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Board – Handbuch

Stand:
12. Oktober 2026

1 Allgemeines

Im RZL BOARD finden Sie die Stammdatenverwaltung, die Belegverarbeitung, den Menüpunkt Portale (Finanz- Online Übermittlungen, WiEReG), Funktionen des Kanzleiinformationssystems (Serienversand) und den RZL PDF-Manager Premium.

Beim Start des RZL BOARD finden Sie zunächst Ihren persönlichen Überblick. Sie können hier auch jedes beliebige Programm öffnen. In der linken oberen Ecke sehen Sie welche Version Sie gerade verwenden und in der unteren linken Ecke finden Sie Ihre Anwendernummer.

Im linken oberen Bereich unter Meine Favoriten werden Ihre als Favoriten gekennzeichneten Klienten angeführt.

Im unteren linken Bereich werden Ihnen Ihre zuletzt bearbeiteten Klienten je Bereich bzw. Programm angezeigt, in welche Sie mit einem Doppelklick auf eine Zeile wechseln können.

Im rechten Bereich sehen Sie Ihre derzeitigen offenen Aufgaben. Klicken Sie auf neben der Überschrift Meine offenen Aufgaben, werden Sie direkt zu Ihrem Arbeitsplatz im Kanzleiinformationssystem weitergeleitet.

Im Suchfeld Klient wählen können Sie nach Klienten suchen und diese öffnen.

Das Bedienpanel können Sie mithilfe der beiden Pfeile neben dem RZL Logo einklappen und somit den rechten Bereich vergrößern.

Nachdem Sie über das Suchfeld einen Klienten geöffnet haben, gelangen Sie in den Überblick des Klienten (1), der in einem eignen Tab geöffnet wird. Der Tab BOARD – Überblick (2) ist nach wie vor geöffnet. Wenn Sie wieder auf diesen Tab zurückkehren, gelangen Sie vom Klientenbereich in den allgemeinen bzw. Ihren persönlichen Bereich.

Über diese Oberfläche gelangen Sie über Offene Aufgaben, Ereignisse und Dokumente direkt in das Kanzleiinformationssystem zum im Überblick geöffneten Klienten. Des Weiteren können Sie über diese Ansicht direkt in die Buchhaltung, Lohnverrechnung, Stammdaten etc. des Klienten einsteigen.

Über das Sternsymbol haben Sie die Möglichkeit, den Klienten als Favoriten (3) festzulegen. Als Favorit erscheint Ihnen der ausgewählte Klient dann in Ihrer persönlichen Übersicht.

Im Klientenüberblick ist weiters eine Verlinkung zum Unternehmensserviceportal (4) zu finden. Hat der Mitarbeiter einen persönlichen FinanzOnline-Zugang hinterlegt, so erfolgt automatisch ein Login in das USP.

Der RZL KI-Assistent bündelt das gesammelt RZL spezifische Fachwissen – von unseren praktischen Kurzanleitungen bis hin zu allen Informationen aus den Handbüchern, die unser kompetentes Supportteam regelmäßig für Sie erstellt.

Starten können Sie Frag Hainz! mit der Tastenkombination STRG+SHIFT+H oder über die „Frag-Hainz!“- Schaltfläche. Einfach Ihre Frage eingeben und Frag Hainz! generiert für Sie bereits nach wenigen Sekunden mögliche Lösungswege für Ihr Anliegen. Und das tagtäglich rund um die Uhr, wann immer Sie Hilfe benötigen.

Das Benachrichtigungszentrum ist Ihr zentraler Ort, an dem alle wichtigen Statusinformationen und Benachrichtigungen gesammelt und übersichtlich dargestellt werden. Sie erhalten sofortige Benachrichtigungen über wichtige Statusänderungen, sodass Sie schnell auf Probleme reagieren können. Mit dem Benachrichtigungszentrum sollen wichtige Updates, automatische Sicherungen, Synchronisations-Fehlschläge (Belegsynchronisation, Klientenportal), etc. schneller erkennbar werden.

Mit Doppelkick auf einen Eintrag wechseln Sie direkt zu dem fehlerhaften Zustand.

Im rechten oberen Bereich finden Sie den Menüpunkt Einstellungen.

Über diese Funktion werden alle Ansichten auf das Standardlayout von RZL zurückgesetzt.

Hier können Sie festlegen, dass das RZL Board beim Starten von Windows automatisch im Hintergrund gestartet wird.

Hier können Sie das Plugin für das RZL Klientenportal aktivieren.

Über die Funktion Lizenzierung erhalten Sie Informationen über Ihre Lizenz. Diese kann hier außerdem aktualisiert werden.

Hier können Sie einen neuen Scanordner hinzufügen/löschen. Dieser wird für das Modul Belegverarbeitung benötigt. Weitere Informationen über die Einrichtung bzw. Funktion des Scanordners erhalten Sie im Handbuch Belegverarbeitung.

Diese Funktion ist ebenfalls wichtig für die Belegverarbeitung. Hier können Sie Einstellungen bezüglich der Texterkennung treffen.

Im rechten oberen Bereich finden Sie den Menüpunkt Hilfe.

Sie können sich hier unter anderem das Board Handbuch aufrufen.

Hier finden Sie technische Hilfestellungen zum RZL Lizenzstecker, zu den RZL Programmen, zum RZL PDF-Drucker, zum RZL PDF-Manager Premium usw.

Hier können Sie aktuelle Kurzanleitungen je RZL Programm als PDF-Dokument aufrufen.

Hier können Sie aktuelle Lernvideos zu den RZL Programmen aufrufen.

Sie werden auf die Homepage weitergeleitet. Sie erhalten hier Informationen über die Erreichbarkeit unseres Supports.

Der RZL Support kann Sie – nach vorheriger Absprache – bei der Programmbedienung bzw. bei der Aufklärung von Problemen mittels TeamViewer unterstützen. Über den Menüpunkt Fernwartung können Sie den TeamViewer starten.

Über diesen Menüpunkt können Sie – nach vorheriger Absprache – an einem vom RZL Support initiierten TeamViewer-Meeting teilnehmen.

Sie werden auf unseren YouTube Channel weitergeleitet.

Hier können Sie den RZL Rechner starten. (Alternativ mit STRG + R)

Der RZL Admin öffnet sich. Mit dem RZL Admin finden Sie unter anderem Informationen zur Installation, können Einstellungen betreffend Programmaktualisierungen durchführen und weitere Einstellungen vornehmen.

Um herauszufinden, welche Berechtigungen Sie besitzen, muss nicht zwingenderweise der Benutzerverwalter kontaktieren werden. Sie können jederzeit im Board unter Hilfe 🡪 Meine Berechtigungen Ihre Berechtigungen einsehen.

In diesem Fenster können Sie sich mithilfe des Reglers (1) alle Funktionen einblenden lassen. Die Funktionen für die Sie keine Berechtigung besitzen sind hier in der Liste grau hinterlegt.

Unter Info sind die verwendete Programmversion und Ihre Anwendernummer ersichtlich.

Die aktuellen Neuerungen informieren Sie über die Neuerungen und Änderungen im Zusammenhang mit den zur Verfügung gestellten Programmaktualisierungen.

Steht eine neue RZL Programmaktualisierung zur Verfügung, können Sie diese hiermit manuell starten.

2 Stammdatenverwaltung (STAMM)

2.1 Öffnen der Stammdatenverwaltung

Die Stammdatenverwaltung im RZL Board bietet Ihnen eine einheitliche und gemeinsame Datenbasis für die RZL Programme.

Es können grundsätzlich juristische und natürliche Personen verwaltet werden. Diese werden im Programm als Personen und Firmen bezeichnet. Jede Person im RZL Board kann mehrfach verwendet werden, z. B. als Klient, Mitarbeiter oder als Kontaktperson bei einer anderen Person. Die Daten der Person selbst sind jedoch nur einmal vorhanden und müssen daher auch nur einmal gepflegt werden.

An der teilweise getrennten Datenhaltung in den RZL Programmen wie RZL LOHN, RZL FIBU usw. ändert dies jedoch noch nichts (d.h. beispielsweise müssen Gesellschafter nach wie vor im RZL Bilanzprogramm und Debitoren in der RZL FIBU angelegt werden).

Durch die Anwahl des Menüpunktes STAMM (1) gelangen Sie in die Stammdatenverwaltung.

Nach dem Start erhalten Sie eine Übersicht über die Funktionen im Bereich STAMM. Über das Menüband erreichen Sie die Menüpunkte Personen und Firmen, Klienten, Mitarbeiter, Duplikate erkennen und zusammenführen sowie die ZMV Klienten-Übernahme.

Im RZL Board ist es möglich mehrere Ansichten gleichzeitig geöffnet zu haben. Die einzelnen Ansichten sind über Tab-Reiter erreichbar. So können z.B. die Ansichten der Klienten, Personen und Firmen und Mitarbeiter gleichzeitig geöffnet sein.

Über das Icon (1) können Sie ein Fenster aus dem Board ausdocken und anschließend wieder ins RZL Board eindocken.

Nachfolgend werden Ihnen die Funktionen innerhalb von Listen anhand der Liste Personen und Firmen erläutert.

Die Liste der Personen und Firmen ist grundsätzlich nach dem Namen alphabetisch sortiert. Sie können die Sortierung der Listen jederzeit ändern, indem Sie auf die gewünschte Spaltenüberschrift klicken. Durch das Halten der SHIFT Taste beim Sortieren einer Spalte, können Sie eine Sortierreihenfolge (z.B. 1. Sortieren nach Rechtsform, 2. Sortieren nach Klientennummer innerhalb der bereits getroffenen Sortierung nach Rechtsform) festlegen.

Bearbeiten der Listen – Spalten auswählen/Spalten verschieben
Abschnitt betitelt „Bearbeiten der Listen – Spalten auswählen/Spalten verschieben“

Durch Klick mit der rechten Maustaste auf die Spaltenüberschrift erreichen Sie das Kontextmenü.

Wenn Sie einen Eintrag im Bereich Sichtbare Spalten auswählen, wird die Spalte in der Liste ein- bzw. ausgeblendet.

Weiters ist es möglich die Position der Spalte nach links oder rechts zu verschieben. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und verschieben Sie die ausgewählte Spalte in die gewünschte Position.

Listen filtern

Durch Klicken auf das Trichtersymbol (1) in der Spaltenüberschrift gelangen Sie in das Filtermenü.

Unter FILTER WERTE (1) können Sie auswählen, nach welchem Wert Ihre Liste gefiltert werden soll. Sie können hier auch mehrere Werte auswählen.

Unter FILTER-REGELN (2) können Regeln für eine Filterung definiert werden.

In der Kopfzeile der Ansicht Personen und Firmen kann nach der Person oder Firma, in der Ansicht Klienten nach den Klienten und in der Ansicht Mitarbeiter nach den Mitarbeitern gesucht werden.

2.2 Personen und Firmen

Über Personen und Firmen rufen Sie die Liste all Ihrer angelegten Personen und Firmen auf. Unter Personen sind natürliche Personen und unter Firmen sind juristische Personen zu verstehen. Hier finden sich nicht nur Klienten, sondern sämtliche Personen und Firmen, für welche Stammdaten erfasst wurden.

Die jeweiligen Verwendungen einer Person werden in einer eigenen Spalte dargestellt. Liegen bei einer Person mehrere Verwendungen vor (z.B. als Kontaktperson eines Klienten und als Gesellschafter eines anderen Klienten) kann über das Dreiecksymbol (1) die Liste aller Verwendungen aufgeklappt werden.

Der in der Liste enthaltene Ort und die angezeigte Telefonnummer ist der in den Stammdaten der Person (Register Tel./E-Mail/Adressen) an die erste Stelle gereihter Wert. Die Telefonnummern werden blau hinterlegt dargestellt. Durch einmaliges Klicken auf die Telefonnummer wird über die Telefonanbindung des RZL KIS die Rufnummer gewählt und das Telefonprotokollfenster geöffnet.

Über einen Doppelklick auf die Person/Firma können Sie in die Stammdaten der Person oder Firma wechseln.

Über die Schaltfläche Neue Person/Firma gelangen Sie in die Neuanlage. Im ersten Schritt ist verpflichtend die Rechtsform auszuwählen.

Im Bereich Anmerkung können Sie den Grund der Neuanlage vermerken. Dadurch wissen Sie auch im Nachhinein, aus welchem Grund Sie die Daten dieser Person gespeichert haben (Stichwort ‚DSGVO‘). Wir haben Ihnen hierfür bereits im Rahmen der Rechtsformwahl diese Möglichkeit geschaffen.

Nach Bestätigen der Eingaben mit OK gelangen Sie in die Stammdaten einer neuen Person. Die Bereiche der Stammdaten der Personen bzw. Firmen werden in den folgenden Unterkapiteln beschrieben.

In der Startansicht werden die zentralen Personendaten angezeigt. Über die Leiste auf der linken Seite können die einzelnen Bereiche der Stammdaten der Person gewählt werden. Mittels Speichern werden die eingegebenen Daten übernommen. Die Übersicht (Liste) der Personen und Firmen bleibt in einem eigenen Tab offen. Durch Klick auf diesen Tab können weitere Personen/Firmen geöffnet werden.

Über das Symbol (4) können Sie die Personendaten aus dem RZL Board mit den Kontakt-Personen im MS Outlook abgleichen.

Aufgrund der datenschutzrechtlichen Vorschriften der DSGVO finden Sie die Personendaten in zwei verschiedene Register vor – Personendaten Allgemein und Personendaten Erweitert. Die erweiterten Personendaten werden nicht in jeder Verwendung benötigt und daher bei einigen Verwendungen nicht angezeigt.

In der Registerkarte Personendaten Erweitert haben Sie die Möglichkeit, sensiblere Daten wie beispielsweise die SV-Nummer, das Geburtsdatum, den Familienstand etc. einzutragen.

Unter Tel./E-Mail/Adressen können Sie beliebig viele Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Adressen eingeben und verwalten.

Jedem Eintrag kann ein Typ zugeordnet werden. Dabei sind folgende Typen möglich:

TelefonnummerE-MailAdressen
Telefon geschäftlichGeschäftlichGeschäftlich
Mobil geschäftlichPrivatPrivat
Telefon privatSonstigePrivat und Geschäftlich
Mobil privatSonstige
Fax
Sonstige

Sie können über das Symbol mittels Drag und Drop die Reihenfolge der Einträge verschieben. Nach dieser Reihenfolge werden dann die Daten auch im KIS in der Kopfzeile angezeigt. Über den Papierkorb können Sie einen Eintrag löschen. Über das Symbol können Sie Anrufe tätigen und über das Symbol Mails verschicken.

Wird eine Adresse bei einem Betrieb verwendet, wird unterhalb der betreffenden Adresse die Bezeichnung des Betriebes angezeigt und daneben mit dem Symbol gekennzeichnet.

Wenn eine bestimmte Adresse als Zustelladresse verwendet werden soll, können Sie dies über die Option kennzeichnen. Diese Adresse wird als Zustelladresse für die Honorarverrechnung verwendet, soweit keine Kontaktperson als Zustellvertreter für Rechnungen eingetragen ist.

Unter Verwendungen ist ersichtlich mit welcher Funktion die Person verwendet wird (z. B. als Klient, (Ehe)Partner usw.)

Empfängerliste

Falls sich eine Person/Firma in einer Empfängerliste befindet, wäre dies ebenfalls unter Verwendungen zu sehen. Ist eine Person gesetzlicher Vertreter und in dieser Verwendung in einer Empfängerliste, dann wird Ihnen die betreffende Empfängerliste in der letzten Spalte angezeigt (1). Ist die Person (in dieser Verwendung) in mehreren Empfängerlisten enthalten, so werden Ihnen die weiteren Empfängerlisten über einen Pfeil angezeigt. Ist eine Person als Person selbst in einer Empfängerliste, dann wird in der Spalte Funktion die Bezeichnung Empfänger angeführt.

Sie haben weiters die Möglichkeit, die Person in diesem Dialog einer bereits bestehenden Empfängerliste hinzuzufügen. Wählen Sie dazu die Schaltfläche Person zu Empfängerliste hinzufügen (2).

Verwendungssperre von Personen

Sie haben in der RZL Stammdatenverwaltung die Möglichkeit, Personen mehrfach zu verwenden. Dies hat für Sie den Vorteil, dass die Daten einer Person nicht an unterschiedlichen Stellen aktuell gehalten werden müssen. Dies vereinfacht die Stammdatenpflege und führt zu einer höheren Zuverlässigkeit der Daten.

Aufgrund der DSGVO musste diese Mehrfachverwendung von Personen etwas eingeschränkt werden. Personen und Firmen sind nun grundsätzlich für eine weitere Verwendung gesperrt. Sie können eine gesperrte Person bzw. Firma dennoch verwenden, in dem Sie die Verwendung der Person explizit zulassen.

Wenn Sie nun beispielsweise eine bereits bestehende Person neu als Kontaktperson hinterlegen, müssen Sie entscheiden, ob dies in diesem Fall in Ordnung ist. Nach Auswahl einer gesperrten Person erscheint Ihnen folgende Abfrage.

Über die Schaltfläche Zulassen kann die Person wie gewohnt auch für diese Verwendung verwendet werden. Möchten Sie jedoch, dass die Daten aus diesem Kontext getrennt in einer eigenen Person/Firma gespeichert werden, müssen Sie in diesem Fall eine neue Person/Firma anlegen. Sie erzeugen in diesem Fall bewusst ein Duplikat.

In der Duplikatserkennung scheint Ihnen nun dieses – bewusst erstellte – Duplikat auf. Da es sich um ein gewolltes Duplikat handelt, können Sie in der Duplikatserkennung für diese Personen festlegen, dass es sich nicht um ein Duplikat handelt.

Verwendungssperre entfernen

Falls Sie Personen/Firmen haben, die ohne diese Abfrage verwendet werden sollen, so können Sie die Verwendungssperre durch Klick auf die Schaltfläche Sperre für weitere Verwendung (1) deaktivieren bzw. auch aktivieren, sofern sie gesetzt werden soll. Ist das Schloss in der Ansicht geschlossen, bedeutet dies, dass die Person/Firma für weitere Verwendungen gesperrt ist. Ist das Schloss hingegen offen, ist keine Verwendungssperre bei dieser Person/Firma hinterlegt.

Über die Personenübersicht können Sie diese Änderung in den Stammdaten auch über mehrere Personen hinweg treffen. Dazu markieren Sie die betreffenden Personen (alle markieren STRG+A, mehrere markieren mithilfe der STRG-Taste) und wählen über das Kontextmenü (1) oder das obere Menüband (2) Verwendungssperre aufheben/setzen. Je nach Status der Verwendungssperre wird diese dann bei den ausgewählten Personen geändert.

Im Bereich Finanzämter können die Stammdaten der Finanzämter eingetragen werden.

Im Feld UID kann die UID Nummern Überprüfung mit F3 oder über das Kontextmenü durchgeführt werden. Mit einem Symbol neben der UID Nummer wird der Status der Überprüfung angezeigt. Im Tooltip auf dieses Symbol zeigt es das Datum der Überprüfung an.

Die Optionen Akteneinsicht, Steuer, Geld, Zustellung, sowie die Option Abfrage durchführen werden automatisch mit dem Abruf der Vertretungsliste gesetzt.

Hier können Sie die Bankverbindungen der Person eintragen. Das mit der Option Bankverbindung in ZMV sichtbar gekennzeichnetes Bankinstitut wird für den Zahlscheindruck innerhalb der RZL Honorarverrechnung (Klassik) verwendet. Über das Papierkorbsymbol bzw. über Bankverbindung löschen können Sie ein Geldinstitut löschen.

Unter Abweichender Kontoinhaber können Sie eine abweichende Bezeichnung für die angezeigte Bankverbindung für die Honorarverrechnung (Next) definieren.

Hier können Sie beliebig viele Kontaktpersonen bei einer Person hinterlegen. Über die Schaltfläche Neue Kontaktperson (1) können Sie eine bestehende Person als Kontaktperson hinterlegen. Es wird dadurch die Person nicht neu angelegt, sondern „nur“ bei der Person als Kontaktperson eingetragen.

Falls die benötige Person in der Stammdatenverwaltung noch nicht angelegt ist, können Sie diese in diesem Schritt als neue Person anlegen.

Die DSGVO schreibt vor, personenbezogene Stammdaten minimal zu halten. Aus diesem Grund haben Sie jetzt bei einer Personenneuanlage aus einer bestimmten Verwendung (in diesem Fall Kontaktperson) heraus nur mehr die notwendigsten Register zur Verfügung. Beispielsweise können Sie bei einer Kontaktperson nur mehr allgemeine Personendaten und Tel./E-Mail und Adressen verwalten.

Es kann eine Person als Zustellvertreter für Erklärungen und/oder Rechnungen definiert werden. Diese Einstellungen haben dementsprechend Auswirkungen auf die RZL Steuererklärungen bzw. auf die RZL Honorarverrechnung. Über die Schaltfläche zur Personenansicht (2) können Sie zur Personenansicht wechseln, um die Daten der Kontaktperson zu bearbeiten.

Über das Symbol (3) können Sie die Verbindung zur Kontaktperson trennen, wobei die Person an sich nicht gelöscht wird.

In den Details der Kontaktperson können verschiedene Zuordnungen getroffen werden.

Auswahlkriterien

Hier können Sie die im KIS angelegten Auswahlkriterien einer Kontaktperson zuweisen.

Adresse

Sie können hier aus den diversen Adressen der Kontaktperson bzw. der Person eine bestimmte Adresse auswählen.

Erfolgt keine explizite Auswahl einer Adresse wird standardmäßig die an erster Stelle befindliche Adresse der Kontaktperson verwendet. Über das Dropdown-Menü können Sie jedoch zwischen den verschiedenen Adressen wählen. Falls eine einzige Adresse bei dieser Kontaktperson hinterlegt ist, so ist der Eintrag hellgrau hinterlegt dargestellt und es wird diese Adresse verwendet.

Ist bei einer Kontaktperson in den Personenstammdaten keine eigene Adresse hinterlegt, so wird standardmäßig die an erster Stelle befindliche Adresse der Person bzw. die Firmenadresse verwendet.

Die zugeordnete Adresse wird auch für die Serienversandfunktion im KIS verwendet. Wird als Adresse nicht eine Adresse der Kontaktperson, sondern der Person bzw. der Firma verwendet, wird für den Serienbrief die Adresse der Person bzw. der Firma verwendet und die Kontaktperson wie ein z. Hd. verwendet. Die Darstellung im Adressblock am Serienbrief erfolgt nach ÖNORM ohne den Begriff z. Hd.

Möchten Sie im Serienbrief bei der Adresse eine Zustellanweisung als care of (c/o) bei der jeweiligen Kontaktperson, dann müssen Sie Einstellung care of (c/o) auswählen. Wenn Sie dann die Personen- bzw. Firmenadresse aus den Adressen auswählen, wird die Adresse im Serienversand wie folgt angezeigt:

Höller Hubert (Kontaktperson)
c/o Höller Metallbau (Person bzw. Firma)
Hannesgrub Nord 35 (Anschrift Person bzw. Firma)
4911 Tumeltsham

Telefonnummer, E-Mail
Es kann hier aus den Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Kontaktperson bzw. der Person eine bestimmte Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse ausgewählt werden. Dieser Eintrag wird dann im KIS bei der Kontaktperson beim betreffenden Klienten als Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse angezeigt.

Funktion
In diesem Feld können Sie die Funktion der Kontaktperson vermerken.

Funktion im Betrieb
Falls vorhanden, wird hier die Funktion im Betrieb der Kontaktperson (Eintrag unter dem Punkt Betriebe im Register Kontakte) angezeigt.

ZMV Person 1 (bei Firmen)
Die Daten der ausgewählten Kontaktperson werden durch diese Einstellung in der ZMV bei „Person I“ eingetragen. Die bei einer Kontaktperson ausgewählte Adresse wird bei der Verwendung als „ZMV Person I“ auch als Adresse bei „Person I“ in die ZMV übernommen. Ist keine Adresse ausgewählt, wird die erste Adresse in der Reihenfolge verwendet.

In diesem Bildschirm kann der (Ehe)Partner der Person hinterlegt werden. Wie bei den Kontaktpersonen kann während der Hinterlegung auch eine neue Person angelegt werden. Über die Schaltfläche zur Personenansicht (1) können Sie zur Personenansicht wechseln um die Daten des (Ehe)Partners zur bearbeiten.

Wenn Sie einen Ehepartner hinzufügen und speichern, erhalten Sie eine Abfrage, ob der Eintrag auch umgekehrt beim hinzugefügten Ehepartner in den Personenstammdaten gemacht werden soll.

Über diesen Bereich können die Kinder verwaltet werden. Die Bedienung dieser Ansicht erfolgt analog zu den Kontaktpersonen.

Im Bereich Betriebe können Sie die Betriebe bei einem Einzelunternehmer anlegen. Bei einem Einzelunternehmer können beliebig viele Betriebe angelegt werden. Jeder Betrieb kann in der Folge in den Stammdaten eines Klienten hinterlegt werden.

Betriebsdaten
In den Betriebsdaten finden Sie die Bezeichnung, die Art der Tätigkeit und den Bilanzstichtag. Unter Adresse können Sie die Betriebsadresse hinterlegen. Dabei wird auf die bei der Person hinterlegten Werte zugegriffen. Dasselbe gilt für die Einträge bei Telefonnummer und E-Mail.

Zusatzdaten
In den Zusatzdaten finden Sie die Eingabemöglichkeit für das Firmenbuch, das Gründungsdatum, Beendigungsdatum, Anmerkungen, die Adressanrede und die Briefanrede.

Kontakte
Unter den Kontakten können betriebsbezogene Kontakte hinterlegt werden

Über Person löschen können Sie die Person löschen.

Im Löschdialog haben Sie die Möglichkeit, bestehende Verwendungen gleich direkt zu löschen (1). Einige Verwendungen sind hiervon ausgenommen und müssen direkt bei der Verwendung gelöscht werden (2). Ausgenommene Verwendungen sind z.B. Klient, Mitarbeiter oder Zustellvertreter für Erklärungen und/oder Rechnungen.

Über Person drucken (1) gelangen Sie zum Druckdialog. Hier können Sie die Stammdaten auswählen, die auf dem Ausdruck enthalten sein sollen. Nach Art. 15 DSGVO hat ein Betroffener das Recht, Auskunft über seine Daten zu erhalten. Das bedeutet, dass ein Betroffener in Ihrer Kanzlei anfragen kann, welche Daten von ihm/ihr verarbeitet werden. Um dieser Auskunftsverpflichtung nachzukommen, können Sie unter anderem den Stammdatenausdruck in der Stammdatenverwaltung des RZL Boards verwenden.

Nach Auswahl der Schaltfläche Person drucken (1) muss festgelegt werden, welche Daten der Person gedruckt werden sollen. Da es sein kann, dass die Person bei mehreren Klienten in unterschiedlichen Verwendungen verwendet wird, müssen Sie hier die Auswahl der entsprechenden Verwendung treffen (2). Daraufhin werden Ihnen die ausgewählten Register für den Druck an diese Auswahl angepasst.

Die Anlage einer neuen Generation erfolgt über die Schaltfläche neue Generation (1). Die angelegten Generationen werden oberhalb einer Zeitleiste angezeigt und können durch Klicken auf den jeweiligen Bereich ausgewählt werden. Die Bearbeitung der Generation erfolgt über die Schaltfläche mit dem Bleistiftsymbol. Über das Kontextmenü können Sie die Generation ebenfalls bearbeiten bzw. löschen.

In der Startansicht werden die zentralen Firmendaten angezeigt. Die grundsätzliche Bedienung unterscheidet sich nicht von der Personenansicht. Die Firmendaten werden in Firmendaten Allgemein und Firmendaten Erweitert unterteilt.

Im Register Firmendaten Allgemein besteht die Möglichkeit den NACE-Code einzutragen. Klicken Sie dazu auf das grüne Plus.

Im folgenden Dialogfeld können Sie die NACE/Branche hinzufügen und mit Klick auf Auswählen die Liste der zur Verfügung stehenden NACE-Codes aufrufen. Es ist möglich mehrere NACE-Codes auszuwählen und eine prozentuelle Verteilung vorzunehmen bzw. eine der eingetragenen NACE-Codes als Haupttätigkeit zu kennzeichnen.

Angezeigt werden die NACE Codes gültig ab 2008 und darunter die neuen gültig ab 2025. Wenn bereits vor den neuen gültigen NACE Codes ein NACE Code eingetragen wurde, werden diese grundsätzlich übernommen. Ist ein voriger NACE Code von 2008 in 2025 nicht mehr gültig wird das mit einem roten Warndreieck gekennzeichnet und es ist der aktuell gültige auszuwählen.

Im Register Firmendaten Erweitert können Sie weitere Informationen hinterlegen. Im Zuge der Hinterlegung der UID-Nummer kann diese zusätzlich überprüft werden. Ist diese gültig sehen Sie ein grünes Hakerl neben dem Feld der UID-Nummer.

Die Bereiche Tel./E-Mail/Adressen, Verwendung, Finanzämter, Bankverbindungen und Kontaktpersonen unterscheiden sich nicht von der Ansicht der Personen.

Über diesen Bereich werden die Gesellschafter bzw. wirtschaftlichen Eigentümer verwaltet. Die Eintragung der Gesellschafter hat derzeit keine Auswirkung auf die anderen RZL Programme wie z. B. das RZL Bilanz- oder das RZL Steuererklärungsprogramm.

Im Register Gesellschafter/wirtschaftlicher Eigentümer können neben den Gesellschaftern auch wirtschaftliche Eigentümer und oberste Rechtsträger erfasst werden.

Dazu ist bei einer Neuanlage im ersten Schritt die Art der Neuanlage (1) zu wählen. Dabei stehen folgende Arten zur Verfügung:

  • Gesellschafter

  • Gesellschafter und wirtschaftliche Eigentümer (sofern beides für die Person zutrifft)

  • Wirtschaftlicher Eigentümer

  • Oberster Rechtsträger

Wenn Sie die Art Gesellschafter und wirtschaftlicher Eigentümer oder wirtschaftlicher Eigentümer ausgewählt haben, so können im Anschluss nur natürliche Personen hinterlegt werden. Im Freitextfeld Funktion (2) haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, Informationen zur Stellung des wirtschaftlichen Eigentümers (oder zum Gesellschafter) zu vermerken.

Handelt es sich um einen indirekten wirtschaftlichen Eigentümer (3), so können Sie dies in den Stammdaten eines wirtschaftlichen Eigentümers hinterlegen.

Da bei indirekten Eigentümern auch die jeweiligen obersten Rechtsträger zu melden sind, können auch diese in dem Register Gesellschafter/wirtsch. Eigentümer hinterlegt werden. Dazu wählen Sie bei einer Neuanlage die Art (1) Oberster Rechtsträger.

Im Feld wirtschaftlicher Eigentümer können Sie den zugehörigen wirtschaftlichen Eigentümer auswählen (2). In dieser Auswahlliste erscheinen Ihnen nur jene wirtschaftlichen Eigentümer, die auch als indirekter wirtschaftlicher Eigentümer gekennzeichnet wurden.

Über diesen Bereich werden die gesetzlichen Vertreter verwaltet. Die Eintragung der Gesellschafter hat derzeit keine Auswirkung auf die anderen RZL Programme wie z. B. das RZL Bilanz- oder das RZL Steuererklärungsprogramm. Die Felder ZMV Gesetzlicher Vertreter 1 und ZMV Gesetzlicher Vertreter 2 bewirken den Eintrag der Gesetzlichen Vertreter in der Zentralen Mandantenverwaltung in den Klientenstammdaten im Registerblatt Firmen II als gesetzliche Vertreter.

