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Belegverarbeitung – Handbuch

Stand:
12. Oktober 2026

1 Vorwort

Nachfolgend erhalten Sie eine Beschreibung der RZL FIBU/EA-Belegverarbeitung.

Die Belege stehen entweder schon digital bereit oder werden vom mit Hilfe eines handelsüblichen Scanners in elektronische Form gebracht.

Mit Hilfe der RZL Belegdatenerkennung werden die Belege innerhalb des Moduls Belege im RZL Board und der manuellen Anlage von Beleg-Schablonen durchsucht und bestimmte Daten (Belegdatum, Belegnummer bei AR/Fremdbelegnummer bei ER, UID-Nummer, Gesamtbetrag, Kundennummer, Name, …) ausgelesen. Belegverarbeitung im RZL Board

Die Vorgehensweise für das Zusammenspiel zwischen Steuerberater und Klient über das web-basierte RZL Klientenportal entnehmen Sie bitte dem Kapitel Modul Belege am RZL Klientenportal.

Im Kapitel Verarbeitung in der RZL FIBU/EA-Rechnung erhalten Sie eine Beschreibung der Vorgehensweise innerhalb der RZL Finanzbuchhaltung und EA-Rechnung.

2 Belegverarbeitung im RZL Board

2.1 Möglichkeiten zum Belegimport

XML-Rechnungen im ebInterface Format können über einen Scanordner oder auch über das Klientenportal verarbeitet werden. Da es sich hier um ein strukturiertes Rechnungsformat handelt, werden die in der Datei vorkommenden Belegdaten sofort ohne Belegdatenerkennung beim Beleg angezeigt. RZL unterstützt die Formate 4.1 und 4.3.

Weitere Details dazu finden Sie Online unter:
https://www.wko.at/service/netzwerke/ebinterface-aktuelle-version-xml-rechnungsstandard.html

Über diesen Menüpunkt können Belege, die aus anderen RZL Installation mit Belegdaten exportiert wurden wieder importiert werden. Dies kann genutzt werden, um Belege von einer auf eine andere Installation zu übertragen.

Details dazu finden Sie in einer eigenen Kurzanleitung Belege mit XML-Belegdaten exportieren und in andere Installation importieren.

RZL bietet ein eigenes XML-Format an, um Belege mit Belegdaten aus Fremdsystem in die RZL Belegverarbeitung zu übernehmen. Eine Beschreibung zum RZL XML-Format kann jederzeit kostenlos bei RZL angefordert werden (Software@rzl.at). Zum Import von Belegen mit Belegdaten im XML-Format muss dann ein entsprechendes Modul bei RZL lizenziert sein.

Diese Belege können dann entweder über einen Scanordner oder auch über den oben beschriebenen Menüpunkt Belege mit XML importieren übernommen werden. Somit ist bei RZL zumindest für die Felder, die über die XML-Datei geliefert werden, keine Belegdatenerkennung mehr notwendig.

Details dazu finden Sie in einer eigenen Kurzanleitung Belege mit XML-Belegdaten aus Fremdsystem übernehmen.

2.2 Belegansichten nach dem Hinzufügen der Belege

Über den Menüeintrag Belege finden Sie die Beleglisten Ungebuchte Belege / Gebuchte Belege.

Diese Belege wurden beim Hinzufügen dem Klienten zugewiesen und warten auf die Verbuchung in der RZL FIBU in der Liste der ungebuchten Belege. Solange Belege noch nicht gebucht wurden und somit in diese Liste angezeigt werden, können die Belege und Belegdaten jederzeit verändert werden. Die Möglichkeiten der Bearbeitung finden Sie nachfolgend.

Spalten filtern

Pro Spalte haben Sie Möglichkeit, die Daten zu filtern. Klicken Sie dazu in der Spaltenüberschrift auf das blaue Filtersymbol:

Layout speichern / speichern unter

In Listenansichten im RZL Board gibt es die Möglichkeit z.B. Spalten ein- und auszublenden, Spaltenpositionen zu verändern und Filter pro Spalte zu setzen. Diese Einstellungen und somit die aktuelle Ansicht kann über Layout speichern abgespeichert werden.

Somit können Sie sich beim nächsten Mal dieselbe Ansicht über das Dropdown Layout wählen anzeigen lassen. Wenn Sie die geladene Ansicht nochmals verändert haben, können Sie entweder die bestehende Ansicht überspeichern (Layout speichern) oder wieder ein neues Layout anlegen (Layout speichern unter). Über den Expertenmodus können noch detailliertere Filterfunktionen genutzt werden. Diese Layouts sind pro Liste personenbezogen gespeichert.

Beleg löschen

Der markierte Beleg wird aus der Ansicht der ungebuchten Belege gelöscht und in die Ansicht Belege Papierkorb verschoben.

Belegdaten erkennen

Auch nach dem Hinzufügen von Belegen kann in der Liste der ungebuchten Belege eine Belegdatenerkennung ausgeführt werden. Dies kann z.B. genutzt werden, wenn sich eine Schablone verändert hat und andere Rechnungen vom selben Rechnungsaussteller nochmals die dieser neuen/geänderten Schablone ausgelesen werden sollen.

Seiten bearbeiten

Bei Belegen, die bereits in die Belegverarbeitung hinzugefügt wurden und somit in der Ansicht der ungebuchten Belege sichtbar sind, können Sie Seiten im Nachhinein noch bearbeiten. Klicken Sie dazu auf die Funktion Seiten bearbeiten in der Menüleiste.

Es öffnet sich dabei ein eigener Dialog mit folgenden Möglichkeiten:

  • Seiten aus RZL Quellen (Scanordner, Verzeichnis, Klientenportal, Finmatics) im RZL Board per Drag & Drop anhängen.

  • Seiten aus externen Quellen, z.B. vom Windows-Explorer oder MS Outlook mittels Drag & Drop anhängen.

  • Seiten aus der Ansicht Seiten bearbeiten z.B. in einen Scanordner im RZL Board rausziehen.

