungskreis jedoch pauschal abgerechnet, können keine zusätzlichen Tätigkeiten dieser Verrechnungsgruppe manuell in die Note eingefügt werden.

15.7 Pauschalausgleich

Die Gegenrechnung/der Ausgleich der Pauschale mit den tatsächlich erfassten Leistungen der Mitarbeiter erfolgt über Pauschalverrechnung / Pauschalzeilen oder im Zuge des automatischen Pauschalausgleiches.

Zuerst wählt man die Pauschalzeile, welche ausgeglichen werden soll aus. Anschließend wählt man die Schaltfläche Pauschale ausgleichen / Bearbeiten.

Es öffnet sich ein Dialog mit allen Erfassungszeilen, welche mit der Pauschale ausgeglichen werden können. Nun kann man jene Erfassungszeilen, welche man ausgleichen möchte, anhaken.

Das Programm ermittelt automatisch einen Zu-/Abschlag (1). Die Verteilung der Zu-/Abschläge ist von den Grundeinstellungen abhängig.

Der Zu-/Abschlag passt sich automatisch an, wenn eine Erfassungszeile zusätzlich angehakt oder ausgehakt wird.

Die Detailzeile im oberen Bereich des Bildschirmes (2) zeigt Ihnen den Wert der Pauschale, die Art der Verteilung der Zu-/Abschläge, sowie eine mögliche vorhandene Differenz nach einer manuellen Verteilung der Zu-/Abschläge.

Wurde bei einer Pauschalzeile bereits über Pauschalverrechnung / Pauschalzeilen der Pauschalausgleich durchgeführt, kann nur noch der Projektzeitraum und der Betrag der Zeile geändert werden.

Eine Änderung löst automatisch den Pauschalausgleich aus. Es öffnet sich daher die Ansicht des Pauschalausgleiches, wo das Programm bei einer Änderung des Betrages auch die Zu-/Abschläge neu verteilt bzw., wo Sie selbst noch Änderungen durchführen können.

Wird im Zuge der Notenerstellung der Betrag einer bereits ausgeglichenen Pauschalzeile verändert, öffnet sich auch hier automatisch der Pauschalausgleich. Änderungen an der Pauschalzeile werden mit dem Speichern der Note mitgespeichert.

Der oben geschilderte Vorgang des Pauschalausgleiches ist auch direkt im Zuge der Notenerstellung möglich. Es kann für alle in der jeweiligen Note abgerechneten Pauschalzeilen ein Ausgleich erfolgen.

Wenn Sie die Note über Honorarnoten / Notenerstellung erstellen, sind alle möglich abzurechnenden Pauschalzeilen dargestellt. Durch den Haken neben dem Betrag (1) lässt sich erkennen, ob die Pauschale bereits ausgeglichen wurde. Ist dies nicht der Fall bzw. soll der Pauschalausgleich noch bearbeitet werden, kann dies über den Button Pauschalausgleichen bearbeiten (2) im Ribbon oder über das Kontextmenü erfolgen.

Bei der Anlage einer Pauschalzeile/einer wiederkehrenden Pauschalzeile besteht die Option den automatischen Ausgleich zu aktivieren.

Für den Automatischen Ausgleich sind zwei Felder zu hinterlegen.

Zeitpunkt

Hier ist zu definieren, wann die Pauschale automatisch ausgeglichen werden soll. Sie können zwischen folgenden Optionen wählen:

  • Bei der Notenerstellung

    Der Pauschalausgleich wird im Zuge der Notenerstellung durchgeführt. Das Programm sucht nun nach allen Leistungen die unter die Verrechnungsgruppe fallen sowie den gleichen Projektzeitraum wie die Pauschalzeile aufweisen und gleicht diese mit der Pauschalzeile aus. Der Ausgleich kann während der Notenerstellung bearbeitet werden (Pauschalausgleich während der Notenerstellung).

  • Datum

    Über das Feld Datum können Sie einen Zeitpunkt definieren, wann der Pauschalausgleich vom Programm erfolgen soll.

    0 = gleich mit dem Datum der nächsten Pauschalzeile

    1 = ein Monat nach dem Datum der Pauschalzeile

    Das Datum des automatischen Ausgleiches sollte maximal drei Monate nach dem Datum der Pauschale liegen. Liegt hier mehr Zeit dazwischen, wird das Feld gelb validiert - kann aber dennoch gespeichert werden.

Verteilungsart

Hier ist einzustellen, ob die Zu-/Abschläge die durch den Ausgleich der Pauschale entstehen mit/ohne Mitarbeiterbezug oder manuell verteilt werden sollen.

Beispiel Automatischer Pauschalausgleich mit Datum:

Monatliche Pauschale für die Finanzbuchhaltung von 500€, welche jeweils ein Monat zeitversetzt abgerechnet wird. Der automatische Ausgleich soll immer mit dem gleichen Datum wie das Generieren der Pauschalzeile erfolgen.

Anlage der wiederkehrenden Pauschalzeile:

Über die Schaltfläche Pauschalzeilen Vorschau bzw. über den RZL Dienst wird nun eine Pauschalzeile mit 31.08.2023 für den Projektzeitraum Juli 2023 generiert.

Über die Ansicht Pauschalverrechnung / Pauschalzeilen wurde das Datum des automatischen Ausgleiches sowie die Verteilungsart hinterlegt.

Der automatische Ausgleich geht wie folgt vor:

Das Programm sucht nun nach allen Leistungen die den Klienten betreffen, unter die Verrechnungsgruppe Buchhaltung fallen sowie den gleichen Projektzeitraum wie die Pauschalzeile aufweisen und gleicht diese mit der Pauschalzeile aus.

Über die Schaltfläche Pauschale ausgleichen, kann der Pauschalausgleich aufgerufen bzw. noch editiert werden:

Aufgrund der gewählten Verteilungsart Automatische Verteilung mit Mitarbeiterbezug ordnet das Programm die Zuschläge den Mitarbeitern zu (1).

Mit 30.09.2023 generiert der RZL-Dienst automatisch eine neue Pauschalzeile mit Datum 30.09.2023 für den Projektzeitraum August 2023.

Der Automatische Ausgleich erfolgt ebenso am 30.09.2023 – das Programm wählt nun alle Buchhaltungszeilen mit Projektzeitraum August 2023.

Mit 31.10.2023 generiert der RZL-Dienst automatisch eine neue Pauschalzeile mit Datum 31.10.2023 für den Projektzeitraum September 2023. Der Automatische Ausgleich erfolgt ebenso am 31.10.2023 – das Programm wählt nun alle Buchhaltungszeilen mit Projektzeitraum September 2023 usw.

Beispiel automatischer Pauschalausgleich bei Notenerstellung:

Monatliche Pauschale für die Finanzbuchhaltung von 500€, welche jeweils ein Monat zeitversetzt abgerechnet wird. Der automatische Ausgleich soll bei der Notenerstellung erfolgen.

Anlage der wiederkehrenden Pauschalzeile:

Über die Schaltfläche Pauschalzeilen Vorschau bzw. über den RZL Dienst wird nun eine Pauschalzeile mit 31.08.2023 für den Projektzeitraum Juli 2023 erstellt.

Über die Ansicht Pauschalverrechnung / Pauschalzeilen wurde das Datum des automatischen Ausgleiches sowie die Verteilungsart hinterlegt.

Wenn Sie nun über Honorarnoten / Notenerstellung die Note erstellen ist ersichtlich, dass die Pauschale abgerechnet wird und auch bereits ausgeglichen ist.

Möchten Sie den Pauschalausgleich nochmals aufrufen, funktioniert dies über die Schaltfläche Pauschalausgleich. Hier sehen Sie auch, welche Zeilen das Programm ausgeglichen hat.

Wird eine Pauschale abgerechnet, zu der es noch keine Leistungen in der Leistungserfassung gibt, erhalten Sie folgenden Hinweis beim Öffnen der Note:

Der Pauschalausgleich kann nicht vom Programm automatisch durchgeführt werden und muss manuell über Pauschalverrechnung / Pauschalzeilen gemacht werden.

Wurde ein Pauschalausgleich irrtümlich durchgeführt, kann dieser über die Schaltfläche Pauschalausgleich zurücksetzen wieder rückgängig gemacht werden.

Sie erhalten eine Abfrage, ob der Pauschalausgleich tatsächlich zurückgesetzt werden soll.

Wird diese Abfrage mit Zurücksetzen bestätigt, werden alle Zu-/Abschläge, die durch den vorher durchgeführten Pauschalausgleich generiert wurden, verworfen.

Die Erfassungszeilen stehen für einen erneuten Pauschalausgleich wieder zur Verfügung.

15.8 Schlussnote

Mit dem Button Schlussnote erstellen, haben Sie die Möglichkeit über die abgerechneten und ausgeglichenen Pauschalen eine Schlussnote zu erstellen. Die Schlussnote enthält alle Zu-/Abschläge, die im Zuge der Pauschalausgleiche erzeugt wurden – es kommt eine Gutschrift oder eine Nachzahlung für den Klienten heraus.

Beispiel:

Es wurde monatlich eine Pauschale über 500 € für die Buchhaltung abgerechnet, sowie der Pauschalausgleich durchgeführt. Über die Monate hinweg kam es im Zuge des Pauschalausgleiches zu Zu-/Abschlägen.

Hier beim Pauschalausgleich für Monat 12. Die monatliche Pauschale beträgt 500 € - es wurden jedoch Leistungen für einen Wert von 583 € erbracht, somit ergibt sich ein Abschlag von 83 €.

Über Pauschalverrechnung / Pauschalzeilen markiert man nun alle Pauschalzeilen eines Klienten, über die eine Schlussnote gestellt werden soll.

Anschließend wählt man die Schaltfläche Schlussnote erstellen.

Es öffnet sich eine Note mit dem gesamten Zu-/Abschlag aller durchgeführten Pauschalausgleiche der markierten Zeilen.

Im oben gezeigten Beispiel ergibt sich eine Nachzahlung für den Klienten über 148 € (1). Über die Details zur Zeile sieht man, aus welchen Zu-/Abschlägen sich die Nachzahlung oder Gutschrift zusammensetzt (2).

Über den Reiter Pauschaljournal (3) können Sie sich nochmals alle Pauschalzeilen inkl. der Zu-/Abschläge einblenden lassen.

Mit Speichern & Schließen kann die Schlussnote gespeichert und anschließend an den Klienten gesandt werden.

Sollte keine Weiterverrechnung erfolgen, kann die Summe des Zu-/Abschlages auf null gestellt werden – der daraus resultierende Zu-/Abschlag ist anschließend manuell zu verteilen. Hierfür öffnet sich ein extra Fenster.

Pauschalzeilen, über die eine Schlussnote erstellt wurde, sind in der Ansicht der Pauschalzeilen in der Spalte Schlussnote erstellt (4) ersichtlich.

Im HON über Honorarnoten / Notenübersicht finden Sie die soeben erstellte Schlussnote.

Sollte die Schlussnote rückgängig gemacht werden, muss die erstellte Schlussnote über den Button Note löschen in der Notenübersicht gelöscht werden.

Durch das Löschen der Schlussnote wir der Merker in der Übersicht der Pauschalzeilen gelöscht und es kann eine neue Schlussnote erzeugt werden.

In der Notenübersicht können Sie sich die Spalte Schlussnote einblenden lassen, um zu sehen, bei welchen Noten es sich um Schlussnoten handelt.

15.9 Automatische Gutschrift einer Pauschale

In der Honorarverrechnung besteht die Möglichkeit, für eine gesamte Note eine Gutschrift zu erstellen (Kapitel Gutschriftenerstellung). Wurde mit dieser Note auch eine Pauschale abgerechnet, hat das Erstellen einer Gutschrift auch Auswirkungen auf die Pauschalzeile sowie auf den Pauschalausgleich.

Auswirkungen Pauschalzeile/Pauschalausgleich

Über die Notenübersicht kann aus der Originalnote über Gutschrift aus Note erstellen eine Gutschrift erstellt werden.

Mit dem Erstellen der Gutschrift wird automatisch eine negative Pauschalzeile (1) generiert, um die originale Pauschalzeile auszugleichen.