UID Nummern Überprüfung in Personen-/Firmenstammdaten

Die UID-Nummer eines Klienten kann bei Personen in der Registerkarte Personen Erweitert und bei Firmen unter Firmendaten Erweitert überprüft werden. Wählen Sie dazu Alle UID-Nummern mit FinanzOnline prüfen (1) aus.

Es werden immer alle angeführten UID Nummern geprüft. Über das Kontextmenü im Feld der UID Nummer bzw. mit der F3 Taste können Sie die Überprüfung der UID Nummer ebenfalls durchführen.

Das Prüfergebnis (2) wird Ihnen neben der jeweiligen UID Nummer angezeigt. Wenn Sie die Maus über das grüne Hackerl bewegen sehen Sie, wann die letzte Überprüfung durchgeführt wurde. Über den grünen Pfeil (3) können Sie die Adresse aus der UID Nummern Überprüfung in die Adressstammdaten übernehmen.

Die Adresse wird standardmäßig unter dem Adresstyp Geschäftlich angelegt. Neben der Adresse finden Sie den Merker UID. Wenn Sie die Maus über diesen Merker bewegen, erscheint Ihnen die jeweilige UID Nummer der Adresse.

Möchten Sie mehrere UID-Nummern auf einmal überprüfen, so können Sie die gewünschten Klienten über die Klientenliste bzw. in der Personen und Firmen Übersicht filtern (mit STRG + A markieren) und anschließend mit UID-Nummern über FinanzOnline von Auswahl prüfen überprüfen lassen.

Erstellen einer Datei für den Risiko-Check (kdlink+) der KSW

Die Kammer der Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder bietet als Service einen Risiko-Check, mit welchem geprüft werden kann, ob Personen oder Firmen in einer World-Check Datenbank geführt werden. Dieses Prüfergebnis kann Sie bei der Erkennung, ob es sich bei einer Person bzw. Firma um eine politisch exponierte Person (PEP) oder eine Person mit erhöhtem Risiko (REP) handelt, unterstützen.

Im Rahmen des Risiko-Checks können Sie mittels Listenform auch mehrere Personen/Firmen gleichzeitig zu prüfen (kdlink+). In den Stammdaten des RZL BOARDs haben Sie die Möglichkeit, sich eine Exportdatei für diese Abfrage zu erstellen. Diese Datei ist nach den Vorgaben der KSW für die Listenverarbeitung aufgebaut (vgl. Kurzbeschreibung zur Listenverarbeitung (kdlink+), KSW, Stand Februar 2014). Folgende Daten werden dabei von Personen bzw. Firmen in diese Datei gestellt:

Spalte Feldbezeichnung
1 Personen/Firmen ID (Nummer in den Stammdaten nicht ersichtlich)
2 Vor- und Zuname bei Personen bzw. Firmenname
3 Leer
4 Leer
5 Straße
6 Stadt
7 Leer
8 PLZ
9 Land
10 Geburtsdatum (bei Person)/ leer (bei Firma)
11 White-Listing Eintrag bzw. Einträge (Personendaten Erweitert bzw. Firmendaten)
12 Black-Listing Eintrag bzw. Einträgt (Personendaten Erweitert bzw. Firmendaten)
13 Datum, wann das Black/Whitelisting durchgeführt wurde (Datum der Überprüfung in Personendaten Erweitert bzw. Firmendaten)

Bei Firmen wird für die Dateierstellung die erste geschäftliche Adresse herangezogen, bei Einzelunternehmer die erste Adresse, die bei einem Betrieb hinterlegt ist. Bei Privatpersonen wird die erste Adresse in die Datei ausgegeben.

Sie finden den Export für diese Datei in der Stammdatenverwaltung des RZL Boards. In der Übersicht der Personen/Firmen bzw. in der Übersicht der Klienten können Sie sich über die Schaltfläche Exportdatei für kdlink+ von Auswahl (1) eine Exportdatei der ausgewählten Einträge erstellen.

Die Personen und Firmen müssen dabei im unteren Bereich markiert sein (mit STRG+A können alle Einträge markiert werden). Mit Hilfe der Filter können Sie die Liste auch nach den gewünschten Personen und Firmen filtern und anschließend alle Einträge markieren.

Nach Auswahl der Schaltfläche öffnet sich ein Speicherdialog, in dem der Speicherort auszuwählen ist. Als Dateibezeichnung wird als Vorschlag automatisch Risiko-Check.csv vergeben. Der Dateityp kann nicht geändert werden. Diese Datei kann ohne weitere Bearbeitung in der Listenverarbeitung (kdlink+) beim Risiko-Check verarbeitet werden.

Verwaltung der Prüfergebnisse

In den Stammdaten einer Person bzw. Firma haben Sie nun im Register Risiko-Check die Möglichkeit, die Informationen aus dem Risiko-Check zu hinterlegen. Über die Schaltfläche Neuer Risiko-Check (1) können Sie einen neuen Risiko-Check anlegen. Automatisch werden das aktuelle Datum und der Mitarbeiter, der den Risiko-Check durchführt übernommen. Die restlichen Felder müssen manuell befüllt werden.

Im Feld Black-List Einträge sind alle Word-Check-IDs (bspw. wck_123456) einzutragen, welche die Person/Firma identifizieren. Im Feld White-List Einträge sind hingegen alle Word-Check-IDs einzutragen, welche die Person/Firma NICHT identifizieren. Mehrere Word-Check IDs sind in diesen Feldern mit einem Beistrich und ohne Leerzeichen zu trennen. Grund dafür ist die Exportdatei für kdlink+, in der diese Einträge nur in diesem Format verarbeitet werden können.

Sobald der Risiko-Check gespeichert wird, ist die Bearbeitung gesperrt.

Falls ein Klient Verknüpfungen zu Personen aufweist, die als PEP in den Personenstammdaten gekennzeichnet wurden, so werden diese in den Klientenstammdaten im Bereich Geldwäscheprävention angezeigt.

Einschränkung der personenbezogenen Datenverarbeitung (Art. 18 DSGVO)

Abschnitt betitelt „Einschränkung der personenbezogenen Datenverarbeitung (Art. 18 DSGVO)“

Einschränkung der Verarbeitung von Personendaten

Nach Art. 18 DSGVO hat ein Betroffener das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung seiner Daten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn es zu Streitigkeiten in Bezug auf die Verwendung der personenbezogenen Daten dieser Person kommt. Einschränkung bedeutet in diesem Fall, dass die Stammdaten der Personen nicht mehr bearbeitet, verwendet oder gelöscht werden dürfen. Die Person darf auch nicht mehr für jeden in der Kanzlei sichtbar sein.

Sofern Sie über die Funktion Einschränkungen DSGVO verfügen, können Sie in den Stammdaten eine Person für eine bestimmte Verwendung einschränken. Dazu muss die Person aus der Personen-/Firmenübersicht geöffnet werden. Diese Funktion ist in den Stammdaten der Person im Register Verwendung zu finden. Über das Kontextmenü einer bestimmten Verwendung, können Sie die Person für diese eine Verwendung einschränken.

Nach Bestätigung dieser Abfrage wird die ausgewählte Person für diese Verwendung gesperrt. Nach der Einschränkung kann diese Person in dieser Verwendung nicht mehr gelöscht oder bearbeitet werden und kann auch nicht mehr weiterverwendet werden. Diese eingeschränkte Person (eingeschränkte Hauptperson) ist dann nur mehr für Mitarbeiter mit entsprechender Rolle in der Übersicht Personen/Firmen grau dargestellt sichtbar. Wird eine eingeschränkte Person aus dieser Ansicht geöffnet, können die Daten dieser Person nicht bearbeitet werden.

Person mit mehreren Verwendungen

Eine Person kann nur für eine bestimmte Verwendung eingeschränkt werden. Hat eine Person mehrere Verwendungen, so wird beim Einschränken dieser Person ein Duplikat erstellt. Das Duplikat ist für die Bearbeitung gesperrt und die „originale“ Person bleibt bearbeitbar.

Die Person „Mustermann Max“ gibt es in der Stammdatenverwaltung einmal als gesperrte Person mit der Verwendung Klient (Bearbeitung Person möglich) und weiterhin als Person für die Verwendung als Kontaktperson (Bearbeitung Person nicht möglich).

Verknüpfte Personen (Kontaktpersonen, Ehepartner, Kinder) von einzuschränkenden Personen

In den Stammdaten einer Person können auch Kontaktpersonen, Ehepartner oder Kinder verwaltet werden. Bei den Daten dieser Personen handelt es sich ebenfalls um personenbezogene Daten der einzuschränkenden Person. Aus diesem Grund werden auch die verknüpften Personen bei der Einschränkung miteingeschränkt. Auch für die verknüpften Personen werden vom Programm automatisch Duplikate erstellt. Die verknüpften Personen der eingeschränkten Hauptperson werden in den Stammdaten als eingeschränkte angehängte Personen bezeichnet. Ob es sich bei einer eingeschränkten Person um eine Hauptperson oder eine angehängte Person handelt, ist in der Personen-/Firmenübersicht im Tooltip, der beim Hinfahren mit der Maus erscheint, ersichtlich.

Aufhebung der Einschränkung

Die einzige Funktion, welche bei der eingeschränkten Person noch möglich ist, ist die Aufhebung der Einschränkung. Die Aufhebung der Einschränkung kann nur bei eingeschränkten Hauptpersonen (wie im Bsp. Höller Florian) durchgeführt werden und ist wiederum im Register Verwendungen über das Kontextmenü der jeweiligen Verwendung (1) zu finden. Mit dieser Aufhebung der Einschränkung der Hauptperson wird auch die Einschränkung der angehängten Personen (Kontaktpersonen, Ehepartner, Kinder) wieder aufgehoben.

Zusammenführen der Duplikate

Hat eine Person mehrere Verwendungen so wird für die einzuschränkende Verwendung ein Duplikat erstellt. Dadurch bleibt die Person für die weiteren Verwendungen bestehen. Wenn die Einschränkung der Person wieder aufgehoben wird, gibt es daher ein Duplikat der Person, dass Sie über die Duplikatserkennung wieder zusammenführen können. Markieren Sie dazu die zusammengehörenden Personen und wählen Sie über das Kontextmenü Ausgewählte Personen als Duplikate zusammenführen oder die Schaltfläche Auswahl als Duplikat zusammenführen.

Nach dem Zusammenführen der Duplikate haben Sie den Ausgangszustand bei Personen mit mehreren Verwendungen wiederhergestellt.

Selbes gilt auch für angehängte Personen. Auch hier wurde bei einer Mehrfachverwendung der ursprünglich angehängten Person ein Duplikat erstellt, dass nun auch nach der Aufhebung der Einschränkung wieder zusammengeführt werden muss.

Wir empfehlen Ihnen, bei der Duplikatszusammenführung mit den angehängten eingeschränkten Personen zu beginnen, damit bei der eingeschränkten Hauptperson Doppeleinträge verhindert werden.

2.3 Klienten

Über Klienten rufen Sie die Klientenübersicht auf. In dieser Liste scheinen nur jene Personen und Firmen auf, die auch als Klienten angelegt sind. Im Feld Klient suchen (1) können Sie entweder die Klientennummer oder die Kurzbezeichnung eingeben, um nach einem bestimmten Klienten zu suchen.

Durch einen Doppelklick kann in die Stammdaten des Klienten gewechselt werden.

Über die Schaltfläche Neuer Klient gelangen Sie in die Neuanlage. Für die Neuanlage eines Klienten ist zumindest die Nummer, die Person/Firma und die Kurzbezeichnung einzugeben.

Freie Nummern werden Ihnen bei der Neuanlage gesondert angezeigt (1).

Über das Feld Person/Firma können Sie aus den bereits angelegten Personen und Firmen wählen, welche Person oder Firma dem Klienten zugeordnet ist.

Wenn Sie im Feld Person/Firma den Namen des Klienten eingeben, wird die Liste der angezeigten Personen und Firmen nach diesem Eintrag gefiltert (1). Darüber hinaus können Sie hier auch unmittelbar eine neue Person oder Firma anlegen, die dann sofort als Klient angelegt werden kann (2).

Haben sie einen Klienten ausgewählt können Sie über die Schaltfläche zu den KIS Klientenstammdaten (1) direkt zu den Stammdaten ins KIS wechseln. Im KIS sind noch die Stammdaten bezüglich der Zuständigkeiten und die Sichtbarkeit für Mitarbeiter zu hinterlegen. Über die Schaltfläche zur Personenansicht oder zur Firmenansicht wechseln Sie direkt zu den Stammdaten der dem Klienten zugeordneten Person oder Firma.

Nummer
In diesem Feld sehen Sie die vergebene Klientennummer.

Person (Firma) / zugeordneter Betrieb
Über das G-Symbol (1) (Zeichen für ein generationsunabhängiges Feld) kann die dem Klienten zugeordnete Person (Firma) geändert werden. Diese Änderungen gelten für alle Generationen des Klienten (soweit überhaupt mehrere Generationen angelegt wurden).

Über das G-Symbol (2) können sie bei Einzelfirmen den dem Klienten zugeordneten Betrieb ändern. Diese Änderungen gelten ebenfalls für alle Generationen des Klienten.

Bei Klienten, die in der Rechtsform eines Einzelunternehmens betrieben werden, müssen Sie einen Betrieb der betreffenden Person dem Klienten zuordnen. Die Daten des Betriebes werden dann in den RZL Win-Programmen dementsprechend verwendet. Ist bei einer Person nur ein Betrieb in den Stammdaten angelegt, so wird dieser automatisch beim Klienten verwendet.

Kurzbezeichnung
Die Kurzbezeichnung des Klienten kann abweichend zum Namen des Klienten festgelegt werden. Die exakt gleiche Kurzbezeichnung darf nur einmal verwendet werden

Klient seit / Klient bis
Ist für einen Klienten im Feld Klient bis ein Datum eingetragen, wird dieser Klient im KIS als NICHT BETREUT gekennzeichnet.

Wird bei einem Klienten ein Datum bei Klient bis eingetragen, so werden vom Programm die Fragen gestellt, ob vorhandene offene Aufgaben auf obsolet gesetzt und die Generierung von wiederkehrenden Aufgaben deaktiviert werden soll.

Im RZL Board werden nicht betreute Klienten in der Klientenübersicht standardmäßig ganz nach unten sortiert und hellgrau dargestellt.

PDF-Passwort
Hier können Sie das PDF-Passwort eingeben. Das hier eingetragene PDF Passwort wird beim Versenden von Dokumenten direkt an den Klienten bzw. beim Hochladen auf das RZL Klientenportal als Benutzerpasswort herangezogen.

Auswahlkriterien
Über das Feld Auswahlkriterien können Sie dem Klienten ein oder mehrere Auswahlkriterien zuordnen. Die Auswahlkriterien müssen zuerst im KIS im Bereich Verwaltung / Auswahlkriterium angelegt werden.

Die Auswahlkriterien können als Filterkriterium für die Klientenübersicht dienen, oder bei der Erstellung von Serienbriefen verwendet werden.

Empfängerlisten
In dieser Ansicht sehen Sie die Empfängerlisten, in denen der Klient bzw. zugehörige Personen des Klienten enthalten sind. Sie können einen Klienten auch aus den Stammdaten heraus zu einer Empfängerliste hinzufügen. Über die Schaltfläche Klient zu Empfängerliste hinzufügen können Sie die gewünschte Empfängerliste auswählen. Anschließend können Sie den gewünschten Empfänger für diesen Klienten wählen und über den grauen Pfeil zur Empfängerliste hinzufügen.

Klientengruppen
Wählen Sie hier die gewünschte(n) Klientengruppe(n) aus. Treffen Sie keine Zuordnung, können nur Mitarbeiter, welche die Berechtigung für alle Klienten besitzen, diesen Klienten bearbeiten.

Unternehmensbereich
Sie können einen Unternehmensbereich hinterlegen.

Elektronische Mitteilung gemäß § 109a EStG
Diese Option ist derzeit ohne Funktion. Ob für einen Klienten eine Elektronische Mitteilung gemäß § 109a EStG erstellt werden kann, ist im jeweiligen Programm (LOHN, FIBU, bzw. EA) festzulegen.

Elektronische Dienstleistungsmeldung
Diese Option ist derzeit ohne Funktion. Ob für einen Klienten eine elektronische Dienstleistungsmeldung erstellt werden kann, ist in der FIBU festzulegen.

Bevorzugter Klient für die Standard-Steuernummer/UID-Nummer
Befinden sich zwei Klienten mit identischer Steuer- bzw. UID-Nummer im Board kann definiert werden, bei welchem Klienten sich die FinanzOnline Aufgaben erstellen bzw. bei welchem Klient die Databox-Einträge u.Ä. zu finden sind. Mit dieser Option können Sie also einschränken, dass nur zu jenem gewünschten Klienten die Aufgaben, Dokumente usw. im KIS abgelegt werden.

Über Klient drucken (1) können die Klientenstammdaten ausgedruckt werden.

Sie können im folgenden Dialog steuern, welche Daten auf dem Ausdruck enthalten sein sollen.

Aktivierung eines Klienten für das RZL Klientenportal

Damit ein Klient grundsätzlich am RZL Klientenportal zur Verfügung steht, müssen Sie im Bereich der Klientenstammdaten im STAMM im Register Klientenportal die Auswahl Klient am Klientenportal anlegen treffen (1).

Standardmäßig wird bei Eingangsrechnungen die Belegnummer als Fremdbelegnummer ausgelesen und auch in diesem Feld in der Buchungszeile vorgeschlagen. Somit können Sie das Feld Belegnummer für die laufende Nummerierung verwenden.

Wenn Sie stattdessen bei der Belegverarbeitung die Fremdbelegnummer als Belegnummer buchen (1) möchten, können Sie diese Option in den Klienten-Stammdaten im RZL Board im Bereich Belegverarbeitung unter Allgemeines je Klient aktivieren.

Um die Belegsynchronisation zu aktivieren, müssen Sie ein Häkchen bei Belegsynchronisation aktivieren (2) setzen. Zusätzlich können Sie festlegen, wie viele Vorjahre automatisch synchronisiert werden sollen (3).

Für weitere Informationen dazu dürfen wir Sie auf unsere Kurzanleitung Synchronisation der Belege mit dem RZL Klientenportal verweisen.

Exkurs: Einstellung, wenn Ihr Klient auch die RZL Belegverarbeitung verwendet

Mit der RZL Belegsynchronisation kann nicht nur die RZL Belegbox am Klientenportal automatisch befüllt werden, sondern die Belege können auch zwischen verschiedenen RZL Installationen (z.B. Steuerberater und Klient) synchronisiert werden. Voraussetzung dafür ist die idente Klientennummer in beiden Installationen. Die Belege sind dadurch in beiden RZL Installationen verfügbar und können in der jeweiligen RZL Finanzbuchhaltung (oder z.B. auch im Bilanz-Programm des Steuerberaters) aufgerufen werden. Des Weiteren können Sie den Status eines Belegs (ungebucht bzw. gebucht) in der jeweils eigenen Installation einsehen.

Somit hat sowohl der Steuerberater als auch der Klient jederzeit Zugriff auf die digitalen Buchhaltungsbelege. Natürlich kann die Belegsynchronisation aber auch nur am Jahresende genutzt werden, um die vom Klienten gebuchten Belege (zusammen mit den RZL Buchhaltungsdaten) an den Steuerberater zur Erstellung des Jahresabschlusses zu „transportieren“. Mit der automatischen RZL Belegsynchronisation wird der zeitintensive Transport von Papierbelegen hinfällig.

Aktivierung Belegsynchronisation: Einstellung in der Installation des Klienten

Nach der Aktivierung der Belegsynchronisation muss der Klient im Bereich Fremdes RZL Klientenportal verwenden (4) den Benutzer-Zugang zum Klientenportal des Steuerberaters hinterlegen, wenn über das Klientenportal des Steuerberaters synchronisiert wird. Rechts neben der URL ist die Nummer des Steuerberater-Klientenportals einzutragen.

In den Feldern Benutzer und Passwort (5) sind die Zugangsdaten vom Klientenportal zu hinterlegen.

Im Abschnitt Belegkreise am Klientenportal verwenden können Sie steuern, welche Belegkreise der Klient bzw. die Außenstelle am Klientenportal auswählen kann. Die Belegkreise ER, AR und KA sind standardmäßig angelegt, zusätzlich können Sie in der RZL FIBU / EA weitere Belegkreise anlegen, die Sie hier auswählen können.

Um die Belege vom Klientenportal zu Finmatics hochzuladen, müssen Sie zuerst die Belegkreise am Klientenportal aktivieren. Somit sind die Belegkreise nicht mehr grau hinterlegt bzw. können Sie diese auswählen.

In den Klienten-Stammdaten unter STAMM beim jeweiligen Klienten im Bereich Finmatics kann Finmatics je Klient aktiviert werden.

Standardmäßig werden folgende Belegarten unterstützt: Eingangsrechnung, Ausgangsrechnung und Kassa. Jedoch können Sie weitere Belegkreise in der RZL FIBU / EA anlegen und auch diese hier aktivieren, sofern Sie die Belegkreise im STAMM unter Belegverarbeitung im Abschnitt Allgemeines angehakt haben.

Die Aktivierung von Finmatics beim Klienten hat folgende Auswirkungen:

  • Der Klient wird bei Finmatics mit allen notwendigen Stammdaten angelegt (Klientennummer, Name, Adresse, Kontenlänge, UID-Nummer).

  • Belege, die über das Klientenportal (z.B. vom Klienten) hochgeladen werden, landen je nach Einstellung der jeweiligen Belegart entweder direkt beim RZL Steuerberater oder werden zur Erkennung zu Finmatics hochgeladen. Diese Einstellung gilt am Klientenportal für den Menüpunkt Belegbox / Belege übermitteln als auch für den Belegscanmanager unter Belegbox / Belegscanmanager.

Nähere Informationen zu Finmatics finden Sie auf unserer Homepage rzlsoftware.at im Anwenderbereich unter den Kurzanleitungen FINMATICS Connect für RZL.

In den Klientenstammdaten der Stammdatenverwaltung am RZL Board im Register WiEReG / Überprüfung haben Sie die Möglichkeit zu hinterlegen, ob eine Meldung der wirtschaftlichen Eigentümer erforderlich ist und von wem diese Meldung durchgeführt wurde. Diese Felder werden Ihnen in den Klientenstammdaten angezeigt, sofern beim Klienten eine juristische Person hinterlegt ist. Über die Schaltfläche Neue Überprüfung (1) können Sie für ein bestimmtes Datum eine neue Meldung anlegen. Da die Meldung auch vom Rechtsträger selbst erfolgen kann, kann auch der Klient als Überprüfer vermerkt werden.

Zusätzlich können Sie über den Button Auszug anfordern (1) vier verschiedene Arten von Auszügen manuell anfordern. Unter Dokumente (2) werden die Auszüge gespeichert.

In den Klientenstammdaten im RZL Board im Register WiEReG / Meldung haben Sie die Möglichkeit mit einem Klick auf den Button (1) eine neue WiEReG-Meldung durchzuführen.

Dabei werden Sie automatisch mit Ihrem KIS-Mitarbeiterzugang zum Anmeldeformular auf der USP-Website verlinkt und können anschließend die Meldung durchführen. Für die Anmeldung auf der USP-Website wird der im KIS hinterlegte Mitarbeiterbenutzer verwendet. Dieser benötigt die entsprechende Berechtigung seitens USP/FinanzOnline um WiEReG-Meldungen durchführen zu können.

Haben Sie die Meldung auf dem USP-Portal durchgeführt und wechseln zurück in das RZL Board können Sie mit einem Klick auf den Button Durchgeführt die Durchführung der WiEReG-Meldung bestätigen. Weiters erhalten Sie die Information, dass ein manueller Abruf des Auszuges mit 5 Minuten Verzögerung erfolgen kann sowie, dass bei einer automatischen Abfrage diese am Folgetag durchgeführt wird.

Wie im Register Überprüfung besteht auch hier die Möglichkeit über den Button Auszug anfordern einen Auszug manuell anzufordern.

Im Anschluss wird das Datum der Meldung sowie der Mitarbeiter, der die Meldung durchgeführt hat, festgehalten.

Führen Sie die WiEReG Meldung nicht über das Board durch oder wollen Sie vergangene Meldungen eintragen, haben Sie die Möglichkeit mit einem Klick auf den Button Neue Meldung / Dokumentation zur Meldung über USP (1) eine ausführliche Dokumentation zur erfolgten Meldung hinzuzufügen.

Im folgenden Dialog können Sie notieren, zu welchem Zeitpunkt und von wem (vom Mitarbeiter bzw. dem Klienten selbst) die Meldung durchgeführt wurde. Weiters haben Sie auch hier die Möglichkeit eines oder mehrere im Zusammenhang mit der Dokumentation zur Meldung stehende Dokumente hinzuzufügen.

Wurde eine WiEReG Meldung über Neue Meldung über USP durchgeführt und die Abfrage im Board mit Durchgeführt bestätigt wird im Anschluss das Datum der Meldung sowie der Mitarbeiter, der die Meldung durchgeführt hat, festgehalten. Mit einem Klick auf das Dokumentensymbol können Sie noch etwaige Dokumente (z.B. Auszüge) zu dieser Meldung hinterlegen.

Hier finden Sie die Einstellungen zur Festlegung welche Art des Auszuges angefordert werden soll und wann bzw. wie der Auszug abgerufen werden soll.

Weitere Einstellungen zur WiEReG-Anbindung finden Sie im Kapitel USP

Im RZL Board unter dem Punkt Geldwäscheprävention / Identifizierung Auftraggeber haben Sie die Möglichkeit, über die Schaltfläche Neue Identifizierung (1) im Header bzw. rechts unten eine Identifizierung des Auftraggebers zur Verhinderung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung durchzuführen.

Weiters stehen Ihnen noch die Register Gesellschaft oder Stiftung sowie Wirtschaftlicher Eigentümer des Auftraggebers, welche an die Checkliste zur Identifizierung des Auftraggebers der KSW angelehnt sind, zur Verfügung. Je nach Rechtsform stehen andere Registerblätter zur Verfügung: Einzelunternehmer haben „Natürliche Person“, juristische Personen die oben genannten.

Haben Sie alle notwendigen Punkte der Checkliste ausgefüllt kann Mithilfe der Schaltfläche Identifizierung abschließen die Identifizierung als abgeschlossen gekennzeichnet werden. Nach Abschluss der Identifizierung erhalten Sie die Checkliste im PDF-Format. Diese wird automatisch im KIS bei dem jeweiligen Klienten abgespeichert und kann von dort aus genauso wie aus dem Board jederzeit aufgerufen werden.

Im Kanzleiinformationssystem unter Verwaltung / Zuweisungen mit einem Klick auf die Schaltfläche Geldwäsche-Zuweisungen im Header können Sie die Kategorie und das Thema festlegen mit dem die Dokumente im Zusammenhang mit der Geldwäscheprävention automatisiert abgelegt werden sollen.

Im RZL Board in den Klientenstammdaten unter dem Punkt Geldwäscheprävention / Risikobeurteilung haben Sie die Möglichkeit, über die Schaltfläche Neue Risikobeurteilung (1) im Header bzw. rechts unten eine neue Risikobeurteilung zur Verhinderung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung durchzuführen.

Hier stehen Ihnen noch die zusätzlichen Register, welche an die Checkliste zur Risikobeurteilung der KSW angelehnt sind, zur Verfügung. Im Register Risikogesamteinschätzung können Sie definieren, ob insgesamt ein geringes, normales bzw. hohes Risiko besteht und ob von Ihnen eine Verdachtsmeldung abgegeben wurde. Ebenso können hier Anmerkungen hinzugefügt werden.

Haben Sie alle notwendigen Punkte der Checkliste ausgefüllt, kann Mithilfe der Schaltfläche Risikobeurteilung abschließen die Beurteilung als abgeschlossen gekennzeichnet werden. Nach Abschluss der Risikobeurteilung erhalten Sie die Checkliste im PDF-Format. Diese wird automatisch im KIS bei dem jeweiligen Klienten abgespeichert und kann von dort aus genauso wie aus dem Board jederzeit aufgerufen werden.

Im Kanzleiinformationssystem unter Verwaltung / Zuweisungen mit einem Klick auf die Schaltfläche Geldwäsche-Zuweisungen im Header können Sie eine Aufgabenvorlage für eine durchzuführende Risikobeurteilung hinterlegen. Diese erinnert Sie daran, erneut die Risikobeurteilung durchzuführen, indem – je nach Risikoeinstufung – jährlich oder alle 2 bzw. 3 Jahre eine Aufgabe erstellt wird.

Verwaltung der Dokumente im Zusammenhang mit der Geldwäscheprävention
Abschnitt betitelt „Verwaltung der Dokumente im Zusammenhang mit der Geldwäscheprävention“

Dokumente, die im Rahmen der Identifizierung Auftraggeber bzw. der Risikobeurteilung automatisch erzeugt werden, werden im Kanzleiinformationssystem mit der unter den Geldwäsche-Zuweisungen hinterlegten Kategorie und dem hinterlegten Thema abgelegt. Dabei werden die Dokumente ebenso automatisch dem Dokumentbereich Geldwäscheprävention zugeordnet.

Die Dokumente, die den Dokumentbereich Geldwäscheprävention betreffen, können Sie ebenso im RZL Board in den Klientenstammdaten im Register Geldwäscheprävention über die Schaltfläche Dokumente im Header aufrufen.

Klientenlisten Geldwäscheprävention/Risikobeurteilung
Abschnitt betitelt „Klientenlisten Geldwäscheprävention/Risikobeurteilung“

Mit Vergabe der Rolle Geldwäscheprävention/Klientenübersicht bzw. mit Alle Berechtigungen ist ein Mitarbeiter berechtigt, die Klientenliste einzusehen. Eine Klientenliste gibt es jeweils für die Kanzleirisikobeurteilung sowie für die Identifizierung Auftraggeber.

Klicken Sie im Board - Stamm auf den Pfeil bei der Schaltfläche Klienten, können Sie aus den jeweiligen Geldwäsche-Listen wählen.

In der Klientenliste Geldwäsche Identifizierung Auftraggeber erhalten Sie detaillierte Informationen darüber, welcher Mitarbeiter wann für welchen Klienten eine Identifizierung durchgeführt hat. Weiters enthält die Liste Informationen darüber in welchem Status sich die Identifizierung befindet, ob eine Identifizierung erforderlich war oder nicht, ob eine WiEReG-Abfrage durchgeführt wurde, usw.

In der Klientenliste Geldwäsche Risikobeurteilung erhalten Sie detaillierte Informationen darüber, welcher Mitarbeiter wann für welchen Klienten die Beurteilung durchgeführt hat. Weiters enthält die Liste Informationen darüber, in welchem Status sich die Risikobeurteilung befindet, welche Risikogesamteinschätzung vergeben wurde, usw.

Unter Berechtigungen finden Sie eine Liste mit den Mitarbeitern, die mindestens eine Rolle für diesen Klienten besitzen. Wählen Sie einen Mitarbeiter werden Ihnen auf der rechten Seite die zugeordneten Rollen für diesen Klienten angezeigt.

2.4 Mitarbeiter

Neben den Klientenstammdaten sind auch die Stammdaten zu den Mitarbeitern Ihrer Kanzlei im RZL Board zu finden. Die Verwaltung der Mitarbeiterstammdaten verläuft analog zu den Klientenstammdaten. Jeder Mitarbeiter ist eine Person mit Personenstammdaten.

Um einen neuen Mitarbeiter anzulegen, ist in der Mitarbeiterübersicht die Schaltfläche Neuer Mitarbeiter zu wählen.

Im Feld Nummer ist eine freie Nummer für den neuen Mitarbeiter auszuwählen.

Im nächsten Feld Person ist die Person zum betreffenden Mitarbeiter zu wählen. Ist die Person noch nicht vorhanden, so kann diese mit dem grünen Plus nach Eingabe des Namens neu angelegt werden.