  • Seiten bearbeiten für zwei Belege öffnen, um diese im Nachhinein zusammenzufügen.

  • Die Reihenfolge der Seiten verändern bzw. Seiten Löschen.

  • Einschränkung: wenn bereits eine Freigabe-Aktion mit dem Modul Belegfreigabe getätigt wurde, können Sie bestehende Seiten nicht löschen.

Versenden

Beleg per E-Mail versenden. Die bei diesem Klienten hinterlegten E-Mail-Adressen werden vorgeschlagen. Optional kann auch ein Dateiname auf Basis der Belegdatenfelder generiert werden.

Kopie des Belegs speichern

Die Datei nochmals in einen bestimmten Ordner abspeichern. Dabei kann auf Basis der Belegdaten ein Dateiname generiert werden. Optional können hier die Belegdaten mittels einer XML-Datei mitexportiert werden. Dies kann genutzt werden, um den Beleg mit Belegdaten in einer anderen Installation wieder zu importieren.

Beleg in Dokument umwandeln

Falls Sie das RZL KIS mit Dokumentenverwaltung nutzen, können Sie die Datei (wenn es sich nicht um einen Beleg handelt) in die Dokumentenablage ins KIS verschieben.

Im RZL PDF-Manager anzeigen

Der Beleg wird im RZL PDF-Manager geöffnet und kann dort weiterverarbeitet werden.

Beleg in Scanordner zurücksetzen

Der markierte Beleg wird in den ausgewählten Scanordner zurückgesetzt.

  • Belege synchronisieren

Bei aktivierter Belegsynchronisation kann diese hier manuell angestoßen werden.

  • Buchungssperre

Sie können den Beleg für die Verbuchung in der FIBU / EA sperren. Erst wenn die Sperre wieder aufgehoben wurde, können Sie den Beleg buchen.

  • Liste drucken / exportieren / kopieren

Die angezeigte Liste kann mit diesen Funktionen weiterverarbeitet werden.

Anzeige der bereits gebuchten Belege mit den Buchungsinformationen des tatsächlichen Buchungssatzes. Details dazu finden Sie in einem eigenen Kapitel weiter unten.

2.3 Detailbeschreibung

Detailbeschreibung Belegdaten und Anlage von Schablonen

Abschnitt betitelt „Detailbeschreibung Belegdaten und Anlage von Schablonen“

Wenn die RZL Belegdatenerkennung ein bestimmtes Feld bei einem Beleg nicht auslesen konnte (z.B. UID-Nummer, Belegdatum, Gesamtbetrag, Beleg/Fremdbelegnummer, Kundennummer, Name, Buchungstext, Zahlungsreferenz, …), besteht die Möglichkeit, für dieses Feld eine oder mehrere benutzerdefinierte Regel(n) anzulegen. Diese Regel wird in der Schablone für einen bestimmten Rechnungssteller gespeichert und gilt immer für die gesamte RZL Installation. Die restlichen Felder werden weiterhin mit der RZL Belegdatenerkennung ausgelesen.

Wenn die Belegerkennung mit Hilfe der RZL Belegdatenerkennung nicht alle für die Buchung relevanten Werte auslesen konnte, wird in der rechten Spalte der Listenansicht ein graues Symbol (1) angezeigt. In diesem Fall haben Sie die Möglichkeit, eine benutzerdefinierte Regel für das entsprechende Feld anzulegen.

Durch einen Doppelklick auf die Zeile in der Listenansicht wird der Beleg aufgerufen und im rechten Bereich werden die Ergebnisse der Belegdatenerkennung angezeigt.

Folgende Felder stehen derzeit zur Verfügung, um Daten auszulesen, Regeln anzulegen bzw. manuell Werte zu erfassen:

  • Allgemein

    • Klientenzuordnung

    • Belegkreis

    • Kommentar (Notizen zu diesem Beleg, kann auch bei gebuchten Belegen geändert werden) – wird direkt am Beleg angezeigt

    • Freigabefunktionen (mit Modul Belegfreigabe)

    • Schablone

    • Gutschrift (Buchungsvorschlag wird gedreht)

    • Belegdatum

    • Beleg- bzw. Fremdbelegnummer

    • Gesamtnettobetrag (auch Fremdwährungen möglich)

    • Gesamtsteuerbetrag (auch Fremdwährungen möglich)

    • Gesamtbruttobetrag (auch Fremdwährungen möglich)

    • Personenkonto-Nr. bzw. Kontonummer

    • Buchungstext

    • Zahlungsreferenz

    • Kostenstelle

    • Kostenträger

  • Rechnungssteller

    • Name/Anschrift

    • UID-Nummer

    • IBAN + BIC vom Rechnungssteller

  • Rechnungsempfänger

    • Name/An­schrift

    • UID-Nummer

    • Kundennummer

  • Steuerzeilen (Gegenbuchungen) - diese Steuerzeilen dienen zur Aufteilung des Beleges auf verschiedene Steuersätze.

    • Steuer % /-fall

    • Steuercode

    • Steuerbetrag

    • Nettobetrag

    • Bruttobetrag

    • Kontonummer

    • Buchungstext

    • Kostenstelle

    • Kostenträger

    • Buchungshinweis (kann genutzt werden, um in der FIBU dazu eine Regel Gegenbuchung anzulegen)

  • Sonstiges

    • Belegeingangsdatum (Tagesdatum wird vorgeschlagen, kann abgeändert werden)

    • Bezahlt am

Bei jedem einzelnen Feld wird angezeigt, wie der Wert zustande gekommen ist. Folgende Möglichkeiten gibt es:

QR Code (Registrierkassa/BCD/Stuzza)

RZL Belegdatenerkennung

Schablone (benutzerdefinierte Regel)

Manuell eingegeben

Automatisch berechnet (z.B. der Steuerbetrag, wenn Gesamtnetto- & Gesamtbruttobetrag ausgelesen wurden).