Solange die Gutschrift nicht finalisiert wurde, ist der Pauschalausgleich bei der ursprünglichen Pauschalzeile noch möglich. Die negative Pauschalzeile wird immer als ausgeglichen dargestellt und ein Pauschalausgleich ist nicht möglich.

Nach dem Finalisieren der Gutschrift wird vom Programm eine neue Pauschalzeile generiert (2). Die neu erzeugte Pauschalzeile ist ident zur originalen Pauschalzeile, d. h. der Pauschalausgleich wird übernommen und kann auch noch angepasst werden.

Die Pauschalzeile steht nun auch wieder zur Verrechnung zur Verfügung.

15.10 Pauschalstatistik

Über den Menüpunkt Auswertungen / Pauschalstatistik Allgemein stehen Ihnen alle Zeilen in Bezug zur Pauschalverrechnung für Auswertungen zur Verfügung, wie die Pauschalzeile selbst, der Zu-/Abschlag aus dem Pauschalausgleich sowie die Leistungen, welche mit der Pauschale abgedeckt werden.

Über die Spalte Art (1) ist ersichtlich, ob es sich um eine Pauschalzeile (P), um eine zukünftige Pauschalzeile (gelbes P), einen Zu-/Abschlag (Z/A) oder um eine Leistung handelt. Mit der Spalte Pauschalnummer (2) findet man alle Zeilen, welche die Pauschalzeile betreffen. Die Pauschalzeile, der dazugehörige Zu-/Abschlag und die betroffenen Leistungen haben die gleiche Pauschalnummer. Und mit der Spalte Ausgleichsstatus (3) können Sie auf ausgeglichene/nicht ausgeglichene Pauschalen filtern.

Mit dieser Statistik können Sie beispielsweise eine Gegenüberstellung der noch nicht ausgeglichenen Pauschalen mit den offenen, durch die Pauschalverrechnung gedeckten Leistungen erstellen.

Setzen Sie hierfür den Filter in der Spalte Ausgleichsstatus auf Nicht ausgeglichen und gruppieren Sie nach dem Klienten.

Beispiel: Bei Klient 1 sind 1.000 € Pauschale offen und 1.510,50 € wurden an Leistungen erfasst.

Oder Sie gehen den umgekehrten Weg und erstellen eine Gegenüberstellung der bereits ausgeglichenen Pauschalen mit den dazugehörigen Leistungen.

Setzen Sie hierfür den Filter in der Spalte Ausgleichsstatus auf Ausgeglichen und gruppieren Sie nach dem Klienten.

Beispiel: Bei Klient 50 wurden 100 € Pauschale abgerechnet/ausgeglichen, aber Leistungen im Wert von 250 € erfasst – was einen Abschlag von 150 € ergibt.

Die Zeilen können Sie gruppieren und/oder filtern. Das Layout der Statistik können Sie speichern (siehe Speicherbare Layouts).

15.11 Pauschalen in den Umsatzstatistiken

Umsatzstatistik Mitarbeiter

Erst wenn eine Pauschale ausgeglichen und die dazugehörige Note finalisiert wurde, wird in der Mitarbeiterstatistik der Pauschalbetrag unter der Rubrik ohne Mitarbeiterzuordnung mit Plus und Minus dargestellt (1), sowie die tatsächliche Erfassungszeile inkl. Zu-/Abschlägen dem Mitarbeiter zugeordnet (2).

Der Text der Tätigkeit (3) setzt sich zusammen aus dem Wort Pauschale und dem Namen der Verrechnungsgruppe.

Umsatzstatistik Klienten

In der Klienten-Umsatzstatistik werden ausgeglichene und abgerechnete Pauschalen ebenso durch die Darstellung mit Plus/Minus neutralisiert und die tatsächliche Erfassungszeile inkl. Zu-/Abschlägen dem Klienten zugeordnet.

16 Notenübersicht

Die Notenübersicht soll Ihnen einen Überblick über Ihre erstellten Noten geben. Darin ist ersichtlich, welche Noten finalisiert wurden, welche Noten bereits in der Belegverarbeitung gebucht wurden und welche Noten noch nicht finalisiert wurden und noch bearbeitet werden können.

Die Notenübersicht kann im HON-Modul unter dem Punkt Honorarnoten – Notenübersicht aufgerufen werden.

Die Notenübersicht ist in nachfolgende Spalten unterteilt:

  • Rechnung Nr.: Nur, wenn die Noten finalisiert wurden, erhalten Sie eine Rechnungsnummer. Die Einstellungen zur Rechnungsnummer finden Sie im Kapitel Nummernbereiche beschrieben.

  • Zustellung: Die Art der Zustellung, die Sie bei der Notenerstellung ausgewählt haben, wird angezeigt. Siehe Stammdaten Klienten.

  • Klienten-Nummer

  • Klienten-Name

  • Rechnungssteller: Der Rechnungsteller ist im Kapitel Unternehmensbereiche beschrieben.

  • Letzter Bearbeiter der Note

  • Erstellungsdatum der Note

  • Notendatum

  • Deckungsbeitrag

  • Netto

  • Zu-/Abschlag

  • Rabatte

  • UST

  • Brutto

  • Akonto/Anzahlung

  • Gesamt

  • Status: Mittels Tooltip erhalten Sie eine Information wie der Status der Note ist. Für die unterschiedlichen Stadien gibt es nachfolgende Symbole in der Honorarverrechnung.

    Finalisierte Note

    Finalisierte und gedruckte Note

    Vorläufige Note

    Note, die gerade in Bearbeitung ist

    Interne Note

  • Beleg: Falls Sie die Belegverarbeitung verwenden, so wird bei finalisierten Noten automatisch ein Ausgangsrechnungsbeleg mit allen wichtigen Beleginformationen an die Belegverarbeitung übergeben. Ein noch nicht verbuchter Beleg bzw. in der Belegverarbeitung noch nicht freigegebener/abgelehnter Beleg wird mit diesem Symbol gekennzeichnet. Wurde ein Beleg in der Belegverarbeitung verbucht, wird dieser mit diesem Symbol dargestellt.

  • Duplikat: Hat eine Note den Status Finalisiert und gedruckt und wird erneut ausgedruckt, erhalten Sie eine Abfrage, ob die bereits gedruckt Note als Duplikat gekennzeichnet werden soll. Wird diese Abfrage mit Ja bestätigt, wird in der Spalte Duplikat ein Haken gesetzt.

  • Gutschrift: Die Spalte Gutschrift gibt Auskunft darüber, ob es sich um eine gutgeschriebene Note oder um eine Gutschrift handelt.

    gutgeschriebene Note

    Gutschrift

  • Anmerkung (vgl. Kapitel Notenerstellung/Einstellungen)

  • Zusatztext auf Note (vgl. Kapitel Honorarnote)

  • Schlussnote

  • Klassik: Wenn Sie von HON Klassik auf HON Next umsteigen, können Sie mit der Spalte Klassik erkennen, welche Noten aus HON Klassik übernommen wurden.

  • Verrechnungsgruppen: Blenden Sie sich die Spalte Verrechnungsgruppen in der Notenübersicht ein, werden Ihnen die bei der Note abgerechneten Verrechnungsgruppen ausgewiesen.

  • Auswahlkriterium – Sie können sich das im KIS/Board hinterlegte Auswahlkriterium einblenden.

  • Zuständigkeitsbereiche – Sie können sich hier die im KIS hinterlegten Zuständigkeiten einblenden.

Wurde eine Honorarnote bereits finalisiert und ausgedruckt, erhält Sie den Status Finalisiert und gedruckt. Sollte die Note erneut ausgedruckt werden, erhalten Sie die Abfrage vom Programm, ob ein Duplikat erstellt werden soll.

Wird die Abfrage mit Ja bestätigt, wird die Note mit dem Vermerk Duplikat ausgegeben. Ebenso wird in der Notenübersicht in der Spalte Duplikat ein Haken gesetzt.

Wird die Abfrage mit Nein bestätigt, wird die Note ohne den Vermerk Duplikat gedruckt.

Die Noten werden bei der Notenübersicht nach dem Erstellungsdatum aufsteigend sortiert d. h., die neuesten Noten werden an unterster Stelle der Tabelle gereiht. Beim Aufruf der Notenübersicht, liegt der Fokus standardmäßig auf der zuletzt erstellten Note.

Sie können hier eine oder mehrere vorläufige Noten markieren, um diese erneut zu bearbeiten. Werden mehrere Noten markiert, öffnet sich eine Bearbeitungsserie. Das heißt, es öffnen sich die gewählten Noten der Reihe nach – vergleichbar mit der Notenserie bei der Notenerstellung.

Im Ribbon der Notenübersicht stehen Ihnen mehrere Funktionen zur Auswahl.

Das Notendatum kann bei nicht finalisierten Noten einfach über den Button Notendatum ändern, oder über das Kontextmenü mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Note, geändert werden. Es öffnet sich ein separates Eingabefenster in welches Sie ein neues Notendatum eintragen können. Es können auch mehrere Noten in einem Schritt geändert werden.

Die bei der Honorarnote definierte Anmerkung (Kapitel Notenerstellung/Einstellungen) kann über die Schaltfläche Anmerkung ändern jederzeit editiert werden, ohne die Note öffnen zu müssen.

Es öffnet sich ein Fenster mit der bisherigen Anmerkung, diese können Sie nun abändern bzw. falls es noch keine Anmerkung gibt, eine neue eintragen.

Noch nicht finalisierte Noten können über den Button Note löschen, oder über das Kontextmenü mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Note, gelöscht werden. Sie erhalten eine Sicherheitsabfrage, ob die Note wirklich gelöscht werden soll. Mit Klick auf Löschen wird die Note dann tatsächlich gelöscht. Die in der vorläufigen Note abgerechneten Leistungen werden nach dem Löschen wieder als offene Leistungen dargestellt und können im Rahmen der nächsten Notenerstellung wieder verrechnet werden.

Vorläufige Noten müssen noch endgültig finalisiert werden. Dazu gibt es drei Möglichkeiten, die nachfolgend erläutert werden.

Noch nicht finalisierte Noten können mittels Button Note finalisieren, entweder finalisiert werden oder mittels Button Note finalisieren und drucken auch ausgedruckt werden.

Beim Note finalisieren und Note finalisieren und Drucken erhalten Sie jeweils ein Fenster mit der Möglichkeit das Notendatum im Zuge des Finalisierens abzuändern und die ursprüngliche Nummer beizubehalten. Mit der Option Neues Notendatum für die ausgewählten Noten setzen definieren Sie das neue Notendatum. Setzen Sie diese Option nicht, bleibt das bisherige Notendatum erhalten. Mit der Option Ursprüngliche Nummer beibehalten erhält die Note die ursprüngliche Nummerierung, sollte diese zurückgesetzt worden sein. Bei neu erstellten Noten, welche noch nicht zurückgesetzt wurden, hat diese Option keine Auswirkung. Die Note wird laufend nummeriert.

Mit der Funktion erweitertes Finalisieren öffnet sich ein weiterer Dialog, wo die Notennummer und das Notendatum eingegeben werden können, bevor man finalisiert.

Die Funktion erweitertes Finalisieren sollte vor allem in Fällen angewandt werden, wo die Note zurückgesetzt wurde und nun erneut finalisiert werden muss. Hiermit sollen Lücken in der Nummerierung vermieden werden.

Sollten Sie in den Grundeinstellungen bereits die Einstellung „Note beim Speichern & schließen finalisieren“ ausgewählt haben, so ist für Sie dieser Menüpunkt hinfällig.

Wurde eine Note finalisiert, kann später noch die Zustellung (Druckausgabe, E-Mail, Klientenportal) (Kapitel 6) sowie die Anmerkung je Note (Einstellungen) geändert werden. Sollten weitere Änderungen nötig sein, muss die Note zurückgesetzt werden.

Vorläufige und finalisierte Noten können über den Button Note drucken, oder über das Kontextmenü mit der rechten Maustaste, am PDF-Manager ausgedruckt werden.

Falls Noten noch einmal auf einen vorangegangenen Status zurückgesetzt werden müssen, so gibt es hierfür eine Möglichkeit. Über den Button Note zurücksetzen oder über das Kontextmenü mit der rechten Maustaste, kann der Status einer Note zurückgesetzt werden, wenn kein Beleg verknüpft ist, oder der verknüpfte Beleg noch nicht mit der Belegverarbeitung in der Finanzbuchhaltung verbucht wurde.