Alternativ kann hier eine Kurzbezeichnung angegeben werden.

Hier kann das Eintritts- bzw. das Austrittsdatum des Mitarbeiters eingetragen werden.

Der Benutzername ist ein entscheidender Eintrag für das Kanzlei-Informations-System. Über den Benutzernamen erfolgt die Zuordnung des Mitarbeiters mit dem Windowsbenutzer. Der Eintrag wird für die Zuordnung der Ereignisse und Klienten zum jeweiligen Mitarbeiter verwendet.

Hier können Sie zusätzlich die Qualifikationen des Mitarbeiters ergänzen.

Sie können hier Unternehmensbereiche anlegen. Dies wird hauptsächlich für das RZL HON Next verwendet. Ein Unternehmensbereich ist sozusagen der Rechnungssteller der Honorarnoten die Sie schreiben.

Bei der Neuanlage eines Unternehmensbereiches müssen Sie die Bezeichnung des Unternehmensbereiches und die Klienten-Zuordnung entsprechend treffen. Des Weiteren können die Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Bankverbindung hinterlegt werden bzw. werden diese automatisch nach Hinterlegung des Klienten übernommen. Über den Button zur Klientenansicht gelangen Sie in die Stammdaten des Klienten und über den Button zur Firmenansicht gelangen Sie zur Firmenansicht.

Im Bereich HON können Sie für den Unternehmensbereich den zugehörigen Nummernbereich, die zugehörige Notenvorlage und die Zahlungsbedingungen hinterlegen. Ebenso ist die Hinterlegung eines PDF-Briefpapier möglich.

Die Klienten Zuordnung erfolgt über den Menüpunkt Klienten zuordnen. Sie können im Anschluss die gewünschten Klienten durch Setzen eines Hakens markieren und entsprechend zuordnen.

Auch in den Stammdaten des Klienten (Klientendaten) ist die Hinterlegung des Unternehmensbereichs möglich.

Neben den Stammdaten des Mitarbeiters im BOARD sind im KIS weiters die Zuordnung zu den Klienten, die Mitarbeiterrechte und die Benutzerrechte zu hinterlegen. Über das Icon Zu den KIS Mitarbeiterstammdaten gelangen Sie direkt zu diesen Einstellungen.

2.5 Duplikate erkennen und zusammenführen

Im RZL KIS wurde in vielen Fällen eine Person an mehreren Stellen in den Stammdaten eingetragen. Durch die Migration der Daten werden nun im RZL Board diese Duplikate offensichtlich. Wir empfehlen Ihnen Duplikate zu bereinigen.

Wenn aus der Ansicht Personen und Firmen ersichtlich ist, dass Duplikate von Personen vorliegen, können Sie diese rasch und unkompliziert über das Kontextmenü zusammenführen.

Über den Menüpunkt *Ausgewählte Personen als Duplikate zusammenführen *kommen Sie in Dialog für das Zusammenführen.

Hier sehen Sie die Personen/Firmen, die zusammengeführt werden sollen. Rechts neben dem Namen ist - wenn vorhanden - ebenfalls die Verwendung ersichtlich. Für die angezeigten Felder der Person gilt folgendes:

Felder, die Sie nicht bearbeiten können und somit hellgrau sind, haben entweder bei allen zusammenzuführenden Personen keinen oder immer denselben Eintrag. Im obigen Beispiel ist bei allen Personen „Huber“ als Nachname eingetragen und bei keinem der Fälle ein Beruf. Die Einträge sind somit überall gleich und bedürfen für das Zusammenführen keiner Bearbeitung.

Felder, die aktiv sind und bei denen ein Eintrag vorgeschlagen ist, haben nur in einem der zusammenzuführenden Fälle einen Eintrag, in den anderen aber nicht. So ist beispielsweise der akademische Grad nur bei einer Person eingetragen, bei der anderen Person nicht. Daher wird „Mag. (FH)“ als akademischer Grad vorgeschlagen.

Felder, die aktiv sind und bei denen kein Eintrag vorgeschlagen ist, haben zumindest mehr als einen gültigen Eintrag. Es wird in diesem Fall nichts vorgeschlagen und Sie müssen den richtigen Eintrag auswählen. Im obigen Beispiel ist einmal beim Familienstand „verheiratet“ und einmal „ledig“ eingetragen. Es ist der richtige Eintrag auszuwählen.

Bei Feldern, die mehrere zulässige Werte haben, können Sie sich über das Drop-Down Menü die Werte anzeigen lassen. Durch Setzen eines Häkchens können Sie einzelne Werte übernehmen und durch Entfernen eines Häkchens von der Übernahme ausschließen. Im obigen Beispiel sind beide Telefonnummern ausgewählt und werden daher auch übernommen.

Mit der Option Personendaten nach dem Zusammenführen bearbeiten werden Ihnen nach Abschluss des Zusammenführens die Personendaten der zusammengeführten Person angezeigt.

Über Duplikate erkennen und zusammenführen bildet das Programm automatisch Duplikatsgruppen, die einen Vorschlag für mögliche Duplikate darstellen. Das Programm versucht anhand von verschiedenen harten Kriterien (wie SV-Nummer oder Steuernummer), aber beim Zusammentreffen von mehreren weicheren Kriterien (wie Geburtsdatum, Name usw.) einen zielführenden Vorschlag für Duplikate zu machen. Grund dieser Vorgehensweise ist, eher großzügig bei der Annahme von Duplikaten zu sein, um eine noch größere Anzahl von Duplikatsgruppen zu vermeiden.

Es können entweder alle oder die in der Liste gewählten Duplikatsgruppen bearbeitet werden. Im nächsten Dialog werden Ihnen die möglichen Duplikate angezeigt.

Wir empfehlen Ihnen zuerst alle jene Personen, die Duplikate darstellen, auszuwählen und über die Schaltfläche Ausgewählte Personen zusammenführen zusammenzuführen. Das Zusammenführen funktioniert nach derselben Logik, wie bereits beim manuellen Zusammenführen von Duplikaten beschrieben.

Sollten dann in der Ansicht der möglichen Duplikate noch Personen aufscheinen, die in Wirklichkeit keine Duplikate darstellen, so können Sie diese mit der Schaltfläche Kein Duplikat mehr aus der Liste der möglichen Duplikate entfernen. Dies heißt aber, dass nur diese Personen zueinander keine Duplikate darstellen. Eine Bildung einer Duplikatsgruppe mit anderen Personen ist dann noch immer möglich.

Über die Schaltfläche Gruppe überspringen können Sie ohne Zusammenführen der aktuellen Duplikatsgruppe in die nächste Gruppe springen.

2.6 ZMV Klienten-Übernahme

Die Übernahme der Stammdaten der Klienten findet im RZL Board statt.

Innerhalb des RZL Board wählen Sie im linken Bereich den Eintrag STAMM (1) aus. Die ZMV-Klienten-Übernahme wird durch Auswahl des Icons ZMV Klienten-Übernahme (2) aufgerufen.

Es wird eine Liste mit den noch nicht ins RZL Board übernommen Klienten angezeigt. Die Klienten können Sie am schnellsten durch betätigen der Leertaste mit einem Häkchen versehen. Natürlich kann das Häkchen im Kästchen auch mit einem Mausklick gesetzt werden. Innerhalb der Liste können Sie sich mit den Pfeiltasten nach oben und nach unten bewegen.

Wenn Sie mehrere Klienten gleichzeitig markieren möchten, können Sie mit den Windows-Funktionen (STRG-Taste – Mehrfachauswahl, UMSCHALT-Taste – Bereichsauswahl) mehrere Zeilen gleichzeitig markieren. Durch Setzen eines Häkchens in einer markierten Zeile werden automatisch auch Häkchen in den restlichen Zeilen – die Sie anschließend markieren – gesetzt.

Nach Auswahl der Klienten, die übernommen werden sollen, wählen Sie bitte das Icon Kompatibilität prüfen (3) an.

Die Daten der Klienten werden überprüft und zwischen den Kästchen und der Nummer des Klienten wird der Status für die Übernahme angezeigt.

SymbolBeschreibung
Die Daten des Klienten werden unverändert aus der ZMV übernommen.
Bestimmte allgemeine Daten (z.B.: Kontonummer und Bankleitzahl werden nicht übernommen
Bezogen auf die Rechtsform des Klienten können bestimmte Daten nicht übernommen werden (z. B. bei Personengesellschaften gespeicherte Kinder, Firmendaten bei Rechtsform Privatperson).
Übernahme ohne Korrektur nicht möglich (z. B. Rechtsform alt: Kapitalgesellschaft statt GmbH)

Nähere Informationen zum jeweiligen Status erhalten Sie, in dem Sie auf die kleinen Pfeile (5) klicken.

Damit Sie nicht jede Zeile einzeln aufklappen oder zuklappen müssen, können Sie im oberen Bereich aus vier Optionen (6) auswählen.

Sie wählen das Icon Klienten übernehmen (7), hinterlegen optional im nächsten Dialogfeld eine oder mehrere Klientengruppen und können somit den Klienten in das RZL Board übernehmen.

Es können nur Klienten übernommen werden, deren Status KEIN rotes Warndreieck darstellt. Wurde ein Häkchen bei einem Klienten mit rotem Warndreieck gesetzt, kann das Icon Klienten übernehmen nicht gewählt werden bzw. ist dieses Icon grau hinterlegt.

2.7 Berechtigungen

Das neue Berechtigungssystem wurde aus folgenden Gründen entwickelt:

  • Zentrale Steuerung der Rechte durch den Benutzerverwalter im RZL Board

  • Möglichkeit, einzelne von RZL festgelegte Programmfunktionen mit unterschiedlichen Berechtigungen zu versehen

  • Berechtigungen für verschiedene Klientengruppen festzulegen

  • im Berechtigungssystem Premium: Selbstverwaltung der Rollen (Neuanlage von individuellen Rollen mit unterschiedlichen Berechtigungen)

Mit dem neuen Berechtigungssystem haben Sie die Möglichkeit Ihren Mitarbeitern Rollen mit bestimmten Berechtigungen zu vergeben. Sie können einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter auch mehrere Rollen zuweisen. Außerdem können Sie Klientengruppen erstellen und diese für die Zuordnung der Rolle zu einem Mitarbeiter als Einschränkung hinterlegen. Eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter kann so mehrere Rollen mit unterschiedlichen Funktionen bzw. Berechtigungen für eine oder mehrere Klientengruppen besitzen.

Aufgrund diverser neuer Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten finden Sie die Verwaltung der Benutzerrechte Ihrer Mitarbeiter nicht mehr im Kanzlei-Informations-System, sondern in den Stammdaten im Board unter Berechtigungen.

Um herauszufinden, welche Berechtigungen Sie besitzen, muss nicht zwingenderweise der Benutzerverwalter kontaktieren werden. Sie können jederzeit im Board unter Hilfe 🡪 Meine Berechtigungen Ihre Berechtigungen einsehen.

In diesem Fenster können Sie sich mithilfe des Reglers (1) alle Funktionen einblenden lassen. Die Funktionen für die Sie keine Berechtigung besitzen sind hier in der Liste grau hinterlegt.

Nachfolgend beschriebene Neuerungen betreffen nicht nur bestimmte Rollen, sondern alle Mitarbeiter, die das Recht besitzen Klienten anzulegen oder zu verwalten.

Die Zuordnung von Klienten für eine bestimmte Rolle wird nun über Klientengruppen geregelt.

Wird also ein neuer Klient im Board angelegt ist in den Klientendaten mindestens eine Klientengruppe zu hinterlegen. Hinterlegen Sie hier keine Klientengruppe können Sie den Klienten nur noch bearbeiten, wenn Sie die Berechtigung zur Bearbeitung der Stammdaten für alle Klienten besitzen.

Bei einer ZMV-Klientenübernahme ist ebenso beim Schritt Klienten übernehmen mindestens eine Klientengruppe zu hinterlegen.

Klientengruppen legen Sie mit an. Vergeben Sie einen Namen und – falls gewünscht – eine Beschreibung für die Klientengruppe.

Mithilfe der Filter- und Listenfunktionen wird das Übertragen Ihrer Klienten noch einfacher. Verwenden Sie eine Filterfunktion gilt die Filterung für beide Listen, ebenso die Suche. Beim Sortieren gilt die Sortierung jedoch nur für die Liste, in der Sie gerade eine Sortierfunktion wählen.

Mithilfe der Pfeiltasten können Sie die Klienten der Klientengruppe entweder zuordnen oder entfernen.

Eine Klientengruppe kann jederzeit bearbeitet werden. Löschen können Sie eine Klientengruppe aber nur, wenn diese nicht verwendet wird. Verwenden Sie bereits eine Klientengruppe, die Sie aufgrund dessen nicht löschen können, gibt es die Möglichkeit eine Klientengruppe zu ersetzen.

Das Ersetzen von Klientengruppen dient aber vor allem dazu, sehr ähnliche Gruppen zusammenzufassen, um die Liste zu bereinigen.

Existieren identische Klientengruppen können diese mithilfe von Duplikate zusammenführen zusammengeführt werden.

Wurden selbst Klientengruppen angelegt und entsprechend bei den Klienten zugewiesen, besteht die Möglichkeit, dass Klientengruppen existieren, die nicht mehr verwendet werden. Das heißt, einer Klientengruppe ist kein Klient zugewiesen. Diese können Sie mit einem Klick auf den Button Nicht verwendeten Klientengruppen löschen löschen.

Die Oberfläche gliedert sich in folgende Abschnitte: einer Menüleiste, einer Liste mit bereits angelegten RZL Standardrollen und die möglichen Funktionen der links markierten Rolle inklusive einer Liste von Mitarbeitern, welchen die Rolle zugeordnet wurde.

Rollen

Das Symbol signalisiert, dass es sich um eine RZL Standardrolle handelt. Eine RZL Standardrolle kann nicht bearbeitet oder gelöscht werden. In dieser Liste können Sie die für das RZL Board typischen Listen- und Filterfunktionen verwenden. Wenn eine Rolle nicht verwenden wird, können Sie diese ausblenden, wodurch die Liste übersichtlicher wird. Wollen Sie diese wieder einblenden ist die Option Ausgeblendete Rollen anzeigen zu aktivieren.

Mit dem Berechtigungssystem Premium haben Sie die Möglichkeit, zusätzlich zu den RZL Standardrollen selbst Rollen anzulegen. Diese können laufend bearbeitet und auch gelöscht werden. Die RZL Premium Rollen werden mit diesem Symbol goldenes Herz gekennzeichnet.

Eine neue Rolle können Sie mithilfe des Plussymbols anlegen.

Vergeben Sie eine Bezeichnung für Ihre neue Rolle und tragen Sie falls gewünscht eine Beschreibung ein. Aktivieren Sie die Funktionen, welche Ihre neue Rolle beinhalten soll.

Einige Funktionen können nicht ohne andere Funktionen verwendet werden. Sie können beispielsweise nicht optimal arbeiten, wenn das Recht Klient verwalten vergeben wurde ohne auch das Recht Klient anzeigen zu vergeben. Aus diesem Grund werden bei Auswahl einer Funktion alle zusätzlich erforderlichen Funktionen automatisch von RZL aktiviert. Darüber werden Sie über die Hinweismeldung informiert. Wenn Sie den Mauszeiger auf das stellen, wird Ihnen im Tooltip angezeigt welche Funktionen automatisch aktiviert wurden.

Funktionen

Pro Modul werden hier alle möglichen Funktionen angezeigt, die die Rolle besitzt.

Für das Modul PDF-Manager wurden beispielsweise 13 von 16 möglichen Funktionen für diese Rolle aktiviert. Sie können hier also auf den ersten Blick sehen, ob für dieses Modul alle Berechtigungen vergeben wurden oder nicht.

Funktionen, die mit gekennzeichnet werden, können auf Klientengruppen eingeschränkt werden.

Wollen Sie sich die Details der Funktionen einer Rolle anzeigen lassen – oder nicht – können Sie die Optionen in der Menüleiste verwenden. Diese Optionen sind auch über das Kontextmenü aufrufbar.

Zugeordnete Mitarbeiter

Markieren Sie eine Rolle werden in dieser Liste die zugeordneten Mitarbeiter inkl. den Einschränkungen angezeigt. Wollen Sie der Rolle einen Mitarbeiter zuordnen oder einen Mitarbeiter entfernen, können Sie die Icons in der Menüleiste oder jene unter der Liste der zugeordneten Mitarbeiter nutzen. Auch für diese Liste stehen Ihnen die gewohnten Listen- und Filterfunktionen zur Verfügung.

Klicken Sie auf Hinzufügen öffnet sich ein neues Dialogfenster, in welchem Sie einen oder mehrere Mitarbeiter auswählen können.

Sie gelangen nach erfolgter Auswahl zur Einschränkung auf Klientengruppen, sofern in der Rolle Funktionen enthalten sind, die auf Klientengruppen eingeschränkt werden können. Sie können eine oder mehrere Klientengruppen auswählen oder Sie ordnen dem Mitarbeiter die Berechtigungen für alle Klienten zu.

Mitarbeiterstammdaten

Benötigen Sie eine Übersicht der verwendeten Rollen je Mitarbeiter, so ist dies in der Mitarbeiterübersicht möglich. Sie können Spalten aus- und einblenden oder verschieben und diese Liste dann drucken, exportieren oder kopieren.

In der Mitarbeiterübersicht gibt es jetzt neu die Spalte Rollen, wo Sie ebenfalls filtern und sortieren können. Klicken Sie auf Berechtigungen anzeigen wird ein neues Dialogfenster geöffnet. Dieses Dialogfenster ist ident mit dem unter Hilfe 🡪 Meine Berechtigungen. Wenn Sie nun in der Mitarbeiterübersicht zwischen den Mitarbeitern wechseln, aktualisiert sich ebenso die Ansicht der Berechtigungen.

Öffnen Sie die Stammdaten eines Mitarbeiters finden Sie auch hier eine Liste mit den Rollenzuordnungen inkl. Einschränkungen. Sie können in diesem Reiter Rollen hinzufügen oder löschen und die Einschränkungen ändern.

Im Reiter Berechtigte Funktionen finden Sie eine Übersicht der für den ausgewählten Mitarbeiter berechtigten Funktionen. Die Ansicht ist ident mit jener unter Hilfe 🡪 Meine Berechtigungen.

Unter Einstellungen können Sie zusätzlich festlegen, welche Klientengruppe bei der Auswahl der Einschränkungen vorgeschlagen werden soll.

Diese Auswahlmöglichkeit (1) gab es bereits ähnlich im Kanzlei-Informations-System. Aktivieren Sie diese Option, können Klienten in den RZLWin Programmen nur in Abhängigkeit der zugeordneten Funktion und Klientengruppe(n) geöffnet werden.

Nutzen Sie den digitalen Personalakt, können Sie selbstverständlich weiterhin die Sichtbarkeitsrechte für die Mitarbeiter einschränken. Die dritte Option „aufgrund Klientensichtbarkeit“ wurde mit dem neuen Berechtigungssystem durch „aufgrund Berechtigung Dokumente anzeigen“ ersetzt.

Im Berechtigungen Protokoll werden alle Änderungen im Zuge des Berechtigungssystems protokolliert. Es wird Datum und Uhrzeit der Änderung angezeigt, der Mitarbeiter, der die Änderung durchgeführt hat, die Art der Änderung sowie eine Informationsspalte, in welcher die durchgeführte Änderung genau beschrieben wird.

Sie können mithilfe des Drop-Down Feldes eingrenzen, welche Einträge in Abhängigkeit des Zeitraums in der Liste angezeigt werden.

Im Protokoll stehen Ihnen die Standard Filter- und Sortierfunktionen zur Verfügung.

In folgender Tabelle erhalten Sie eine Übersicht aller Rollen für das Berechtigungssystem Basis. Bestimmte Rollen können nur angewendet werden, wenn Sie die Lizenz dafür besitzen.

Rollenname Lizenz
Standardbenutzer
Klientbearbeiter
RZL-Administrator
Belegfreigabe Modul Belegfreigabe
Benutzerverwaltung
Geldwäscheprävention / Klientenübersicht Modul WiEReG
Anlagenabschreibung Anlagenabschreibung
Finanzbuchhaltung FIBU oder FIBU-Next
Lohnverrechnung Lohn-/Gehaltsverrechnung
Einnahmen-/Ausgabenrechnung Einnahmen-/Ausgabenrechnung
Bilanzierung Bilanzierung
Einnahmen-/Ausgabenrechnung Abschluss Einnahmen-/Ausgaben Abschluss
Steuererklärung WT-Steuererklärungen
Kassa-/Bankbuch Kassa-/Bankbuch
Honorarverrechnung HON-Next
KIS Kanzlei Ansicht bzw. Firmen-Ansicht im Navigator sichtbar Kanzlei-Informations-System (KIS)
KIS Daten Bereinigung Kanzlei-Informations-System (KIS)
FinanzOnline Steuerkonto Ansicht Modul FinanzOnline-Anbindung
FinanzOnline Quotenerfüllung Modul FinanzOnline-Anbindung
FinanzOnline Abgabefertig Modul FinanzOnline-Anbindung
FinanzOnline Quotenplanung Modul FinanzOnline-Anbindung
FinanzOnline Übermittlung Modul FinanzOnline-Anbindung oder FIBU-Next
Sichtbarkeit Mitarbeiter-Stammdaten
Fremde Belege löschen Modul RZL Belegverarbeitung mit Belegdaten
FinanzOnline Steuerkonto Modul RZL FinanzOnline-Anbindung
PDF-Manager Allgemein
PDF-Manager Kanzlei PDF-Manager Premium
Alle Berechtigungen
EBICS CAMT Abruf Modul EBICS Schnittstelle
EBICS Lohnzahlungsansicht Modul EBICS Schnittstelle
EBICS Teilnehmerverwaltung Modul EBICS Schnittstelle
EBICS Übermittlung eigene Modul EBICS Schnittstelle
EBICS Übermittlung fremde Modul EBICS Schnittstelle

In folgender Tabelle erhalten Sie eine Übersicht aller Rollen für das Berechtigungssystem Premium. Bestimmte Rollen können nur angewendet werden, wenn Sie die Lizenz dafür besitzen.

Rollenname Beschreibung Lizenz
Geldwäscheprävention Diese Rolle ermöglicht die Durchführung der Tätigkeiten für die Geldwäscheprävention, WiEReG und KSV1870. Modul WiEReG
HON-Notenerstellung Diese Rolle ermöglicht einerseits die vollständige Durchführung des Workflows der Honorarnotenerstellung von Erstellung, Bearbeitung, Notenrückblick, Finalisierung, Druck, usw. Zudem ermöglicht diese Rolle das Verwalten aller verrechnungsbezogenen Bewegungsdaten, wie Leistungen, Pauschalen, Akonten, Anzahlungen und automatischen Rabatten. HON-Next
HON-Auswertung Diese Rolle ermöglicht das Erstellen von Auswertungen in den Bereichen Umsatz, Leistungen und Pauschalverrechnung. HON-Next
HON-Verwaltung Diese Rolle ermöglicht die Verwaltung von sämtlichen honorarverrechnungsbezogenen Stammdaten in der HON Next, wie Tätigkeiten, Tarifschemata, Arbeitszeitmodellen, usw., sowie auch bei den Klienten, Mitarbeiter und Unternehmensbereichen. (STAMM / HON Next) Zusätzlich können auch sämtliche Einstellungen in der HON Next angepasst werden. HON-Next
Leistungserfassung Diese Rolle ermöglicht den Zugriff auf die LE Next und in weiterer Folge das Erfassen von Leistungen. HON-Next
Finanzbuchhaltung Auswertungen Diese Rolle ermöglicht die Verwendung aller Auswertungen und Ausdrucke in der FIBU Next und die Einsichtnahme in die Stammdaten. Das Erfassen von Daten ist nicht möglich. FIBU-Next
Kanzleitätigkeiten allgemein Diese Rolle ermöglicht das Durchführen allgemeiner Tätigkeiten im KIS (Dokumente, Aufgaben, Ereignisse). Kanzlei-Informations-System (KIS)
Kanzleitätigkeiten speziell Diese Rolle ermöglicht die Durchführung von erweiterten Tätigkeiten im KIS, besonders im Bereich der Aufgabenverwaltung. Kanzlei-Informations-System (KIS)
Kanzleiverwaltung Diese Rolle ermöglicht die Durchführung von Tätigkeiten, die z.B. von der Kanzleileitung oder Mitarbeitern mit umfassenderer Verantwortung für die Kanzleiverwaltung ausgeübt werden. Kanzlei-Informations-System (KIS)
FinanzOnline Übermittlung / Verwaltung Diese Rolle ermöglicht die Durchführung und Löschung von eigenen und fremden FinanzOnline-Übermittlungen und die Verwaltung der FinanzOnline-Zugänge und Teilnehmer sowie von Einstellungen. Modul RZL FinanzOnline-Anbindung
Stammdatenverwaltung Diese Rolle ermöglicht die Bearbeitung von Stammdaten von Personen und Klienten sowie die Durchführung des Serienversands und der KSV1870 Abfragen.
Belegverarbeitung Diese Rolle ermöglicht das Hinzufügen und Verwalten von Belegen. Modul RZL Belegverarbeitung mit Belegdaten
Belegadministration Diese Rolle ermöglicht das Hinzufügen und Verwalten von Belegen sowie die Veränderung von Einstellungen. Modul RZL Belegverarbeitung mit Belegdaten

2.8 Einstellungen

Im STAMM finden Sie neben der Personen-/Klientenverwaltung auch einen Bereich für Einstellungen. Sie können hier Einstellungen für die Klientenportalsynchronisation und für Finmatics treffen.

Einrichtung der Klienten Stammdaten Synchronisation

Abschnitt betitelt „Einrichtung der Klienten Stammdaten Synchronisation“

Das RZL Board bietet mit der Belegsynchronisation die Möglichkeit, digitale Belege automatisch auf das RZL Klientenportal hochzuladen und somit das digitale Belegarchiv am Klientenportal zu befüllen. In Folge dessen entfällt der manuelle Upload von Belegen in die Belegbox am Klientenportal.

Folgende Voraussetzungen müssen für die Nutzung der automatisierten RZL Belegsynchronisation gegeben sein:

  • Nutzung von RZL BOARD

  • Nutzung von RZL FIBU- oder RZL EA-Programm

  • Nutzung von RZL FIBU/EA Modul Belegverarbeitung

  • Nutzung des RZL Klientenportal (Basis-Modul und Modul Belege)

Beim Klientenportal-Inhaber (Steuerberater) muss die Klienten-Stammdaten Synchronisation eingerichtet und der jeweilige Klient für das Klientenportal aktiviert werden.

Legen Sie dazu am RZL Klientenportal ein Service-Account Passwort für die Synchronisation fest. Im Bereich Stammdaten / Portal / Sonstige Einstellungen können Sie ein beliebiges Passwort eintragen. Der kanzleiweite Service-Account dient ausschließlich der Synchronisation von Klienten-Stammdaten und Belege und besitzt keine weiteren Funktionen.

Im Anschluss muss ein Mitarbeiter mit entsprechenden Rechten (STAMM/Einstellungen) im Bereich Klientenportal Synchronisation das vergebene Service-Account Passwort einmalig eintragen. Ihre Klientenportal URL wird in dieser Ansicht automatisch angezeigt. Nach Eingabe des Service-Account Passworts wird Ihnen der Funktionsstatus der Synchronisation angezeigt.

Im unteren Bereich dieser Ansicht ist eine Liste jener Klienten angeführt, die für das Klientenportal aktiviert sind und deren Stammdaten bzw. Belege nun synchronisiert werden.

Damit ein Klient grundsätzlich am RZL Klientenportal zur Verfügung steht, muss dies in den Klientenstammdaten im Register Klientenportal aktiviert werden (1).

Nach dem Speichern dieser Auswahl steht der Klient am Klientenportal automatisch zur dortigen Neuanlage zur Verfügung. Der manuelle Schritt des Hochladens der Klienten ist durch die Synchronisation nicht mehr notwendig. Werden bei einem Klienten in der Stammdatenverwaltung Änderungen vorgenommen, werden diese automatisch mit dem RZL Klientenportal synchronisiert.

Bitte beachten Sie, dass eine Änderung der Klientennummer hiervon ausgenommen ist.

Alternativ zur Belegdaten-Erkennung über die RZL Programme besteht die Möglichkeit, die Belegdaten-Erkennung durch die Firma FINMATICS Accounting Technologies GmbH, 1150 Wien vornehmen zu lassen.

Mit Hilfe von selbstlernender künstlicher Intelligenz (KI) und auf Basis der angelegten Konten und bisheriger Buchungen werden von Finmatics die bereitgestellten Belege analysiert, Belegdaten ausgelesen und daraus Buchungssätze generiert und vorgeschlagen. Diese FINMATICS-Buchungsvorschläge (inkl. verknüpfte Belege) können in den RZL Programmen automatisiert weiterverarbeitet werden.

Die Zugangsdaten, die Sie nach Bestellung des Moduls „Finmatics Connect für RZL“ von Finmatics erhalten haben, müssen im RZL Board eingetragen werden.

Öffnen Sie im RZL Board den Menüpunkt STAMM / Einstellungen / Finmatics. In den Feldern Benutzername und Passwort tragen Sie die Daten von Finmatics ein. Bei richtig eingetragenen Daten wird ein Häkchen Zugriff auf Finmatics möglich angezeigt.

Nähere Informationen zu Finmatics finden Sie auf unserer Homepage rzlsoftware.at im Anwenderbereich unter den Kurzanleitungen FINMATICS Connect für RZL.

2.9 Unternehmensverwaltung

Sie können hier Unternehmensbereiche anlegen. Dies wird hauptsächlich für das RZL HON Next verwendet. Ein Unternehmensbereich ist sozusagen der Rechnungssteller der Honorarnoten die Sie schreiben.

Bei der Neuanlage eines Unternehmensbereiches müssen Sie die Bezeichnung des Unternehmensbereiches und die Klienten-Zuordnung entsprechend treffen. Des Weiteren können die Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Bankverbindung hinterlegt werden bzw. werden diese automatisch nach Hinterlegung des Klienten übernommen. Über den Button zur Klientenansicht gelangen Sie in die Stammdaten des Klienten und über den Button zur Firmenansicht gelangen Sie zur Firmenansicht.

Im Bereich HON können Sie für den Unternehmensbereich den zugehörigen Nummernbereich, die zugehörige Notenvorlage und die Zahlungsbedingungen hinterlegen. Ebenso ist die Hinterlegung eines PDF-Briefpapier möglich.

Die Klienten Zuordnung erfolgt über den Menüpunkt Klienten zuordnen. Sie können im Anschluss die gewünschten Klienten durch Setzen eines Hakens markieren und entsprechend zuordnen.

Auch in den Stammdaten des Klienten (Klientendaten) ist die Hinterlegung des Unternehmensbereichs möglich.

3 Druckreihenfolgen und Druckformatvorlagen

3.1 Druckformatvorlagen

Druckformatvorlagen legen das Erscheinungsbild der Ausdrucke in den RZL Next Programmen fest. Den verschiedensten Ausdrucken kann somit eine eigene Druckformatvorlage zugewiesen werden.

Die Einstellungen zu den Druckformatvorlagen (DFV) finden Sie im RZL Board unter Stamm / Ausdrucke / Druckformatvorlagen.

Im Bereich RZL Muster Druckformatvorlagen befindet sich bereits die RZL Standardvorlage. Die RZL Standardvorlage kann nicht bearbeitet werden!

Wollen Sie eigene DFV anlegen, müssen Sie zuerst die RZL Standardvorlage in den Bereich Allgemeine Druckformatvorlagen übernehmen: Sie wählen die Standardvorlage mit Klick auf die linke Maustaste an und wählen die Option DFV in Allgemeine übernehmen im Ribbon oder im Kontextmenü (Klick mit rechter Maustaste). Im Bereich Allgemeine DFV können Sie somit die Standard DFV abändern.