Importiert von einer XML-Datei

Das Feld Name/Anschrift wurde über die UID-Überprüfung bei FinanzOnline ausgelesen

Die Symbole rechts neben den Feldern haben folgende Funktion:

Wert übernehmen:
Mit dieser Funktion wird der markierte Wert für den aktuellen Beleg einmalig übernommen und gespeichert (keine Auswirkung auf zukünftige Belege)

Regel anlegen:
Dieses Symbol steht zur Verfügung, um eine Regel für ein bestimmtes Feld anzulegen, wenn die RZL Belegdatenerkennung den Wert nicht richtig auslesen konnte. Markieren Sie dazu den gewünschten Wert am Beleg und klicken Sie auf dieses Symbol. Vergeben Sie einen Namen für diese neue Schablone und klicken Sie auf OK (Die Funktion kopieren von nur verwenden, wenn Sie Regeln von einer anderen Schablone übernehmen möchten).

Die für dieses Feld angelegte Regel wird bei diesem Rechnungsaussteller zukünftig immer verwendet.

Fixen Wert festlegen:
Um eine leere Regel anzulegen (ohne markierten Wert am Beleg) halten Sie die Umschalt-Taste gedrückt und klicken erst dann auf dieses Symbol, um z.B. um einen fixen Wert bei einer Schablone zu hinterlegen. Damit dann ein fixer Wert hinterlegt werden kann muss rechts oben noch auf das Bleistiftsymbol mit dem Plus geklickt und die Abfrage, ob die Regel überschrieben werden soll, mit OK bestätigt werden. Ein fixer Wert kann bspw. für das Feld UID-Nummer oder Buchungstext verwendet werden, wenn z.B. die UID-Nummer von der OCR-Erkennung schlecht ausgelesen werden kann. Somit ist die UID-Nummer bei einer Rechnung dieses Rechnungsstellers als Fixwert hinterlegt und wird nicht mittels einer Regel ausgelesen. Auch der Buchungstext würde dann entsprechend der Hinterlegung bei jeder Rechnung dieses Rechnungsausstellers vorgeschlagen werden.

Regel bearbeiten:
Wenn für ein Feld bereits eine Regel bei der aktuellen Schablone hinterlegt ist, wird dieses Symbol angezeigt. Die bestehende Regel der verwendeten Schablone kann bearbeitet werden. Die verwendete Schablone wird in einem eigenen Feld angezeigt.

Anlegen/Bearbeiten der Erkennungsregel – z.B. fehlende Fremdbelegnummer
Abschnitt betitelt „Anlegen/Bearbeiten der Erkennungsregel – z.B. fehlende Fremdbelegnummer“


Wenn Sie nun eine neue Regel für ein bestimmtes Feld über das Symbol anlegen, haben Sie verschiedenen Möglichkeiten, die Regel zu definieren bzw. zu optimieren.

Das Ziel einer jeden Regel ist, dass nur mehr ein Resultat (2) übrigbleibt.

Somit kann in Zukunft der Wert bei Rechnungen dieses Rechnungsstellers immer gefunden werden (vorausgesetzt die OCR/Texterkennung hat den Text richtig erkannt).

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit mit der Funktion Erkennungsregel hinzufügen (3) weitere Erkennungsregeln für dasselbe Feld anzulegen, falls bei diesem Rechnungsaussteller die Fremdbelegnummer auf verschiedene Arten ausgelesen werden muss (z.B. deutsche und englische Rechnungen oder relativ zu Rechnung bzw. Teilrechnung oder Gutschrift).

Jede Regel können Sie im Feld oberhalb von auf Seite benennen (4), um beim Resultat sehen zu können, welche Regel den Wert ausgelesen hat.

Es wird automatisch auf einen Positionsrahmen „fixe Position“ (1) umgestellt, der einen Rahmen genau beim vorher markierten Wert setzt. Nur beim Feld Betrag wird automatisch die Funktion „relativ zu“ verwendet, da sich der Betrag im Regelfall nicht immer an derselben Position befindet.

In diesem Fall kann entweder der Positionsrahmen „fixe Position“ so belassen werden oder ebenfalls auf die Funktion „relativ zu“ (3) umgestellt werden. Das Programm versucht nun automatisch einen Bezugspunkt (Suchtext) (4) zu finden.

Ansonsten markieren Sie bitte den Suchtext innerhalb der Rechnung mit der Maus (hier: RECHNUNG) und klicken Sie in der Zeile Suchtext auf das Einfügen-Symbol (5). Somit wird die Bezeichnung des gewünschten Suchtextes (Bezugspunkt) eingetragen.

Nach Abschluss der Anpassungen speichern Sie die neue Vorlage durch einen Klick auf Speichern.

Damit dies möglich ist, muss beim Kreditor z.B. die UID-Nummer in den Stammdaten hinterlegt sein. Diese Hinterlegung nehmen Sie einfach beim Buchen des jeweiligen Beleges vor bzw. kann dies das Programm automatisch für Sie übernehmen (Stamm / Konten / Aktualisierungsoptionen).

Ein sehr wichtiges Feld ist u.a. die UID-Nummer des Rechnungsausstellers. Aufgrund dieser UID-Nummer kann in der Finanzbuchhaltung bzw. EA-Rechnung die Zuordnung zum Kreditorenkonto erfolgen, wenn in den Stammdaten der Kreditoren die UID-Nummer eingetragen ist.

Im RZL Board müssen Sie unbedingt innerhalb der Klientenstammdaten im Bereich Finanzamt die UID-Nummer des Klienten eintragen. Somit kann das Programm, wenn auf dem Beleg sowohl die UID-Nummer des Rechnungsausstellers als auch des Rechnungsempfängers angedruckt ist, die UID-Nummer des Rechnungsempfängers (Klienten) ausschließen.

  • auf Seite

Im Feld auf Seite ist in der Erkennungsregel für die Fremdbelegnummer 1 eingetragen. Das bedeutet, dass die Fremdbelegnummer nur auf der ersten Seite des Belegs gesucht wird, auch wenn der Beleg mehrere Seiten umfasst. Wenn der gesuchte Wert auf allen Seiten gesucht werden soll, muss das Feld leer sein.