Note auf „Finalisiert und gedruckt" zurücksetzen

Mit dieser Funktion wird der Vermerk, dass ein Duplikat erstellt wurde rückgesetzt.

Note auf „Finalisiert“ zurücksetzten

Wurde eine Note bereits ausgedruckt wird dies im Status vermerkt. Mit dieser Funktion wird der Status auf Finalisiert rückgesetzt.

Note auf „Vorläufig“ zurücksetzten

Die Note erhält den Status Vorläufig und kann wieder editiert werden.

Falls Sie eine Note auf den Status „Vorläufig“ zurücksetzen, die mit einem Beleg verknüpft wurde, so erhalten Sie nachfolgende Hinweismeldung.

Wenn Sie diese Meldung mit Zurücksetzen bestätigen, so wird der verknüpfte Beleg aus der Belegverarbeitung gelöscht und die Note wieder als vorläufige Note gespeichert.

Nach dem Zurücksetzen der Note auf den Status Vorläufig und dem erneuten Finalisieren bekommt die Note eine neue Notennummer, da weiter fortlaufend Nummeriert wird. Daher empfiehlt sich hier die Funktion erweitertes Finalisieren (Note finalisieren).

Der Button Beleg anzeigen zeigt Ihnen den zu der Note zugehörigen Ausgangsbeleg, welcher in der Belegverarbeitung vorhanden ist, an. Der Beleg kann ebenso über das Kontextmenü mit der rechten Maustaste geöffnet werden. Dieser Button ist nur bei finalisierten Noten, die bereits mit einem Beleg verknüpft sind, aktiv und wenn Sie das Modul Belegverarbeitung lizenziert haben. Es öffnet sich die Beleg Ansicht, in welcher die erkannten und hinterlegten Belegdaten ersichtlich sind.

In der Belegansicht steht Ihnen das Feld Bezahlt am zur Verfügung. Dieses Feld können Sie entweder im HON über Beleg anzeigen oder direkt in der Belegverarbeitung selbstständig befüllen und sich in der Notenübersicht die Spalte Bezahlt am (Beleg) einblenden lassen.

Der Button Journal anzeigen öffnet das Notenjournal. Das Notenjournal kann ebenso über das Kontextmenü mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Note/Noten geöffnet werden.

Ein Notenjournal ist eine Auflistung der in der Note abgerechneten Leistungszeilen und der Zu-/Abschläge. Mehrfachselektionen von vorläufigen und/oder finalisierten Noten sind möglich. Es öffnet sich im Anschluss ein eigener Tab für das Notenjournal. Die Gruppierung des Notenjournals ist nach der Note (Nr, Datum, Klientennummer, Klientenname) und der Tätigkeit (Nummer, Bezeichnung). Die Gruppierung ist fix und kann nicht geändert werden.

In der ersten Zeile der Gruppierung erhält man die Gesamtsummen der Note. Die zweite Zeile der Gruppierung stellt die Summen je Tätigkeit innerhalb einer Note dar.

In der Notenübersicht können Sie eine/mehrere Noten markieren und über die Schaltfläche Tätigkeitsnachweis drucken einen Tätigkeitsnachweis der gewählten Noten ausgeben. Der Tätigkeitsnachweis weist im Gegensatz zum Notenjournal, nur die Dauer und Einheiten der abgerechneten Zeilen aus – keine Werte und Zu-/Abschläge.

Sie erhalten pro Tätigkeit eine nach Datum sortierte Auflistung der dahinter liegenden Erfassungszeilen und die Summe der Dauer/Einheiten je Tätigkeit. Eine Gesamtsumme der Stunden und Einheiten wird ebenso ausgegeben.

Der Tätigkeitsnachweis kann für vorläufige sowie für finalisierte Noten ausgedruckt werden.

Um die erstellte Note inklusive der verrechneten Leistungen sowie der Zu-/Abschläge einsehen zu können, ohne jede Note extra öffnen zu müssen, können Sie sich die Notendetails einblenden lassen.

Mit der Schaltfläche Notendetails anzeigen wird die Note in einem separaten Fenster in einer Art Lesemodus geöffnet. Sie können sich noch zusätzlich die Erfassungszeilen einblenden lassen (1). Mit der Schaltfläche Nicht verrechnete Zeilen anzeigen (2) können Sie zwischen den verrechneten und offenen Leistungen des Klienten umschalten. Die Ansicht der Notendetails aktualisiert sich ebenso wie die Druckvorschau in Echtzeit.

Möchten Sie an der Note Änderungen vornehmen, muss die Note über die Notenübersicht geöffnet werden.

Über den Button Druckvorschau anzeigen können Sie die Druckvorschau öffnen und von Note zu Note wechseln. Die Ansicht aktualisiert sich in Echtzeit.

Über den Button Notenrückblick anzeigen können Sie den Notenrückblick öffnen und von Note zu Note wechseln. Die Ansicht aktualisiert sich in Echtzeit.

Mit Notenrückblick drucken können Sie den Notenrückblick der Note ausdrucken - eine Mehrfachselektion ist möglich. Der Notenrückblick zeigt den abgerechneten Wert inkl. Zu-/Abschläge je Verrechnungsgruppe der aktuellen sowie der letzten fünf Honorarnoten.

17 Notenrückblick

Ein Notenrückblick soll Ihnen die bereits verrechneten Noten beim Klienten zum Nachsehen aufzeigen. Sie erhalten einen Überblick über alle bereits verrechneten Noten und sehen im unteren Bereich die Notendetails zu den bereits verrechneten Noten.

Der Notenrückblick wird in Kombination mit der Notenerstellung verwendet.

Eine Variante, den Notenrückblick zu öffnen, finden Sie unter Notenrückblick beschrieben.

Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit, den Notenrückblick über den Punkt Honorarnoten – Notenrückblick zu öffnen. Sie erhalten, wenn Sie sich nicht in der Notenerstellung befinden, eine leere Ansicht, da der Notenrückblick in Kombination mit der Notenerstellung zu verwenden ist.

Wenn Sie sich dann in der Notenerstellung befinden und Sie parallel den Notenrückblick geöffnet haben, wird Ihnen im Notenrückblick immer eine Historie der bereits abgerechneten Noten mit den zugehörigen Notendetails angezeigt.

Sollten Sie eine Notenserie erstellen, wird der Notenrückblick automatisch beim Wechseln in die nächste Note aktualisiert und es wird Ihnen immer der aktuelle Klient, bei dem Sie gerade die Note erstellen, im Rückblick angezeigt.

Im oberen Bereich des Notenrückblicks befindet sich eine Auflistung aller bereits abgerechneten Noten mit Rechnungsnummer, Notendatum, Status, Nettosumme und den einzelnen Summen pro Verrechnungsgruppe.

Im darunterliegenden Bereich befindet sich die bereits erstellte Note. Sie können diese zur Nachschau benutzen.

Wenn Sie eine andere Note im Notenrückblick auswählen, so ändern sich auch dementsprechend die Notendetails.

18 Notendruckvorschau

Die Notendruckvorschau wird parallel zur Notenerstellung verwendet. Sie sehen in der Notendruckvorschau live, wie die Note aussieht, wenn sie fertiggestellt wird. Wenn Sie noch Änderungen in der Notenerstellung durchführen, wird die Notendruckvorschau sofort aktualisiert.

Die Notendruckvorschau können Sie über den Menüpunkt Honorarnoten – Notendruckvorschau öffnen.

Die Notendruckvorschau wird in einem eigenen Tab geöffnet und ist, wenn Sie sich noch nicht in der Notenerstellung befinden, leer.

Sobald Sie sich in der Notenerstellung befinden, wird die Notendruckvorschau entsprechend befüllt.

19 Notenvorlagen

19.1 Allgemeines

Standardmäßig wird die RZL-Standard-Notenvorlage bei der Auslieferung des Programms mitgeliefert. Diese Standardvorlage muss zuerst importiert werden.

Sie können neben der Standardvorlage auch noch weitere Notenvorlagen anlegen bzw. bearbeiten. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die Möglichkeiten dazu im Programm.

Die RZL-Standard-Notenvorlage dient als Mustervorlage für die Notenerstellung. Darin enthalten sind beispielsweise Formeln, z. B. für die Berechnung der Honorarnote, die automatisch auf die Datenbank zugreifen, ein QR-Code für die Notenerstellung usw. Sie benötigen für die Honorarnotenerstellung jedenfalls eine Notenvorlage. Die Mustervorlage kann jederzeit verändert werden.

Die RZL-Muster-Notenvorlage kann über einen Klick auf den Button RZL Standard Notenvorlage einspielen im Menüpunkt Honorarnoten / Notenvorlagen eingespielt werden. Diese finden Sie dann im Bereich Honorarnoten – Notenvorlagen.

Die RZL-Standardvorlage und alle weiteren von Ihnen angelegten bzw. importierten Vorlagen finden Sie in der Honorarverrechnung unter dem Punkt Honorarnoten – Notenvorlagen.

In einem separaten Tab öffnet sich die Ansicht für die Notenvorlagen. Die Buttons Vorlage Bearbeiten bis Vorlage exportieren sind inaktiv, solange Sie keine zu bearbeitende Notenvorlage ausgewählt haben.

Im unteren Bereich befinden sich die von Ihnen verwendeten Notenvorlagen. Wenn Sie Neuanwender sind, wird in diesem Bereich nur die RZL_Standard_Notenvorlage vorhanden sein, wenn Sie diese importiert haben. Weitere Vorlagen sind nur vorhanden, wenn Sie Vorlagen neu angelegt haben. Der Bereich der Notenvorlagen ist untergliedert in den Namen der Notenvorlage, den Unternehmensbereich und einen Zähler für die Noten. Der Notenzähler zeigt an, bei wie vielen Honorarnoten die Notenvorlage schon verwendet wurde.

19.2 Vorlagen anlegen und bearbeiten

Sollten Sie eine Notenvorlage neu anlegen wollen, können Sie dies über die Schaltfläche Neue Vorlage (1) im Ribbon oder im rechten oberen Bereich der Notenvorlagenansicht (1) machen.

Falls Sie nur geringfügige Änderungen, z. B. anderer Rechnungssteller, etc. haben, so wäre es empfehlenswert, die RZL-Standard-Notenvorlage noch einmal zu importieren und den importierten Report zu bearbeiten.

Zum Bearbeiten Ihrer Notenvorlagen stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Auswahl. Einen bestehenden Report können Sie entweder über die Schaltfläche Vorlage bearbeiten (2) im Ribbon, über das Kontextmenü mit Rechtsklick auf die zu bearbeitende Vorlage oder mittels Doppelklick auf die zu bearbeitende Vorlage öffnen.

Sie gelangen danach in den Report Designer und können Ihre Änderungen durchführen.

Wenn Sie eine bestehende Vorlage ändern und über Speichern unter unter demselben Namen abspeichern, erhalten Sie vom Programm einen Hinweis mit den Verwendungen der Notenvorlage.

Notenvorlagen können auch gelöscht werden. Eine Löschung ist nur möglich, wenn die Notenvorlage nicht verwendet wurde. D. h., sie wurde bei der Notenerstellung nicht verwendet und wird auch in keinem Unternehmensbereich verwendet.

Um nicht verwendete Notenvorlagen zu löschen, können Sie entweder die Schaltfläche Vorlage löschen im Ribbon (3) benutzen oder über das Kontextmenü mit der rechten Maustaste die zu löschende Vorlage wählen.

Wenn Sie die Notenvorlage löschen, erhalten Sie nachfolgende Sicherheitsabfrage:

Sollte die Note nicht in Verwendung sein und Sie klicken auf den Button Löschen, wird die Vorlage endgültig gelöscht.

Sollte die Notenvorlage in Verwendung sein und Sie klicken auf Löschen, so erhalten Sie nachfolgende Hinweismeldungen.

Diese Hinweismeldung erscheint, falls die Notenvorlage einem Unternehmensbereich zugeordnet wurde:

Diese Hinweismeldung erscheint, falls die Notenvorlage keinem Unternehmensbereich zugeordnet wurde und bei der Notenerstellung verwendet wurde. Sie zeigt auf, bei wie vielen Noten die Vorlage verwendet wurde.