Mittels Doppelklick auf die allgemeine DFV oder über DFV bearbeiten gelangen Sie in die Bearbeitung. Sie können über Textformatvorlagen die Schriftart, Schriftgröße & Schriftfarbe je Textart definieren (z.B. für Überschriften, Ausdruckbezeichnung, Fußzeile, usw.) und diese außerdem z.B. Fett formatieren. In den Farbformatvorlagen können Sie Farbe für Trennlinien und den Hintergrund ändern.

Die DFV können im Bereich Allgemeine DFV jederzeit bearbeitet, umbenannt, dupliziert oder gelöscht werden. Außerdem können Sie eine DFV als Standard definieren. Entweder die RZL Standardvorlage oder eine von Ihnen angepasste DFV in den allgemeinen DFV.

3.2 Druckreihenfolgen

Mit einer Druckreihenfolge legen Sie einmalig eine geordnete Liste von Ausdrucken fest und führen diese anschließend für beliebig viele Klienten in einem Zug aus. Anders als in der Klassik sind Druckreihenfolgen im RZL Board programmübergreifend: Eine Reihenfolge kann Ausdrucke aus FIBU Next, HON Next und BIL Next kombinieren. Die erzeugten Ausdrucke werden als PDF an den PDF-Manager übergeben.

Die Programmfunktion befindet sich im RZL Board unter Stamm / Ausdrucke. Die Liste der angelegten Druckreihenfolgen können Sie mit den Filtern Alle, Allgemein und Persönlich einschränken. Das Symbol vor dem Namen der Druckreihenfolge zeigt, ob eine Druckreihenfolge allgemein Symbol für allgemein (allen Mitarbeitern) oder persönlich persönlich (nur Ihnen) zur Verfügung steht.

Übersicht Druckreihenfolge

Die verfügbaren Aktionen finden Sie im Ribbon: Im Bereich Druckreihenfolgen können Sie über Anlegen eine neue Druckreihenfolge erstellen sowie bestehende Druckreihenfolgen bearbeiten, löschen oder duplizieren. Mit Klienten zuordnen öffnet sich eine Liste in der alle Ihre Klienten aufgelistet werden. Sie können mit dieser Liste die gewünschten Klienten zuordnen.

Nutzen Sie die Funktion Anlegen im Bereich Druckformatvorlagen. Geben Sie einen aussagekräftigen Namen ein. Mit den Optionen Allgemein und Persönlich legen Sie die Verfügbarkeit fest. Über die Auswahl Druckformatvorlage bestimmen Sie das Layout der Ausdrucke. Mit Standard Druckformatvorlage verwenden gilt die in Ihrer Kanzlei hinterlegte Standardvorlage.

In der Spalte Verfügbare Ausdrucke finden Sie alle druckbaren Funktionen, nach Programm gruppiert (FIBU Next, HON Next) und darunter nach Kategorien wie Konten, Saldenlisten, OP-Liste oder KER. Über das Suchfeld Verfügbare Ausdrucke durchsuchen können Sie einen Ausdruck per Namen suchen. Markieren Sie den gewünschten Ausdruck und übernehmen Sie ihn mit dem Zuordnen-Pfeil Pfeil zum Zuordnen oder Drag & Drop in die Spalte Druckschritte. Jeder übernommene Ausdruck erscheint dort als eigener, nummerierter Druckschritt. Die Reihenfolge der Druckschritte ändern Sie per Drag & Drop mittels Verschieben-Symbol.

Klappen Sie einen Druckschritt auf, um seine Druckoptionen festzulegen. Die verfügbaren Optionen entsprechen dem jeweiligen Ausdruck aus dem Fachprogramm – beim HON-Next-Ausdruck Offene Leistungen etwa die Verrechnungsgruppe (z. B. Buchhaltung) und die Option Erfassungsklienten getrennt ausweisen. Diese Optionen werden fix in der Druckreihenfolge gespeichert und bei jeder Ausführung verwendet. Alternativ lassen sich einzelne Optionen bei jeder Ausführung neu abfragen – zum Beispiel über Verrechnungsgruppenfilter beim Ausführen abfragen.

Druckoptionen

Sie können einer Druckreihenfolge bereits eine Vorauswahl an Klienten hinterlegen. Wählen Sie dazu im Ribbon Klienten zuordnen und markieren Sie die gewünschten Klienten. Diese werden gemeinsam mit der Druckreihenfolge gespeichert und beim Ausführen automatisch vorausgewählt.

Klient zuordnen

Speichern Sie Ihre Eingaben abschließend über Speichern. Die Druckreihenfolge steht somit in der Übersicht zur Verfügung.

Markieren Sie in der Liste die gewünschte Druckreihenfolge und wählen Sie im Ribbon Ausführen.

Im Bereich Zeitraum legen Sie zentral fest, für welchen Zeitraum gedruckt werden soll. Diese Angabe ist eine Voreinstellung für alle Druckschritte: Die hier gewählten Werte werden bei den einzelnen Druckschritten automatisch übernommen und lassen sich je Schritt anpassen. Welche Eingabefelder für den Zeitraum bei den einzelnen Ausdrucken erscheinen hängt vom gewählten Ausdruck ab. Sie legen den Zeitbezug einmal gemeinsam fest und können diesen wenn nötig in jedem Druckschritt einzeln abändern.

Ausführen

Im Bereich Klientenauswahl wählen Sie über die Kontrollkästchen, für welche Klienten die Druckreihenfolge ausgeführt werden soll. Wurden der Druckreihenfolge bereits vorab Klienten zugeordnet, kann das in diesem Schritt angepasst bzw. kontrolliert werden. Über das Suchfeld haben Sie außerdem die Möglichkeit einen Klienten per Namen/Nummer zu suchen.

Im Bereich Schritt-Parameter legen Sie zu jedem Druckschritt die Einstellungen fest, die erst unmittelbar vor der Ausführung gewählt werden. Das betrifft in erster Linie die Eingabe des Zeitraums, je nach Ausdruck aber auch weitere Optionen. Welche Felder ein Druckschritt anzeigt, hängt also vom jeweiligen Ausdruck ab.

Mit Ausführen erfolgt der Ausdruck laut Definition in der Druckreihenfolge.

Ein Fortschrittsbalken zeigt den aktuellen Gesamtfortschritt an. Je Klient wird separat angezeigt, ob die Ausdrucke für diesen gerade aktiv, wartend, abgeschlossen, abgeschlossen mit Fehlern oder fehlgeschlagen sind. Das wird außerdem mit folgenden Symbolen gekennzeichnet:

  • läuft Läuft, der Vorgang wird gerade ausgeführt
  • erfolgreich Erfolgreich abgeschlossen
  • abgeschlossen mit I Abgeschlossen, aber mit übersprungenen Ausdrucken
  • Fehler Abgeschlossen mit Fehlern

Wird abgeschlossen mit I oder Fehler angezeigt, heißt das nicht, dass der Status für den gesamten Druck gilt. Sie können mittels Aufklapp-Symbol aufklappen neben dem Status je Klient die Druckreihenfolge für den betroffenen Klienten öffnen und so prüfen, welcher Ausdruck zu einem Fehler geführt hat. Zusätzlich wird der genaue Fehlertext angezeigt.

Übersprungene Ausdrucke sind im Massenlauf der Normalfall und kein Grund zur Sorge. Ein Ausdruck wird übersprungen, wenn z.B. keine Daten vorliegen.

4 Portale

4.1 FinanzOnline

Im RZL BOARD ist es möglich aus der RZL FIBU/EA, aus dem RZL Steuerklärungsprogramm bzw. aus dem RZL Bilanzprogramm erstellte FinanzOnline Übermittlungen direkt abzusenden. Die Übermittlung erfolgt über den FinanzOnline Zugang für Webservice mit dem in den Personen- bzw. Firmenstammdaten hinterlegten FinanzOnline Teilnehmer.

Die Übermittlung mittels Webservice erfolgt direkt aus dem RZL BOARD.

Es ist bei Verwendung dieser Übermittlung daher nicht mehr notwendig die Übermittlung nach der Eingabe der Zugangskennung über die Homepage von FinanzOnline durchzuführen.

Für eine erfolgreiche Übermittlung sind somit 2 Arbeitsschritte durchzuführen:

  1. Erstellung der Meldung für die RZL Board – FinanzOnline Übermittlung. Dieser Arbeitsschritt ist in der RZL FIBU/EA, aus dem RZL Steuererklärungsprogramm bzw. aus dem RZL Bilanzprogramm durchzuführen

  2. Senden der Meldung über FinanzOnline direkt aus dem RZL BOARD.

Erstellen einer FinanzOnline Übermittlung aus der RZL FIBU/EA bzw. RZL ERKL/BIL

Abschnitt betitelt „Erstellen einer FinanzOnline Übermittlung aus der RZL FIBU/EA bzw. RZL ERKL/BIL“

Sie können aus der RZL-FIBU/EA über Bearbeiten / RZL BOARD - FinanzOnline Übermittlung (1) folgende Übermittlungen durchführen.

  • Umsatzsteuervoranmeldung (U30)

  • AS 30 Selbstbemessungsabgaben (SB)

  • Rückzahlungsantrag (RZ)

  • Zusammenfassende Meldung (U13)

  • Antrag VSt-Erstattung

  • Leistungsrechtsmeldung

Aus dem RZL Steuererklärungsprogramm können Sie folgende Übermittlungen durchführen.

  • Jahreserklärung (JAHR_ERKL)

  • L1 (L1)

  • UVA (U30)

  • Buchung Selbstbemessungsabgaben (SB)

  • Kapitalertragsteueranmeldung (KA1)

  • Rückzahlungsantrag (RZ)

  • Fristverlängerungsantrag (FVAN)

  • Zahlungserleichterungsantrag (ZEAN)

  • Meldung Beteiligungsverhältnisse (BET)

Aus dem RZL Bilanzprogramm können Sie folgende Übermittlungen durchführen.

  • ERV-Jab (Jahresabschluss Firmenbuch)

  • E-Bilanz (Jahresabschluss Finanzamt)

Nach Erstellung der ERV-JAb/E-Bilanz müssen Sie die Übermittlung an das RZL Board durchführen (1).

Anschließend müssen Sie die Option Übergabe des ERV-JAb/E-Bilanz an das RZL Board (1) auswählen um an das RZL Board zu übergeben.

Offene Übermittlungen
Hier werden alle in der Kanzlei aus der RZL FIBU/Steuererklärungsprogramm/Bilanzprogramm in das RZL BOARD gestellten Übermittlungen angezeigt.

Geplante Übermittlungen
Hier werden alle Übermittlungen angezeigt, für die ein geplantes Übermittlungsdatum in der Zukunft gesetzt wurde.

Gesendete Übermittlungen
Hier werden alle bereits gesendeten Übermittlungen angezeigt.

Nach Anwahl der Funktion offene Übermittlungen gelangen Sie in die Übersicht der offenen FinanzOnline Übermittlungen. Hier werden alle in der Kanzlei in das RZL BOARD gestellten Übermittlungen angezeigt. Beachten Sie, dass in der Liste für einzelne Mitarbeiter aufgrund eingeschränkter Sichtbarkeitsrechte nicht alle Klienten aufscheinen können. Über das Auswahlkästchen (1) können Sie die Übermittlungen auswählen.

Wenn Sie die Übermittlungen einschränken wollen (z.B. auf einen bestimmten Zeitraum) können Sie dies über die Filterfunktion der Liste erreichen (2).

Über die Schaltfläche Senden werden die Übermittlungen abgesendet (3). Die Übermittlung kann nur von Mitarbeitern durchgeführt werden, die die Berechtigung besitzen (FinanzOnline/FinanzOnline-Übermitllungen), die eigenen bzw. fremden Übermittlungen durchzuführen.

Über den Menüpunkt Geplantes Übermittlungsdatum setzen (4) können Sie nach Auswahl einer Übermittlung für diese Übermittlung ein Übermittlungsdatum in der Zukunft setzen. Dies führt dazu, dass diese Übermittlung auf die Liste der geplanten Übermittlungen wandert. Ab Erreichen des Übermittlungsdatums wird diese Erklärung automatisch wieder in die Liste der offenen Übermittlungen gestellt. In der Liste der geplanten Übermittlungen können Sie jederzeit die Übermittlung auf offen zurücksetzen, das Übermittlungsdatum ändern oder die Übermittlung löschen. Das Setzen eines geplanten Übermittlungsdatums sowie auch das Löschen in den offenen und geplanten Übermittlungen kann grundsätzlich nur für die eigenen Übermittlungen eines Mitarbeiters durchgeführt werden. Mitarbeiter mit entsprechenden Rechten können auch für fremde Übermittlungen ein geplantes Übermittlungsdatum setzen bzw. diese löschen.

Gesendete Übermittlungen werden Ihnen unter der Liste Gesendete Übermittlungen angezeigt.

Sie können sich in allen Listenansichten der FinanzOnline Übermittlungen mittels Doppelklick auf eine Zeile die Details einer Übermittlung in der RZL Ansicht oder in einer XML-Ansicht anzeigen lassen. In der Kopfzeile der Ansicht können Sie die Übermittlung drucken, in den RZL PDF Manager übergeben, oder nach bestimmten Werten suchen.

Ab Mai 2024 ist in FinanzOnline die Übermittlung der Quotenmeldungen mittels Webservice möglich. In den RZL Programmen ist dies in Kombination mit dem RZL Board Basis-Programm, dem RZL KIS Modul FinanzOnline-Anbindung und dem RZL KIS Modul Dokumentenverwaltung nutzbar.

Im RZL Board unter Portale - FinanzOnline gibt es nun die Möglichkeit, Quotenmeldungen zu erstellen. Dieser Menüpunkt ist verfügbar, wenn Sie in den Berechtigungen die Funktion Quotenmeldung verwalten in einer Rolle zugeordnet haben. Standardmäßig ist die Funktion in den RZL Rollen Alle Berechtigungen, RZL Administrator, FinanzOnline Quotenplanung und Kanzleiverwaltung (Berechtigungssystem Premium) enthalten.

Quotenmeldung

Über Portale / Quotenmeldung / Meldung erstellen öffnet sich ein separates Dialogfenster mit einer Liste von Klienten des zugehörigen Teilnehmers. Bei mehreren Teilnehmern können Sie diese über das DropDown Menü Teilnehmer wählen.

Mit Doppelklick auf einen Klienten oder über Details können Sie die notwendigen Informationen (Anmeldung, Abmeldung, Begründung) zur Erstellung der Meldung hinterlegen. Bei einer Anmeldung zur Quote ab 1.7. ist die Angabe einer Begründung verpflichtend. Über die erste Spalte Meldung sehen Sie, für welche Klienten durch die Eintragung von Art, Begründung,... ein Datensatz für die Übermittlung erzeugt wird.

Nachdem Sie all Ihre Klienten abgearbeitet haben, können Sie einen Datensatz über Meldung erstellen in die FinanzOnline Übermittlungen bereitstellen. Der Status zeigt Ihnen an, ob die Meldung an FinanzOnline übermittelt wurde oder nicht – bei einer erfolgreichen Übermittlung erscheint hier ein grünes Häkchen, bei einem gelben Stern wurde der Datensatz erstellt aber noch nicht übermittelt, bei einem roten Dreieck mit Rufzeichen schlug die Übermittlung fehl.

Quotenmeldung erstellen

Aufgrund der durch FinanzOnline in die Databox zugestellten Liste der VJ-Quotenfälle (Databox-Eingang) werden mithilfe des Menüpunktes Vorschlag aufgrund VJ-Meldung für jene bereits im Vorjahr gemeldeten Klienten die Informationen zur Meldung automatisch eingefügt. Der Vorschlag kann jedoch über das Detail bearbeitet werden. Die Daten lt. Vorschlag werden bei Meldung erstellen berücksichtigt. Somit können Sie auf Basis der VJ-Meldung Ihre Quotenfälle abarbeiten und neue Klienten noch manuell hinzufügen.

Vor allem für neue Klienten bzw. für Klienten, die erstmals in die Quote fallen können Sie den Vorschlag aufgrund Vormerkung verwenden. Der Vorschlag wird aufgrund der Eintragung in den Klientenstammdaten generiert.

Vormerkung Quotenjahr für Vorschlag

Sie können zusätzlich ein geplantes Übermittlungsdatum für die Quotenmeldung eintragen. Die Übermittlung befindet sich bis zum geplanten Übermittlungsdatum in den geplanten Übermittlungen und wechselt dann zu den offenen Übermittlungen.

Unter Portale / FinanzOnline / Offene Übermittlungen wird der Datensatz für die Quotenmeldung in einer Zeile ohne Klient Nr. und Klient dargestellt, da für die Meldung ein Paket für alle Klienten übergreifend erstellt wird. Sie können die Meldung mit der Art Quote dann wie gewohnt über Webservice an FinanzOnline übermitteln und erhalten spätestens nach 48 Stunden ein Protokoll in der Databox. Die gesendete Meldung ist in den Gesendeten Übermittlungen zu finden.

offene Übermittlung

Mit Erhalt des Protokolls im Kanzlei-Informationssystem unter FinanzOnline / Databox wird in der Übersicht unter Portale / FinanzOnline / Quotenmeldung auch der Status lt. FinanzOnline Protokoll aktualisiert.

Für die Klienten 1-4 wurde eine Anmeldung erstellt und die Rückmeldung lt. FinanzOnline ist, dass diese Klienten nun angemeldet sind. Für Klient 5 wurde eine Abmeldung übermittelt, diese wurde jedoch abgelehnt, da es noch keine Anmeldung gegeben hat. Wenn Sie den Mauszeiger auf den Fehlertext setzen, erhalten Sie nähere Informationen zum Fehler.

Vergabe der Benutzerrechte in FinanzOnline

Mit der Neuregelung der Quotenverwaltung wurden in FinanzOnline neue Benutzerrechte eingeführt. Berechtigt ist ein Supervisor oder ein Benutzer mit der Berechtigung Quotenverwaltung im Bereich Admin. Ein Webservice-User braucht keine gesonderte Berechtigung für die Übermittlung der Quotenmeldungen.

Es ist hier die FinanzOnline Teilnehmer ID einzutragen. Falls Sie mehrere Teilnehmer IDs verwenden, ist hier der Haupt-Zugang als Standard-Teilnehmer zu vermerken.

Sie wählen hier die im vorigen Schritt eingetragene Teilnehmer ID an und vervollständigen den FinanzOnline Zugang mit Benutzer ID und Passwort. Damit der Zugang funktioniert wählen Sie die korrekte Zuordnung an und setzten Sie das Häkchen bei Aktiv.

Bei Kanzlei-FinanzOnline Teilnehmern die eine Vollmacht für Ihre Klienten haben, ist keine Eintragung notwendig. Es reicht hier die Eintragung der FinanzOnline Zugänge im KIS.

Unter Einstellungen können Sie für die gesamte Kanzlei festlegen, wie die Datenübermittlung erfolgen soll.

Bei der Datenübermittlung über RZL Board wird vom RZL FIBU/EA Programm bzw. RZL Steuererklärungsprogramm der Menüpunkt RZL Board – FinanzOnline Übermittlung gewählt. Das erstellte Formular ist somit bei den Offenen Übermittlungen unter Portale im Board zu finden.

Bei der Dateierstellung für die Übermittlung wird aus dem RZL FIBU/EA Programm bzw. RZL Steuererklärungsprogramm eine XML-Datei erstellt, die anschließend bei FinanzOnline hochgeladen werden kann. Diese Datei wandert nicht in das RZL Board.

Zusätzlich finden Sie auch Mitarbeiterbezogene Einstellungen. Wenn Sie im Kanzlei-Informations-System auf die Steuernummer eines Klienten klicken, öffnet sich die FinanzOnline Login Website. Verwenden Sie einen integrierten Browser werden Sie automatisch mit Ihrem zugeordneten Mitarbeiter Zugang im FinanzOnline angemeldet. Verwenden Sie den in den Windows Einstellungen hinterlegten Standard Browser müssen Sie zum Anmelden ein Dialogfeld mit Login durchführen bestätigen.

4.2 USP

Neben den FinanzOnline Übermittlungen gibt es im Menüpunkt Portale auch noch das Register USP. Mithilfe der Schaltfläche WiEReG Klienten (1) erhalten Sie eine Liste aller Ihrer Klienten wo bereits eine Zuordnung zur automatischen Abfrage vorgenommen wurde.

In dieser Liste können Sie erkennen, welche Art von Auszügen stets bei Signal des Änderungsdienstes und/oder jährlich zu einem bestimmten Datum abgefragt wird. In den Stammdaten eines Klienten unter WiEReG kann ein Auszug ebenso manuell abgerufen werden. Weiters enthält diese Übersicht die von Ihnen vorgenommene Risikoeinstufung, die Information ob eine Meldung erforderlich ist und den Zeitpunkt der letztmalig durchgeführten Meldung.

Befindet sich in der Spalte Status ein gelbes Warndreieck symbolisiert dies, dass eine für den automatischen Abruf eines WiEReG Auszuges relevante Information nicht in den Stammdaten des Klienten hinterlegt ist. Über das Tooltip (2) wird Ihnen angezeigt, um welche Daten es sich dabei handelt.

Über einen Klick auf den Button WiEReG Klienten zuordnen (3) kommen Sie in die Zuordnung der Klienten für den automatischen Abruf des Auszuges.

Wählen Sie einen Klienten in der Liste aus können Sie mit Hilfe der Schaltfläche Auszugsart wählen festlegen welche Art von Auszug bei diesem Klienten abgerufen werden soll bzw. die bereits ausgewählte Art wieder entfernen.

Über den Button Bei Signal des Änderungsdienstes können Sie bei dem jeweilig ausgewählten Klienten definieren, ob ein Auszug bei einer Änderung im WiEReG-Meldeportal automatisiert abgerufen bzw. ein gesetzter Abruf aufgehoben werden soll.

Mit einem Klick auf die Schaltfläche Jährlich zu einem bestimmten Datum / Datum setzen kann unabhängig von der Einstellung beim Abruf bei Signal des Änderungsdienstes ein Tag definiert werden an dem jährlich automatisch ein Auszug abgerufen wird. Somit haben Sie die Möglichkeit jährlich einen Auszug abzurufen, auch ohne, dass eine Änderung erfolgt. Über den Punkt Datum löschen kann der eingetragene Tag wieder entfernt werden.

Im folgenden Dialog kann der jeweilige Tag definiert werden.

Wie auch in den Klientenstammdaten im Bereich WiEReG haben Sie hier die Möglichkeit mit einem Klick auf den Button Auszug anfordern manuell vier verschiedene Arten von Auszügen anzufordern.

Einfacher Auszug

Bietet eine solide Übersicht über die wirtschaftlichen Eigentümer einer juristischen Person. Beinhaltet allgemeine Informationen wie Name und Rechtsform sowie Adressen und Stammregisternummern (z.B. Firmenbuchnummer) und ermöglichen die Feststellung der wirtschaftlichen Aktivität anhand der ÖNACE Branchenkennzahl. Darüber hinaus sind alle Daten über direkte und indirekte Eigentümer inklusive der Art und dem Umfang des wirtschaftlichen Interesses enthalten.

Erweiterter Auszug

Enthalten über die in den einfachen Auszügen enthaltenen Daten hinaus noch die folgenden Informationen:

  • Die Angabe, ob es sich um einen vollständig erweiterten Auszug handelt.

  • Darstellung der relevanten Beteiligungsstruktur, die auf Basis der Daten des Firmenbuchs errechnet wird.

  • Den errechneten wirtschaftlichen Eigentümer und oberste Rechtsträger, die auf Basis der Daten des Firmenbuchs, des Vereinsregisters und des Ergänzungsregisters errechnet werden.

Nach Auswahl des gewünschten Auszuges müssen Sie die Stammzahl (Firmenbuchnummer, ZVR-Zahl oder Ordnungsnummer des Ergänzungsregisters) des jeweiligen Klienten eintragen und können den Auszug mit einem Klick auf den Button Auszug abrufen abrufen.

In den Klientenstammdaten im Bereich WiEReG haben Sie über die Schaltfläche Auszug anfordern ebenso die Möglichkeit einen Auszug für den ausgewählten Klienten anzufordern. Hier ist keine Eingabe der Stammzahl erforderlich.

Die angeforderten Auszüge sind anschließend in den Klientenstammdaten im Register WiEReG mit einem Klick auf den Button WiEReG Dokumente verfügbar.

Ebenso können Sie angeforderte WiEReG-Dokumente in den Dokumentenlisten auf den Ebenen Mein Arbeitsplatz, Klient oder Kanzlei des Kanzleiinformationssystems aufrufen.

Über den Button Protokoll Abruf Auszüge im Bereich Portale im RZL Board öffnet sich das Abrufprotokoll zu allen bisher durchgeführten Abrufen von Auszügen aus dem RZL Board. Hier wird aufgelistet welcher Mitarbeiter zu welchem Zeitpunkt welche Art von Auszug abgefragt hat. Weiters werden die Kosten pro Auszug mitprotokolliert und für welchen Klienten inkl. Stammzahl die Abfrage erfolgt ist.

Das Protokoll Webservice gibt an, ob der automatische bzw. manuelle Abruf eines Auszuges für Ihre WiEReG Klienten erfolgreich oder nicht erfolgreich war.

4.3 KSV1870 Anbindung an das RZL Board

Mit der Anbindung des KSV1870 an das RZL Board (Basis-Modul) wurde unter anderem die Möglichkeit geschaffen, die Stammdaten Ihrer bestehenden Firmen-Klienten – aufgrund der Datenbasis des KSV1870 StammdatenReports für Firmen – abzugleichen bzw. Ihre zukünftigen Firmen-Klienten mit den Daten des KSV1870 anzulegen.

Voraussetzung für die Nutzung der KSV1870 Anbindung an die RZL Programme ist die Nutzung des RZL KIS & Board Basis-Moduls, sowie des RZL KIS Moduls Dokumenten-Verwaltung oder der RZL KIS Dokumenten-Verwaltung plus. Weiters ist eine Mitgliedschaft beim KSV1870 Voraussetzung.

Die Nutzung der KSV1870 Anbindung aus den RZL Programmen ist auf die RZL Anwender-Kanzlei (Lizenznehmer) beschränkt. Die Anzahl der KSV1870 Abfragen aus dem RZL KIS & Board ist mengenmäßig nicht begrenzt. Es gilt allerdings eine Fair-Use Regelung hinsichtlich der Anzahl der Abfragen. Für Abfragen bzw. für die Bestellung von Dienstleistungen aus dem Portal myKSV.at fallen zusätzliche Gebühren an.

Nach erfolgter Bestellung der KSV1870 Anbindung an die RZL Programme richtet Ihnen der KSV1870 das Portal myksv.at ein und gibt Ihnen Ihre Zugangsdaten bekannt. Diese Zugangsdaten sind im RZL Board unter Portale einzutragen.

Klicken Sie auf das Icon Zugänge und legen Sie dort über die Funktion Neuer Zugang Ihren KSV1870 Zugang im RZL Board an. Sie haben außerdem die Möglichkeit, einen KSV1870 Zugang zu löschen.

Sie haben die Möglichkeit die Stammdaten bei Neuanlage eines Firmen-Klienten direkt vom KSV1870 zu übernehmen. Klicken Sie bei Eingabe der Person/Firma auf die Option . Mit dem von Ihnen eingegebenen Firmennamen wird die KSV1870 Suche geöffnet. Mittels Suche werden Firmen anzeigt, die mit dem von Ihnen eingegebenen (Firmen-)Namen übereinstimmen. Hier können Sie die entsprechende Firma auswählen und die vom KSV1870 kommenden Daten in das RZL Board übernehmen.

Automatisch wird in den Personen-/Firmendaten Erweitert die KSV1870 ID hinterlegt. Die KSV1870 ID ist eine eindeutige Identifikationsnummer, die eine Firma identifiziert. Die Neuanlage funktioniert anschließend wie gewohnt.

Um bei bestehenden Klienten einen Stammdatenabgleich durchführen zu können, ist die manuelle Hinterlegung der KSV1870 ID notwendig. Dafür müssen Sie in den Personen-/Firmendaten Erweitert den Button KSV1870 ID abrufen betätigen. Eine KSV1870 ID kann jederzeit wieder entfernt werden.

Den Stammdatenabgleich können Sie durchführen, indem Sie auf das Icon Stammdatenabgleich in den Personen-/Firmenstammdaten Allgemein klicken. Der Stammdatenabgleich für bestehende Klienten ist jedoch auch über das Register Portale möglich.

Der Stammdatenabgleich in den RZL Programmen unterstützt nur Unternehmen (keine Privatpersonen), da der StammdatenReport vom KSV1870 für Privatpersonen nicht zur Verfügung steht.

Die Daten in den Eingabefeldern mit rosa Kennzeichnung stammen vom KSV1870 und die Daten in den Eingabefeldern mit grauer Kennzeichnung vom RZL Board. Sie können frei entscheiden, welche Daten vom KSV1870 übernommen werden sollen und welche nicht. Klicken Sie dafür auf den Pfeil neben dem Eingabefeld und wählen den entsprechenden Eintrag aus.

Stimmen die Daten vom KSV1870 mit den im RZL Board eingegebenen Daten überein, ist das Eingabefeld grau hinterlegt.

Weiters besteht die Möglichkeit, mit den abgeglichenen Daten eine neue Generation anzulegen.

Mit Ausgewählte Daten übernehmen werden die Änderungen gespeichert.

Neben der Möglichkeit die Stammdaten bei Neuanlage eines Firmen-Klienten zu übernehmen, besitzt die KSV1870 Suche eine weitere Funktion. Mithilfe der KSV1870 Suche können Sie eine Stammdatenabfrage für Firmen mit Sitz in Österreich durchführen.

Die KSV1870 Suche öffnen Sie über Suche unter Portale. Zur Erstellung des StammdatenReports befüllen Sie mindestens eines der vorgegebenen Suchfelder und Sie erhalten eine Liste von Firmen, mit denen Ihre Eingaben übereinstimmen. Mit einem Klick auf die linke Maustaste in der markierten Zeile können Sie den Eintrag markieren und mit Report erstellen den KSV1870 StammdatenReport erstellen.

Mit Hilfe der Funktion KSV-IDs abrufen im Bereich Portale - KSV1870 können Sie in einem Schritt alle verfügbaren KSV-IDs für Ihre Kanzlei abrufen und hinterlegen. Die Zuordnung der KSV-IDs für österreichische Firmen erfolgt dabei über die Firmenbuch- bzw. UID-Nummer.

Es gibt außerdem die Funktion Verbundene Personen, durch die jene zu Ihrem Firmen-Klienten hinzugefügt werden können. Verbundene Personen sind Personen, die zur KSV1870 ID einer Firma zugeordnet werden können.

Diese Funktion steht Ihnen entweder in den Personen-/Firmenstammdaten Allgemein zur Verfügung

oder Sie klicken mit geöffnetem Klienten auf den Menüpunkt Portale.

Wenn Sie auf den Button Verbundene Personen klicken öffnet sich folgendes Dialogfeld.

Die Spalte Funktion stammt vom KSV1870 und wird zusammen mit dem RZL Vorschlag in die Personen-/Firmenstammdaten übernommen. Der RZL Vorschlag kann mithilfe des Drop-Down Menüs abgeändert werden. Setzen Sie ein Häkchen in der Checkbox wird die Person mit Verbundene Person übernehmen in die Stammdaten übernommen.

In den Personen-/Firmenstammdaten finden Sie nun die verbundene Person entweder unter Kontaktperson, Gesellschafter/wirtschaftlicher Eigentümer oder Gesetzlicher Vertreter. Die Spalte Funktion in der obigen Abbildung wird als zusätzliche Information in die Personen-/Firmenstammdaten übernommen.