  • Positionsrahmen:

    • kein Rahmen: Die Suche wird innerhalb des Belegs aufgrund eines Positionsrahmens nicht eingeschränkt. Die Erkennungsregel sucht den Wert am gesamten Beleg bzw. auf der ganzen Seite.

    • Fixe Position: Wenn Sie innerhalb einer Belegschablone einen fixen Rahmen setzen, wird bei der Belegdatenerkennung die nur in diesem fixen Bereich durchgeführt. Der Erkennungsrahmen bei einer fixen Position sollte immer so groß gewählt werden, dass eventuelle Unterschiede beim Scannereinzug oder Ausdruck des Belegs ausgeglichen werden können, aber auch nicht irrtümlich ein falscher Wert gefunden wird.

    • Relativ zu: Die Anlage eines Positionsrahmens relativ zu bietet den Vorteil, dass der gewünschte Wert nicht auf einer fixen Position gesucht wird, sondern relativ zu einem Fixpunkt gesucht wird (z.B. der Betrag rechts neben dem Wort Gesamtbetrag).

    • Auto. Auswahl: Falls die oben definierte Regel mehrere Ergebnisse liefert, kann über dieses Feld weiter eingeschränkt werden, z.B. erstes Vorkommen.

Die Höhe des Rahmens ist für das Auslesen des Wertes nicht entscheidend, d.h. der Rahmen kann auch auf eine minimale Höhe reduziert werden, um auszuschließen, dass ein falscher Wert erkannt wird, wenn ober- oder unterhalb weitere Werte vorkommen.

  • Schnitt

Der Positionsrahmen fixe und relative Position öffnet ein zusätzliches Feld mit der Bezeichnung Schnitt. Sie können hier die Einstellung genau durch Rahmen treffen. Dann werden die Werte/Ziffern übernommen, die sich genau im Rahmen befinden. Die Anwahl des Eintrags beim nächsten Leerzeichen macht den Schnitt (Eintrag der Ziffern/Werte) bis zum nächsten Leerzeichen, das auch links und rechts außerhalb des gesetzten Rahmens liegen kann. Ein Datumswert oder Betrag z.B. sollte nie genau durch den Rahmen abgeschnitten werden, sondern immer beim nächsten Leerzeichen. Ein zu kleiner, exakt abschneidender Rahmen könnte aus einem Datum mit 4-stelliger Jahreszahl ein Datum mit 2-stelliger Jahreszahl machen (1.1.2022 = 1.1.20 = 1.1.2020) oder ein Betrag von 12.000 Euro könnte zu einem Betrag von 2.000 Euro werden.

  • Format

Die Möglichkeit des Formates unterscheidet sich pro Feld, in dem Sie eine Erkennungsregel erstellen (z.B. Ziffernfolge, Text einzeilig, Text mehrzeilig, benutzerdefiniert bei der Belegnummer).

Im Bereich der Steuerzeilen können Sie ebenfalls Regeln anlegen, um Rechnungen mit unterschiedlichem Steuerausweis auslesen zu können. Genauso können Sie aber nur einen bestimmten Steuersatz mit einer Erkennungsregel auslesen lassen, z.B. innergemeinschaftliche Lieferungen / Erwerbe aufgrund eines bestimmten Textes am Beleg.

Diese Steuerzeilen werden dann beim Buchen (bei mehr als einer Steuerzeile derzeit nur bei automatischer DMS-Verbuchung) in der FIBU / EA verwendet.

Das Ziel dieser Regeln ist in weiterer Folge eine automatische Verbuchung auf Aufwand- und Ertragskonten dieser Steuerzeilen aufgrund von Verbuchungsregeln in der FIBU (Stamm / Verbuchungsregeln / Belegverarbeitung / Gegenbuchungen). Details dazu finden Sie im Handbuch zur Finanzbuchhaltung.

Natürlich können Sie in diesem Bereich auch manuell Daten für den Buchungssatz hinterlegen, z.B. Gegenkonten oder Steuersätze. Diese Hinterlegung kann in der Detailansicht auch für mehrere Belege gesammelt vorgenommen werden.

Wie gehen Sie nun vor beim Anlegen einer Regel für eine Steuerzeile:

  1. Klick auf Neue Steuerzeile anlegen

  2. Regel für 1. Prozentsatz für den Betrag anlegen

    1. Gewünschten Wert am Beleg markieren, z.B. den Netto- oder Bruttobetrag (je nach Ausweis am Beleg) für 20 % Umsatzsteuer

    2. Klick auf das + Symbol des jeweiligen Feldes in der Steuerzeile

    3. Steuer % /-fall für diese Regel festlegen, z.B. 20 % Normalsteuersatz

    4. Regel definieren

  3. Regel für 2. Steuersatz anlegen

    1. Betrag für 10 % Umsatzsteuer für dasselbe Feld markieren

    2. Klick auf Erkennungsregel hinzufügen

    3. Steuer % /-fall für diese Regel festlegen, z.B. 10 % ermäßigter Steuersatz

    4. Speichern

Somit werden in Zukunft bei Rechnungen dieses Rechnungsausstellers die Steuerzeilen 10 % und 20 % immer ausgelesen, wenn sie am Beleg vorkommen.

Sie haben auch die Möglichkeit, ein sogenanntes Steuermerkmal zu definieren. Dieses Steuermerkmal kann verwendet werden, um z.B. nur die Steuerzeile an sich mit einem innergemeinschaftlichen Erwerb aufgrund eines bestimmten Textes anlegen zu lassen. In der FIBU können Sie eine Regel definieren, wie ig. Erwerbe bei diesem Klienten gebucht werden sollen.

Zusätzlich können Sie dieses Steuermerkmal aber genauso auch bei einem normalen Prozentsatz verwenden – in diesem Fall muss das Steuermerkmal zutreffen, damit z.B. der Betrag für einen bestimmten Prozentsatz ausgelesen wird.

Das grundsätzliche Problem bei der Belegdatenerkennung ist, dass sich das Layout und die Begrifflichkeiten, die bei den verschiedenen Rechnungen der Rechnungssteller verwendet werden, sehr stark unterscheiden.