Notenvorlagen, wie zum Beispiel die RZL-Standard-Notenvorlage, können einfach umbenannt werden. Die einfachste Methode ist ein Klick in die Bezeichnung der Note. Sie können dort ganz einfach den Namen ändern.

Weiters besteht noch die Möglichkeit, den Namen mittels Schaltfläche im Ribbon Vorlage umbenennen (4) zu ändern.

19.3 Zuordnung der Vorlage

Damit eine Notenvorlage beim Erstellen einer Honorarnote vorgeschlagen wird, kann diese einem Unternehmensbereich zugeordnet werden. Immer wenn Sie eine Note für den Unternehmensbereich erstellen, wird bei der Notenerstellung die gewählte Notenvorlage vorgeschlagen.

Sie können über die Schaltfläche Zuordnung zu Unternehmensbereichen (5) einen Unternehmensbereich zuordnen. Wurde diese Schaltfläche betätigt, so springen Sie zum Punkt Zuordnung zu Unternehmensbereich(en) und können über den Pfeil den gewünschten Unternehmensbereich hinterlegen. Dazu setzen Sie einen Haken beim gewünschten Unternehmensbereich.

Eine schnellere Variante, den Unternehmensbereich zuzuordnen, ist, wenn Sie direkt bei der Notenvorlage auf Zuordnung zu Unternehmensbereich(en) klicken.

Ebenso ist es möglich, im Unternehmensbereich selbst die Zuordnung der Notenvorlage zu treffen.

Sollte bei einem Klienten eine abweichende Notenvorlage als im Unternehmensbereich definiert verwendet werden, kann diese über die Schaltfläche Klienten zuordnen (8) oder in den Stammdaten des Klienten im Bereich HON hinterlegt werden. Immer wenn Sie eine Note für diesen Klienten erstellen, wird bei der Notenerstellung die gewählte Notenvorlage vorgeschlagen.

Wenn Sie Klienten zuordnen gewählt haben, können Sie die Klienten auswählen, bei denen eine abweichende Notenvorlage hinterlegt werden soll.

Eine Änderung wirkt sich nicht auf bereits erstellte Noten aus.

19.4 Vorlage exportieren und importieren

Um Notenvorlagen versenden zu können (zum Beispiel per E-Mail) oder zum Speichern von Notenvorlagen, können Sie diese über die Schaltfläche Vorlage exportieren (6) oder über das Kontextmenü mittels Rechtsklick auf die gewünschte Vorlage auf ein Laufwerk oder anderes Speichermedium speichern. Es öffnet sich ein Dialog "Notenvorlage exportieren", in dem Sie den Speicherort auswählen können.

Notenvorlagen können Sie über die Schaltfläche Vorlage importieren (7) in die Honorarverrechnung importieren. Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um eine XML-Notenvorlage aus dem RZL-Programm handeln muss.

Wenn Sie diese Schaltfläche auswählen, öffnet sich ein Dateipfad, bei dem Sie den Speicherort der zu importierenden Vorlage auswählen können und anschließend die Vorlage importieren können.

19.5 Formelsammlung

Honorarnote Allgemein

FormelBeschreibung
Note.NotenbezeichnungBezeichnung der Note (z. B. vorläufige Honorarnote, Honorarnote 01/2024)
Note.DatumNotendatum
Note.Leistungszeitraum.vonZeitraum, in dem die Leistungen erbracht wurden
Note.Leistungszeitraum.bisZeitraum, in dem die Leistungen erbracht wurden
Note.ISTDuplikatKann als Bedingungsformel für den Andruck des Wortes „Duplikat“ verwendet werden
Note.GutgeschriebeneNote.NummerNotennummer der gutgeschriebenen Honorarnote
Note.GutgeschriebeneNote.DatumNotendatum der gutgeschriebenen Honorarnote
Note.IstAnzahlungsnoteBedingungsformel für den Andruck auf einer Anzahlungsnote
Note.ZusatztextZusatztext, der bei der Honorarnote eingegeben wurde
Note.IstReverseChargeKann als Bedingungsformel für den Andruck des Ausweises von Reverse Charge verwendet werden
Note.AnmerkungDie Anmerkung, welche bei jeder Note individuell hinterlegt werden kann, kann angedruckt werden

Über die Notenvorlage besteht auch die Möglichkeit, die Rechnungsnummer mit führenden Nullen zu ergänzen. Hier ist die Funktion MitNullFüllen(Note.NummerAlsZahl;4) nötig. Die Zahl 4 beschreibt die Anzahl der Stellen (mehr/weniger möglich).

Soll die Funktion MitNullFüllen verwendet werden, kann die vorgegebene Formel Note.Notenbezeichnung nicht verwendet werden. Die Formel für die Bezeichnung lautet dann wie folgt:

Beispiel der Bezeichnung: Honorarnote 0001/2021

Unternehmensbereich (Rechnungsaussteller)

FormelBeschreibung
Note.Unternehmensbereich.BezeichnungName des Unternehmensbereichs
Note.Unternehmensbereich.LogoLogo des Unternehmensbereichs
Note.Unternehmensbereich.Adresse.PLZPLZ des Unternehmensbereichs
Note.Unternehmensbereich.Adresse.OrtOrt des Unternehmensbereichs
Note.Unternehmensbereich.Adresse.StrasseStraße des Unternehmensbereichs
Note.Unternehmensbereich.Adresse.LandLänderkürzel des Unternehmensbereichs
Note.Unternehmensbereich.EMailE-Mail-Adresse des Unternehmensbereichs
Note.Unternehmensbereich.TelefonnummerTelefonnummer des Unternehmensbereichs
Note.Unternehmensbereich.HomepageHomepage des Unternehmensbereichs
Note.Unternehmensbereich.UIDUID-Nummer des Unternehmensbereichs
Note.Zahlung.Bankverbindung.KontoinhaberKontoinhaber des Unternehmensbereichs

Klient (Rechnungsempfänger)

FormelBeschreibung
Note.Klient.NummerKlientennummer
Note.Klient.AdressanredeAdressanrede
Note.Klient.TitelTitel (z. B. „Prof.“)
Note.Klient.AkademischerGradVorangestellter akademischer Grad (z. B. „Mag.“)
Note.Klient.AkademischerGrad2Hinten angestellter akademischer Grad (z. B. „MSc“)
Note.Klient.NameKlientenname
Note.Klient.Adresse.StrasseStraße
Note.Klient.Adresse.OrtOrt
Note.Klient.Adresse.LandLänderkürzel
Note.Klient.TaetigkeitArt der Tätigkeit (bei Firmendaten) bzw. Beruf (bei Personendaten)
Note.Klient.BriefanredeBriefanrede
Note.Klient.EmailE-Mail-Adresse des Klienten
Note.Klient.UIDUID-Nummer des Klienten
Note.Klient.DebKonto.NummerDebitorenkontonummer
Note.Klient.ZuHanden.GesamtnameName inkl. akademischer Grad der hinterlegten Person

Zustellvertreter

FormelBeschreibung
Note.Zustellvertreter.AdressanredeAdressanrede
Note.Zustellvertreter.TitelTitel (z. B. „Prof.“)
Note.Zustellvertreter.AkademischerGradVorangestellter akademischer Grad (z. B. „Mag.“)
Note.Zustellvertreter.AkademischerGrad2Hinten angestellter akademischer Grad (z. B. „MSc“)
Note.Zustellvertreter.NameName Zustellvertreter
Note.Zustellvertreter.Adresse.StrasseStraße Zustellvertreter
Note.Zustellvertreter.Adresse.OrtOrt Zustellvertreter
Note.Zustellvertreter.Adresse.LandLänderkürzel Zustellvertreter

Zahlung

FormelBeschreibung
Note.Zahlung.Bankverbindung.GeldinstitutName der Bank
Note.Zahlung.Bankverbindung.IBANInternational Bank Account Number
Note.Zahlung.Bankverbindung.BICBank Identifier Code
Note.Zahlung.FristZahlungsfrist in Tagen
Note.Datum+Tage(Note.Zahlung.Frist)Zahlbar bis spätestens (Datum)
Note.Zahlung.QRCodeÜberweisungsdaten als QR-Code (Bild)
Note.Zahlung.ZahlungsreferenzZahlungsreferenz (= Notennummer)
Note.Zahlung.Skonto.BetragSkonto-Betrag
Note.Zahlung.Skonto.FristSkonto-Frist in Tagen
Note.Zahlung.Skonto.ProzentSkonto-Prozentsatz
Note.Zahlung.IstLastschriftBedingungsformel für den Bankeinzug
Note.Zahlung.IstKeineZahlungBedingungsformel für keine Zahlung
Note.Zahlung.Bankverbindung.KontoinhaberKontoinhaber des Unternehmensbereichs

20 Auswertungen

20.1 Allgemeines

In der Honorarverrechnung stehen Ihnen Auswertungen wie Mitarbeiterstatistik und Klientenstatistik sowie eine allgemeine Umsatzstatistik zur Verfügung. Ebenso können Sie sich im Bereich der Auswertungen eine Mitarbeiterliste inkl. HON Daten erstellen.

20.2 Mitarbeiterstatistik

Die Mitarbeiterstatistik soll Ihnen einen Überblick über die verrechneten Leistungen von finalisierten Noten pro Mitarbeiter aufzeigen.

Die Statistik kann über den Menüpunkt Auswertungen – Mitarbeiter geöffnet werden.

In einem separaten Tab wird die Umsatzstatistik Mitarbeiter geöffnet:

Die Statistik kann auf einen bestimmten Zeitraum (1) eingeschränkt werden und ist nach Mitarbeitern gruppiert (2). Der eingeschränkte Zeitraum von/bis Datum ist das verrechnete Notendatum. Über den Pfeil beim jeweiligen Mitarbeiter können die Details der Tätigkeiten aufgerufen werden. Die Gesamtsumme pro Mitarbeiter ist in der fett dargestellten Überschriftenzeile dargestellt. Es sind die Spalten Tätigkeit Nr., Tätigkeit, Spesen, Verrechnungsgruppe, Einheiten, Betrag, Dauer, Berechneter Wert, Zu‑/Abschlag, Verrechneter Wert, Eigenkosten und Deckungsbeitrag vorhanden.

Die Spalte Eigenkosten berechnet sich aus dem Eigenkosten Stundensatz mal den erfassten Stunden. Die Spalte Deckungsbeitrag berechnet sich aus dem verrechneten Wert (inkl. zu-/Abschläge die dem jeweiligen Mitarbeiter zugeordnet sind) abzüglich den Eigenkosten.

In der letzten Infozeile ganz unten (3) wird Ihnen die Gesamtsumme pro Spalte dargestellt.

Über die Funktionen Alles aufklappen/zuklappen im Ribbon können Sie alle Tätigkeiten aller Mitarbeiter aufklappen oder zuklappen. Über den Button Details anzeigen werden die Leistungen des markierten Mitarbeiters in einem separaten Tab geöffnet. Je nachdem, ob Sie eine bestimmte Tätigkeit oder die Gesamtsumme des Mitarbeiters auswählen, werden nur die zugehörigen Leistungszeilen geöffnet.

20.3 Klientenstatistik

Die Klientenstatistik soll Ihnen einen Überblick über die verrechneten Leistungen von finalisierten Noten pro Klienten aufzeigen.

Die Statistik kann über den Menüpunkt Auswertungen – Klienten geöffnet werden.

In einem separaten Tab wird die Umsatzstatistik Klienten geöffnet:

Die Statistik kann auf einen bestimmten Zeitraum (1) eingeschränkt werden und ist nach Klienten gruppiert (2). Der eingeschränkte Zeitraum von/bis Datum ist das verrechnete Notendatum. Über den Pfeil beim jeweiligen Klienten können die Details der Tätigkeiten aufgerufen werden. Die Gesamtsumme pro Klienten ist in der fett dargestellten Überschriftenzeile dargestellt. Es sind die Spalten Tätigkeit Nr., Tätigkeit, Spesen, Verrechnungsgruppe, Einheiten, Betrag, Dauer, Berechneter Wert, Zu-/Abschlag, Verrechneter Wert, Eigenkosten und Deckungsbeitrag vorhanden.