Wurden bereits verbundene Personen in das RZL Board übernommen, finden Sie in der Spalte Status zusätzliche Informationen.

In den Personen-/Firmenstammdaten unter Risiko-Check oder mit geöffnetem Klienten im Register Portale können Sie mittels der KSV1870 Anbindung einen ComplianceCheck durchführen. Der ComplianceCheck ist ebenfalls Bestandteil eines StammdatenReports und steht für Unternehmen und damit verbundene Personen (nicht aber reine Privatpersonen ohne Unternehmensbezug) zur Verfügung. Im Rahmen der Compliance-Prüfung wird erhoben, ob es sich bei Ihren Geschäftspartnern um politisch exponierte Personen (PEP), nahestehende Bekannte bzw. Verwandte (RCA) oder um Personen bzw. Firmen handelt, die auf einer Liste für Sanktionen, Finanz- und Steuerdelikte, Terror und Korruption (SIE/SIP) stehen. Der ComplianceCheck kann wiederum auch automatisch als Risiko-Check angelegt werden. Dies gilt ebenfalls für die verbundenen Personen.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit unter Portale den ComplianceCheck übergreifend für mehrere Klienten durchzuführen.

Wählen Sie links in den Kästchen die Klienten an, für den Sie den ComplianceCheck abrufen wollen. Auch bei dieser Variante kann der ComplianceCheck automatisch als Risikocheck angelegt werden.

Mit der Funktion Dokumente können Sie sich die im RZL Kanzlei-Informations-System (KIS) befindlichen Dokumente Ihres Klienten anzeigen lassen, wie z.B. den KSV1870 ComplianceCheck und den KSV1870 StammdatenReport. In dieser Liste können Sie die für Sie relevanten Spalten einblenden lassen und diese Liste z.B. drucken oder exportieren.

Aufrufbar ist die Funktion entweder ohne geöffneten Klienten (= einsehbar sind die Dokumente, die alle Klienten betreffen) unter Portale (2) oder mit geöffnetem Klienten (=einsehbar sind die Dokumente, die diesen geöffneten Klienten betreffen) ebenfalls unter Portale.

Damit die Dokumente mit passendem Thema, Kategorie und Dokumentbereich im KIS abgelegt werden, müssen diese vorher in der Verwaltung im KIS definiert und unter Zuweisungen im KSV1870 Bereich hinterlegt werden.

Mit einem Klick auf das Icon myKSV unter Portale (3) ohne geöffneten Klienten bzw. mit geöffnetem Klienten werden Sie direkt auf die KV1870 Website zum Login weitergeleitet.

Im KSV1870 Datenübernahme Protokoll werden sämtliche Aktionen (Stammdatenabgleich, Neuanlage mit KSV1870, ComplianceCheck), die ein Mitarbeiter zu einem bestimmten Zeitpunkt mithilfe der KSV1870 Anbindung durchgeführt hat, aufgezeichnet. Das Protokoll können Mitarbeiter mit der Rolle KSV1870 bzw. der Funktion KSV1870 Protokoll öffnen für Ihre Klientengruppe(n) (oder Alle Klienten) öffnen.

Für die Nutzung der KSV Anbindung gelten die Statuten des Kreditschutzverband von 1870, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der KSV1870 Information GmbH und der KSV1870 Forderungsmanagement GmbH, sowie die Bedingungen der jeweils aktuell geltenden Preisliste für die KSV1870 Anbindung an die RZL Programme – Basis-Modul.

Für zusätzliche Abfragen, Auskünfte und Dienstleistungen über das Online-Portal My KSV fallen zusätzliche Kosten laut gültiger KSV1870 Preisliste (Tarif MemberLine) an. Die Verrechnung aller Gebühren (KSV-Mitgliedsbeitrag, Gebühr für die KSV1870 Anbindung – Basis-Modul und Gebühren für Abfragen/Dienstleistungen in myksv.at) erfolgt direkt durch den KSV1870.

5 Kanzleiinformationssystem (KIS)

5.1 Serienversand

Der Serienversand befindet sich im RZL BOARD im Menüpunkt KIS. Durch Anwahl des Menüpunktes KIS gelangen Sie in den Bereich des Kanzlei-Informations-Systems.

Über den Menüpunkt KIS öffnen können Sie das Kanzlei-Informations-System öffnen. Neben der Schaltfläche zur Programmöffnung des KIS finden Sie hier auch den Serienversand, der in die Bereiche Empfängerlisten verwalten, Serienbrief erstellen und Serien-E-Mail erstellen unterteilt ist.

Um einen Serienbrief zu erstellen, muss im ersten Schritt eine Empfängerliste angelegt werden.

Über Empfängerlisten verwalten rufen Sie die Übersicht über die bestehenden Empfängerlisten auf. Die Kurzbezeichnung, die Art der Empfängerliste, die Beschreibung einer Empfängerliste und die Anzahl der Empfänger werden Ihnen jeweils in einer eigenen Spalte dargestellt. Außerdem können Sie sich durch einen Rechtsklick auf einer der Spaltenüberschriften das Kontextmenü aufrufen, wo Sie sich zusätzlich die Spalten Zuletzt bearbeitet und Änderungsdatum anzeigen lassen können. In der Spalte Zuletzt bearbeitet wird Ihnen der Mitarbeiter angezeigt, der zuletzt die Empfängerliste bearbeitet hat. Das Änderungsdatum zeigt Ihnen Datum und Uhrzeit der letzten Änderung.

Mit einem Doppelklick auf eine Liste kann in die entsprechende Empfängerliste gewechselt werden. Über die Schaltfläche Neue Empfängerliste (1) gelangen Sie in die Neuanlage einer Empfängerliste.

Sie haben hier auch die Möglichkeit eine Empfängerliste zu duplizieren, in dem Sie die gewünschte Empfängerliste markieren und die Schaltfläche Ausgewählte Empfängerliste duplizieren betätigen. Die Empfängerliste können Sie jedoch auch über das Kontextmenü duplizieren.

Anlegen einer neuen Empfängerliste

Wird eine Empfängerliste neu angelegt, so ist im ersten Schritt zu entscheiden, um welche Art der Empfängerliste es sich handelt. Bei der Art der Empfängerliste wird in Brief und E-Mail unterschieden. Je nachdem ob Sie einen Serienbrief bzw. Serien-E-Mail erstellen möchten, werden Ihnen jeweils die Empfängerlisten der entsprechenden Art zur Auswahl angezeigt.

Nach Auswahl der Art der Empfängerliste wird der Erstellungsdialog der Empfängerliste geöffnet.

Das Feld Kurzbezeichnung ist ein Pflichtfeld und gibt der Empfängerliste ihren Namen. Optional können Sie eine Beschreibung eintragen.

Die Anlage einer Empfängerliste ist in den Bereich Klienten- und Personenliste und in die Empfängerlist unterteilt. Über die Dropdown-Auswahlliste kann auf die Personenliste gewechselt werden.

In der Klientenliste erscheinen Ihnen alle betreuten Klienten. Zu jedem Klienten werden weiters auch sämtliche Personen angezeigt, die bei diesem Klienten verwendet werden (Kontaktpersonen, Gesellschafter, gesetzl. Vertreter) und die eine Adresse/E-Mail Adresse in den Stammdaten hinterlegt haben. Durch die Auswahl Alle Klienten aufklappen können Sie sich sämtliche Adressen und zugeordnete Personen zu den Klienten ansehen. Für einzelne Klienten ist dies auch mit der Pfeiltaste direkt beim Eintrag möglich.

In dieser Liste sehen Sie nun sämtliche Adressen des Klienten, der Kontaktpersonen, der Gesellschafter und der gesetzlichen Vertreter. Aus dieser Liste können Sie nun Ihren gewünschten Empfänger für diesen Klienten wählen und anschließend mit dem großen Pfeil zur Empfängerliste hinzufügen. Dabei ist es möglich, gleich mehrere Klienten/Personen auf einmal zu markieren und gleichzeitig hinzuzufügen. So können Sie beispielsweise Ihre Klientenliste nach bestimmten Informationen wie Klient Auswahlkriterium „Metallgewerbe“ und Verwendung Auswahlkriterium „Allg. Ansprechpartner“ filtern. Haben Sie sämtliche Filter gesetzt, die zum gewünschten Ergebnis führen, können Sie alle Einträge mit STRG + A auswählen und mit dem Pfeil zur Empfängerliste hinzufügen. Eine genauere Beschreibung zu den Filtern finden Sie unter Listenfunktionen. Das Hinzufügen zur Empfängerliste ist auch über Drag & Drop möglich.

Markieren Sie eine Person/Firma in der Empfängerliste, springt das Board automatisch in der Klienten- bzw. Personenliste auf die markierte Person/Firma. Sind Sie mit der Bearbeitung der Empfängerliste zufrieden, schließen Sie diese durch die Schaltfläche Speichern ab.

Die Adresse, die Ihnen in der Klientenliste bei den Kontaktpersonen, gesetzlichen Vertretern und Gesellschaftern angezeigt wird, ist jeweils die direkt hinterlegte Adresse in den Stammdaten des Klienten.

Ist bei einer Kontaktperson in den Personenstammdaten keine eigene Adresse hinterlegt, so wird standardmäßig die Adresse der Person bzw. die Firmenadresse eingetragen.

Ansicht Personenliste
Wählen Sie die Ansicht Personenliste, so erscheinen zunächst sämtliche Personen ohne Klientenbezug. Personen mit Klientenbezug können Sie sich durch die Option Alle Personen inkl. Klientenbezogene anzeigen anzeigen lassen. Wie auch in der Klientenliste sehen Sie durch Alle Personen aufklappen sämtliche Adressen dieser Person.

Stammdaten ändern
Durch Doppelklick auf eine Person/einen Klienten gelangen Sie in die Stammdaten und können dort die eingetragenen Daten ändern bzw. neue ergänzen. Nach der Bearbeitung der Stammdaten wird die Klienten-/Personenliste automatisch aktualisiert.

Hinzufügen eines Klienten/Person zu einer Empfängerliste in den Stammdaten
Sie können neben der Erstellung/Bearbeitung einer Empfängerliste im Bereich Serienversand einen Klienten auch aus den Stammdaten zu einer bestehenden Empfängerliste hinzufügen. Wählen Sie dazu in den Klientenstammdaten die Schaltfläche Klient zu Empfängerliste hinzufügen (1). Im ersten Schritt muss hierbei die gewünschte Empfängerliste ausgewählt werden. Im Anschluss gelangen Sie in die Verwaltung der Empfängerliste. Dort ersichtlich sind nun im Bereich der Klientenliste nur der Klient samt den dazugehörigen Personen bzw. Adressen. Dort können Sie den gewünschten Empfänger auswählen und mit der Pfeiltaste wie gewohnt zur Empfängerliste hinzufügen.

In den Klientenstammdaten wird weiters angezeigt, wer für diesen Klienten in welcher Empfängerliste vertreten ist (2).

Weiters können einzelne Personen auch aus den Personenstammdaten heraus zu einer Empfängerliste hinzugefügt werden (1). Unter den Verwendungen sieht man bei einer Person auch die Zuordnung zu einer Empfängerliste (2).

Für die erstmalige Erstellung einer Empfängerliste empfehlen wir Ihnen zur Unterstützung mit den Listenfunktionen zu arbeiten. Sie können in den Listen beispielsweise nach einem Klienten bzw. einer Person suchen oder nach bestimmten Daten filtern. Es werden bei der Suche auch ähnlich klingende Suchergebnisse miteinbezogen und der Suchbegriff wird in allen Spalten gesucht.

Liste sortieren und filtern

Durch Klicken auf eine Spaltenüberschrift können Sie die Sortierung der Liste jederzeit ändern. Grundsätzlich ist die Liste nach dem Namen alphabetisch sortiert. Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf eine Spaltenüberschrift erreichen Sie das Kontextmenü. Hier können Sie weitere Einstellungen zur Sortierung treffen. Ebenfalls gelangen Sie durch dieses Menü in den Spalteneditor und die Breite der Spalten kann angepasst werden. Weiters können Sie über dieses Kontextmenü auch den Filter Editor öffnen.

Durch Klicken auf das Trichtersymbol in der Spaltenüberschrift gelangen Sie in den Filter der jeweiligen Spalte. Hier können Sie das Kriterium auswählen, nach dem die Liste gefiltert werden soll. So kann beispielsweise nach dem Auswahlkriterium (Beispiel „Ärzte und Apotheker“) – dass in den Stammdaten eines Klienten hinterlegt werden kann – gefiltert werden, um auf dieser Basis eine Empfängerliste zu erstellen. Sie können weiters auch in den Stammdaten bei jeder Kontaktperson, jedem gesetzlichen Vertreter, Gesellschafter (Verwendung Auswahlkriterium) bzw. jeder Person (Person Auswahlkriterium) ein Auswahlkriterium hinterlegen, um mit diesen Informationen bei der Erstellung einer Empfängerliste arbeiten zu können.

Filter Editor
Wählen Sie den Filter mit dem Bleistiftsymbol in der Klientenliste, so gelangen Sie in den Filter Editor. Hier können eigene Filter erstellt werden, die bei der Suche bzw. Auswahl der Klienten/Personen helfen. Standardmäßig wird ein Und-Filter erstellt. Durch Klicken auf Und kann diese Einstellung geändert werden. Somit können zum Beispiel mehrere Filter durch Und oder Oder verknüpft werden.

Durch Klicken auf das Plus (3) kann eine neue Regel angelegt werden. Durch Klicken auf Nummer kann das gewünschte Feld – nach dem gefiltert werden soll – ausgewählt werden.

Standardmäßig ist die Filter-Regel Beinhaltet ausgewählt. Durch Anwahl dieser Regel kann diese geändert werden. Hier stehen gleich mehrere Filter zur Auswahl.

Export der Liste als CSV Datei
In der Empfängerliste können Sie über das Kontextmenü, das mit der rechten Maustaste aufgerufen wird, den ausgewählten Eintrag als CSV Datei exportieren – wollen Sie allerdings die gesamte Empfängerliste als CSV Datei exportieren, wählen Sie die Schaltfläche über der Empfängerliste. Zusätzlich können Sie auch ausgewählte Einträge löschen, die Liste drucken oder kopieren und ausgewählte Einträge kopieren.

Um einen Serienbrief bzw. Serien-E-Mail erstellen zu können, ist im MS Word zunächst eine Wordvorlage zu erstellen. Für die Erstellung einer Wordvorlage nutzen Sie das Register RZL (1) im MS Word. Bitte beachten Sie, dass hierfür das Word Add-In im KIS eingerichtet sein muss.

Damit die Stammdaten aus dem RZL Board in das Word-Dokument übernommen werden können, müssen in der Wordvorlage für das gewünschte Feld Platzhalter eingefügt werden (2).

Platzhalter
Die Platzhalter sind in verschiedene Rubriken unterteilt. Die erste Rubrik Empfänger beinhaltet die Platzhalter für den ausgewählten Empfänger aus der Empfängerliste. Soll daher das Anschreiben direkt an den Empfänger ausgerichtet werden, so sind diese Platzhalter im Schreiben zu platzieren. Die Platzhalter können direkt im Word-Dokument durch Anwahl des jeweiligen Eintrags in die Vorlage übernommen werden.

Platzhalter mit fixer Bedeutung/Zuordnung Weiters haben Sie noch die Möglichkeit, Platzhalter für Stammdaten des Klienten selbst im Schreiben einzufügen, um diese automatisch im Rahmen des Serienversands mit Daten aus dem RZL Board befüllen zu lassen.

Über die Rubrik „Zuständige Mitarbeiter“ können Sie sich für die einzelnen Zuständigkeiten den Mitarbeiternamen, die Kurzbezeichnung, die Mitarbeiter E-Mail-Adresse und die Mitarbeiter Telefonnummer über einen Platzhalter in Ihr Schreiben einfügen.

Die Platzhalter, die für die Briefvorlagen im KIS zur Verfügung standen, funktionieren grundsätzlich auch im Serienversand. Die variablen Platzhalter werden dabei mit den Daten des ausgewählten Empfängers in der Empfängerliste befüllt. Wenn Sie sich eine neue Wordvorlage anlegen, würden wir Ihnen jedoch empfehlen, mit den neuen Platzhaltern (beginnend mit RZL) zu arbeiten.

Hinweise für die Erstellung von Wordvorlagen
Möchten Sie eine Seitennummerierung je Serienbrief, müssen Sie in der Wordvorlage das Format der Seitennummerierung anpassen. Die Einstellungen zum Seitenzeilenformat können Sie über das Kontextmenü einer Seitennummer öffnen (Seitenzahlen formatieren). Standardmäßig ist bei der Seitennummerierung das Fortsetzen vom vorherigen Abschnitt eingestellt – dies müssen Sie auf Beginnen bei ändern.

Achten Sie darauf, dass Sie die Wordvorlage nach Fertigstellung auch als Wordvorlage (.dotx) abspeichern.

Wordvorlagen für Serien-E-Mails
Wenn Sie ein Serien-E-Mail im RZL Board erstellen, können Sie ebenfalls mit einer Wordvorlage arbeiten. Sie haben dadurch beispielsweise die Möglichkeit, Ihre E-Mail Nachrichten für den jeweiligen Empfänger zu personalisieren. Sie können Ihren Empfänger durch den Platzhalter „Briefanrede“ direkt ansprechen. Weiters haben Sie die Möglichkeit, in der Wordvorlage das Logo Ihrer Kanzlei zu hinterlegen. Wird mit einer Wordvorlage gearbeitet die den Platzhalter „Serien-E-Mail - Nachricht“ beinhaltet, wird dieser durch den Text im Feld Nachricht ersetzt. Ebenso wird für den eingefügten Text die Formatierung des Platzhalters übernommen. Wenn Sie mit der direkten Texteingabe im Serien-E-Mail arbeiten, empfehlen wir Ihnen, eine allgemeine Wordvorlage für Serien-E-Mails zu erstellen, um dadurch ein durchgängiges Design Ihrer Serien-E-Mails zu schaffen. Alternativ dazu können Sie den Text natürlich auch bereits in der Wordvorlage selbst schreiben – auch dieser wird in das Serien-E-Mail als Nachricht übernommen.

Beispiel für eine einfache Wordvorlage für Serien-E-Mails

Bitte beachten Sie, dass bei einer Wordvorlage, die für Serien-E-Mails verwendet wird, Kopf-und Fußzeilen nicht übernommen werden können.

Erstellung Serienbrief
Über die Schaltfläche Serienbrief erstellen kann ein neuer Serienbrief auf Basis einer zuvor angelegten Empfängerliste erstellt werden.

Im ersten Schritt muss im Bereich Empfängerliste (1) die gewünschte Empfängerliste für den Serienbrief ausgewählt werden.

Als zweiten Schritt muss eine Wordvorlage (2) aus Ihrem Dateisystem über ausgewählt werden. Die zuletzt verwendeten Vorlagen werden Ihnen in der Auswahl vorgeschlagen.

Über Vorschau Seriendruck (3) können Sie sich die Daten aus der Empfängerliste anzeigen lassen. Über die Pfeiltasten im Menüband können Sie zwischen den Datensätzen aus der gewählten Empfängerliste hin und her springen. Weiters können Sie bereits hier die Einstellung für die Zuordnung des Serienbriefs in KIS (4) treffen. Die hinterlegten Werte bei Thema, Kategorie und Zeitraum werden Ihnen beim Hinzufügen als Postausgang/Dokument in KIS aus dem MS Word vorgeschlagen.

Durch die Schaltfläche Serienbrief in Word öffnen (5) kann der Brief in Word geöffnet werden, individuell adaptiert und anschließend gedruckt oder als PDF-Datei gespeichert werden.

Serienbrief als Dokument bzw. Postausgang in KIS hinzufügen
Wenn Sie den Brief als Word-Dokument zur RZL Dokumentenverwaltung hinzufügen wollen, wählen Sie im Microsoft Word im Register RZL den Eintrag Dokument hinzufügen aus.

Der Eintrag Dokument als PDF hinzufügen speichert das Word-Dokument als PDF in die Dokumentenverwaltung. In der Dokumentenverwaltung kann das PDF-Dokument nach Anwahl der rechten Maustaste mit einem Unterschriften-PAD (signotec) signiert werden.

Soll der Brief aber als Postausgang erfasst und zur RZL Dokumentenverwaltung hinzugefügt werden, wählen Sie bitte den Eintrag Postausgang hinzufügen aus.

In der folgenden Abbildung sehen Sie die Felder für die Eintragung des Briefs als Postausgang bzw. für die Übernahme in die RZL Dokumentenverwaltung. Im Feld Klient (1) sind sämtliche Klienten bereits ausgewählt, die in der Empfängerliste aus dem RZL Board enthalten sind. Haben Sie bereits im RZL Board im Rahmen der Erstellung des Serienbriefs Kategorie, Thema und Zeitraum ausgewählt, so werden Ihnen diese Informationen auch hier bereits vorgeschlagen.

Die Felder für die Eintragung als Postausgang werden im Handbuch KIS beschrieben. Viele Felder können automatisch aus der Wordvorlage übernommen werden, wenn diese in den erweiterten Eigenschaften der Vorlage gespeichert sind.

Die Beschreibung der Eingabefelder im Zusammenhang mit der Übernahme in die RZL Dokumentenverwaltung (Dokument-Titel, Dokument-Thema, usw.) erhalten Sie im Handbuch KIS unter Kapitel 8.2 Dokumentenverwaltung – Beschreibung der Eingabefelder.

Nach Eintragung der notwendigen Felder wird der Brief durch Anwahl der Schalfläche Hinzufügen als Postausgang eingetragen und in die Dokumentenverwaltung übernommen. Die einzelnen Serienbriefe werden in KIS je Klient unter dem Korrespondenz-Typ „Serienbrief“ abgespeichert. Die Serienbriefe sowie auch die Serien-EMails werden im KIS im Kanzleibereich beim Postausgang in einem eigenen Unterpunkt Serienversand angezeigt.

Über die Schaltfläche Serien-E-Mail erstellen können Sie ein Serien-E-Mail auf Basis einer zuvor angelegten Empfängerliste erstellen. Beim Versenden eines Serien-E-Mails wird je Empfänger ein separates E-Mail erstellt

Empfängerliste (1)
Auswahl der Empfängerliste für das Serien-E-Mail.

Von (2)
Anzeige des E-Mail-Kontos aus den Kontoeinstellungen für Outlook. Falls Sie mehrere E-Mail-Konten in Outlook hinterlegt haben sollten, können Sie hier das gewünschte Konto, von dem aus Sie das Serienmail versenden möchten, auswählen.

Betreff (3)
Eingabe des Betreffs. Der hier eingegebene Betreff wird Ihnen in sämtlichen Serien-E-Mails übernommen.

Nachricht (4)
Im Feld Nachricht können Sie Ihren Nachrichtentext für den Serienversand eingeben. Möchten Sie den hier eingegebenen Text formatieren, so müssen Sie zusätzlich mit einer Wordvorlage arbeiten. Dazu müssen Sie in der Wordvorlage den Platzhalter „Serien-E-Mail – Nachricht“ einfügen und diesen Platzhalter wie gewünscht formatieren. Der eingegebene Text im Feld Nachricht (4) wird in der Vorschau Nachricht (9) an der Platzierung des Platzhalters eingefügt. Gleichzeitig wird die Formatierung des Platzhalters auf den eingegebenen Text im Feld Nachricht* (4) übernommen.

Signatur (5)
Hier können Sie aus den hinterlegten Signaturen in MS Outlook wählen.

Als Postausgang im KIS hinzufügen (6)
Sofern die Auswahl „Als Postausgang im KIS hinzufügen“ ausgewählt ist, wird Ihnen beim Versenden des Serien- E-Mails automatisch ein Postausgang in KIS erstellt. Das Serien-E-Mail wird im KIS unter dem Korrespondenz- Typ „Serien-E-Mail“ automatisch hinzugefügt. Im Kanzleibereich sind die versendeten Serien-E-Mails unter Ereignisse – Postausgang – Serienversand zu finden.

Keine Einzelbestätigung (7)
Durch Auswahl dieser Option wird der Serienversand der E-Mails automatisch ab Auswahl der Schaltfläche „Serien-E-Mails versenden“ durchgeführt. Haben Sie mehr als 30 Empfänger in Ihrer Empfängerliste, so empfehlen wir Ihnen den Versand ohne Einzelbestätigung, da es aufgrund der Erstellung einer Vielzahl an Einzelnachrichten zu Problemen bei MS Outlook kommen kann. Sie können das Verhalten dieser Einstellung auch mit dem Test-E-Mail testen.

Wordvorlage (8)
Durch Auswahl der Option Wordvorlage können Sie eine Wordvorlage auswählen. Der Inhalt der ausgewählten Wordvorlage wird als Nachrichtentext in Ihr Serien-E-Mail übernommen. Sie können in Ihrer Wordvorlage mit Platzhaltern arbeiten, um sich so die Stammdaten Ihrer Empfänger bzw. der jeweiligen Person/Firma in das Serien-E-Mail einzufügen. Dadurch können sie beispielsweise eine individuelle Briefanrede in jedes Serien-EMail einfügen. Weiters werden Ihnen auch Bilder (wie z.B. Ihr Kanzlei-Logo) in das Serien-E-Mail übernommen. Möchten Sie den unter (4) Nachricht eingegebenen Text formatieren, so müssen Sie ebenfalls in Kombination mit einer Wordvorlage arbeiten. Sie haben in MS Word die Möglichkeit, sich in Ihrer Wordvorlage den Platzhalter „Serien-E-Mail-Nachricht“ einzufügen. Diesen Platzhalter können Sie in Ihrer Wordvorlage wie gewünscht formatieren. Die Formatierung wird in der Erstellung der Serien-E-Mails auf Ihren Nachrichtentext übernommen. Sie können sich in der Vorschau (9) des Serien-E-Mails Ihren formatierten Text ansehen.

Vorschau Nachricht (9)
Wenn Sie mit einer Wordvorlage arbeiten, wird Ihnen in der Vorschau die ausgewählte Wordvorlage angezeigt.

Vorschau Seriendruck (10)
Über Vorschau Seriendruck können Sie sich die Datensätze für die entsprechenden Platzhalter einblenden lassen.

Pfeiltasten (11)
Über die Pfeiltasten im oberen Menüband können Sie zwischen den Datensätzen aus der gewählten Empfängerliste hin und her springen. Die Darstellung der E-Mail Nachricht in der Vorschau kann abweichen – wir empfehlen Ihnen daher, vor dem Versand der Serien-E-Mails ein Test-E-Mail (15) zu erstellen.

Anhang hinzufügen (12)
Über die Schaltfläche Anhang hinzufügen können Sie ein beliebiges Dokument zu jedem Serien-E-Mail als Anhang hinzufügen. Die angehängten Dokumente werden Ihnen nach Auswahl im unteren Dialog angezeigt. Über das Kontextmenü in der Anzeige der Anhänge können Sie die Anhänge jederzeit öffnen oder wieder löschen.

Personalisierter Anhang hinzufügen (13)
Über die Schaltfläche Personalisierter Anhang hinzufügen haben Sie die Möglichkeit, einen Anhang auf Basis einer vorab erstellten Wordvorlage zu erstellen. Dadurch können Sie auch im Anhang mit Platzhaltern arbeiten und den Anhang individuell an Ihren Empfänger anpassen. Durch Klick auf das Symbol öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem die Wordvorlage auszuwählen und ein Dateiname für den Anhang zu vergeben ist. Im unteren Bereich sehen Sie die Vorschau zum personalisierten Anhang.

Wenn Sie in den Einstellungen zum Serien-E-Mail zum nächsten Datensatz gehen, ändert sich auch die Vorschau des Anhangs. Über die Schaltfläche Hinzufügen können Sie Ihren personalisierten Anhang zum Serien- E-Mail hinzufügen. Dort wird Ihnen der personalisierte Anhang mit diesem Symbol angezeigt.

Mit Doppelklick auf das Symbol (bzw. über das Kontextmenü) können Sie Ihren personalisierten Anhang nochmals öffnen und ändern. Weiters können Sie über das Kontextmenü den personalisierten Anhang wieder löschen.

Im Auftrag von … (14)
Möchten Sie den Serien-E-Mail Versand im Auftrag einer anderen E-Mail-Adresse versenden, so können Sie dies über die Schaltfläche Im Auftrag von… festlegen. Es öffnet sich das Adressbuch von Outlook, aus dem Sie die gewünscht E-Mail-Adresse auswählen können. Die ausgewählte E-Mail-Adresse erscheint Ihnen anschließend unter dem Feld Betreff (3). Über das Kontextmenü kann diese Einstellung jederzeit wieder gelöscht werden.

Test E-Mail senden (15)
Über diese Funktion können Sie sich vor dem eigentlichen Versenden eine Test-E-Mail an Ihre eigene E-Mail- Adresse senden, um sich das fertig erstelle E-Mail nochmals anzusehen. Das Test-E-Mail wird an die vorhin im Feld Von (2) gewählte E-Mail-Adresse gesendet. Die Platzhalter werden mit den aktuell sichtbaren Daten eines Empfängers in der Vorschau befüllt. Weiters können Sie durch die Test-E-Mail auch das Verhalten der Einstellung Keine Einzelbestätigung testen.

Serien-E-Mail senden (16)
Nach Fertigstellung des Serien-E-Mails kann dieses über die Schaltfläche Serien-E-Mail versenden versendet werden. Je nachdem, ob Sie mit oder ohne Einzelbestätigung das Serien-E-Mail versenden möchten, öffnen sich nun im MS Outlook die einzelnen Nachrichten oder werden direkt versenden. Versenden Sie das Serien- E-Mail mit Einzelbestätigung, kann dies bei einer Anzahl von mehr als 30 Empfängern zu Problemen bei MS Outlook führen. Um diese Probleme zu verhindern, sollten Sie in diesem Fall Keine Einzelbestätigung für das Versenden wählen.

6 Kurzanleitungen

6.1 Berechtigungssystem

Das neue Berechtigungssystem wurde aus folgenden Gründen entwickelt:

  • Zentrale Steuerung der Rechte durch den Benutzerverwalter im RZL Board

  • Möglichkeit, einzelne von RZL festgelegte Programmfunktionen mit unterschiedlichen Berechtigungen zu versehen

  • Berechtigungen für verschiedene Klientengruppen festzulegen

  • im Berechtigungssystem Premium: Selbstverwaltung der Rollen (Neuanlage von individuellen Rollen mit unterschiedlichen Berechtigungen)

Mit dem neuen Berechtigungssystem haben Sie die Möglichkeit Ihren Mitarbeitern Rollen mit bestimmten Berechtigungen zu vergeben. Sie können einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter auch mehrere Rollen zuweisen. Außerdem können Sie Klientengruppen erstellen und diese für die Zuordnung der Rolle zu einem Mitarbeiter als Einschränkung hinterlegen. Eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter kann so mehrere Rollen mit unterschiedlichen Funktionen bzw. Berechtigungen für eine oder mehrere Klientengruppen besitzen.

Aufgrund diverser neuer Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten finden Sie die Verwaltung der Benutzerrechte Ihrer Mitarbeiter nicht mehr im Kanzlei-Informations-System, sondern in den Stammdaten im Board unter Berechtigungen.

Um herauszufinden, welche Berechtigungen Sie besitzen, muss nicht zwingenderweise der Benutzerverwalter kontaktieren werden. Sie können jederzeit im Board unter Hilfe 🡪 Meine Berechtigungen Ihre Berechtigungen einsehen.

In diesem Fenster können Sie sich mithilfe des Reglers (1) alle Funktionen einblenden lassen. Die Funktionen für die Sie keine Berechtigung besitzen sind hier in der Liste grau hinterlegt.

Nachfolgend beschriebene Neuerungen betreffen nicht nur bestimmte Rollen, sondern alle Mitarbeiter, die das Recht besitzen Klienten anzulegen oder zu verwalten.