Wenn die RZL Belegdatenerkennung ein bestimmtes Feld bei einem Beleg nicht auslesen konnte, besteht die Möglichkeit, für dieses Feld eine benutzerdefinierte Regel anzulegen. Diese Regel wird nur für das entsprechende Feld dieses Rechnungsstellers angelegt. Die restlichen Felder werden weiterhin mit der RZL Belegdatenerkennung ausgelesen.

Diese neue Regel für ein Feld wird in einer Schablone pro Rechnungssteller abgespeichert, um für eine spezielle Rechnung festzulegen, wo und auf welche Weise die jeweiligen Rechnungsinformationen gefunden werden können (Belegdatum, Gesamtbetrag, Belegnummer, Buchungstext, Zahlungsreferenz, UID-Nummer, Name/Anschrift, Kundennummer, …).

Erkennungsmerkmal zur automatischen Zuordnung der Schablone
Abschnitt betitelt „Erkennungsmerkmal zur automatischen Zuordnung der Schablone“


Ganz entscheidend bei der Schablonenanlage ist das Erkennungsmerkmal. Das Erkennungsmerkmal muss bei jeder Rechnung dieser Firma an derselben Position vorkommen. Es wird verwendet, um festzustellen, wann welche Schablone verwendet werden soll. Das Programm versucht die UID-Nummer des Rechnungsausstellers (1) oder den Namen der Schablone am Beleg zu finden und als Erkennungsmerkmal zu hinterlegen vor. Die Funktion Erkennungsmerkmal automatisch ermitteln wird bei Neuanlage einer Schablone automatisch ausgeführt.

D.h. diese Schablone wird künftig nur verwendet, wenn diese UID-Nummer auf dem Beleg an der entsprechenden Stelle ausgelesen wird. Die UID-Nummer sollte als bevorzugtes Erkennungsmerkmal für spezielle Schablonen verwendet werden. Natürlich kann auch der z.B. der Name des Rechnungsausstellers im Briefkopf verwendet werden.

Standardmäßig wird ein Erkennungsmerkmal nur auf Seite 1 gesucht. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf „S.1“ klicken können Sie umstellen auf die Funktion „Auf allen Seiten suchen“.

Ist die UID-Nummer nicht lesbar oder nicht vorhanden (z.B.: Kleinunternehmer) oder sollen mehrere Erkennungsmerkmale verwendet werden, markieren Sie die Information am Beleg und klicken auf die Schaltfläche Aktuelle Auswahl hinzufügen in der Schablone (2) eingetragen.

Wenn einer Schablone ein oder mehrere Erkennungsmerkmal(e) zugewiesen werden, müssen ALLE Erkennungsmerkmale zutreffen. Wenn nicht alle Erkennungsmerkmale zutreffen, wird die Schablone nicht verwendet und das entsprechende Feld mit der RZL Belegdatenerkennung ausgelesen.

Über das Bleistiftsymbol (1) neben der jeweiligen Schablone kann das Erkennungsmerkmal bearbeitet werden.

2.4 Anzahl Belege anzeigen

  • Anzahl Belege monatlich

In dieser Anzeige wird angezeigt, wieviele Belege pro Monat, Belegkreis und Quelle (z.B. Dateisystem, Klientenportal, Finmatics, …) hinzugefügt wurden.

  • Anzahl Belege jährlich

In dieser Anzeige wird angezeigt, wieviele Belege pro Jahr (bzw. in Summe), Belegkreis und Quelle (z.B. Dateisystem, Klientenportal, Finmatics, …) hinzugefügt wurden.

2.5 Grundeinstellungen zur Belegverarbeitung

Im Bereich Einstellungen finden Sie folgende Möglichkeiten:

Bevor Sie mit dem Scannen beginnen, legen Sie für jeden Mitarbeiter einen eigenen Scanordner im Netzwerk und im RZL Board an. Die Anlage befindet sich im Bereich BELEGE unter Einstellungen / Scanordner oder direkt im Bereich Belege hinzufügen im Dropdown des Buttons Belege Scanordner. Zusätzlich sollten Sie diese Ordner beim Scanner in einem Profil pro Mitarbeiter hinterlegen.

  • Name:
    Sie können hier einen Namen für jeden Scanordner vergeben, der dann im Bereich Belege hinzufügen / Belege Scanordner angezeigt wird.

  • Ordner für Mitarbeiter:
    Scanordner können Sie einem Mitarbeiter zuordnen, somit sieht der jeweilige Mitarbeiter nur seine eigenen und etwaige öffentliche (kanzleiweite) Scanordner.

  • Anmerkung:
    Notiz zu diesem Scanordner.

  • Ordnerpfad:
    Im Ordnerpfad wird der am Laufwerk angelegte Scanordner hinterlegt.

  • Dokumente / Belege importieren:
    Je nach Aktivierung steht dieser Scanordner in der RZL KIS-Dokumentenverwaltung bzw. in der RZL Board Belegverarbeitung zur Verfügung.

  • Texterkennung (OCR) automatisch im Hintergrund ausführen:
    Diese Option steht nur dann zur Verfügung, wenn in den Einstellungen zur Texterkennung nur bei ausgewählten Scanordnern ausgewählt wurde. Grundsätzlich empfehlen wir, Texterkennung im Hintergrund generell zu aktivieren. Somit wird die Texterkennung (OCR-Erkennung) vollautomatisch im Hintergrund ausgeführt, sobald neue Belege in einem Scanordner vorhanden sind und das RZL Board gestartet ist.

  • Belege für schnelleren Zugriff lokal kopieren:
    Bei Aktivierung dieser Option werden die Belege für die Bearbeitung lokal zwischengespeichert und die Zugriffe auf den Scan-Ordner auf ein Minimum reduziert. Diese Einstellung ist bei einer langsamen oder instabilen Verbindung zum Scan-Ordner zu empfehlen.