Die Spalte Eigenkosten berechnet sich aus dem Eigenkosten Stundensatz mal den erfassten Stunden. Die Spalte Deckungsbeitrag berechnet sich aus dem verrechneten Wert (inkl. zu-/Abschläge die dem jeweiligen Klienten zugeordnet sind) abzüglich den Eigenkosten.

In der letzten Infozeile ganz unten (3) wird Ihnen die Gesamtsumme pro Spalte dargestellt.

Über die Funktionen Alles aufklappen/zuklappen im Ribbon können Sie alle Tätigkeiten aller Klienten aufklappen oder zuklappen. Über den Button Details anzeigen werden die Leistungen des markierten Klienten in einem separaten Tab geöffnet. Je nachdem, ob Sie eine bestimmte Tätigkeit oder die Gesamtsumme des Klienten auswählen, werden nur die zugehörigen Leistungszeilen geöffnet.

20.4 Umsatzstatistik Allgemein

In der allgemeinen Umsatzstatistik stehen Ihnen alle abgerechneten Leistungen zur Verfügung. Die Umsatzstatistik ist individuell gestaltbar.

Die Statistik kann über den Menüpunkt Auswertungen – Allgemein geöffnet werden.

Es werden Ihnen Anfangs alle abgerechneten Zeilen angezeigt. Die Statistik kann auf einen bestimmten Zeitraum eingeschränkt werden und ist nicht gruppiert. Der eingeschränkte Zeitraum von/bis Datum ist das verrechnete Notendatum.

Möchten Sie nun beispielsweise nach einer bestimmten Tätigkeit gruppieren, ziehen Sie die Spalte mittels Drag&Drop in die Zeile oberhalb der Überschriftenzeile (Gruppierungsfeld).

Wenn Sie nach den Spalten Mitarbeiter Nr./Name, Tätigkeit Nr./Name, Klient Nr./Name gruppieren, wird automatisch die Korrespondenzspalte auf der gleichen Ebene eingefügt. Mit Rechter Maustaste auf eines der beiden Felder, können Sie die Gruppierung entfernen.

Sollen mehrere Spalten auf der gleichen Ebene sein, muss die STRG Taste gedrückt bleiben, wenn die Spalte mittels Drag&Drop verschoben wird – es erscheint ein Plus Zeichen, damit ersichtlich ist, wo die Ebene eingefügt wird.

Es besteht auch die Möglichkeit bestimmte Spalten aus der Statistik auszublenden/einzublenden. Mit Rechtsklick auf die Überschriftenzeile erhalten Sie eine Übersicht mit allen möglichen Spalten – sollte eine Spalte nicht dargestellt werden, können Sie diese aushaken. Die Anordnung der Spalten kann ebenso von Ihnen verschoben werden.

Mithilfe des Filtersymbols neben den jeweiligen Überschriften können Sie auch z. B. nach einem bestimmten Klienten oder einer bestimmten Verrechnungsgruppe filtern.

Nachdem Sie nach einem oder mehreren Kriterien gruppiert haben, können Sie sich über die Funktionen Alles aufklappen/zuklappen im Ribbon wieder die dazugehörigen Zeilen einblenden lassen. Über die Funktion Ebene aufklappen/zuklappen können Sie nur einzelne Ebenen einblenden. Über den Button Details anzeigen werden die Leistungen der ausgewählten Zeile in einem separaten Tab geöffnet.

20.5 Statistik Manager

Über den Menüpunkt Auswertungen / Umsatzstatistik / Statistik Manager steht Ihnen ein Manager zum selbstständigen Erzeugen und Gestalten von Umsatzstatistiken zur Verfügung.

Der Statistik Manager unterteilt sich in folgende Bereiche:

  • Zeitraum

    Hier schränken Sie den Zeitraum der Statistik ein. Da es sich um eine Umsatzstatistik handelt, ist das Notendatum relevant.

  • Filterbereich

    Hier finden Sie alle verfügbaren Felder für das Anfertigen einer Statistik. Wenn Sie mit der Maustaste über ein Feld fahren, erscheint das Filtersymbol und Sie können einen Filter setzen.

  • Datenbereich

    Im Datenbereich definieren Sie, welche Ergebnisse Sie auswerten möchten. Es sind folgende Felder im Datenbereich möglich: Verrechneter Wert, Berechneter Wert, Einheiten, Betrag, Dauer, Zu-/Abschlag, Eigenkosten und Deckungsbeitrag.

  • Spaltenbereich

    Im Bereich Spalten werden die aus den Erfassungszeilen errechneten Werte nach dem jeweils ausgewählten Kriterium auf Spalten aufgeteilt. Es sind mehrere Spalten möglich.

  • Zeilenbereich

    Im Bereich Zeilen können die aus den Erfassungszeilen errechneten Werte nach den unterschiedlichsten

    Kriterien nach Zeilen aufgeteilt werden. Es sind mehrere Zeilen möglich.

Notendatum
Datum der Note. Wird dies im Zeilen-/Spaltenbereich verwendet, kann ein Datumsintervall definiert werden.

Mitarbeiter Nr.
Hier können Sie nach der Mitarbeiternummer gliedern. Es wird Nummer und Name ausgegeben.

Mitarbeiter
Es wird der Mitarbeitername ausgegeben.

Tätigkeit Nr.
Sie können nach der Tätigkeiten Nummer gliedern. Es wird Nummer und Name ausgegeben.

Tätigkeit
Es wird der Tätigkeitsname ausgegeben.

Klient Nr.
Sie können nach der Klienten Nummer gliedern. Es wird Nummer und Name ausgegeben.

Klient
Es wird der Klientenname ausgegeben.

Auswahlkriterien
Hier können Sie nach den angelegten Auswahlkriterien Filtern. Das Feld Auswahlkriterien kann nur als Filter verwendet werden, nicht als Gruppierung.

Zuständigkeitsbereich
Sie können hier nach den im KIS hinterlegten Zuständigkeiten filtern. Das Feld Zuständigkeitsbereich kann nur als Filter verwendet werden, nicht als Gruppierung.

Verrechnungsgruppe
Es wird der Name der Verrechnungsgruppe ausgegeben.

Rechnungssteller
Es wird der Name der Rechnungssteller (= Unternehmensbereich) ausgegeben.

Spesen
Gibt es Spesentätigkeiten, können Sie hier danach Filtern.

Einheiten
Es werden die erfassten Einheiten ausgegeben (bei Tätigkeiten nach Einheiten).

Betrag
Es wird der Betrag der erfassten Leistung ausgegeben (bei Tätigkeiten nach Betrag).

Dauer
Es wird die erfasste Dauer der Leistung ausgegeben.

Berechneter Wert
Hier wird der berechnete Wert der Leistungserfassung ausgegeben.

Verrechneter Wert
Hier wird der Wert der tatsächlich an den Klienten verrechnet wurde ausgegeben.

Zu-/Abschlag
Der Zu-Abschlag ist die Differenz zwischen dem berechnetem und dem errechneten Wert.

Eigenkosten
Die Eigenkosten setzten sich aus dem Eigenkostensatz des Mitarbeiters und den erfassten Stunden zusammen.

Deckungsbeitrag
Der Deckungsbeitrag ermittelt sich aus dem Verrechneten Wert abzüglich der Eigenkosten.

Wenn Sie den Statistik Manager öffnen sind initial keine Spalten und Zeilen oder Filter vorhanden. Möchten Sie nun eine Statistik generieren, können Sie die Felder des Filterbereiches per Drag&Drop in den jeweiligen Bereich ziehen. Es erscheinen zwei Blaue Pfeile, die verdeutlichen, wo das Feld eingefügt wird.

Verwenden Sie das Feld Notendatum im Zeilen- oder Spaltenbereich können Sie mit der Schaltfläche Notendatum ein Datumsintervall (Bsp. jährlich/monatlich) definieren.

Wenn Sie eine Statistik mit mehreren Zeilen/Spalten erzeugen, können Sie über die Schaltfläche Spalten auf‑/zuklappen bzw. Zeilen auf-/zuklappen die Statistik komprimieren.

Weiters haben Sie bei mehreren Spalten die Option sich eine Spaltensumme (1) anzeigen zu lassen. Dies ist nur möglich, wenn alle Spalten aufgeklappt sind. Sie erhalten dann pro Spalte eine Summe.

Beispiel: Umsatz je Klient und Mitarbeiter aufgeteilt pro Verrechnungsgruppe und Tätigkeit

Ansicht der Statistik mit allen Zeilen und Spalten sowie inkl. Spaltensummen.

Ansicht der Statistik, wenn alle Zeilen und Spalten zugeklappt sind.

Sie erhalten nun eine kompakte Darstellung vom Umsatz pro Verrechnungsgruppe mit der Option sich dies jederzeit für einzelne Mitarbeiter oder Tätigkeiten extra anzusehen.

Wie oben erwähnt können die Felder gefiltert werden. Hierfür erscheint ein Trichtersymbol, wenn Sie mit der Maus über das Feld fahren.

Wenn Sie einen oder mehrere Filter gesetzt haben, ist dies unterhalb der Statistik (2) ersichtlich.

Haben Sie eine Statistik mit vielen Datensätzen erzeugt, können Sie mit der rechten Maustaste in ein Feld über die Bedingte Formatierung Felder die Bsp. über den Durchschnitt liegen oder einen bestimmten Wert üb-/unterschreiten farbliche markieren.

Für eine weitere Visuelle Darstellung können Sie mehrere Datensätze markieren und sich mithilfe der Schaltfläche Diagramm anzeigen (3) ein Diagramm darstellen. Über Diagramm drucken kann das Diagramm gedruckt werden.

Über den Button Statistik drucken (4), können Sie die Statistik ausdrucken. Je nachdem ob alle Zeilen/Spalten auf-/zugeklappt sind, so erhalten Sie auch den Ausdruck.

Der Statistik Manager bietet Ihnen ebenso die Möglichkeit mit den gelieferten Werten zu rechnen. Hierfür steht Ihnen die Schaltfläche Formel Spalte einfügen (5) zur Verfügung.

Es öffnet sich ein extra Fenster, wo Sie nun definieren können, was berechnet werden soll. Jene Felder die Sie in den Datenbereich eingefügt haben, stehen Ihnen zur Verfügung.

Bps. Durchschnitt Stundensatz

Mit einem Doppelklick auf die Felder (6) wählen Sie diese aus und können damit die Formel generieren. Zum Rechnen stehen Ihnen die Standarteingaben (/, *, +, -) zur Verfügung.

Mit der Schaltfläche OK wird die Spalte in der Statistik eingefügt.

Im Datenbereich ist nun die Formel Spalte ersichtlich. Mit Rechtsklick auf die Formelspalte können Sie die Bezeichnung ändern, die Spalte wieder Löschen oder die Formel erneut aufrufen.

Sollte die erstellte Statistik immer wieder aufrufbar sein, können Sie über Layout Speichern oder über Layout Speichern unter (7) die Statistik abspeichern (vgl. Speicherbare Layouts).

Mit den Optionen Prozent von einfügen können Sie automatisch eine Prozentspalte in der Statistik ergänzen.

Folgende Prozent Spalten stehen zur Verfügung:

  • Prozent vom Gesamtergebnis einfügen
    Die Zeile Gesamtergebnis (7) bildet die Basis (100 %)

    Bsp.:
    Gesamter Umsatz im Jahr 2023: 5.134,25 €
    davon Klient 97001: 2.336,25 €
    (2.336,25 / 5.134,25)*100 = 45,50 %

  • Prozent von Spaltensumme einfügen
    Pro Spalte gibt es ein Gesamtergebnis (8), welches die Basis (100%) bildet.

    Bsp.:
    Gesamter Umsatz im Jahr 2022: 5.797 €
    davon Klient 86001: 2694,50 €
    (2.694,5 / 5.797)*100 = 46,48 %

  • Prozent von Zeilensumme einfügen Pro Zeile gibt es ein Gesamtergebnis (9), welches die Basis (100%) bildet.