Die Zuordnung von Klienten für eine bestimmte Rolle wird nun über Klientengruppen geregelt.

Wird also ein neuer Klient im Board angelegt ist in den Klientendaten mindestens eine Klientengruppe zu hinterlegen. Hinterlegen Sie hier keine Klientengruppe können Sie den Klienten nur noch bearbeiten, wenn Sie die Berechtigung zur Bearbeitung der Stammdaten für alle Klienten besitzen.

Bei einer ZMV-Klientenübernahme ist ebenso beim Schritt Klienten übernehmen mindestens eine Klientengruppe zu hinterlegen.

Klientengruppen legen Sie mit an. Vergeben Sie einen Namen und – falls gewünscht – eine Beschreibung für die Klientengruppe.

Mithilfe der Filter- und Listenfunktionen wird das Übertragen Ihrer Klienten noch einfacher. Verwenden Sie eine Filterfunktion gilt die Filterung für beide Listen, ebenso die Suche. Beim Sortieren gilt die Sortierung jedoch nur für die Liste, in der Sie gerade eine Sortierfunktion wählen.

Mithilfe der Pfeiltasten können Sie die Klienten der Klientengruppe entweder zuordnen oder entfernen.

Eine Klientengruppe kann jederzeit bearbeitet werden. Löschen können Sie eine Klientengruppe aber nur, wenn diese nicht verwendet wird. Verwenden Sie bereits eine Klientengruppe, die Sie aufgrund dessen nicht löschen können, gibt es die Möglichkeit eine Klientengruppe zu ersetzen.

Das Ersetzen von Klientengruppen dient aber vor allem dazu, sehr ähnliche Gruppen zusammenzufassen, um die Liste zu bereinigen.

Existieren identische Klientengruppen können diese mithilfe von Duplikate zusammenführen zusammengeführt werden.

Wurden selbst Klientengruppen angelegt und entsprechend bei den Klienten zugewiesen, besteht die Möglichkeit, dass Klientengruppen existieren, die nicht mehr verwendet werden. Das heißt, einer Klientengruppe ist kein Klient zugewiesen. Diese können Sie mit einem Klick auf den Button Nicht verwendeten Klientengruppen löschen löschen.

Die Oberfläche gliedert sich in folgende Abschnitte: einer Menüleiste, einer Liste mit bereits angelegten RZL Standardrollen und die möglichen Funktionen der links markierten Rolle inklusive einer Liste von Mitarbeitern, welchen die Rolle zugeordnet wurde.

Rollen

Das Symbol signalisiert, dass es sich um eine RZL Standardrolle handelt. Eine RZL Standardrolle kann nicht bearbeitet oder gelöscht werden. In dieser Liste können Sie die für das RZL Board typischen Listen- und Filterfunktionen verwenden. Wenn eine Rolle nicht verwenden wird, können Sie diese ausblenden, wodurch die Liste übersichtlicher wird. Wollen Sie diese wieder einblenden ist die Option Ausgeblendete Rollen anzeigen zu aktivieren.

Mit dem Berechtigungssystem Premium haben Sie die Möglichkeit, zusätzlich zu den RZL Standardrollen selbst Rollen anzulegen. Diese können laufend bearbeitet und auch gelöscht werden. Die RZL Premium Rollen werden mit diesem Symbol goldenes Herz gekennzeichnet.

Eine neue Rolle können Sie mithilfe des Plussymbols anlegen.

Vergeben Sie eine Bezeichnung für Ihre neue Rolle und tragen Sie falls gewünscht eine Beschreibung ein. Aktivieren Sie die Funktionen, welche Ihre neue Rolle beinhalten soll.

Einige Funktionen können nicht ohne andere Funktionen verwendet werden. Sie können beispielsweise nicht optimal arbeiten, wenn das Recht Klient verwalten vergeben wurde ohne auch das Recht Klient anzeigen zu vergeben. Aus diesem Grund werden bei Auswahl einer Funktion alle zusätzlich erforderlichen Funktionen automatisch von RZL aktiviert. Darüber werden Sie über die Hinweismeldung informiert. Wenn Sie den Mauszeiger auf das stellen, wird Ihnen im Tooltip angezeigt welche Funktionen automatisch aktiviert wurden.

Funktionen

Pro Modul werden hier alle möglichen Funktionen angezeigt, die die Rolle besitzt.

Für das Modul PDF-Manager wurden beispielsweise 13 von 16 möglichen Funktionen für diese Rolle aktiviert. Sie können hier also auf den ersten Blick sehen, ob für dieses Modul alle Berechtigungen vergeben wurden oder nicht.

Funktionen, die mit gekennzeichnet werden, können auf Klientengruppen eingeschränkt werden.

Wollen Sie sich die Details der Funktionen einer Rolle anzeigen lassen – oder nicht – können Sie die Optionen in der Menüleiste verwenden. Diese Optionen sind auch über das Kontextmenü aufrufbar.

Zugeordnete Mitarbeiter

Markieren Sie eine Rolle werden in dieser Liste die zugeordneten Mitarbeiter inkl. den Einschränkungen angezeigt. Wollen Sie der Rolle einen Mitarbeiter zuordnen oder einen Mitarbeiter entfernen, können Sie die Icons in der Menüleiste oder jene unter der Liste der zugeordneten Mitarbeiter nutzen. Auch für diese Liste stehen Ihnen die gewohnten Listen- und Filterfunktionen zur Verfügung.

Klicken Sie auf Hinzufügen öffnet sich ein neues Dialogfenster, in welchem Sie einen oder mehrere Mitarbeiter auswählen können.

Sie gelangen nach erfolgter Auswahl zur Einschränkung auf Klientengruppen, sofern in der Rolle Funktionen enthalten sind, die auf Klientengruppen eingeschränkt werden können. Sie können eine oder mehrere Klientengruppen auswählen oder Sie ordnen dem Mitarbeiter die Berechtigungen für alle Klienten zu.

Mitarbeiterstammdaten

Benötigen Sie eine Übersicht der verwendeten Rollen je Mitarbeiter, so ist dies in der Mitarbeiterübersicht möglich. Sie können Spalten aus- und einblenden oder verschieben und diese Liste dann drucken, exportieren oder kopieren.

In der Mitarbeiterübersicht gibt es jetzt neu die Spalte Rollen, wo Sie ebenfalls filtern und sortieren können. Klicken Sie auf Berechtigungen anzeigen wird ein neues Dialogfenster geöffnet. Dieses Dialogfenster ist ident mit dem unter Hilfe 🡪 Meine Berechtigungen. Wenn Sie nun in der Mitarbeiterübersicht zwischen den Mitarbeitern wechseln, aktualisiert sich ebenso die Ansicht der Berechtigungen.

Öffnen Sie die Stammdaten eines Mitarbeiters finden Sie auch hier eine Liste mit den Rollenzuordnungen inkl. Einschränkungen. Sie können in diesem Reiter Rollen hinzufügen oder löschen und die Einschränkungen ändern.

Im Reiter Berechtigte Funktionen finden Sie eine Übersicht der für den ausgewählten Mitarbeiter berechtigten Funktionen. Die Ansicht ist ident mit jener unter Hilfe 🡪 Meine Berechtigungen.

Unter Einstellungen können Sie zusätzlich festlegen, welche Klientengruppe bei der Auswahl der Einschränkungen vorgeschlagen werden soll.

Diese Auswahlmöglichkeit (1) gab es bereits ähnlich im Kanzlei-Informations-System. Aktivieren Sie diese Option, können Klienten in den RZLWin Programmen nur in Abhängigkeit der zugeordneten Funktion und Klientengruppe(n) geöffnet werden.

Nutzen Sie den digitalen Personalakt, können Sie selbstverständlich weiterhin die Sichtbarkeitsrechte für die Mitarbeiter einschränken. Die dritte Option „aufgrund Klientensichtbarkeit“ wurde mit dem neuen Berechtigungssystem durch „aufgrund Berechtigung Dokumente anzeigen“ ersetzt.

Im Berechtigungen Protokoll werden alle Änderungen im Zuge des Berechtigungssystems protokolliert. Es wird Datum und Uhrzeit der Änderung angezeigt, der Mitarbeiter, der die Änderung durchgeführt hat, die Art der Änderung sowie eine Informationsspalte, in welcher die durchgeführte Änderung genau beschrieben wird.

Sie können mithilfe des Drop-Down Feldes eingrenzen, welche Einträge in Abhängigkeit des Zeitraums in der Liste angezeigt werden.

Im Protokoll stehen Ihnen die Standard Filter- und Sortierfunktionen zur Verfügung.

Rolle Alle Berechtigungen und Rolle RZL Administrator

Abschnitt betitelt „Rolle Alle Berechtigungen und Rolle RZL Administrator“

Die Rolle Alle Berechtigungen besitzt alle möglichen Berechtigungen in den RZL Programmen.

Die Rolle RZL Administrator besitzt alle Rechte betreffend Board und KIS, **ausgenommen der Funktion Benutzerverwaltung. Mitarbeiter mit dieser Rolle haben im Kanzlei-Informations-System – wie zuvor – alle im Board/KIS Programm möglichen Berechtigungen. Auch betreffend RZL Board besitzt ein Mitarbeiter mit der Rolle RZL Administrator alle bereits zuvor möglichen Berechtigungen wie z.B. die Anlage und Verwaltung von Personen/Firmen, Klienten, Mitarbeiter, inkl. WiEReG und Geldwäsche, die Belegverarbeitung und dem RZL PDF-Manager.

Da sich die Rechte der Rolle RZL Administrator auf Board/KIS beziehen, sind die Berechtigungen im Hinblick auf die Klassik- und Next-Programme beschränkt. Mit der RZL-Administrator-Rolle allein, können keine Klienten in der FIBU, FIBU Next, Lohn, BIL, HON Next, usw. bearbeitet werden. Dazu müssen zusätzliche Rollen mit den entsprechenden Funktionen für die Klassik- und/oder Next-Programme vergeben werden.

Wie bereits erwähnt ist die Funktion Benutzerverwaltung von der Rolle RZL Administrator ausgenommen. Dafür gibt es die Rolle Benutzerverwaltung oder Alle Berechtigungen.

Mit der Einführung des neuen Berechtigungssystem wurden die Sichtbarkeitsrechte als Klientengruppen und die Benutzerrechte als Rollen in das RZL Board übernommen. Durch die Migration wurden alle bestehenden Berechtigungen automatisch übernommen. Sobald also die Programmversion 2.24.3 installiert wurde, ist es nicht (sofort) notwendig eine Bereinigung oder sonstige Änderungen durchzuführen. Es kann wie gewohnt weitergearbeitet werden.

Da es im vorigem – wie auch im neuem – System möglich war, unterschiedlichste Sichtbarkeitsrechte je Mitarbeiter zu vergeben, wurden aus diesem Grund Klientengruppen je Mitarbeiter erstellt.

Es ist durchaus möglich, dass einige Klientengruppen ident sind. Sie können daher die Funktion Duplikate zusammenführen (RZL Board – Stamm / Berechtigungen / Klientengruppen) verwenden.

Möchten Sie beispielsweise eine ganz neue Klientengruppe erstellen, die für mehrere/alle Mitarbeiter verwendet werden soll, können Sie mithilfe der Funktion Ersetzen (RZL Board – Stamm / Berechtigungen / Klientengruppen) die einzelnen Klientengruppen je Mitarbeiter durch die neue Klientengruppe ersetzen. Wählen Sie diese Funktion, werden sämtliche Rollen mit Einschränkungen auf Klientengruppen automatisch auf die neue Klientengruppe ersetzt. Sie müssen somit keinerlei sonstigen Einstellungen oder Änderungen in Mitarbeiter- und/oder Klientenstammdaten vornehmen.

Bei nicht verwendeten Klientenguppen handelt es sich um Klientengruppen, die weder als Einschränkung einer Rollenzuordnung verwendet werden, noch als Klientengruppen Vorschlag hinterlegt wurden. Auch dafür gibt es die Funktion Nicht verwendete Klientenguppen löschen (RZL Board – Stamm / Berechtigungen / Klientengruppen).

Mit der Migration wurden auch Berechtigungen von ausgetretenen Mitarbeitern übernommen. Grund dafür ist ein möglicher Wiedereintritt jener Mitarbeiter. Mit der Funktion Berechtigungen ausgetretener Mitarbeiter löschen (RZL Board – Stamm / Berechtigungen / Rollen) können Sie die Berechtigungen der ausgetretenen Mitarbeiter gänzlich löschen.

(inkludiert bei Lizenzierung von RZL KIS & Board Basis-Programm)

In folgender Tabelle erhalten Sie eine Übersicht aller Rollen für das Berechtigungssystem Basis. Bestimmte Rollen können nur angewendet werden, wenn Sie die Lizenz dafür besitzen.

Rollenname Lizenz
Standardbenutzer
Klientbearbeiter
RZL-Administrator
Belegfreigabe Modul Belegfreigabe
Benutzerverwaltung
Geldwäscheprävention / Klientenübersicht Modul WiEReG
Anlagenabschreibung Anlagenabschreibung
Finanzbuchhaltung FIBU oder FIBU-Next
Lohnverrechnung Lohn-/Gehaltsverrechnung
Einnahmen-/Ausgabenrechnung Einnahmen-/Ausgabenrechnung
Bilanzierung Bilanzierung
Einnahmen-/Ausgabenrechnung Abschluss Einnahmen-/Ausgaben Abschluss
Steuererklärung WT-Steuererklärungen
Kassa-/Bankbuch Kassa-/Bankbuch
Honorarverrechnung HON-Next
KIS Kanzlei Ansicht bzw. Firmen-Ansicht im Navigator sichtbar Kanzlei-Informations-System (KIS)
KIS Daten Bereinigung Kanzlei-Informations-System (KIS)
FinanzOnline Steuerkonto Ansicht Modul FinanzOnline-Anbindung
FinanzOnline Quotenerfüllung Modul FinanzOnline-Anbindung
FinanzOnline Abgabefertig Modul FinanzOnline-Anbindung
FinanzOnline Quotenplanung Modul FinanzOnline-Anbindung
FinanzOnline Übermittlung Modul FinanzOnline-Anbindung oder FIBU-Next
Sichtbarkeit Mitarbeiter-Stammdaten
Fremde Belege löschen Modul RZL Belegverarbeitung mit Belegdaten
FinanzOnline Steuerkonto Modul RZL FinanzOnline-Anbindung
PDF-Manager Allgemein
PDF-Manager Kanzlei PDF-Manager Premium
Alle Berechtigungen
EBICS CAMT Abruf Modul EBICS Schnittstelle
EBICS Lohnzahlungsansicht Modul EBICS Schnittstelle
EBICS Teilnehmerverwaltung Modul EBICS Schnittstelle
EBICS Übermittlung eigene Modul EBICS Schnittstelle
EBICS Übermittlung fremde Modul EBICS Schnittstelle
EBICS Zahlungsdatei-Import Modul EBICS Schnittstelle

(lizenzierungspflichtig)

Mit dem auf das RZL Berechtigungssystem Basismodul aufbauenden RZL Berechtigungssystem Premium haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, mit Hilfe der von uns bereitgestellten Funktionen, selbst Nutzungsberechtigungen für Ihre Mitarbeitenden zu definieren. Außerdem können Sie die von uns bereits vordefinierten Premium-Rollen nutzen und diese Ihren Mitarbeitenden zuweisen.

In nachfolgender Tabelle erhalten Sie eine Übersicht aller Premium-Rollen für das lizenzierungspflichtige RZL Berechtigungssystem Premium. Die nachfolgenden Rollen können nur bei Lizenzierung des RZL Berechtigungssystem Premium und bei entsprechender Lizenz für das angeführte RZL Programm / Modul verwendet werden.

Rollenname Beschreibung Lizenz
Geldwäscheprävention Diese Rolle ermöglicht die Durchführung der Tätigkeiten für die Geldwäscheprävention, WiEReG und KSV1870. Modul WiEReG
HON-Notenerstellung Diese Rolle ermöglicht einerseits die vollständige Durchführung des Workflows der Honorarnotenerstellung von Erstellung, Bearbeitung, Notenrückblick, Finalisierung, Druck, usw. Zudem ermöglicht diese Rolle das Verwalten aller verrechnungsbezogenen Bewegungsdaten, wie Leistungen, Pauschalen, Akonten, Anzahlungen und automatischen Rabatten. HON-Next
HON-Auswertung Diese Rolle ermöglicht das Erstellen von Auswertungen in den Bereichen Umsatz, Leistungen und Pauschalverrechnung. HON-Next
HON-Verwaltung Diese Rolle ermöglicht die Verwaltung von sämtlichen honorarverrechnungsbezogenen Stammdaten in der HON Next, wie Tätigkeiten, Tarifschemata, Arbeitszeitmodellen, usw., sowie auch bei den Klienten, Mitarbeiter und Unternehmensbereichen. (STAMM / HON Next) Zusätzlich können auch sämtliche Einstellungen in der HON Next angepasst werden. HON-Next
Leistungserfassung Diese Rolle ermöglicht den Zugriff auf die LE Next und in weiterer Folge das Erfassen von Leistungen. HON-Next
Finanzbuchhaltung Auswertungen Diese Rolle ermöglicht die Verwendung aller Auswertungen und Ausdrucke in der FIBU Next und die Einsichtnahme in die Stammdaten. Das Erfassen von Daten ist nicht möglich. FIBU-Next
Kanzleitätigkeiten allgemein Diese Rolle ermöglicht das Durchführen allgemeiner Tätigkeiten im KIS (Dokumente, Aufgaben, Ereignisse). Kanzlei-Informations-System (KIS)
Kanzleitätigkeiten speziell Diese Rolle ermöglicht die Durchführung von erweiterten Tätigkeiten im KIS, besonders im Bereich der Aufgabenverwaltung. Kanzlei-Informations-System (KIS)
Kanzleiverwaltung Diese Rolle ermöglicht die Durchführung von Tätigkeiten, die z.B. von der Kanzleileitung oder Mitarbeitern mit umfassenderer Verantwortung für die Kanzleiverwaltung ausgeübt werden. Kanzlei-Informations-System (KIS)
FinanzOnline Übermittlung / Verwaltung Diese Rolle ermöglicht die Durchführung und Löschung von eigenen und fremden FinanzOnline-Übermittlungen und die Verwaltung der FinanzOnline-Zugänge und Teilnehmer sowie von Einstellungen. Modul RZL FinanzOnline-Anbindung
Stammdatenverwaltung Diese Rolle ermöglicht die Bearbeitung von Stammdaten von Personen und Klienten sowie die Durchführung des Serienversands und der KSV1870 Abfragen.
Belegverarbeitung Diese Rolle ermöglicht das Hinzufügen und Verwalten von Belegen. Modul RZL Belegverarbeitung mit Belegdaten
Belegadministration Diese Rolle ermöglicht das Hinzufügen und Verwalten von Belegen sowie die Veränderung von Einstellungen. Modul RZL Belegverarbeitung mit Belegdaten

6.2 Klientengruppen effizient nutzen

Mit der Einführung des neuen Berechtigungssystems werden Klienten nicht mehr einzeln je Mitarbeiter angehakt, sondern in Klientengruppen organisiert. Diese Klientengruppen ermöglichen eine deutlich einfachere und übersichtlichere Verwaltung der Berechtigungen auf Klienten – insbesondere dann, wenn mehrere Mitarbeiter mit denselben Klienten arbeiten. Bei der Umstellung wurden automatisch einige Klientengruppen erstellt. Im Folgenden möchten wir Ihnen zeigen, warum das so ist und wie Sie diese Klientengruppen jetzt optimal nutzen und vereinheitlichen können.

Welche Klientengruppen wurden automatisch angelegt?

Abschnitt betitelt „Welche Klientengruppen wurden automatisch angelegt?“

Im KIS wurden Klienten direkt beim Mitarbeiter ausgewählt. Dadurch unterschieden sich die Klientenlisten einzelner Mitarbeiter häufig – selbst dann, wenn sie in der Praxis gemeinsam an denselben Klienten gearbeitet haben. Damit bei der Einführung des neuen Berechtigungssystems keine Berechtigungen auf Klienten verloren gehen, wurde automatisch für jede:n Mitarbeiter:in eine Klientengruppe angelegt, die genau die bisher sichtbaren Klienten enthält. So bleibt der Status quo vollständig erhalten. Gleichzeitig entsteht dadurch zunächst eine größere Anzahl an Klientengruppen, als man langfristig benötigt.

Warum lohnt es sich, Klientengruppen zu vereinheitlichen?

Abschnitt betitelt „Warum lohnt es sich, Klientengruppen zu vereinheitlichen?“

Eine Bereinigung der Klientengruppen bringt mehrere Vorteile:

  • Mitarbeiter, die mit denselben Klienten arbeiten, nutzen eine gemeinsame Klientengruppe.
  • Weniger Klientengruppen reduzieren den Verwaltungsaufwand – etwa bei der Anlage neuer Klienten oder beim Eintritt neuer Mitarbeiter.
  • Die Berechtigungen auf Klienten werden klar nachvollziehbar.
  • Die Zuweisung von Rollen wird übersichtlicher, da Sie nur aus wenigen, eindeutigen Klientengruppen auswählen. Gleichzeitig wird die Mehrfachzuweisung nahezu identischer Klientengruppen vermieden, was die Effizienz der Systemabfragen verbessert.

Kurz gesagt: Weniger Klientengruppen – mehr Klarheit und weniger Pflegeaufwand.

Diese Funktion erkennt Klientengruppen, die dieselben Klienten enthalten, und fasst sie automatisch zu einer einzigen Klientengruppe zusammen. Bestehende Verwendungen werden dabei automatisch auf die zusammengeführte Klientengruppe umgestellt.

Duplikate zusammenführen

Mit dieser Funktion können Sie einzelne oder mehrere bestehende Klientengruppen durch eine neue, bereinigte Klientengruppe ersetzen. Auch hier werden alle bisherigen Verwendungen automatisch an die neue Klientengruppe angepasst.

Ersetzen

Unsere Empfehlung: In wenigen Minuten zu effizienten Klientengruppen

Abschnitt betitelt „Unsere Empfehlung: In wenigen Minuten zu effizienten Klientengruppen“
  1. Duplikate zusammenführen, um redundante Klientengruppen schnell zu reduzieren.
  2. Neue oder bereinigte Klientengruppen erstellen, die der Arbeitsweise Ihrer Kanzlei entsprechen.
  3. Mit Klientengruppen ersetzen ältere Klientengruppen ablösen.
  4. Alle Klienten nutzen, wenn eine Berechtigung auf alle Klienten jetzt und in Zukunft gewünscht ist, z. B. für die Kanzleileitung.

6.3 EBICS Schnittstelle

Bei EBICS (Electronic Banking Internet Communication Standard) handelt es sich um einen internetbasierten Kommunikationsstandard zwischen Unternehmen und Banken/Sparkassen, der neben dem gesicherten Datenaustausch auch die Autorisierung bzw. die Freigabe von (Zahlungs-)Aufträgen an die Bank standardisiert. Um den Zahlungsverkehr noch effizienter zu gestalten, wurde dieses Tool in RZL integriert. Die Einstellungen und sonstigen Funktionen finden Sie im RZL Board unter Portale.

Die RZL EBICS-Schnittstelle ist kostenpflichtig und nur in Verbindung mit dem RZL Board Basis-Programm, der RZL FIBU Klassik, der RZL EA Klassik, der RZL FIBU Next bzw. RZL LOHN nutzbar. Des Weiteren möchten wir darauf hinweisen, dass für die Nutzung der verschiedenen Funktionen auch das RZL FIBU Modul Verarbeitung Retourdaten (für den Abruf von CAMT-Daten) und das RZL FIBU Modul Zahlungsverkehr (Überweisungen) notwendig ist, welche in der RZL FIBU/EA Lizenz von Steuerkanzleien umfasst sind. In den Firmenversionen sind die beiden FIBU/EA Module optional zu erwerben. Für die Nutzung der RZL EBICS Schnittstelle ist weiters der RZL Dienst vom Systembetreuer zu installieren, falls dieser nicht ohnehin bereits installiert wurde (z.B. für HON Next, …). Details siehe RZL Setup-Handbuch (aufruf-bar im RZL Programm unter HILFE – HANDBUCH).

Unter EBICS Teilnehmer ist ein neuer Teilnehmer (1) anzulegen. Die dafür benötigten Zugangsdaten bzw. Informationen erhalten Sie jeweils von den Banken. Speichern Sie den Teilnehmer mithilfe des Buttons. Der Status zeigt Plus, welcher symbolisieren soll, dass der Teilnehmer im RZL angelegt wurde und anschließend zur Initialisierung (2) bereits steht.

Portale - EBICS

Beim Klick auf Initialisieren werden Sie aufgefordert ein Passwort für den Teilnehmer zu hinterlegen.

Passwort speichern

Nachdem Sie das Fenster zur Passworteingabe mit OK bestätigt haben, wird automatisch der Initialisierungsbrief INI Brief erstellt. Dieser wird automatisch im jeweiligen Standardprogramm (Adobe, Microsoft Edge,…) geöffnet.

INI Brief

Der Initialisierungsbrief muss unterschrieben an das Bankinstitut weitergeleitet werden. Bis zur Bestätigung der Bank wird der Status des EBICS Teilnehmers im RZL mit Sanduhr gekennzeichnet. Der Status des EBIC Teilnehmers ist zu aktualisieren (3).

Aktualisieren

Sie werden zur Passworteingabe aufgefordert.

Passwort eingeben

Wurde der EBICS Teilnehmer seitens der Bank bestätigt, wird dieser mithilfe von Aktualisieren (3) aktiviert. Dies wird wiederrum mit Hakerl symbolisiert.

Status EBICS-Teilnehmer

Hakerl Aktiver Teilnehmer

Sanduhr Teilnehmer seitens der Bank noch nicht freigeschaltet

Plus Teilnehmer ist angelegt; Anfrage zur Bank erfolgte noch nicht

Warndreieck Teilnehmer wurde deaktiviert

Das Deaktivieren von EBICS Teilnehmern führt zu einer sofortigen Sperre bei der Bank. Der Teilnehmer kann also nicht mehr verwendet werden. Wird der Teilnehmer deaktiviert, ist die betroffene Bank zu kontaktieren.

Teilnehmer deaktivieren

EBICS-Teilnehmer deaktivieren vs. löschen

Mit dem Button Deaktivieren kann der Teilnehmer bei dem jeweiligen Kreditinstitut deaktiviert werden. Wird der Teilnehmer bloß gelöscht, vorher aber nicht deaktiviert bleibt der Teilnehmer beim Kreditinstitut bestehen. Aber der Eintrag dieses Teilnehmers wird im RZL gelöscht.

Transport- und Zeichnungsberechtigungen der Kreditinstitute
Abschnitt betitelt „Transport- und Zeichnungsberechtigungen der Kreditinstitute“

Für den Abruf der CAMT-Dateien sowie dem EBICS-Zahlungsverkehr im RZL werden separate EBICS-Teilnehmer Ihres Kreditinstituts benötigt. Diese müssen beim Kreditinstitut vorab angefordert werden.

Transportberechtigung

Mit dieser Berechtigung können CAMT-Auszüge über die EBICS Schnittstelle abgerufen sowie Zahlungsverkehrsdateien ohne automatische Freigabe gesendet werden. Das bedeutet, die Freigabe der in der Zahlungsverkehrsdatei enthaltenen Überweisungen erfolgt im Banking Programm.

Zeichnungsberechtigung

Mit dieser Berechtigung kann zusätzlich über die EBICS Schnittstelle die Freigabe der in der Zahlungsverkehrsdatei enthaltenen Überweisungen vorgenommen werden. Dafür ist grundsätzlich aus Sicherheitsgründen die Eingabe des Passwortes für den jeweiligen Teilnehmer erforderlich. In der EBICS Schnittstelle besteht die Möglichkeit dieses Passwort lokal zu speichern, was aber aus den oben genannten Sicherheitsgründen nicht empfohlen wird.

Für den automatischen CAMT Abruf kann das Passwort über den RZL Dienst gespeichert werden. Dies ist jedoch nur bei Teilnehmern möglich, welche eine Transport- oder Leseberechtigung haben und somit keine Zeichnungsberechtigung.

PW speichern RZL Dienst

Hinweis Speicherung

Zum Speichern des Passwortes werden Sie erneut aufgefordert, dieses einzutragen. Wird keine Speicherung des Passwortes mehr gewünscht, kann dies über denselben Button – nach Speicherung wird der Name des Buttons in Passwort löschen RZL Dienst umbenannt - gelöscht werden.

Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, dass Sie Ihre Kunden und Klienten dahingehend aufklären, dass Zahlungsaufträge detailliert kontrolliert werden müssen. Zudem empfehlen wir aus Sicherheitsgründen die lokale Speicherung des Passworts nur bei Teilnehmern, welche eine reine Transportberechtigung besitzen.

Zusätzlich zum Speichern des Passwortes für den automatischen CAMT Abruf, können die Passwörter auch lokal gespeichert werden, damit diese nicht ständig von Ihnen einzutragen sind. Sie erhalten denselben Hinweis, wie auch bei der Speicherung für den automatischen CAMT Abruf. Damit Sie mit der Speicherung fortfahren können, muss mit Gelesen und verstanden bestätigt werden.

Je angelegtem EBICS Teilnehmer können Sie sich die zugehörigen Konten inkl. Klienten anzeigen lassen.

Konten anzeigen

Die in dieser Liste angezeigten Bankverbindungen stammen direkt von der Bank. Die zugehörigen Klienten werden durch einen Abgleich der Stammdaten hinterlegt.

Wurde die Bankverbindung in den Stammdaten (Personen- oder Firmendaten) eingetragen, wird der Klient somit hier verknüpft.

Den automatische CAMT Abruf können Sie aktivieren bzw. falls dieser nicht erwünscht ist deaktivieren. Außerdem sehen Sie hier, für wie viele Teilnehmer der automatische Abruf aktiviert wurde, für wie viele die Aktivierung möglich wäre und für wie viele die Aktivierung nicht möglich ist.

EBICS Einstellungen

Sie können den Abruf für alle freigeschaltenen Teilnehmer oder nur für einen (dieser muss markiert werden) durchführen.

Als freigeschaltete Teilnehmer gelten jene mit dem Status Hakerl

Abschnitt CAMT

Bei einem erfolgreichen Abruf erscheint folgendes Fenster zum Bestätigen:

CAMT Abruf Status

Beim CAMT Abruf (1) werden immer die aktuellsten bzw. die noch nicht abgerufenen CAMT abgerufen. Damit dies funktioniert, wird ein Flag gesetzt, welcher definiert, welche CAMT noch nicht abgerufen wurden.

Treten Fehler beim manuellen Abruf auf, können Sie im Protokoll Kommunikation die Details zum fehlerhaften Abruf einsehen.

Bei einem fehlerhaften automatischen Abruf können Sie dies über das Benachrichtigungszentrum Benachrichtigungszentrum vorab bereits erkennen und ebenso im Protokoll Kommunikation die Details einsehen.

Kommunikationsprotokoll

Beim CAMT Abruf historisch (2) können Sie ein Von – Bis Datum eintragen und jene CAMT zwischen diesem Zeitraum abrufen. Grundsätzlich benötigen Sie den historischen Abruf nicht, da wie erwähnt ein Flag gesetzt wird und die benötigten CAMT Dateien nach Reihenfolge abgerufen werden.

CAMT Abruf historisch

Unter Ungebuchte CAMT Dateien (3) finden Sie eine Übersicht, welche CAMT Dateien je Bankverbindung und zugeordneten Klienten noch nicht gebucht wurden.

Ungebuchte CAMT Dateien

Unter Verarbeitete CAMT Dateien (4) finden Sie eine Übersicht, welche CAMT Dateien je Bankverbindung und zugeordneten Klienten bereits gebucht wurden.