Die bisher angelegten Belegschablonen werden in einer Liste angezeigt. Sie können hier Schablonen löschen oder auch umbenennen. Außerdem finden Sie hier Informationen, wann die Schablone von wem erstellt wurde und wann sie von wem zuletzt geändert wurde. Schablonen können auch exportiert und importiert werden.

Siehe Kapitel Einstellungen zur OCR-Erkennung bei gescannten Belegen

In diesem Menü können Sie den Buchungsstempel für Gebuchte Belege konfigurieren. Sie können festlegen, welche Felder am Stempel Gebucht in welcher Reihenfolge angezeigt werden sollen.

  • Dateiname: Name, unter welcher die Datei gespeichert ist

  • Klient: Nummer und Name des Klienten

  • Belegkreis: zB ER, AR, KA, …

  • Belegart: Eingangsbeleg, Ausgangsbeleg …

  • Belegnummer: fortlaufende Nummer

  • Fremdbelegnummer: Rechnungsnummer des Beleges

  • Belegdatum: Datum des Beleges

  • Gesamtbetrag: Bruttobetrag

  • Buchungssatz: Soll/Haben

  • Gebucht von: Name des Erfassers

  • Gebucht am: Datum der Erfassung

  • Buchungstext: erfasster Text beim Buchen

  • Kommentar: Vermerk der beim Beleg erfasst wird

  • Importdatum: wann der Import stattgefunden hat

  • Importiert von: von dem der Import durchgeführt wurde

  • Belegeingangsdatum: Buchungsdatum

  • Bezahlt am: Datume der durchgeführten Zahlung

  • Quelle: ect. …

Im Feld links ausgewählte Felder für Stempel kann die Reihenfolge der ausgewählten Felder geändert werden.

Setzt man den Haken Vorschau mit Beispieldaten befüllen wird ein Musterstempel mit Beispieldaten befüllt.

Rufen Sie einen bereits gebuchten in der FIBU auf, können Sie in der Menüleiste entscheiden, ob der Buchungsstempel sichtbar angezeigt wird.

Beim Export eines Beleges als PDF wird der Stempel und der Kommentar nicht exportiert und angezeigt.

  • Klientenportal-Belege: Mit dieser Option wird beim Öffnen eines Klienten in der Menüleiste angezeigt, wie viele Belege vom Klientenportal noch abzuholen sind.

  • Finmatics Belege: Mit dieser Option wird beim Öffnen eines Klienten in der Menüleiste angezeigt, wie viele Belege von Finmatics noch abzuholen sind.

  • Name/Anschrift mit UID-Nummer über FinanzOnline auslesen: Mit dieser Option wird bei einer Belegdatenerkennung der Name und die Anschrift des Rechnungsaussteller (bei Eingangsbelegen) bzw. des Rechnungsempfängers (bei Ausgangsbelegen) über die UID-Nummer bei FinanzOnline ausgelesen. Somit haben Sie später in der Liste der ungebuchten Belege eine bessere und schnellere Übersicht über die Belege.
    Die einmal vorgekommenen UID-Nummern werden für eine gewisse Zeit zwischengespeichert, damit bei Lieferanten, die häufig vorkommen, nicht jedes Mal bei FinanzOnline abgefragt werden muss.

  • GLN der Lieferanschrift als Kundennummer des Rechnungsempfängers auslesen: dies ist eine spezielle Funktion beim Import von ebInterface XML-Rechnungen. Dies kann genutzt werden, um später in der FIBU auf Basis dieser GLN-Nummer Buchungsvorschläge zu generieren.

2.6 Zusatzmodul Belegfreigabe

Siehe Kurzanleitung RZL Modul Belegfreigabe unter Hilfe / Kurzanleitungen.

Kurzanleitung

2.7 Belegverarbeitung im RZL Board

  • Hauptziel ist die digitale Speicherung der Belege mit schnellem Zugriff über die RZL Programme.

  • Durch die RZL Belegdatenerkennung in Kombination mit benutzerdefinierten Regeln werden die Belegdaten ausgelesen und beim Buchen vorgeschlagen.

  • Beim Bilanzieren können Sie die Belege direkt im Bilanz-Programm aufrufen.

  • Digitalisierte Belege können – ergänzt um verschiedene Buchungsinfos – über das RZL Klientenportal bereitgestellt werden.

  • Es kommt daher zu einer Automatisierung und Zeitersparnis.

Wie kommen Sie als Buchhalter zu den digitalen Belegen?

Abschnitt betitelt „Wie kommen Sie als Buchhalter zu den digitalen Belegen?“

2.8 Belegbearbeitung und -aufbereitung

  • Klient öffnen links oben im Feld Klient wählen (Nr. oder Name eingeben).

  • Klick auf BELEGE in der Menüleiste.

  • In dieser Ansicht haben Sie nun Zugriff auf Scanordner, das RZL Klientenportal, auf die Beleglisten und alle weiteren Funktionen der RZL Belegverarbeitung.

Es bestehen unterschiedliche Möglichkeiten, die Belege in die RZL Belegverarbeitung hinzuzufügen:

  1. Belege Scanordner: Über den (persönlichen) Scanordner, der in den Einstellungen bzw. hier im Dropdown angelegt wurde. Wird der Button im oberen Bereich angeklickt, wird automatisch der zuletzt verwendete Scanordner geöffnet.
    WICHITG: In einem Scanordner wird automatisch eine Hintergrund-OCR-Erkennung durchgeführt!

  2. Belege Verzeichnis: Durch manuelle Anwahl eines beliebigen anderen Laufwerkordners (lokal oder Netzwerk). Die zuletzt verwendeten Ordner bleiben gespeichert.
    WICHTIG: keine Hintergrund OCR-Erkennung!

  3. Belege Klientenportal: Direkter Zugriff auf Belege, die von Klienten auf das RZL Klientenportal hochgeladen wurden. Die Anzahl der abzuholenden Belege wird im Symbol angezeigt.

  4. Belege Finmatics: Direkter Zugriff auf Belege von Finmatics, die von Klienten über Finmatics hochgeladen wurden. Die Anzahl der abzuholenden Belege wird im Symbol angezeigt.