    Bsp.:
    Gesamter Umsatz Tätigkeit 30 BIL: 1.454,50 €
    davon im Jahr 2022: 1.154,50 €
    (1.154,50 / 1.454,50)*100 = 79.37 %

    davon im Jahr 2023: 300 €
    (300/1.454.50)*100 = 20,63 %

  • Prozent von gewählter Summe einfügen
    Hier wählen Sie die Summe, welche die Basis (100%) bilden soll selbst aus.

    Bsp. Basis ist die Summe des Deckungsbeitrages ja Verrechnungsgruppe
    Stellen Sie sich nun in die gewünschte Summe (10) und wählen Prozent von gewählter Summe einfügen. Vor dem Einfügen der Prozent Spalte kann noch eine Bezeichnung vergeben werden.

    Der Deckungsbeitrag (10) bildet die Basis (100%) und davon wird der Anteil der Tätigkeiten ermittelt.

    Deckungsbeitrag Bilanzierung Gesamt: 1300 €
    davon für Tätigkeit 30: 300 €
    (300/1300)*100 = 23,08 %

    Davon für Tätigkeit 31: 1000 €

    (1000/1300) *100 = 76,92 %

Über den Menüpunkt Auswertungen / Leistungen / Statistik Manager steht Ihnen ein Manager zum selbstständigen Erzeugen und Gestalten von Leistungsstatistiken zur Verfügung.

Der Statistik Manger Leistungen ist in der Bedienung ident wie der Statistik Manager Umsatz. Nur können hier alle erfassten Leistungen ausgewertet werden, offen sowie verrechnet.

Mitarbeiter Nr. Hier können Sie nach der Mitarbeiternummer gliedern. Es wird Nummer und Name ausgegeben.

Mitarbeiter Es wird der Mitarbeitername ausgegeben.

Tätigkeit Nr. Sie können nach der Tätigkeiten Nummer gliedern. Es wird Nummer und Name ausgegeben.

Tätigkeit Es wird der Tätigkeitsname ausgegeben.

Verrechnungsgruppe Es wird der Name der Verrechnungsgruppe ausgegeben.

Klient Nr. Sie können nach der Klienten Nummer gliedern. Es wird Nummer und Name ausgegeben.

Klient
Es wird der Klientenname ausgegeben.

Auswahlkriterien
Hier können Sie nach den angelegten Auswahlkriterien Filtern. Das Feld Auswahlkriterien kann nur als Filter verwendet werden, nicht als Gruppierung.

Zuständigkeitsbereich
Sie können hier nach den im KIS hinterlegten Zuständigkeiten filtern. Das Feld Zuständigkeitsbereich kann nur als Filter verwendet werden, nicht als Gruppierung.

Unternehmensbereich
Mit diesem Feld können Sie nach dem Unternehmensbereich, der bei den Klienten hinterlegt ist, gruppieren und/oder filtern.

Leistungsdatum Datum der erfassten Leistung. Wird dies im Zeilen-/Spaltenbereich verwendet, kann ein Datumsintervall definiert werden.

Projektzeitraum Projektzeitraum der erfassten Leistung aus der Leistungserfassung der Mitarbeiter (Bsp. Buchhaltung 01/2024).

Erfasste Dauer Wert des Feldes Dauer aus der Leistungserfassung des Mitarbeiters.

Wert Hier wird der berechnete Wert der Leistungserfassung ausgegeben.

Einheiten Es werden die erfassten Einheiten ausgegeben (bei Tätigkeiten nach Einheiten).

Betrag Es wird der Betrag der erfassten Leistung ausgegeben (bei Tätigkeiten nach Betrag).

Status Status der Leistung (ok/verrechnet/nicht freigegeben).

Weiterführende Informationen zur Bedienung des Statistik Managers Leistungen finden Sie unter Bedienung Statistik Manager

20.6 Allgemeiner Statistik Manager

Im HON Next steht Ihnen im Reiter Auswertungen der Allgemeine Statistik Manager zur Verfügung. Mit dieser Auswertung können Sie sämtliche Erfassungszeilen der Honorarverrechnung analysieren.

Im Unterschied zum Statistik Manager Umsatz und zum Statistik Manager Leistungen können Sie die Auswertung sowohl nach dem Leistungsdatum als auch nach dem Notendatum einschränken.

Der Statistik Manager Leistungen bezieht sich ausschließlich auf das Leistungsdatum, während sich der Statistik Manager Umsatz ausschließlich auf das Notendatum bezieht.

Beim Öffnen des Allgemeinen Statistik Managers können Sie zunächst einen Vorfilter festlegen. Beispiel: Alle Leistungen, die im Jahr 2026 erfasst wurden, jedoch den Projektzeitraum 2025 betreffen.

Ohne Vorfilter werden alle verfügbaren Daten in die Auswertung einbezogen. Für aussagekräftige Ergebnisse empfiehlt es sich, die Daten mithilfe von Vorfiltern und weiteren Filterfeldern einzugrenzen.

Klicken Sie anschließend auf Übernehmen, um die Daten zu laden.

Filterbereich

Hier stehen alle verfügbaren Filterfelder zur Verfügung. Bewegen Sie den Mauszeiger über ein Feld, um das Filtersymbol einzublenden und einen Filter zu setzen.

Datenbereich

Definiert die auszuwertenden Kennzahlen, beispielsweise Verrechneter Wert, Berechneter Wert, Einheiten, Betrag, erfasste / berechnete Dauer, Zu-/Abschläge / Rabatte, Akonto/Anzahlung, Eigenkosten oder Deckungsbeitrag.

Spaltenbereich

Legt fest, nach welchen Kriterien die Daten in Spalten gruppiert werden.

Zeilenbereich

Legt fest, nach welchen Kriterien die Daten in Zeilen gruppiert werden.

Leistungen
DatumLeistungsdatum
NotendatumNotendatum der Honorarnote, in der die Leistung direkt abgerechnet wurde oder, wenn die Leistung Teil eines Pauschalausgleichs ist, das Notendatum der Honorarnote, in der die Pauschale abgerechnet wurde.
ProjektzeitraumProjektzeitraum der Leistung
StatusOffen = wenn die Leistung weder Teil eines Pauschalausgleichs ist oder verrechnet wurde.
Durch Pauschale ausgeglichen = wenn Teil eines Pauschalausgleichs, aber die Pauschale selbst noch nicht verrechnet wurde.
Verrechnet = wenn die Leistung direkt oder indirekt durch eine Pauschale abgerechnet wurde.
Berechneter WertBerechneter Wert der Leistung; kann nicht vorhanden sein, wenn die Leistung nicht verrechenbar ist oder der Wert nicht berechnet werden kann.
Verrechneter Wertsiehe Berechneter Wert
Zu-/Abschlag/Rabattleer
Akonto/Anzahlungleer
Pauschalen
DatumFeld Datum
NotendatumNotendatum der Honorarnote, in der die Pauschale abgerechnet wurde.
ProjektzeitraumProjektzeitraum der Pauschale
StatusOffen = wenn Pauschale noch nicht verrechnet wurde.
Verrechnet = wenn die Pauschale verrechnet wurde.
Berechneter WertBetrag der Pauschale. Bei der Pauschalausgleichszeile der negative Betrag der Pauschale.
Verrechneter Wertsiehe Berechneter Wert
Zu-/Abschlag/Rabattleer
Akonto/Anzahlungleer
Zu-/Abschläge bei einem Pauschalausgleich
DatumDatum der Pauschale
NotendatumNotendatum der Honorarnote, in der die Pauschale abgerechnet wurde.
ProjektzeitraumProjektzeitraum der Pauschale
StatusOffen = wenn Pauschale noch nicht verrechnet wurde.
Verrechnet = wenn die Pauschale verrechnet wurde.
Berechneter Wertleer
Verrechneter Wertsiehe Zu-/Abschlag/Rabatt
Zu-/Abschlag/RabattWert des Zu-/Abschlags
Akonto/Anzahlungleer
Zu-/Abschläge/Rabatte/Aufschläge bei der Notenerstellung
DatumNotendatum der Honorarnote, bei welcher der Zu-/Abschlag, Rabatt oder Aufschlag gemacht wurde.
NotendatumNotendatum der Honorarnote, bei welcher der Zu-/Abschlag, Rabatt oder Aufschlag gemacht wurde.
ProjektzeitraumProjektzeitraum der Notenzeile, mit welcher der Zu-/Abschlag, Rabatt oder verbunden ist.
Statusimmer verrechnet
Berechneter Wertleer
Verrechneter Wertsiehe Zu-/Abschlag/Rabatt
Zu-/Abschlag/RabattWert des Zu-/Abschlags
Akonto/Anzahlungleer
Akonto/Anzahlung
DatumFeld Datum
NotendatumNotendatum der Honorarnote, in der das Akonto bzw. die Anzahlung abgerechnet wurde.
ProjektzeitraumProjektzeitraum des Akontos/der Anzahlung
Status AkontoOffen = wenn das Akonto noch nicht verrechnet wurde.
Verrechnet = wenn das Akonto verrechnet wurde
Status AnzahlungOffen = wenn die Anzahlung noch nicht in der „Schlussnote“ verrechnet wurde, das heißt, wenn die Anzahlung in einer Anzahlungsnote verrechnet wurde, gilt sie in dieser Statistik trotzdem als offen. Es gibt keinen eigenen Status dafür.
Verrechnet = wenn die Anzahlung in der „Schlussnote“ verrechnet/abgezogen wurde. Ermöglicht ein Gegenüberstellen der offenen Leistungen mit den offenen Anzahlungen.
Berechneter Wertleer
Verrechneter Wertleer
Zu-/Abschlag/Rabattleer
Akonto/Anzahlungnegativer Betrag des Akontos bzw. der Anzahlung

Ziehen Sie die gewünschten Felder per Drag & Drop in den Daten-/Spalten- oder Zeilenbereich. Vgl. Kapitel Statistik Manager

20.7 RZL Layouts

Im Statistik Manager Umsatz sowie im Statistik Manager Leistungen stehen Ihnen vorgefertigte RZL Layouts zur Verfügung. RZL Layouts können nicht bearbeitet werden, bei Änderungen ist ein neues Layout über Layout Speichern unter abzuspeichern.

Mitarbeiter- Statistik

Im Statistik Manger Umsatz steht Ihnen das RZL Layout Mitarbeiter Statistik zur Verfügung. Diese Auswertung zeigt den Umsatz je Mitarbeiter je Tätigkeit. In dieser Statistik ist ebenso der Verrechnetet und der Berechnete Wert ersichtlich sowie Deckungsbeitrag eins und zwei.

Berechneter Wert Erfasste Dauer / Erfasste Einheiten * Stunden- / Einheitensatz
Verrechneter Wert Berechneter Wert +/- Zu-/Abschlag
Eigenkosten Erfasste Dauer * Eigenkostenstundensatz vom Mitarbeiter
Deckungsbeitrag 1 Berechneter Wert – Eigenkosten
Deckungsbeitrag 2 Verrechneter Wert - Eigenkosten

Stundenstatistik Mitarbeiter

Die Stundenstatistik zeigt Ihnen alle erfassten Leistungen je Mitarbeiter und Tätigkeit unterteilt in die verrechenbaren und nicht verrechenbaren Leistungen pro Jahr.

Stundenstatistik Mitarbeiter Prozent

Die Stundenstatistik zeigt Ihnen alle erfassten Leistungen je Mitarbeiter und Tätigkeit unterteilt in die verrechenbaren und nicht verrechenbaren Leistungen pro Jahr inkl. der prozentuellen Anteile der Tätigkeiten an der Summe sowie der prozentuellen Anteile der verrechenbaren/nicht verrechenbaren Stunden an der Gesamtdauer.

Anteil Tätigkeit an Summe

Zeigt den prozentuellen Anteil der einzelnen Tätigkeiten an der Erfassten Dauer für verrechenbar und nicht verrechenbar.

Bsp.:

Summe erfasste Dauer nicht verrechenbar: 121 h

Davon für Tätigkeit 180 Feiertag: 30 h

30 / 121 * 100 = 24,79 %

Das heißt 24,79 % der gesamten nicht verrechenbaren Zeit fallen auf die Tätigkeit 180 Feiertag.