In diesen beiden Listen können Sie außerdem die CAMT Dateien exportieren oder löschen, sowie die PDF-Auszüge einzeln oder gesammelt exportieren.

Wurde bei der Bank die Zustellung von PDF-Auszügen bestellt und auch im EBICS Teilnehmer die Option Abruf inkl. PDF-Auszug aktiviert, sind in beiden Listen ebenso die PDF Auszüge abrufbar. Sie haben im RZL die Möglichkeit diese zu exportieren, um diese ggf. in die Belegverarbeitung zu importieren.

Es kann vorkommen, dass ein PDF-Auszug keiner CAMT Datei zugeordnet werden kann. Ist das der Fall, können Sie unter Nicht zugeordnete PDF Auszüge das PDF zuordnen, um diesen in der Ansicht ungebuchte/gebuchte CAMT Dateien aufrufen zu können. In der linken Hälfte finden Sie die nicht zugeordneten Auszüge vor, welche Sie mithilfe von den Pfeiltasten auf die rechte Hälfte - also zur dazugehörigen CAMT Datei - zuordnen können.

nicht zugeordnete PDF Auszüge

Außerdem gibt es auch hier wieder die Möglichkeit die PDF und CAMT Dateien zu exportieren.

Bei Erstellung von Bankeinzügen und Überweisungen wird die XML-Datei in das RZL Board gestellt. Im RZL Board finden Sie die zu übermittelten Zahlungsdateien unter offene EBICS Übermittlungen unter Portale -> EBICS.

Offene EBICS Übermittlungen

Aus dieser Ansicht der offenen Übermittlungen senden Sie die Zahlungsdateien entweder weiter an den EBICS Server oder direkt an die Bank.

Außerdem können Sie in dieser Ansicht die XML-Dateien exportieren + importieren bzw. können Sie sich die Details anzeigen lassen und die Datei löschen.

Markieren Sie die Zahlungsdatei und klicken Sie auf Übermitteln. Folgendes Fenster wird angezeigt:

Zahlungsdatei übermitteln VoP

Wählen Sie den EBICS Teilnehmer, von welchem die Zahlungsdatei übermittelt werden soll aus, tragen das Passwort ein und wählen im Drop-Down Menü zur Empfängerüberprüfung die gewünschte Option aus.

Bei Standard und Opt-Out handelt es sich um die gleiche Art, nämlich ohne Empfängerüberprüfung. Bei einer Übermittlung mit der Art Opt-In wird die Empfängerüberprüfung durchgeführt.

Nach Wahl der Art Opt-In - mit Empfängerüberprüfung wird die Empfängerüberprüfung durchgeführt und folgendes Fenster im RZL angezeigt:

Empfängerüberprüfung VoP Ergebnis abrufen

Hier können Sie das VoP Ergebnis abrufen.

In der Spalte VoP wird der Status mittels der Icons dargestellt. Die Definition der Icons befindet sich über dem VoP Ergebnis.

Nach Erhalt des Ergebnisses kann dies z.B. so aussehen:

Ergebnis VoP

Wenn Sie eine Zeichnungsberechtigung besitzen: Hier entscheiden Sie, ob die Zahlung freigegeben wird oder Sie die Zahlung stornieren.

Stehen die VoP Ergebnisse beim Übermitteln aus den offenen Übermittlungen noch nicht zur Verfügung, ist zum schlussendlichen Freigeben die Liste gesendete Übermittlungen aufzurufen. Hier können die VoP Ergebnisse abgerufen und angezeigt werden.

Gesendete EBICS Übermittlungen

Markieren Sie die gewünschte Zahlungsdatei und öffnen Sie Empfängerüberprüfung im Ribbon.

Am Status können Sie erkennen, ob die Zahlungsdatei übermittelt wurde. Am VoP Status können Sie folgendes erkennen:

VoP StatusDefinition
Papier mit Stift"Warte auf Aktion" - Die Zahlungsdatei muss freigegeben/storniert werden
graues HakerlDie Zahlungsdatei wurde mit einem EBICS Teilnehmer ohne Zeichnungsberechtigung übermittelt
grünes HakerlDie Zahlungsdatei wurde freigegeben
rotes XDie Zahlungsdatei wurde storniert
Status ist leerDie Zahlungsdatei wurde mit der Option Standard oder Opt-Out - ohne Empfängerüberprüfung übermittelt

Die Bank stellt über HAC eine Statusdatei bereit, in der Details und Rückmeldungen zu hochgeladenen oder signierten Zahlungsdateien bereitgestellt werden. Als Status wird entweder ein rotes X für fehlgeschlagen oder ein grüner Haken für erfolgreich angezeigt. Den HAC Status können Sie über den entsprechenden Menüpunkt bei den gesendeten EBICS Übermittlungen abrufen.

Mittels Auftrags-ID, welche in der Liste der gesendeten EBICS Übermittlungen zu finden ist, können Sie im Bankprotokoll den dazugehörigen Eintrag finden. Dieser gibt Aufschluss über den durchgeführten Vorgang (z.B. Datei von Bank abgeholt oder Datei zur Bank übertragen) + dazugehörigem Ergebnis (z.B. Übertragung in Ordnung) sowie eine Detail-Beschreibung.

Die abgerufenen CAMT53-Dateien werden durch den Abruf in der RZL Datenbank gespeichert und können automatisch in der RZL FIBU/EA Klassik eingespielt werden. Somit fällt der manuelle Abruf, die Speicherung der Dateien bzw. das händische Einspielen der Retourdaten weg.

Bei den jeweiligen Klienten wird die Schnittstelle aktiviert. Unter Stamm → Weitere Stammdaten → Bankkonten ist in den Stammdaten des jeweiligen Bankkontos die Option EBICS-Portal für CAMT zu setzen.

Bankverbindung FIBU/EA

Die weiteren Schritte sind ident mit der bisherigen Vorgangsweise bei der Verarbeitung von Retourdaten. Über Bearbeiten → Zahlungsverkehr SEPA bzw. EBICS → Verarbeitung CAMT Retourdaten werden die CAMT-Daten abgeholt und in einen Zwischenordner (bisher bereits hinterlegter Datenordner) zwischengesichert.

Import Ordner festlegen

Verwenden Sie das EBICS Modul und hat Ihr Kunde ein EBICS fähiges Kundenportal, können Sie direkt aus der FIBU/EA Rechnung Klassik die Überweisungs- und Bankeinzugsdateien erstellen und aus dem EBICS Modul im RZL Board überweisen bzw. die Überweisung Ihrem Kunden zum Freigeben in sein Bankprogramm stellen.

Zuerst müssen Sie über Stamm → Weitere Stammdaten → Bankkonten bei dem jeweiligen Bankkonto definieren, dass die Überweisungen/Bankeinzüge über das EBICS-Portal durchgeführt werden können.

Bankverbindung FIBU Klassik

Steigen Sie über Bearbeiten → Zahlungsverkehr EBICS → Überweisungen → SEPA Raum ein. Im Reiter Grundeinstellungen können Sie definieren, ob das Protokoll sofort nach der Erstellung gedruckt wird.

Protokoll drucken ÜW

Im Reiter Daten erstellen definieren Sie die Einstellungen für die Überweisungen.

Daten übergeben

Mit Klick auf die Schaltfläche Daten Übergeben öffnen sich nach der Reihe die Kreditoren, wo offene Posten vorhanden sind.

OP Fenster nach Übergeben

Nachdem alle Kreditoren zum Überweisen gewählt wurden, erhalten Sie folgende Meldung:

erfolgreich Meldung

Steigen Sie über Bearbeiten → Zahlungsverkehr EBICS → Bankeinzüge → SEPA Raum ein. Im Reiter Grundeinstellungen können Sie definieren, ob das Protokoll sofort nach der Erstellung gedruckt wird.

Protokoll Bankeinzüge

Im Reiter Daten erstellen definieren Sie die Einstellungen für die Bankeinzüge.

Daten erstellen Bankeinz

Mit Klick auf die Schaltfläche Daten übergeben öffnen sich nach der Reihe die Debitoren, wo offene Posten vorhanden sind.

Bankeinzug OP Fenster

Nachdem alle Debitoren zum Einziehen gewählt wurden, erhalten Sie folgende Meldung:

Daten erfolgreich übergeben

Die abgerufenen CAMT53-Dateien werden durch den Abruf in der RZL Datenbank gespeichert und können automatisch in der RZL FIBU Next eingespielt werden. Somit fällt der manuelle Abruf, die Speicherung der Dateien bzw. das händische Einspielen der Retourdaten weg.

Unter Stammdaten → Zahlungsverkehr → FIBU Bankverbindungen ist in den Stammdaten des jeweiligen Bankkontos beim Klienten die Quelle EBICS zu setzen.

FIBU Next Bankverbindung Quelle

Die weiteren Schritte in der FIBU Next sind ident mit der bisherigen Vorgangsweise bei der Verarbeitung von Retourdaten.

Kontoauszüge hereinspielen Next

Sobald ein Stapel im FIBU Next geöffnet wird, werden die Auszüge in den ungebuchten CAMT Dateien ausgeblendet (noch nicht gelöscht). Beim Verwerfen oder Löschen eines Stapels werden die Auszüge wieder zurück in die ungebuchten CAMT Dateien gestellt. Erst wenn der Stapel finalisiert wird, werden die Daten aus den ungebuchten CAMT Dateien gelöscht.

Verwenden Sie das EBICS Modul und hat Ihr Kunde ein EBICS fähiges Kundenportal, können Sie direkt aus der FIBU Next die Überweisungsdateien erstellen und aus dem EBICS Modul überweisen bzw. die Überweisung Ihrem Kunden zum Freigeben in sein Bankprogramm stellen.

Zuerst müssen Sie über ZV/Retourdaten → FIBU Bankverbindungen beim jeweiligen Bankkonto definieren, dass Überweisungen über das EBICS-Portal durchgeführt werden sollen. Die Option finden Sie im Reiter Überweisungen.

Ziel EBICS

Sie können daraufhin einen neuen Überweisungslauf starten. Das Ziel ist bereits auf RZL EBICS Portal vordefiniert. Etwaige Einstellungen für den Überweisungslauf können getroffen werden und dann können Sie diesen starten.

Im Überweisungslauf wählen Sie die entsprechenden Kreditoren bzw. die zu überweisenden offenen Posten und klicken auf Erstellen.

Überweisungslauf Erstellen

Mit Erstellen wird die Zahlungsdatei in die offenen EBICS Übermittlungen gestellt und folgende Meldung erscheint:

erfolgreich Next

Von dort aus wechseln Sie zu den offenen EBICS Übermittlungen.

Mit dieser Version wurde unter Bearbeiten / Electronic Banking (EBICS) ein neuer Menüpunkt für den Zahlungsverkehr integriert.

Menüpunkt EBICS Lohn

Wie im bisherigen Menüpunkt, erfolgt eine Unterteilung in die Bereiche Abrechnungen, Abgaben, Exekutionsbeträge, Überweisungen an sonstige Behörden und händisch erstellte Überweisungen.

Der Dialog zur Erstellung der Überweisungen an die Dienstnehmer, hat sich im Vergleich zur bisherigen Vorgehensweise praktisch gar nicht verändert. Es müssen wie bisher das Überweisungsmonat, die betroffenen Dienstnehmer, die gewünschte Bankverbindung und ein Durchführungsdatum gewählt werden. Die Abkehr vom echten Dateiversand im EBICS-System, erfordert es nun nicht mehr einen Speicherort und einen Dateinamen für die Überweisungsdatei zu vergeben. Das entsprechende Feld für den Dateipfad fehlt daher im neuen EBICS Überweisungsdialog. Die von den Banken geforderten xml-Standards (Rulebooks), werden im Zuge der laufenden RZL–Updates auf die neue Standardversion umgestellt. Es wird daher weiterhin nur im Ausnahmefall nötig sein, eine benutzerdefinierte Auswahl zu treffen.

Daten übergeben

Mit Hilfe der Schaltfläche Daten übergeben werden die Daten an das RZL Board übertragen. Wie bisher können Sie ein Protokoll zur Überweisungsdatei ausdrucken oder über den RZL PDF Manager / Drucker abspeichern.

Protokoll Lohn

Unverändert bleibt, dass nach dem erstmaligen Erstellen der Überweisungsdaten ein Sperrvermerk erzeugt wird, um eine Doppelüberweisung zu verhindern. Falls Sie eine Datei nochmals erstellen müssen, so kann dieser Sperrvermerk wie bisher über Bearbeiten / Repair / Überweisungen / Überweisung Abrechnung zurücksetzen aufgehoben werden.

Im Abschnitt Portale -> EBICS können Sie die Protokolle Teilnehmer und Kommunikation einsehen.

Im Protokoll Teilnehmer werden Neuanlagen von Teilnehmer, Initialisierungen und Passwort Speicherung/Löschung inkl. genauer Zeitpunkt und durchführender Mitarbeiter protokolliert.

Im Protokoll Kommunikation wird protokolliert, wann, von wem, für welche Bank der CAMT Abruf durchgeführt wurde. Ist der Mitarbeiter = RZL Service, dann wurde der automatische CAMT Abruf durchgeführt. Bei Fehlern in Bezug auf den CAMT Abruf werden hier ebenso jegliche Informationen eingetragen.

Im Bereich EBICS Teilnehmer gibt es zusätzlich das Bankprotokoll. Dieses kommt direkt vom Bankserver und zeigt die Zahlungsvorgänge.

Die EBICS-Schnittstelle ist an das RZL BOARD geknüpft. Um die Verwaltungs- bzw. Bearbeitungsmöglichkeiten Ihrer Mitarbeitenden steuern zu können, wurden eigene Rollen definiert. Im RZL BOARD können unter Stamm / Berechtigungen / Rollen spezielle RZL EBICS-Rollen mit Einschränkungen auf bestimmte Klientengruppen vergeben werden.

EBICS Rollen

Zudem befinden sich üblicherweise alle Berechtigungen betreffend EBICS in der Rolle Alle Berechtigungen. Die Rolle RZL-Administrator verfügt allerdings nur über bestimmte ausgewählte Berechtigungen betreffend EBICS.

6.4 Einschränkung auf Dokumentbereiche

Mit der Programmversion 2.25.6 haben Sie künftig die Möglichkeit Rollen bzw. einzelne Berechtigungen in den jeweiligen Rollen auf Dokumentbereiche einzuschränken. Um diese Funktion nutzen zu können, benötigen Sie zum RZL KIS & Board Basis Programm mindestens das Modul RZL KIS Dokumentenverwaltung (bzw. das Modul RZL Dokumentenverwaltung plus) und essentiell für die Nutzung das Modul RZL Berechtigungssystem Premium.

Wollen Sie eine Rolle auf einen oder mehrere Dokumentbereiche einschränken, können Sie das im RZL Board unter Stamm / Berechtigungen / Rollen durchführen. Markieren Sie in der Liste die gewünschte Rolle und fügen Sie eine Rolleneinschränkung hinzu.

Einschränkung hinzufügen

Die Einschränkung auf Dokumentbereiche bietet zwei Möglichkeiten:

  • das Erlauben von Dokumentbereichen für die Rolle
  • das Verbieten von Dokumentbereichen für die Rolle

Der Unterschied zwischen Erlauben und Verbieten ist der, dass Dokumente in einem erlaubten Dokumentbereich für den Mitarbeiter sichtbar und in einem verbotenen Dokumentbereich nicht sichtbar sind.

Wird die Option Erlauben verwendet, spiegelt sich das in den Icons bzw. den Checkboxen wider. Beim Wählen der zu erlaubenden Dokumentbereiche wird ein grünes Hakerl zur Kennzeichnung verwendet.

Einschränkung auf DB erlauben

Außerdem werden unter Rolleneinschränkungen die erlaubten Dokumentbereiche mit grünes Dokument gekennzeichnet. Wohingegen verbotene Dokumentbereiche mit rotes Dokument gekennzeichnet werden.

Auf eine Rolle kann nicht ein Dokumentbereich erlaubt und ein anderer wiederum verboten werden. Entweder die Option Erlauben ODER Verbieten wird ganzheitlich verwendet.

Sie können Dokumentbereiche auch für einzelne Mitarbeiter unterschiedlich einschränken. Einschränkungen auf Dokumentenbereiche auf Mitarbeiterebene sind entweder unter Stamm / Berechtigungen / Rollen oder direkt in den Mitarbeiterstammdaten unter Berechtigungen / Rollenzuordnungen / Rollenzuordnungen bearbeiten möglich.

Beim Einschränken des Mitarbeiters auf Dokumentenbereiche können die Dokumentbereich-Einschränkungen noch individueller vergeben werden.

Szenario 1: Für die Rolle Geldwäscheprävention wurde eine Rolleneinschränkung auf den Dokumentbereich Geldwäscheprävention (Erlauben) getätigt und die Mitarbeiter 26, 30 und 32 zugeordnet. Der Mitarbeiter Nr. 35 soll der Rolle zugeordnet werden. Mit einer Ausnahme: auch der Dokumentbereich WiEReG soll für diesen Mitarbeiter erlaubt werden.

Rolle Geldwäsche

Sie klicken im Ribbon im Bereich Mitarbeiterzuordnungen auf Hinzufügen und wählen den gewünschten Mitarbeiter Nr. 35 + Klientengruppe aus. Im nächsten Schritt wählen Sie auch den Dokumentbereich WiEReG aus.

Zuordnung WiEReG DB zu Mitarbeiter

Szenario 2: Die Rolle Kanzleiverwaltung ohne Rolleneinschränkung, also ohne Einschränkung auf Dokumentbereiche soll bestehen bleiben. Die Rolle soll aber dem Mitarbeiter Nr. 2 zugeordnet werden, welcher eine Dokumentenbereich Einschränkung bekommen soll. Die Zuordnung und Einschränkung muss direkt in den Mitarbeiterstammdaten erfolgen.

Einschränkung DB auf Mitarbeiter

Die Auswahlmöglichkeiten Keine Einschränkung, Ausgewählte Dokumentbereiche erlauben und Ausgewählte Dokumentbereiche verbieten sind hier frei wählbar, da die zu vergebende Rolle keine Rolleneinschränkung besitzt. Der Rolle wird die Einschränkung auf Mitarbeiterebene vergeben.

Würden Sie dieselbe Rolle auch einem anderen Mitarbeiter geben, können ganz neue Einschränkungen getätigt werden. Es ist hier dann auch möglich ein erlauben zu vergeben, obwohl bei einem anderen Mitarbeiter ein verbieten vergeben wurde.

Sie beschließen der Rolle eine allgemein geltende Rolleneinschränkung zu vergeben, obwohl bereits Einschränkungen auf Mitarbeiterebene getätigt wurden:

  • Der Mitarbeiter wird mit verbieten auf einen Dokumentbereich eingeschränkt. Die Rolleneinschränkung kann durchgeführt werden, jedoch nur mit der Option Verbieten. Ansicht Rolleneinschränkung vergeben Es muss nicht zwingend der auf den Mitarbeiter eingeschränkte Dokumentbereich verwendet werden. Wird im Nachhinein aber eine Rolleneinschränkung festgelegt, wird dies automatisch für den Mitarbeiter hinterlegt.
  • Die Rolle wurde auf Mitarbeiterebene mit erlauben und verbieten eingeschränkt. Eine allgemeine Rolleneinschränkung kann nicht durchgeführt werden. Folgender Hinweis erscheint:

Hinweis Rolleneinschränkung bei vorhandener untersch. MA-Einschränkung

Um schnell und einfach mehrere Rollen auf Dokumentbereiche einschränken zu können, gibt es die übergreifende Funktion. Hier werden nur Rollen angezeigt, welche auf Dokumentbereich(e) einschränkbare Funktionen beinhalten.

DB übergreifend festlegen

Die Rollen, welche im linken Bereich angezeigt werden, werden in Keine Einschränkung, Erlauben und Verbieten unterteilt. Ist eine Rolle bereits durch verbieten auf Dokumentbereiche eingeschränkt, kann dies mit Klick auf Erlauben (oder Keine Einschränkung) geändert werden. Die Checkboxen wechseln dann mit Änderung der Option Verbieten von Verbieten Kreuz auf das Symbol für Erlauben erlauben Hakerl

Für eine Rolle, welche bereits Rolleneinschränkungen auf Dokumentbereiche und auf Mitarbeiterebene führt oder nur auf Mitarbeiterebene, kann die Option nicht geändert werden.

Die Spalte Rolle lässt sich sortieren und die Optionen können jeweils eingeklappt werden. Sie können mehrere Checkboxen markieren und mit der Leertaste wählen oder leeren.

mehrere Checkboxen markieren

Sie haben die Möglichkeit sich eine Übersicht der Rolleneinschränkungen und Einschränkungen auf Mitarbeiterebene pro Dokumentbereich anzeigen zu lassen.

Übersicht DB Einschränkungen

Mit der Programmversion 2.25.6 werden die Einschränkungen automatisch aus Ihren vorigen Einstellungen migriert. Hier kommt es darauf an, aufgrund welcher Optionen die Sichtbarkeit auf Lohn-/Dienstnehmer-Dokumente gewählt wurde.

Einstellungen MA-Stammdaten Sichtbarkeit Lohn

Migration aufgrund Zuständigkeitsbereich für LOHN
Abschnitt betitelt „Migration aufgrund Zuständigkeitsbereich für LOHN“

In den Mitarbeiterstammdaten ist die Sichtbarkeit Lohn-/Dienstnehmer-Dokumente aufgrund Zuständigkeitsbereich für LOHN hinterlegt. Im Kanzlei-Informations-System wurde im Zuständigkeitsbereich das Programm LOHN aktiviert und außerdem sind die Klienten für den Zuständigkeitsbereich hinterlegt.

Zuständigkeitsbereich: Zuständigkeitsbereich Verwaltung Zuordnungen Zuständigkeiten: Zuständigkeiten KIS

Die Migration erfolgt in folgenden Schritten:

  • eine neue Klientengruppe wird erstellt (Personalakt-Klienten von ...)
    • wird einem Mitarbeiter im KIS unter Zuständigkeitsbereich LOHN alle Klienten zugeordnet, wird keine neue Klientengruppe erstellt, sondern es wird durch Alle Klienten ersetzt
  • dem Mitarbeiter wird die Rolle Lohnverrechnung mit dieser neu angelegten Klientengruppe (oder Alle Klienten) zugeordnet
    • besitzt der Mitarbeiter bereits die Rolle Lohnverrechnung, wird diese mit der neuen Klientengruppe ergänzt

Es erfolgt keine Änderung, wenn der Mitarbeiter bereits die Rolle Lohnverrechnung mit der Klientengruppe Alle Klienten besitzt.

Migration aufgrund Berechtigung 'Dokumente anzeigen'
Abschnitt betitelt „Migration aufgrund Berechtigung 'Dokumente anzeigen'“

In den Mitarbeiterstammdaten ist die Sichtbarkeit Lohn-/Dienstnehmer-Dokumente aufgrund 'Dokumente anzeigen' hinterlegt. Außerdem besitzt der Mitarbeiter bereits eine Rolle, welche die Funktion 'Dokument anzeigen' beinhaltet. (z.B. Lohnverrechnung, Kanzleitätigkeiten, ...)

Rollenzuordnung und Einstellung

Die Migration erfolgt in folgenden Schritten:

  • der Mitarbeiter besitzt keine Rolle mit der Funktion 'Dokumente anzeigen'
    • die Rolle Lohnverrechnung wird hinzugefügt
  • der Mitarbeiter besitzt mindestens eine Rolle mit der Funktion 'Dokumente anzeigen' für Alle Klienten
    • die Rolle Lohnverrechnung für Alle Klienten wird hinzugefügt
  • der Mitarbeiter besitzt mindestens eine Rolle mit der Funktion 'Dokumente anzeigen' für eine bestimmte Klientengruppe
    • die Rolle Lohnverrechnung wird für jene bestimmte Klientengruppe hinzugefügt

Es erfolgt keine Änderung, wenn der Mitarbeiter bereits die Rolle Lohnverrechnung mit der Klientengruppe Alle Klienten besitzt.

Aktivieren können Sie den digitalen Personalakt in der Web Oberfläche des RZL Dienstes. Hierzu verweise ich Sie auf das Setup Handbuch. Sie benötigen zum Aktivieren die Rolle Benutzerverwaltung oder Alle Berechtigungen bzw. eine Rolle mit den Funktionen Rolle verwalten und Mitarbeiter verwalten.

Wird der digitale Personalakt aktiviert, werden alle Rollen auf den Dokumentbereich Lohn- und Gehaltsverrechnung eingeschränkt.

  • außer die Rolle Alle Berechtigungen und FinanzOnline Übermittlung
  • für die Rolle Lohnverrechnung wird der Dokumentbereich Lohn- und Gehaltsverrechnung erlaubt
  • für alle anderen Rollen wird der Dokumentbereich Lohn- und Gehaltsverrechnung verboten

Jegliche Änderungen werden selbstverständlich im Protokoll detailliert erfasst. Das Protokoll können Sie unter Stamm / Berechtigungen / Protokoll öffnen.

Protokoll Eintrag

In den Mitarbeiterstammdaten im RZL Board fällt die Drop-Down Einstellung Sichtbarkeit Lohn-/Dienstnehmer-Dokumente komplett weg. Diese Einstellung wird nicht mehr benötigt, da das Sichtbarkeitsrecht für den Dokumentbereich Lohn- und Gehaltsverrechnung über die Rolleneinschränkungen geregelt wird.

Ma-Stammtdaten DropDown Feld weg

In der Verwaltung der Zuständigkeitsbereiche im Kanzlei-Informations-System können keine Einstellungen mehr betreffend der Klassik Programme getroffen werden. Das wird mit den Rollen und Klientengruppen im RZL Board definiert.

Zuständigkeitsbereich Klassik Programme KIS

6.5 Geldwäscheprävention

Im RZL Board unter dem Punkt Geldwäscheprävention / Identifizierung Auftraggeber haben Sie die Möglichkeit, über die Schaltfläche Neue Identifizierung (1) im Header bzw. rechts unten eine Identifizierung des Auftraggebers zur Verhinderung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung durchzuführen.

Weiters stehen Ihnen noch die Register Gesellschaft oder Stiftung sowie Wirtschaftlicher Eigentümer des Auftraggebers, welche an die Checkliste zur Identifizierung des Auftraggebers der KSW angelehnt sind, zur Verfügung. Je nach Rechtsform stehen andere Registerblätter zur Verfügung: Einzelunternehmer haben „Natürliche Person“, juristische Personen die oben genannten.

Haben Sie alle notwendigen Punkte der Checkliste ausgefüllt kann Mithilfe der Schaltfläche Identifizierung abschließen die Identifizierung als abgeschlossen gekennzeichnet werden. Nach Abschluss der Identifizierung erhalten Sie die Checkliste im PDF-Format. Diese wird automatisch im KIS bei dem jeweiligen Klienten abgespeichert und kann von dort aus genauso wie aus dem Board jederzeit aufgerufen werden.

Im Kanzleiinformationssystem unter Verwaltung / Zuweisungen mit einem Klick auf die Schaltfläche Geldwäsche-Zuweisungen im Header können Sie die Kategorie und das Thema festlegen mit dem die Dokumente im Zusammenhang mit der Geldwäscheprävention automatisiert abgelegt werden sollen.

Im RZL Board in den Klientenstammdaten unter dem Punkt Geldwäscheprävention / Risikobeurteilung haben Sie die Möglichkeit, über die Schaltfläche Neue Risikobeurteilung (1) im Header bzw. rechts unten eine neue Risikobeurteilung zur Verhinderung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung durchzuführen.

Hier stehen Ihnen noch die zusätzlichen Register, welche an die Checkliste zur Risikobeurteilung der KSW angelehnt sind, zur Verfügung. Im Register Risikogesamteinschätzung können Sie definieren, ob insgesamt ein geringes, normales bzw. hohes Risiko besteht und ob von Ihnen eine Verdachtsmeldung abgegeben wurde. Ebenso können hier Anmerkungen hinzugefügt werden.

Haben Sie alle notwendigen Punkte der Checkliste ausgefüllt, kann Mithilfe der Schaltfläche Risikobeurteilung abschließen die Beurteilung als abgeschlossen gekennzeichnet werden. Nach Abschluss der Risikobeurteilung erhalten Sie die Checkliste im PDF-Format. Diese wird automatisch im KIS bei dem jeweiligen Klienten abgespeichert und kann von dort aus genauso wie aus dem Board jederzeit aufgerufen werden.

Im Kanzleiinformationssystem unter Verwaltung / Zuweisungen mit einem Klick auf die Schaltfläche Geldwäsche-Zuweisungen im Header können Sie eine Aufgabenvorlage für eine durchzuführende Risikobeurteilung hinterlegen. Diese erinnert Sie daran, erneut die Risikobeurteilung durchzuführen, indem – je nach Risikoeinstufung – jährlich oder alle 2 bzw. 3 Jahre eine Aufgabe erstellt wird.

Verwaltung der Dokumente im Zusammenhang mit der Geldwäscheprävention

Abschnitt betitelt „Verwaltung der Dokumente im Zusammenhang mit der Geldwäscheprävention“

Dokumente, die im Rahmen der Identifizierung Auftraggeber bzw. der Risikobeurteilung automatisch erzeugt werden, werden im Kanzleiinformationssystem mit der unter den Geldwäsche-Zuweisungen hinterlegten Kategorie und dem hinterlegten Thema abgelegt. Dabei werden die Dokumente ebenso automatisch dem Dokumentbereich Geldwäscheprävention zugeordnet.

Die Dokumente, die den Dokumentbereich Geldwäscheprävention betreffen, können Sie ebenso im RZL Board in den Klientenstammdaten im Register Geldwäscheprävention über die Schaltfläche Dokumente im Header aufrufen.

Klientenlisten Geldwäscheprävention/Risikobeurteilung

Abschnitt betitelt „Klientenlisten Geldwäscheprävention/Risikobeurteilung“

Mit Vergabe der Rolle Geldwäscheprävention/Klientenübersicht bzw. mit Alle Berechtigungen ist ein Mitarbeiter berechtigt, die Klientenliste einzusehen. Eine Klientenliste gibt es jeweils für die Kanzleirisikobeurteilung sowie für die Identifizierung Auftraggeber.

Klicken Sie im Board - Stamm auf den Pfeil bei der Schaltfläche Klienten, können Sie aus den jeweiligen Geldwäsche-Listen wählen.

In der Klientenliste Geldwäsche Identifizierung Auftraggeber erhalten Sie detaillierte Informationen darüber, welcher Mitarbeiter wann für welchen Klienten eine Identifizierung durchgeführt hat. Weiters enthält die Liste Informationen darüber in welchem Status sich die Identifizierung befindet, ob eine Identifizierung erforderlich war oder nicht, ob eine WiEReG-Abfrage durchgeführt wurde, usw.

In der Klientenliste Geldwäsche Risikobeurteilung erhalten Sie detaillierte Informationen darüber, welcher Mitarbeiter wann für welchen Klienten die Beurteilung durchgeführt hat. Weiters enthält die Liste Informationen darüber, in welchem Status sich die Risikobeurteilung befindet, welche Risikogesamteinschätzung vergeben wurde, usw.

Unter Berechtigungen finden Sie eine Liste mit den Mitarbeitern, die mindestens eine Rolle für diesen Klienten besitzen. Wählen Sie einen Mitarbeiter werden Ihnen auf der rechten Seite die zugeordneten Rollen für diesen Klienten angezeigt.

6.6 KSV1870 Anbindung

Mit der Anbindung des KSV1870 an das RZL Board (Basis-Modul) wurde unter anderem die Möglichkeit geschaffen, die Stammdaten Ihrer bestehenden Firmen-Klienten – aufgrund der Datenbasis des KSV1870 StammdatenReports für Firmen – abzugleichen bzw. Ihre zukünftigen Firmen-Klienten mit den Daten des KSV1870 anzulegen.