  5. Drag & Drop: Die Übertragung mittels Drag & Drop in die Seitenansicht der Belegverarbeitung. (z.B. aus E-Mail Anhängen oder aus dem Windows-Explorer)

Beim Hinzufügen von Belegen gibt es drei Bereiche (Seitenansicht, Listenansicht, Detailansicht), in denen verschiedenen Informationen angezeigt und verschiedene Funktionen zur Verfügung stehen. Diese drei Bereiche können in der Menüleiste mit der Funktion Vordefinierte Ansichten unterschiedlich platziert werden.

Vordefinierte Ansichten:

Alle drei Bereiche können auch manuell mit gedrückter linker Maustaste auf die Überschrift ausgedockt und in einem extra Fenster angezeigt werden (z.B. maximiert auf einem 2. Bildschirm) oder an jeder beliebigen Position eingedockt werden.

Fixieren/Verbergen der jeweiligen Ansicht:

Seitenansicht: Die Belege werden in der Vorschau angezeigt.

  • Ändern der Darstellung mit + bzw. - Symbol oder Strg + Mausrad.

  • Anzeigegröße der Vorschaubilder:

    • Tatsächliche Größe (Die Vorschau der Belege wird mit der tatsächlichen Größe der PDFs bzw. Bilder dargestellt)

    • Gleiche Breite (Alle Belege werden gleich breit dargestellt)

    • Gleiche Höhe (Alle Belege werden gleich hoch dargestellt)

  • Mit Klick auf den Beleg mit der mittleren Maustaste (Mausrad) öffnet sich die Belegvorschau, bis das Mausrad wieder losgelassen wird.

  • Durch einen Doppelklick auf einen Beleg öffnet sich die Belegansicht (separates Fenster).

  • Mit der rechten Maustaste können im Kontextmenü weiteren Optionen angewählt werden.

  • Die Belege werden gruppiert nach Klient und Belegkreis angezeigt und können auf- und zugeklappt werden.

Listenansicht: Anzeige der Belege in einer Liste inklusive Belegdaten.

  • Sortierung mittels Anwahl der Überschrift möglich.

  • Alle für den Buchungsvorschlag notwendigen Felder wurden in der Belegdatenerkennung ausgelesen.

  • Nicht ausgelesene, aber für einen vollständigen Buchungsvorschlag notwendige Felder werden gelb markiert, wenn mit der Maus das graue Symbol fokussiert wird.

Detailansicht: Anzeige der Daten von markierten Belegen.

  • Die Detailansicht kann entweder horizontal unten oder vertikal rechts angezeigt werden.

  • Anzeige der Details zum aktuell markierten Beleg.

  • Ändern von Belegdaten für einen oder mehreren markierten Belegen.

  • Buchungssperre von Belegen mit der Option Buchung gesperrt.

In der Seitenansicht werden die Belege für die Weiterverarbeitung aufbereitet. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

Einzelseiten markieren

Seite mit der linken Maustaste anwählen

mehrseitigen Beleg markieren

Beleg mit Klammer-Symbol im linken oberen Randbereich anklicken.

mehrere Belege markieren

  • Belege außerhalb der Vorschaubilder mit gedrückter linker Maustaste und ziehen

  • Belege mit Strg- bzw. Shift-Taste und linker Maustaste markieren.

Gruppe markieren

Alle Belege innerhalb einer Gruppe mit Klick auf die Gruppenüberschrift markieren

mehrseitige Belege auftrennen

  • Seiten auftrennen: Es werden die markierten Seiten in Einzelseiten aufgetrennt

  • Belege auftrennen:

    • Automatisch: es wird versucht, das gesamte Dokument aufgrund verschiedener Kriterien in die richtigen Einzelbelege aufzutrennen

    • Nach jeder Seite: das Dokument wird in Einzelseiten aufgetrennt, mehrseitige Belege müssen manuell wieder zusammengefügt werden

    • Nach/Vor markierten Seiten: Mit der Funktion Seiten mit Text markieren können bestimmte Seiten mit einem bestimmten Inhalt markiert werden. Anschließend kann z.B. immer vor der markierten 1. Seite eines Beleges ein Schnitt gemacht werden

    • per Drag&Drop Einzelseiten herausziehen

Einzelseiten zusammenführen

  • per Drag&Drop zusammenführen

  • Seiten markieren und mit rechter Maustaste Seiten zusammenführen verbinden

Belege drehen Seite markieren und mit der rechten Maustaste 90° rechts/links, 180°drehen anwählen

leere Seiten löschen rechte Maustaste Leere Seiten markieren und Entf-Taste oder rechte Maustaste Löschen anwählen

Beleg sichern Beleg markieren und mit rechter Maustaste Beleg ins Dateisystem exportieren speichern

Beleg drucken Beleg markieren und mit rechter Maustaste Beleg drucken

Beleg im RZL PDF-Manager anzeigen Beleg markieren und mit rechter Maustaste Beleg(e) im RZL PDF-Manager anzeigen.

Beleg per Mail versenden Beleg markieren und mit rechter Maustaste Beleg(e) versenden

Beleg duplizieren Beleg markieren und mit rechter Maustaste Beleg(e) duplizieren. Derselbe Beleg steht nun ein zweites Mal zur Verfügung.

Änderungen zurücksetzen Alle Änderungen, die bisher durchgeführt wurden, werden rückgängig gemacht und der Original-Zustand der Dateien im Scanordner wird wiederhergestellt.

  • Zusammenführen mit Hilfe der rechten Maustaste und Kontextmenü:

Nach Anwahl der rechten Maustaste und des Eintrags Zusammenfügen werden die aktuell markierten Belege zusammengeführt.

  • Zusammenführen durch das Ziehen mit der Maus:

Sie können Belege sehr einfach durch Ziehen mit der Maus per Drag & Drop zusammenführen.

Das Symbol Text vorhanden (links unten am Beleg) zeigt in der Seitenansicht mittels Tooltip die Herkunft des Volltextes an. Zusätzlich wird dies pro Beleg auch in einer eigenen Spalte in der Listenansicht angezeigt.