Anteil Verrechenbar/ nicht verrechenbar an Gesamtsumme

Zeigt den prozentuellen Anteil von verrechenbaren und nicht verrechenbaren Stunden an der Gesamtdauer.

Bsp.:

Summe erfasste Dauer: 211,07 h

Davon verrechenbar: 90,07h

90,07 / 211,07 * 100 = 42,67 %

Davon nicht verrechenbar: 121 h

121 / 211,07 * 100 = 57,33 %

Das heißt, dass 42,67 % der erfassten Dauer des Mitarbeiters verrechenbar sind und 57,33 % nicht verrechenbar.

20.9 Mitarbeiter und Klientenliste

In diesem Bereich erhalten Sie eine Mitarbeiterliste mit den HON spezifischen Stammdaten. Es stehen folgende Werte zur Verfügung: Mitarbeiter Nr., Mitarbeiter Name, Generation von/bis, Eintrittsdatum, Austrittsdatum, ob der Mitarbeiter HON verwenden darf, Geschäftsführung, ZA Stichtag, ZA Anfangsstand, verwendetes Tarifschema, AZ-Modell, Eigenkosten, Urlaubsanspruch Art, Urlaubsanspruch und Beginn Urlaubsjahr.

Wenn es bei einem Mitarbeiter mehrere Generationen im Reiter HON gibt, erscheint der Mitarbeiter pro Generation in der Liste. Über die Spalte Aktuelle Generation sieht man, welche Generation aktuell in Verwendung ist.

Diese Liste können Sie nach einzelnen Spalten gruppieren oder auch filtern (Speicherbare Layouts) sowie Ausdrucken und/oder Exportieren (vgl. Liste exportieren).

In diesem Bereich erhalten Sie eine Klientenliste mit den HON spezifischen Stammdaten. Es stehen folgende Werte zur Verfügung: Klient Nr., Klient Name, Person/Firma, Rechtsform, Klient Seit, Klient Bis, Auswahlkriterium, Unternehmensbereich, Gen. Von, Gen. Bis, Akt. Gen., Leistungserfassung Bis, Tarifschema, Verrechnungsklient, Erfassungsklient, Umsatzsteuer, UID, Notenvorlage, Betriebsdaten verwenden, Tätigkeitsnachweis bei Note, Email, Rechnungsadresse, Zu Handen, Zustellung, Zahlungsart, Zustellvertreter, Deb. Kontonummer, Kostenstelle, Hinweis zur Notenerstellung, Zusatztext.

Wenn es bei einem Klienten mehrere Generationen im Reiter HON gibt, erscheint der Klient pro Generation in der Liste. Über die Spalte Aktuelle Generation sieht man, welche Generation aktuell in Verwendung ist.

Diese Liste können Sie nach einzelnen Spalten gruppieren oder auch filtern (Speicherbare Layouts) sowie Ausdrucken und/oder Exportieren (vgl. Liste exportieren).

Über die Klientenliste können Sie für mehrere Klienten auf einmal die HON spezifischen Stammdaten ändern. Markieren Sie hierfür die gewünschten Klienten und wählen die Schaltfläche Klienten bearbeiten.

Folgende Stammdaten können klientenübergreifend geändert werden:

  • Leistungserfassung Bis

  • Tarifschema

  • Verrechnungsklient

  • Umsatzsteuer

  • Notenvorlage

  • Tätigkeitsnachweis bei Note

  • Zustellung

  • Zahlungsarten

  • Kostenstelle

  • Zusatztext

Sind Stammdaten Generationsverwaltend können Sie auch gleich im Zuge der klientenübergreifenden Änderung der Stammdaten für die gewählten Klienten eine neue Generation anlegen.

Beispiel Änderung der Zustellart von Druckausgabe zu E-Mail:

  1. Filtern Sie die Spalte Zustellung auf den Wert Druckausgabe. Es werden alle Klienten angezeigt, wo aktuell die Druckausgabe hinterlegt ist.

  2. Markieren Sie nun alle Klienten, die die Noten zukünftig per Mail erhalten sollten.

  3. Wählen Sie die Schaltfläche Klienten bearbeiten und als Zustellung die Art E-Mail.

  4. Mit Speichern & Schließen werden die Änderungen vorgenommen.

20.10 Statistiken

Siehe Kapitel Pauschalstatistik

Die Offene Leistungen-Statistik ermöglicht die Verwaltung der „noch nicht verrechneten Leistungen“ zu einem bestimmten Stichtag. Diese Statistik ist in der Lage die Offenen Leistungen zu einem bestimmten Stichtag in der Vergangenheit zu ermitteln, auch wenn diese Leistungen aktuell abgerechnet worden sind.

Nach dem Öffnen der Offenen Leistungen Statistik ist zuerst der Stichtag zu definieren Bsp. offene Leistungen zum 31.12.. Initial wird hier das Tagesdatum vorgeschlagen.

Anschließend besteht noch die Möglichkeit die Auswertung zu Gruppieren, zu Filtern oder einzelne Spalten ein-/auszublenden (vgl. Umsatzstatistik Allgemein).

Die Offene Leistungen Statistik zeigt Ihnen alle Zeilen die zum definierten Stichtag noch nicht abgerechnet worden sind. Nachstehend ein Beispiel eines Klienten der nicht pauschal, sondern nach den tatsächlich angefallenen Leistungen abgerechnet wird.

Man möchte die offenen Leistungen des Klienten Nr. 1600 zum Stichtag 31.12.2022 herausfiltern. Dazu öffnet man die Offene Leistungen Statistik, definiert den Stichtag und Filtert auf diesen Klienten.

Wurden nun die Leistungen von November 2022 bereits im Jänner 2023 abgerechnet ändert dies nichts an der offenen Leistungen Statistik zum 31.12.2022. Da zum eingegebenen Stichtag die Leistungen noch nicht abgerechnet waren.

Wird nun ein Klient Pauschal abgerechnet ist der Zustand der Pauschalzeile für die Ermittlung der offenen Leistungen Statistik ausschlaggebend.

Ausgangssituation: Mit Klient Nr. 146 ist eine monatliche Pauschale über 500 € für die Buchhaltung vereinbart.

Fall 1 – die Pauschalzeile wurde noch nicht abgerechnet und es wurde noch keinen Pauschalausgleich durchgeführt

Ansicht der Pauschalzeile:
Ausgleichsstatus und Status sind leer.

Ansicht in der offenen Leistungen Statistik:
In der offenen Leistungen Statistik wird die tatsächlich erfasste Leistung des Mitarbeiters ausgewiesen inkl. dem Wert der Erfassungszeile (Stundensatz * Stundenanzahl). Nicht die vereinbarte Pauschale.

Fall 2 – die Pauschale wurde bereits abgerechnet aber es wurde noch kein Pauschalausgleich durchgeführt

Ansicht der Pauschalzeile:
Ausgleichsstatus ist leer und der Status ist Verrechnet.

Ansicht in der offenen Leistungen Statistik:
In der offenen Leistungen Statistik wird die tatsächlich erfasste Leistung des Mitarbeiters ausgewiesen inkl. dem Wert der Erfassungszeile (Stundensatz * Stundenanzahl). Weiters wird die bereits abgerechnet Pauschale in Abzug gebracht. Mittels des Rufzeichens am Beginn der Zeile, weißt das Programm auf noch nicht ausgeglichene Pauschalen hin.

Fall 3 - die Pauschalzeile wurde noch nicht abgerechnet aber es wurde bereits ein Pauschalausgleich durchgeführt

Ansicht der Pauschalzeile:
Der Ausgleichsstatus ist auf Ausgeglichen und der Status ist leer.

Ansicht in der offenen Leistungen Statistik:
In der offenen Leistungen Statistik wird die tatsächlich erfasste Leistung des Mitarbeiters ausgewiesen inkl. dem Wert der Erfassungszeile (Stundensatz * Stundenanzahl). Weiters werden die beim Pauschalausgleich ermittelten Zu-/Abschläge berücksichtigt.

Fall 4 – die Pauschalzeile wurde abgerechnet und es wurde ein Pauschalausgleich durchgeführt

Ansicht der Pauschalzeile:
Der Ausgleichsstatus ist auf Ausgeglichen und der Status ist Verrechnet

Ansicht in der offenen Leistungen Statistik:
Diese Pauschalzeile ist nicht mehr in der offenen Leistungen Statistik, da sie bereits ausgeglichen und abgerechnet wurde.

Siehe Transferstunden Statistik

20.11 Speicherbare Layouts

Beim Großteil der Auswertungen und Listenansichten besteht die Möglichkeit sich die selbst definierten Statistiken als Layout zu speichern, um dieses jederzeit wiederverwenden zu können.

Nachdem Sie eine Gruppierung festgelegt und/oder Filter gesetzt haben, können Sie über die Schaltfläche Layout Speichern die soeben erstellte Statistik als Vorlage abspeichern. Zum Speichern muss eine Layoutbezeichnung vergeben werden.

Sie können das Layout als Allgemeines Layout definieren, damit es für alle Benutzer der Honorarverrechnung verfügbar ist. Setzten Sie diese Option nicht, kann nur der eigene Benutzer seine definierten Layouts aufrufen.

Bei der Auswahl der Layouts sind allgemeine Layouts über folgendes Symbol erkenntlich.

Haben Sie bereits ein Layout ausgewählt und nehmen hier Änderungen vor, wird mit dem Button Layout Speichern das aktuelle Layout überspeichert und mit dem Button Layout Speichern unter können Sie ein neues Layout generieren.

Wird ein Layout nicht mehr benötigt, kann dies über Layout löschen gelöscht werden.

Damit Ihnen wieder alle Zeilen zur Verfügung stehen, können Sie auf den Ausgangswert Layout wählen zurückstellen. Es werden wieder alle Zeilen ungefiltert angezeigt.

Innerhalb der Layoutoptionen können noch viel differenziertere Filter im sogenannten Expertenmodus erstellt werden. Durch einen Klick auf Expertenmodus öffnen im Ribbon kann der Expertenmodus aufgerufen werden.

Im Expertenmodus können beliebig viele Und, Oder, Nicht Und und Nicht Oder Bedingungen erstellt werden. Durch einen Klick auf das Dropdownfeld können die Bedingungen ausgewählt werden. Mit einem Klick auf das Plus-Symbol können mehrere Verknüpfungen für den zu erstellenden Filter ausgewählt werden.

Und – Verknüpfung
Mit dem logischen Und wird geprüft ob mehrere Bedingungen erfüllt sind.

Oder – Verknüpfung
Muss nur eine von mehreren Bedingungen erfüllt sein verwendet man die Oder Verknüpfung

Nicht Und – Verknüpfung
Eine oder mehrere Bedingungen, welche durch UND verknüpft sind, sollen ausgeschlossen werden.

Nicht Oder – Verknüpfung
Eine oder mehrere Bedingungen, welche durch ODER verknüpft sind, sollen ausgeschlossen werden.

Über das Plus-Symbol können dem Filter noch weitere Bedingungen hinzugefügt werden. Im unten angeführten Beispiel filtert der angelegte Expertenfilter alle Zeilen der Tätigkeit eins bis zum 31.12.2021

Mit einem Klick auf den Übernehmen-Button wird der Filter auf die Erfassungszeilen angewandt. Einen aktiven Filter erkennt man an dem blauen Trichter neben der Spaltenüberschrift.

Wie oben beschrieben kann der Filter über Layout speichern gespeichert werden.

21 Datenübernahme

Die Honorarverrechnung ermöglicht durch Anwahl des Programmteils Datenübernahme / Datenimport den Import von Tätigkeiten aus einer CSV- Datei. Um den erfolgreichen Import zu gewährleisten, muss die Importdatei genau dem Format laut Schnittstellenbeschreibung entsprechen.

Im Feld Dateiname können Sie mit den drei Punkten (1) die zu importierende Datei auswählen. Mit der Lupe (2) können Sie sich die Datei vor dem Import nochmals ansehen.

Vorab wird empfohlen, eine Vorprüfung (3) durchzuführen, somit werden Sie gleich auf etwaige Probleme hingewiesen. Nach der erfolgreichen Vorprüfung können Sie mit der Schaltfläche Prüfen und Importieren (4) die Tätigkeiten in die Honorarverrechnung holen.