Voraussetzung für die Nutzung der KSV1870 Anbindung an die RZL Programme ist die Nutzung des RZL KIS & Board Basis-Moduls, sowie des RZL KIS Moduls Dokumenten-Verwaltung oder der RZL KIS Dokumenten-Verwaltung plus. Weiters ist eine Mitgliedschaft beim KSV1870 Voraussetzung.

Die Nutzung der KSV1870 Anbindung aus den RZL Programmen ist auf die RZL Anwender-Kanzlei (Lizenznehmer) beschränkt. Die Anzahl der KSV1870 Abfragen aus dem RZL KIS & Board ist mengenmäßig nicht begrenzt. Es gilt allerdings eine Fair-Use Regelung hinsichtlich der Anzahl der Abfragen. Für Abfragen bzw. für die Bestellung von Dienstleistungen aus dem Portal myKSV.at fallen zusätzliche Gebühren an.

Nach erfolgter Bestellung **1 der KSV1870 Anbindung an die RZL Programme richtet Ihnen der KSV1870 das Portal myksv.at ein und gibt Ihnen Ihre Zugangsdaten bekannt. Diese Zugangsdaten sind im RZL Board unter Portale einzutragen.

**1 Infos zum Bestellvorgang finden Sie auf unsere Homepage oder über folgenden Link

Klicken Sie auf das Icon Zugänge und legen Sie dort über die Funktion Neuer Zugang Ihren KSV1870 Zugang im RZL Board an. Sie haben außerdem die Möglichkeit, einen KSV1870 Zugang zu löschen.

Sie haben die Möglichkeit die Stammdaten bei Neuanlage eines Firmen-Klienten direkt vom KSV1870 zu übernehmen. Klicken Sie bei Eingabe der Person/Firma auf die Option . Mit dem von Ihnen eingegebenen Firmennamen wird die KSV1870 Suche geöffnet. Mittels Suche werden Firmen anzeigt, die mit dem von Ihnen eingegebenen (Firmen-)Namen übereinstimmen. Hier können Sie die entsprechende Firma auswählen und die vom KSV1870 kommenden Daten in das RZL Board übernehmen.

Automatisch wird in den Personen-/Firmendaten Erweitert die KSV1870 ID hinterlegt. Die KSV1870 ID ist eine eindeutige Identifikationsnummer, die eine Firma identifiziert. Die Neuanlage funktioniert anschließend wie gewohnt.

Um bei bestehenden Klienten einen Stammdatenabgleich durchführen zu können, ist die manuelle Hinterlegung der KSV1870 ID notwendig. Dafür müssen Sie in den Personen-/Firmendaten Erweitert den Button KSV1870 ID abrufen betätigen. Eine KSV1870 ID kann jederzeit wieder entfernt werden.

Den Stammdatenabgleich können Sie durchführen, indem Sie auf das Icon Stammdatenabgleich in den Personen-/Firmenstammdaten Allgemein klicken. Der Stammdatenabgleich für bestehende Klienten ist jedoch auch über das Register Portale möglich.

Der Stammdatenabgleich in den RZL Programmen unterstützt nur Unternehmen (keine Privatpersonen), da der StammdatenReport vom KSV1870 für Privatpersonen nicht zur Verfügung steht.

Die Daten in den Eingabefeldern mit rosa Kennzeichnung stammen vom KSV1870 und die Daten in den Eingabefeldern mit grauer Kennzeichnung vom RZL Board. Sie können frei entscheiden, welche Daten vom KSV1870 übernommen werden sollen und welche nicht. Klicken Sie dafür auf den Pfeil neben dem Eingabefeld und wählen den entsprechenden Eintrag aus.

Stimmen die Daten vom KSV1870 mit den im RZL Board eingegebenen Daten überein, ist das Eingabefeld grau hinterlegt.

Weiters besteht die Möglichkeit, mit den abgeglichenen Daten eine neue Generation anzulegen.

Mit Ausgewählte Daten übernehmen werden die Änderungen gespeichert.

Neben der Möglichkeit die Stammdaten bei Neuanlage eines Firmen-Klienten zu übernehmen, besitzt die KSV1870 Suche eine weitere Funktion. Mithilfe der KSV1870 Suche können Sie eine Stammdatenabfrage für Firmen mit Sitz in Österreich durchführen.

Die KSV1870 Suche öffnen Sie über Suche unter Portale. Zur Erstellung des StammdatenReports befüllen Sie mindestens eines der vorgegebenen Suchfelder und Sie erhalten eine Liste von Firmen, mit denen Ihre Eingaben übereinstimmen. Mit einem Klick auf die linke Maustaste in der markierten Zeile können Sie den Eintrag markieren und mit Report erstellen den KSV1870 StammdatenReport erstellen.

Mit Hilfe der Funktion KSV-IDs abrufen im Bereich Portale - KSV1870 können Sie in einem Schritt alle verfügbaren KSV-IDs für Ihre Kanzlei abrufen und hinterlegen. Die Zuordnung der KSV-IDs für österreichische Firmen erfolgt dabei über die Firmenbuch- bzw. UID-Nummer.

Es gibt außerdem die Funktion Verbundene Personen, durch die jene zu Ihrem Firmen-Klienten hinzugefügt werden können. Verbundene Personen sind Personen, die zur KSV1870 ID einer Firma zugeordnet werden können.

Diese Funktion steht Ihnen entweder in den Personen-/Firmenstammdaten Allgemein zur Verfügung

oder Sie klicken mit geöffnetem Klienten auf den Menüpunkt Portale.

Wenn Sie auf den Button Verbundene Personen klicken öffnet sich folgendes Dialogfeld.

Die Spalte Funktion stammt vom KSV1870 und wird zusammen mit dem RZL Vorschlag in die Personen-/Firmenstammdaten übernommen. Der RZL Vorschlag kann mithilfe des Drop-Down Menüs abgeändert werden. Setzen Sie ein Häkchen in der Checkbox wird die Person mit Verbundene Person übernehmen in die Stammdaten übernommen.

In den Personen-/Firmenstammdaten finden Sie nun die verbundene Person entweder unter Kontaktperson, Gesellschafter/wirtschaftlicher Eigentümer oder Gesetzlicher Vertreter. Die Spalte Funktion in der obigen Abbildung wird als zusätzliche Information in die Personen-/Firmenstammdaten übernommen.

Wurden bereits verbundene Personen in das RZL Board übernommen, finden Sie in der Spalte Status zusätzliche Informationen.

In den Personen-/Firmenstammdaten unter Risiko-Check oder mit geöffnetem Klienten im Register Portale können Sie mittels der KSV1870 Anbindung einen ComplianceCheck durchführen. Der ComplianceCheck ist ebenfalls Bestandteil eines StammdatenReports und steht für Unternehmen und damit verbundene Personen (nicht aber reine Privatpersonen ohne Unternehmensbezug) zur Verfügung. Im Rahmen der Compliance-Prüfung wird erhoben, ob es sich bei Ihren Geschäftspartnern um politisch exponierte Personen (PEP), nahestehende Bekannte bzw. Verwandte (RCA) oder um Personen bzw. Firmen handelt, die auf einer Liste für Sanktionen, Finanz- und Steuerdelikte, Terror und Korruption (SIE/SIP) stehen. Der ComplianceCheck kann wiederum auch automatisch als Risiko-Check angelegt werden. Dies gilt ebenfalls für die verbundenen Personen.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit unter Portale den ComplianceCheck übergreifend für mehrere Klienten durchzuführen.

Wählen Sie links in den Kästchen die Klienten an, für den Sie den ComplianceCheck abrufen wollen. Auch bei dieser Variante kann der ComplianceCheck automatisch als Risikocheck angelegt werden.

Mit der Funktion Dokumente können Sie sich die im RZL Kanzlei-Informations-System (KIS) befindlichen Dokumente Ihres Klienten anzeigen lassen, wie z.B. den KSV1870 ComplianceCheck und den KSV1870 StammdatenReport. In dieser Liste können Sie die für Sie relevanten Spalten einblenden lassen und diese Liste z.B. drucken oder exportieren.

Aufrufbar ist die Funktion entweder ohne geöffneten Klienten (= einsehbar sind die Dokumente, die alle Klienten betreffen) unter Portale oder mit geöffnetem Klienten (=einsehbar sind die Dokumente, die diesen geöffneten Klienten betreffen) ebenfalls unter Portale.

Damit die Dokumente mit passendem Thema, Kategorie und Dokumentbereich im KIS abgelegt werden, müssen diese vorher in der Verwaltung im KIS definiert und unter Zuweisungen im KSV1870 Bereich hinterlegt werden.

Mit einem Klick auf das Icon myKSV unter Portale ohne geöffneten Klienten bzw. mit geöffnetem Klienten werden Sie direkt auf die KV1870 Website zum Login weitergeleitet.

Im KSV1870 Datenübernahme Protokoll werden sämtliche Aktionen (Stammdatenabgleich, Neuanlage mit KSV1870, ComplianceCheck), die ein Mitarbeiter zu einem bestimmten Zeitpunkt mithilfe der KSV1870 Anbindung durchgeführt hat, aufgezeichnet. Das Protokoll können Mitarbeiter mit der Rolle KSV1870 bzw. der Funktion KSV1870 Protokoll öffnen für Ihre Klientengruppe(n) (oder Alle Klienten) öffnen.

Für die Nutzung der KSV Anbindung gelten die Statuten des Kreditschutzverband von 1870, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der KSV1870 Information GmbH und der KSV1870 Forderungsmanagement GmbH, sowie die Bedingungen der jeweils aktuell geltenden Preisliste für die KSV1870 Anbindung an die RZL Programme – Basis-Modul.

Für zusätzliche Abfragen, Auskünfte und Dienstleistungen über das Online-Portal My KSV fallen zusätzliche Kosten laut gültiger KSV1870 Preisliste (Tarif MemberLine) an. Die Verrechnung aller Gebühren (KSV-Mitgliedsbeitrag, Gebühr für die KSV1870 Anbindung – Basis-Modul und Gebühren für Abfragen/Dienstleistungen in myksv.at) erfolgt direkt durch den KSV1870.

6.7 Quotenmeldung erstellen

Ab Mai 2024 ist in FinanzOnline die Übermittlung der Quotenmeldungen mittels Webservice möglich. In den RZL Programmen ist dies in Kombination mit dem RZL Board Basis-Programm, dem RZL KIS Modul FinanzOnline-Anbindung und dem RZL KIS Modul Dokumentenverwaltung nutzbar.

Im RZL Board unter Portale - FinanzOnline gibt es nun die Möglichkeit, Quotenmeldungen zu erstellen. Dieser Menüpunkt ist verfügbar, wenn Sie in den Berechtigungen die Funktion Quotenmeldung verwalten in einer Rolle zugeordnet haben. Standardmäßig ist die Funktion in den RZL Rollen Alle Berechtigungen, RZL Administrator, FinanzOnline Quotenplanung und Kanzleiverwaltung (Berechtigungssystem Premium) enthalten.

Quotenmeldung

Über Portale / Quotenmeldung / Meldung erstellen öffnet sich ein separates Dialogfenster mit einer Liste von Klienten des zugehörigen Teilnehmers. Bei mehreren Teilnehmern können Sie diese über das DropDown Menü Teilnehmer wählen.

Mit Doppelklick auf einen Klienten oder über Details können Sie die notwendigen Informationen (Anmeldung, Abmeldung, Begründung) zur Erstellung der Meldung hinterlegen. Bei einer Anmeldung zur Quote ab 1.7. ist die Angabe einer Begründung verpflichtend. Über die erste Spalte Meldung sehen Sie, für welche Klienten durch die Eintragung von Art, Begründung,... ein Datensatz für die Übermittlung erzeugt wird.

Nachdem Sie all Ihre Klienten abgearbeitet haben, können Sie einen Datensatz über Meldung erstellen in die FinanzOnline Übermittlungen bereitstellen. Der Status zeigt Ihnen an, ob die Meldung an FinanzOnline übermittelt wurde oder nicht – bei einer erfolgreichen Übermittlung erscheint hier ein grünes Häkchen, bei einem gelben Stern wurde der Datensatz erstellt aber noch nicht übermittelt, bei einem roten Dreieck mit Rufzeichen schlug die Übermittlung fehl.

Quotenmeldung erstellen

Aufgrund der durch FinanzOnline in die Databox zugestellten Liste der VJ-Quotenfälle (Databox-Eingang) werden mithilfe des Menüpunktes Vorschlag aufgrund VJ-Meldung für jene bereits im Vorjahr gemeldeten Klienten die Informationen zur Meldung automatisch eingefügt. Der Vorschlag kann jedoch über das Detail bearbeitet werden. Die Daten lt. Vorschlag werden bei Meldung erstellen berücksichtigt. Somit können Sie auf Basis der VJ-Meldung Ihre Quotenfälle abarbeiten und neue Klienten noch manuell hinzufügen.

Vor allem für neue Klienten bzw. für Klienten, die erstmals in die Quote fallen können Sie den Vorschlag aufgrund Vormerkung verwenden. Der Vorschlag wird aufgrund der Eintragung in den Klientenstammdaten generiert.

Vormerkung Quotenjahr für Vorschlag

Sie können zusätzlich ein geplantes Übermittlungsdatum für die Quotenmeldung eintragen. Die Übermittlung befindet sich bis zum geplanten Übermittlungsdatum in den geplanten Übermittlungen und wechselt dann zu den offenen Übermittlungen.

Unter Portale / FinanzOnline / Offene Übermittlungen wird der Datensatz für die Quotenmeldung in einer Zeile ohne Klient Nr. und Klient dargestellt, da für die Meldung ein Paket für alle Klienten übergreifend erstellt wird. Sie können die Meldung mit der Art Quote dann wie gewohnt über Webservice an FinanzOnline übermitteln und erhalten spätestens nach 48 Stunden ein Protokoll in der Databox. Die gesendete Meldung ist in den Gesendeten Übermittlungen zu finden.

offene Übermittlung

Mit Erhalt des Protokolls im Kanzlei-Informationssystem unter FinanzOnline / Databox wird in der Übersicht unter Portale / FinanzOnline / Quotenmeldung auch der Status lt. FinanzOnline Protokoll aktualisiert.

Für die Klienten 1-4 wurde eine Anmeldung erstellt und die Rückmeldung lt. FinanzOnline ist, dass diese Klienten nun angemeldet sind. Für Klient 5 wurde eine Abmeldung übermittelt, diese wurde jedoch abgelehnt, da es noch keine Anmeldung gegeben hat. Wenn Sie den Mauszeiger auf den Fehlertext setzen, erhalten Sie nähere Informationen zum Fehler.

Vergabe der Benutzerrechte in FinanzOnline

Mit der Neuregelung der Quotenverwaltung wurden in FinanzOnline neue Benutzerrechte eingeführt. Berechtigt ist ein Supervisor oder ein Benutzer mit der Berechtigung Quotenverwaltung im Bereich Admin. Ein Webservice-User braucht keine gesonderte Berechtigung für die Übermittlung der Quotenmeldungen.

6.8 WiEReG Anbindung

Mit dem Modul WiEReG Anbindung kann eine Verlinkung zum Einmeldeformular auf der USP-Website hergestellt werden. Ebenso besteht die Möglichkeit WiEReG-Auszüge in einem gewissen Intervall bzw. bei erfolgter Änderung automatisiert abzurufen.

Damit im Zusammenhang stehend können Sie Mithilfe einer Aufgabenvorlage definieren ob und welche Aufgabe für den jeweilig zuständigen Mitarbeiter generiert werden soll.

Voraussetzung für das automatisierte Auslesen der WiEReG-Meldungen bzw. das Abrufen von WiEReG-Auszügen ist, dass innerhalb von USP ein Benutzer für WebService angelegt ist.

USP WebService Zugang

Nach Anwahl des Eintrags Neuer Zugang sind die Zugangskennungen für den im USP angelegten WebService-Benutzer (Benutzer ID und Passwort) einzugeben.

Im Bereich Zuordnung müssen Sie den Eintrag Web-Service USP anwählen. Der Benutzer kann durch Anwahl des Felds aktiv deaktiviert werden.

In der Administratorverwaltung des USP ist der Menüpunkt zu finden mit dem WebServicekontos angelegt werden können. Das Anlegen funktioniert ähnlich wie die Anlage von Benutzern mit dem Unterschied, dass keine Personifizierung erforderlich ist.

Anlage WebService im USP

Nachdem ein WebService-Konto angelegt wurde, kann man über den Menüpunkt „WebService-Rechte verwalten“ die entsprechende Berechtigung vergeben. Der WebService-Benutzer für das RZL KIS/Board benötigt folgende Berechtigungen:

  • WiEReG - WebService Datenabgleich: Zum Abruf von Auszügen und XML-Dateien

  • WiEReG - Änderungsdienst: Zur Information über Änderungen bei den gemeldeten wirtschaftlichen Eigentümern ihrer Kunden

Eine ausführliche Dokumentation zur Anlage eines Webservicebenutzers finden Sie in der Anwendungshilfe des BMF.

Die Zuweisungen zu den Unternehmensserviceportal Eingängen können im KIS-Navigator unter Verwaltung / USP – Zuweisungen vorgenommen werden.

Zuweisungen

Innerhalb der USP-Zuweisungen können Sie festlegen mit welcher Kategorie und welchem Thema die jeweiligen Auszüge strukturiert im KIS abgelegt werden sollen. Über die Schaltflächen Thema bzw. Kategorie übernehmen können diese Einstellungen von den Zuweisungen für den einfachen Auszug auf alle anderen Auszüge übernommen werden.

Zuweisung Kategorie und Thema

Unter den USP-Zuweisungen / Aufgabenvorlagen können Sie definieren welche Aufgabe bei Eintritt der Meldepflicht, bei einer durchgeführten Meldung sowie bei einem automatischen Abruf des Auszuges erstellt werden soll. Ebenso wird bei Signal des Änderungsdienstes eine Aufgabe für die Prüfung des Rechtsträgers erstellt (betrifft RT Beendet, RT Insolvent, RT Scheinunternehmen, RT Sanktioniert) Voraussetzung hierfür ist die Anlage und Hinterlegung einer entsprechenden Aufgabenvorlage.

Zuweisung Aufgabenvorlage

In den Klientenstammdaten der Stammdatenverwaltung am RZL Board im Register WiEReG / Überprüfung haben Sie die Möglichkeit zu hinterlegen, ob eine Meldung der wirtschaftlichen Eigentümer erforderlich ist und von wem diese Meldung durchgeführt wurde. Diese Felder werden Ihnen in den Klientenstammdaten angezeigt, sofern beim Klienten eine juristische Person hinterlegt ist. Über die Schaltfläche Neue Überprüfung (1) können Sie für ein bestimmtes Datum eine neue Meldung anlegen. Da die Meldung auch vom Rechtsträger selbst erfolgen kann, kann auch der Klient als Überprüfer vermerkt werden.

neue Überprüfung

In den Klientenstammdaten des RZL Boards unter dem Register Meldung haben Sie die Möglichkeit WiEReG-Meldungen durchzuführen sowie die Dokumentation zu einer Meldung hinzuzufügen.

Bei Mitarbeitern mit dem Recht zur Durchführung von WiEReG-Meldungen ist die entsprechende Berechtigung seitens USP/FinanzOnline für die Mitarbeiter notwendig.

In den Klientenstammdaten der Stammdatenverwaltung am RZL Board im Register WiEReG / Meldung haben Sie die Möglichkeit mit einem Klick auf den Button Neue Meldung / Neue Meldung über USP (1) eine neue WiEReG-Meldung durchzuführen.

neue Meldung über USP

Dabei werden Sie automatisch mit Ihrem KIS-Mitarbeiterzugang zum Anmeldeformular auf der USP-Website verlinkt und können anschließend die Meldung durchführen. Für die Anmeldung auf der USP-Website wird der im KIS unter Verwaltung / FinanzOnline/USP-Zugänge hinterlegte Mitarbeiterbenutzer verwendet. Dieser benötigt die entsprechende Berechtigung seitens USP/FinanzOnline um WiEReG-Meldungen durchführen zu können.

USP

Haben Sie die Meldung auf dem USP-Portal durchgeführt und wechseln zurück in das RZL Board können Sie mit einem Klick auf den Button Durchgeführt die Durchführung der WiEReG-Meldung bestätigen. Weiters erhalten Sie die Information, dass ein manueller Abruf des Auszuges mit 5 Minuten Verzögerung erfolgen kann sowie, dass bei einer automatischen Abfrage diese am Folgetag durchgeführt wird.

Abfrage nach WiEReG Meldung

Führen Sie die WiEReG Meldung nicht über das Board durch oder wollen Sie vergangene Meldungen eintragen, haben Sie die Möglichkeit mit einem Klick auf den Button Neue Meldung / Dokumentation zur Meldung über USP (1) eine ausführliche Dokumentation zur erfolgten Meldung hinzuzufügen

Dokumentation zur Meldung

Mit einem Klick auf das Dokumentensymbol können Sie noch etwaige Dokumente (z.B. Auszüge) zu dieser Meldung hinterlegen.

Auszüge aus dem Melderegister können entweder manuell oder automatisch (in einem vordefinierten Zeitintervall oder bei Signal des Änderungsdienstes) über das RZL Board angefordert werden. Dabei ist es wie bei der Durchführung einer Meldung erforderlich, dass der Mitarbeiter, der den Auszug anfordert die entsprechende Berechtigung von USP/FinanzOnline hat.

Die Anforderung von WiEReG-Auszügen können Sie über den Menüpunkt PORTALE im RZL Board vornehmen.

USP

Mit einem Klick auf den Button Auszug anfordern haben Sie die Möglichkeit manuell vier verschiedene Arten von Auszügen anzufordern.

Auszug anfordern I

Einfacher Auszug

Bietet eine solide Übersicht über die wirtschaftlichen Eigentümer einer juristischen Person. Beinhaltet allgemeine Informationen wie Name und Rechtsform sowie Adressen und Stammregisternummern (z.B. Firmenbuchnummer) und ermöglichen die Feststellung der wirtschaftlichen Aktivität anhand der ÖNACE Branchenkennzahl. Darüber hinaus sind alle Daten über direkte und indirekte Eigentümer inklusive der Art und dem Umfang des wirtschaftlichen Interesses enthalten.

Erweiterter Auszug

Enthalten über die in den einfachen Auszügen enthaltenen Daten hinaus noch die folgenden Informationen:

  • Die Angabe, ob es sich um einen vollständigen erweiterten Auszug handelt.

  • Darstellung der relevanten Beteiligungsstruktur, die auf Basis der Daten des Firmenbuchs errechnet wird.

  • Den errechneten wirtschaftlichen Eigentümer und oberste Rechtsträger, die auf Basis der Daten des Firmenbuchs, des Vereinsregisters und des Ergänzungsregisters errechnet werden.

Nach Auswahl des gewünschten Auszuges müssen Sie die Stammzahl (Firmenbuchnummer, ZVR-Zahl oder Ordnungsnummer des Ergänzungsregisters) des jeweiligen Klienten eintragen und können den Auszug mit einem Klick auf den Button Auszug abrufen abrufen.

Eingabe Stammzahl

In den Klientenstammdaten unter dem Register WiEReG haben Sie über die Schaltfläche Auszug anfordern ebenso die Möglichkeit einen Auszug für den ausgewählten Klienten anzufordern. Hier ist keine Eingabe der Stammzahl erforderlich.

Auszug anfordern II

Die angeforderten Auszüge sind anschließend im Board unter den Klientenstammdaten im Register WiEReG mit einem Klick auf den Button WiEReG Dokumente verfügbar.

Ebenso können Sie angeforderte WiEReG-Dokumente in den Dokumentenlisten auf den Ebenen Mein Arbeitsplatz, Klient oder Kanzlei des Kanzleiinformationssystems aufrufen.

Auszug in Dokumente

Mithilfe der Schaltfläche Klienten erhalten Sie eine Liste aller Ihrer Klienten wo bereits eine Zuordnung zur automatischen Abfrage vorgenommen wurde.

In dieser Liste können Sie erkennen, welche Art von Auszügen entweder bei Signal des Änderungsdienstes, jährlich zu einem bestimmten Datum oder stets bei Signal des Änderungsdienstes und jährlich zu einem bestimmten Datum abgefragt wird. Weiters enthält diese Übersicht die von Ihnen vorgenommene Risikoeinstufung, die Information ob eine Meldung erforderlich ist und den Zeitpunkt der letztmalig durchgeführten Meldung.

WiEReG Klienten

Über den Button Klienten zuordnen kommen Sie in die Zuordnung der Klienten für den automatischen Abruf des Auszuges.

Klienten für autom Abruf zuordnen

Wählen Sie einen Klienten in der Liste aus können Sie mit Hilfe der Schaltfläche Auszugsart wählen festlegen welche Art von Auszug bei diesem Klienten abgerufen werden soll bzw. die bereits ausgewählte Art wieder entfernen.

Auszugsart wählen

Über den Button Bei Signal des Änderungsdienstes können Sie bei dem jeweilig ausgewählten Klienten definieren, ob ein Auszug bei einer Änderung im WiEReG-Meldeportal automatisiert abgerufen bzw. ein gesetzter Abruf aufgehoben werden soll.

Signal des Änderungsdienstes

Mit einem Klick auf die Schaltfläche Jährlich zu einem bestimmten Datum / Datum setzen kann unabhängig von der Einstellung beim Abruf bei Signal des Änderungsdienstes ein Tag definiert werden an dem jährlich automatisch ein Auszug abgerufen wird. Somit haben Sie die Möglichkeit jährlich einen Auszug abzurufen, auch ohne, dass eine Änderung erfolgt. Über den Punkt Datum löschen kann der eingetragene Tag wieder entfernt werden.

jährl zu einem bestimmten Datum

Im folgenden Dialog kann der jeweilige Tag definiert werden.

Tag und Monat definieren

Die oben beschriebenen Einstellungen zur Festlegung der Art des Auszuges und der Aktivierung der Abfrage des Auszuges bei Signal des Änderungsdienstes bzw. der Abfrage zu einem bestimmten Datum können im RZL Board unter Stamm / Klienten nach Auswahl eines Klienten im Register WiEReG / Einstellungen ebenso individuell pro Klient vorgenommen werden.

Art des Auszugs hinterlegen

Über Protokoll Abruf Auszüge im Bereich Portale im RZL Board öffnet sich das Abrufprotokoll zu allen bisher durchgeführten Abrufen von Auszügen aus dem RZL Board. Hier wird aufgelistet welcher Mitarbeiter zu welchem Zeitpunkt welche Art von Auszug abgefragt hat. Weiters werden die Kosten pro Auszug mitprotokolliert und für welchen Klienten inkl. Stammzahl die Abfrage erfolgt ist.

6.9 WiEReG Workflow

Variante 1 - WiEReG-Meldungen mithilfe von wiederkehrenden Aufgaben

Abschnitt betitelt „Variante 1 - WiEReG-Meldungen mithilfe von wiederkehrenden Aufgaben“

Bei dieser Variante legen Sie sich im Kanzlei-Informations-System eine wiederkehrende Aufgabe an. In dieser Aufgabenvorlage definieren Sie den Zeitpunkt der durchzuführenden WiEReg-Meldung, für die Klienten, wo eine Meldung erforderlich ist. Damit legen Sie also fest zu welchem Zeitpunkt eine Aufgabe an den zuständigen Mitarbeiter bei diesem Klienten generiert werden soll.

wiederkehrende Aufgabe WiEReG

Der/die zuständige Mitarbeiter/in erhält nun jährlich automatisch die Aufgabe zur Durchführung der WiEReG-Überprüfung für die Klienten gestellt.

Anschließend führt der/die Mitarbeiter/in die WiEReG-Meldung bei dem Klienten im RZL Board durch.

neue Meldung über USP

Ist in den Einstellungen zum automatischen Abruf eines Auszuges bei dem Klienten die Variante bei Signal des Änderungsdienstes hinterlegt, können mithilfe des Kanzlei-Informations-Systems zwei Aufgaben automatisch generiert werden. Bei dieser Variante werden durch dieses Vorgehen die Aufgabe WiEReG-Meldung erfolgt und die Aufgabe WiEReG-Auszug abgerufen erzeugt. Soll nur eine der Aufgaben erzeugt werden, können Sie eine Aufgabenvorlage entfernen.

WiEReG Einstellungen

Definieren Sie innerhalb einer der beiden Aufgabenvorlagen eine Aktivität, können Sie mithilfe eines Klientenspiegels den Status der WiEReG-Meldungen überprüfen. Der Vorteil dieser Variante liegt darin, dass erst nach erfolgter Meldung ein WiEReG-Auszug automatisch abgerufen wird.

Zuweisungen Aufgabenvorlagen

Variante 2 - WiEReG-Meldungen mithilfe eines fixen Datums zum Abruf der Auszüge

Abschnitt betitelt „Variante 2 - WiEReG-Meldungen mithilfe eines fixen Datums zum Abruf der Auszüge“

Bei dieser Variante definieren Sie in den Klientenstammdaten im RZL Board im Register WiEReG/Einstellungen bzw. klientenübergreifend über den Menüpunkt Portale ein Datum zu dem ein WiEReG-Auszug automatisiert abgerufen werden soll.

Einstellungen jährlich

Zu diesem vordefinierten Datum wird nun jährlich ein Auszug abgerufen. Dafür ist im KIS bei dem Eintrag Automatischer Abruf des Auszuges eine Aufgabenvorlage zu hinterlegen. Aufgrund dieser Aufgabenvorlage wird eine Aufgabe erstellt, die jener Mitarbeiter erhält, der/die für die WiEReG-Meldung zuständig ist.

Zuweisungen Aufgabenvorlagen

Anschließend führt der Mitarbeiter die WiEReG-Meldung bei dem Klienten im RZL Board durch.

neue Meldung über USP

Nach erfolgter Meldung wird eine Aufgabe auf Basis der Aufgabenvorlage unter dem Eintrag Meldung Neu an den zuständigen Mitarbeiter generiert. Setzt diese/r die Aufgabe auf erledigt und ist diese Aufgabe bzw. die Aufgabenvorlage mit einer Aktivität verknüpft, können Sie mithilfe eines Klientenspiegels den Status der WiEReG-Meldungen überprüfen. Der Vorteil dieser Variante liegt darin, dass Sie keine eigene wiederkehrende Aufgabe pro Klienten erstellen müssen. Jedoch ist bei dieser Variante zu beachten, dass der entsprechende WiEReG-Auszug automatisiert bereits vor der erfolgten Meldung abgerufen wird.

Variante 3 - WiEReG-Meldungen mithilfe der Aufgabenvorlage Meldepflicht tritt ein

Abschnitt betitelt „Variante 3 - WiEReG-Meldungen mithilfe der Aufgabenvorlage Meldepflicht tritt ein“

Haben Sie im KIS unter Verwaltung/USP-Zuweisungen im Feld Meldepflicht tritt ein eine Aufgabenvorlage hinterlegt, wird automatisch vom KIS eine Aufgabe an den jeweilig zuständigen Mitarbeiter erstellt.

Zuweisungen Aufgabenvorlagen

Anschließend führt der Mitarbeiter die WiEReG-Meldung bei dem Klienten im RZL Board durch.

neue Meldung über USP

Je nach Einstellung kann anschließend optional ein automatischer Abruf eines Auszuges erfolgen.

WiEReG Einstellungen

Zuweisungen Aufgabenvorlagen

Der große Vorteil dieser Variante ist, dass Sie vier Wochen vor Fälligkeit der WiEReG-Meldung automatisiert eine Aufgabe in das Kanzleiinformationssystem gestellt bekommen und somit keine Klienten mehr hinsichtlich der Meldepflicht übersehen werden können. Davon ausgenommen sind jene Klienten, bei denen in den letzten Jahren keine Meldung erfolgt ist, da bei diesen kein automatisches Signal erzeugt wird.