Folgende Ergebnisse kann die Prüfung liefern:

Info – Dies erhalten Sie, wenn z. B. die hinterlegte Verrechnungsgruppe noch nicht existiert und diese angelegt wird. Der Import kann dennoch durchgeführt werden.

Fehler – Der Import kann nicht durchgeführt werden. Die Importdatei muss dementsprechend angepasst werden. Das Programm zeigt eine genaue Fehlerbeschreibung.

Es werden nur Dateien im Format „CSV (Trennzeichen-getrennt)“ unterstützt. Jede einzelne Zeile wird von der nächsten durch die Zeichen CR\LF getrennt.

Die Importdatei der Tätigkeiten muss wie folgt aufgebaut sein:

Für sämtliche in der folgenden Tabelle angeführten Felder muss eine Spalte in der Importdatei reserviert werden. Die Spalte „Pflichtfeld“ in der folgenden Tabelle gibt lediglich Auskunft, ob die jeweilige Spalte verpflichtend mit Werten befüllt werden muss.

NrDatenfeldPflichtfeldFeldinhalt
1NummerJaDie Nummer der Tätigkeit im Bereich: 1-999999999; muss eindeutig sein
2BezeichnungJaDie interne Bezeichnung der Tätigkeit, welche im Programm verwendet wird, ist auf maximal 40 Zeichen beschränkt und muss eindeutig sein
3Bezeichnung In NoteJaDie Bezeichnung der Tätigkeit, welche auf der Note gedruckt wird, kann mehr als 40 Zeichen enthalten
4VerrechnungsgruppeJaDie Verrechnungsgruppe, zu der die Tätigkeit zugeordnet werden soll, ist auf maximal 40 Zeichen beschränkt
5VerrechnungsartJaDieses Feld definiert die Verrechnungsart der Tätigkeit. Es stehen folgende Verrechnungsarten zur Verfügung: Stunden, Einheiten, StundenUndEinheiten, StundenOderEinheiten, Betrag
6VerrechenbarNeinJ, wenn die Tätigkeit verrechenbar sein soll. Ansonsten N oder leer lassen
7USt-PflichtigNeinJ, wenn die Tätigkeit umsatzsteuerpflichtig sein soll. Ansonsten N oder leer lassen
8Außerhalb der ArbeitszeitNeinJ, wenn Leistungen der Tätigkeit außerhalb der Arbeitszeit sind. Ansonsten N oder leer lassen
9Nicht in PauschaleNeinJ, wenn Leistungen der Tätigkeit nicht durch Pauschalen gedeckt sein sollen. Ansonsten N oder leer lassen
10Betrag in NoteNeinJ, wenn in den Honorarnoten Beträge dieser Tätigkeit gedruckt werden sollen. Ansonsten N oder leer lassen
11UrlaubNeinJ, wenn es sich um eine Urlaubstätigkeit handelt. Ansonsten N oder leer lassen
12KrankenstandNeinJ, wenn es sich um eine Krankenstandstätigkeit handelt. Ansonsten N oder leer lassen
13FeiertagNeinJ, wenn es sich um eine Feiertagstätigkeit handelt. Ansonsten N oder leer lassen
14SpesenNeinJ, wenn Leistungen der Tätigkeiten Spesen sind. Ansonsten N oder leer lassen
15Projektzeitraum in NoteNeinJ, wenn in den Honorarnoten Projektzeiträume dieser Tätigkeit gedruckt werden sollen. Ansonsten N oder leer lassen
16Projektzeitraumeingabe verpflichtendNeinJ, wenn bei der Erfassung von Leistungen auf diese Tätigkeit die Eingabe des Projektzeitraumes verpflichtend sein soll. Ansonsten N oder leer lassen
17Uhrzeiteingabe verpflichtendNeinJ, wenn bei der Erfassung von Leistungen auf diese Tätigkeit die Eingabe des Beginns und des Endes verpflichtend sind. Ansonsten N oder leer lassen
18Texteingabe verpflichtendNeinJ, wenn bei der Erfassung von Leistungen auf diese Tätigkeit die Eingabe eines Textes verpflichtend ist. Ansonsten N oder leer lassen
19ErlöskontoNeinBereich: 1-999999999; Das Erlöskonto wird beim Erstellen der Buchungssätze im Zuge des Finalisierens einer Note verwendet
20Erlöskonto IG-LeistungenNeinBereich: 1-999999999; Das Erlöskonto wird beim Erstellen der Buchungssätze im Zuge des Finalisierens einer Note verwendet
21Erlöskonto für Drittländer (Reverse Charge)NeinBereich: 1-999999999; Das Erlöskonto wird beim Erstellen der Buchungssätze im Zuge des Finalisierens einer Note verwendet
22KostenstelleNeinBereich: 1-999999999; Die Kostenstelle wird beim Erstellen der Buchungssätze im Zuge des Finalisierens einer Note verwendet

Im HON Next können über den Menüpunkt Datenübernahme / Datenimport zentral die Leistungen und Arbeitszeiten aller Mitarbeiter gesammelt importiert werden.

Wählen Sie Leistungen oder Arbeitszeiten aus.

Im Feld Dateiname können Sie mit den drei Punkten (1) die zu importierende Datei auswählen. Mit der Lupe (2) können Sie sich die Datei vor dem Import nochmals ansehen.

Vorab wird empfohlen, eine Vorprüfung (3) durchzuführen, somit werden Sie gleich auf etwaige Probleme hingewiesen. Nach der erfolgreichen Vorprüfung können Sie mit der Schaltfläche Prüfen und Importieren (4) die Leistungen und Arbeitszeiten in die Leistungserfassung der Mitarbeiter bzw. ins HON Next holen.

Folgende Ergebnisse kann die Prüfung liefern:

Info – Dies erhalten Sie, wenn z. B. der Projektzeitraum im falschen Format ist und daher nicht übernommen wird. Der Import kann dennoch durchgeführt werden.

Fehler – Der Import kann nicht durchgeführt werden. Die Importdatei muss dementsprechend angepasst werden. Das Programm zeigt eine genaue Fehlerbeschreibung.

Die importierten Leistungen werden als „freigegeben“ importiert. Es können nur vollständige Leistungen importiert werden, das heißt, alle Pflichtfelder müssen befüllt und in Ordnung sein. Bei unvollständigen und/oder fehlerhaften Leistungen wird der Import abgebrochen und alle fehlerhaften Zeilen werden im Protokoll angezeigt.

Die Importdatei der Leistungen muss wie folgt aufgebaut sein:

Das Datum und die Mitarbeiternummer sind Pflichtfelder. Die restlichen Felder sind wie in der Leistungserfassung einzugeben. Nicht benötigte Felder werden leer gelassen.

Es werden nur Dateien im Format „CSV (Trennzeichen-getrennt)“ unterstützt. Jede einzelne Zeile wird von der nächsten durch die Zeichen CR\LF getrennt.

Nr. Datenfeld Pflichtfeld Feldinhalt
1 Erfassungsdatum Ja In der Form TT.MM.JJJJ (z.B.: 01.01.2022)
2 Mitarbeiternummer Ja Nummer des Mitarbeiters
3 Tätigkeitsnummer Ja Nummer der Tätigkeit
4 Klientennummer Abhängig Nummer des Klienten
5 Projektzeitraum Abhängig Angabe des Projektzeitraumes in der Form JJ (Jahr), JJJJ (Jahr), JJJJJJJJ (Jahr von-bis), MMJJ (Monat, Jahr), MMMMJJ (Monat von-bis, Jahr), MMJJMMJJ oder MMJJJJJMMJJJJJ (Monat von, Jahr von, Monat bis, Jahr bis).
6 Beginn Abhängig In der Form SS:MM (07:30)
7 Ende Abhängig In der Form SS:MM (16:00)
8 Dauer Abhängig

Anzahl der Stunden zur Verrichtung der Leistung. Die Dauer darf maximal 23:59 betragen.

Form ist abhängig vom eingestellten Zeitformat.

Bei “Normalstunden”: In der Form SS:MM (02:30)

Bei „Industriestunden“: Maximal 2 Vorkommastellen, Beistrich oder Punkt, 2 Nachkommastellen (2,50).

Bei negativen Beträgen wird das Minus unmittelbar vor den Stunden gestellt.

9 Einheiten Abhängig Das Feld muss abhängig von der Verrechnungsart der Tätigkeit beschrieben werden. Bei Verrechnung nach Einheiten muss dieses Feld ausgefüllt sein. Ansonsten das Feld „Einheiten“ leer lassen. (keine 0)
Erlaubt sind nur Ganzzahlen.
10 Betrag Abhängig Das Feld muss abhängig von der Verrechnungsart der Tätigkeit beschrieben werden. Bei Verrechnung nach Betrag muss dieses Feld ausgefüllt sein. Ansonsten das Feld „Betrag“ leer lassen. (keine 0)
Eingabe als Dezimalzahl mit 2 Nachkommastellen.
11 Text Abhängig Erläuternder Text; bei der Verwendung von Sonderzeichen wie Semikolon, Anführungszeichen oder Zeilenumbrüchen müssen diese laut CSV-Standard „RFC 4180“ behandelt werden.

Schnittstellenbeschreibung Datenimport Arbeitszeiten

Abschnitt betitelt „Schnittstellenbeschreibung Datenimport Arbeitszeiten“

Ein Datenimport von Arbeitszeiten ist nur bei der Art der Arbeitszeitaufzeichnung Beginn, Ende und Pausen pro Tag erfassen (Einstellungen / Mitarbeiter Leistungserfassung) möglich.

Es können nur vollständige Arbeitszeiten importiert werden, das heißt, alle Pflichtfelder müssen befüllt und in Ordnung sein. Bei unvollständigen und/oder fehlerhaften Arbeitszeiten wird der Import abgebrochen und alle fehlerhaften Zeilen werden im Protokoll angezeigt.

Die Importdatei der Arbeitszeiten muss wie folgt aufgebaut sein:

Das Datum und die Mitarbeiternummer sind Pflichtfelder. Die restlichen Felder sind wie in der Leistungserfassung einzugeben. Nicht benötigte Felder werden leer gelassen. Wenn es sich um einen ganztägigen Zeitausgleich handelt, darf keine Arbeitszeit eingetragen werden, sondern nur ein J (=Ja) in der Spalte ganztägiger Zeitausgleich. Macht der Mitarbeiter Telearbeit, muss in der Spalte Telearbeit ein J (=Ja) eingetragen werden.

Es werden nur Dateien im Format „CSV (Trennzeichen-getrennt)“ unterstützt. Jede einzelne Zeile wird von der nächsten durch die Zeichen CR\LF getrennt.

Nr. Datenfeld Pflichtfeld Feldinhalt
1 Mitarbeiternummer Ja Nummer des Mitarbeiters
2 Erfassungsdatum Ja In der Form TT.MM.JJJJ (z.B.: 01.01.2022)
3 Arbeitszeit - Beginn Nein In der Form SS:MM (Stunden:Minuten)
4 Arbeitszeit - Ende Nein Siehe Arbeitszeit – Beginn
5 Pause 1 - Beginn Nein Siehe Arbeitszeit – Beginn
6 Pause 1 - Ende Nein Siehe Arbeitszeit – Beginn
7 Pause 2 - Beginn Nein Siehe Arbeitszeit – Beginn
8 Pause 2 – Ende Nein Siehe Arbeitszeit – Beginn
9 Pause 3 - Beginn Nein Siehe Arbeitszeit – Beginn
10 Pause 3 - Ende Nein Siehe Arbeitszeit – Beginn
11 Pause 4 - Beginn Nein Siehe Arbeitszeit – Beginn
12 Pause 4 - Ende Nein Siehe Arbeitszeit – Beginn
13 Pause 5 - Beginn Nein Siehe Arbeitszeit – Beginn
14 Pause 5 - Ende Nein Siehe Arbeitszeit – Beginn
15 Ganztägiger Zeitausgleich Nein J, wenn es sich um einen ganztägigen Zeitausgleich handelt.
16 Telearbeit Nein J, wenn es sich um einen Telearbeitstag handelt.

Über den Menüpunkt Datenübernahme / Protokolle können Sie sich die Importprotokolle aller durchgeführten Importe von Leistungen und Arbeitszeiten aufrufen.