Folgende Möglichkeiten gibt es:

1. OCR: Original:

Der im PDF eingebettete und mitgelieferte Volltext wird verwendet.

  • Belege, die aus der Fakturierung direkt als PDF ausgegeben wurden ⇨ Originaltext ist im PDF enthalten.

  • Belege, die gescannt wurden und der Volltext mittels OCR-Erkennung ergänzt wurde (z.B. durch die Scansoftware vom Scanner).

2. OCR-Erkennung direkt im Modul Belege im RZL Board

Falls die Belege keinen OCR-Volltext enthalten, wird die OCR/Texterkennung erst direkt im Modul Belege durchgeführt. Die Einstellungen finden Sie im Menüpunkt Belege / Einstellungen / Texterkennung (OCR). Für die OCR-Volltext-Erkennung im Modul Belege setzt RZL (je nach gewählter Einstellung) folgende Fremdsoftware ein:

  • Microsoft OCR-Erkennung (nur mit Windows 10 oder 11)

  • Tesseract-OCR von Google (alle Betriebssysteme)

Bei zwei zur Verfügung stehenden Bildschirmen kann zusätzlich zum RZL Board durch Doppelklick auf einen Beleg ein extra Belegfenster angezeigt werden, in dem der jeweils markierte Beleg (über die Seiten- oder Listenansicht) über den ganzen Bildschirm inkl. der Belegdaten angezeigt wird.

Wird mit gedrückter linker Maustaste der Cursor über einen Wert gezogen, wird der tatsächlich erkannte Text unterhalb des Mauszeigers angezeigt.

Folgende Funktionen stehen in der Belegansicht zur Verfügung:

  • Belegdaten speichern

Werden in der rechten Leiste Belegdaten verändert, können diese hier gespeichert werden.

  • Drucken

Der Beleg kann ausgedruckt werden

  • Kopie speichern

Eine Kopie des Beleges kann extern im Dateisystem gespeichert werden

  • Versenden

Der Beleg kann per E-Mail versendet werden. Optional kann hier auf Basis der Belegdaten mit Platzhaltern ein Dateiname generiert werden.

  • Im RZL PDF-Manager anzeigen

Der Beleg wird im RZL Manager angezeigt und kann dort weiterverarbeitet werden.

  • Markierten Text kopieren

Ein am Beleg markierter Text kann in die Zwischenablage gelegt werden.

  • Zoom

Die Darstellung des Beleges kann angepasst werden (Vergrößern / Verkleinern / fixe Zoomstufe).

  • Navigation

Mit diesen vier Schaltflächen können Sie zum vorherigen/nächsten Beleg wechseln bzw. innerhalb eines mehrseitigen Beleges die Seiten durchblättern.

  • Textansicht anzeigen

Der Beleg kann durch Klick auf diese Funktion vollständig in der Textansicht/OCR-Ansicht angezeigt werden.

Normalanzeige vs. Text/OCR-Anzeige

  • PDF Anmerkungen anzeigen

Im Adobe Reader erfasste Textkommentare werden angezeigt, wenn diese Option aktiviert ist.

  • Belegdaten markieren

Ausgelesene Belegdaten werden am Beleg gelb markiert angezeigt.

  • Alle Belegfelder anzeigen

In der Belegdaten-Leiste rechts werden je nach Einstellung mehr oder weniger (nur die wichtigsten) Belegdatenfelder angezeigt.

  • Kommentar anzeigen

Ein im Feld Kommentar erfasster Text wird direkt am Beleg angezeigt.

  • Belegdaten erkennen

Für den soeben geöffneten Beleg die Belegdatenerkennung durchführen.

Der nächste Schritt ist die Belegdatenerkennung. Wählen Sie dazu oben in der Leiste „Belegverarbeitung“ den Eintrag „Belegdaten erkennen“, wenn alle Belege erkannt werden sollen oder „Ausgewählte Belegdaten erkennen“, wenn die Belegdatenerkennung nur für die markierten Belege durchgeführt werden soll. Die Funktionen sind alternativ auch mit der rechten Maustaste erreichbar.

Bei der Belegdatenerkennung werden folgende Schritte durchgeführt:

  • Die Texterkennung (OCR-Erkennung) wird durchgeführt, wenn diese noch nicht im Hintergrund ausgeführt wurde (Funktion in den Stammdaten des Scanordners unbedingt aktivieren).

  • Die RZL Belegdatenerkennung versucht auf Basis des vorhandenen Textes, mit verschiedensten Logiken in den verschiedenen Feldern, Belegdaten automatisch zu finden.

  • Zusätzlich werden die vom Benutzer angelegten Regeln, die in den Belegschablonen abgespeichert sind anhand des Erkennungsmerkmals gesucht und angewendet.

  • Wenn am Beleg eine UID-Nummer gefunden wird, wird über FinanzOnline der Name und die Anschrift ausgelesen und bspw. bei ER im Feld Rechnungssteller angezeigt.

Die Ergebnisse der Belegdatenerkennung sind am besten in der Listenansicht ersichtlich (bzw. für einen einzelnen Beleg auch über die Detailansicht).

Die letzte Spalte zeigt zusätzlich an, ob alle Felder, die für den Buchungsvorschlag notwendig sind, ausgelesen wurden (grünes Symbol) oder ob Felder fehlen (graues Symbol). Wenn Sie die Maus auf ein graues Symbol stellen, sehen Sie fehelende Werte gelb eingefärbt.

Sie können fehlenden Daten durch Anlage einer neuen Belegschablone ergänzen, damit das entsprechende Feld in Zukunft immer richtig ausgelesen werden kann. Details dazu weiter unten.

Mit Hilfe der Benutzerdefinierten Belegdatenerkennung können die Logiken der Belegdatenerkennung einmalig eingestellt/übersteuert werden bzw. der mitgelieferte Text verworfen und die OCR-Erkennung mit der gewünschten Software neu durchgeführt werden. Zusätzlich können Sie die RZL Belegdatenerkennung erzwingen (manuell oder aus Fremdsystemen übernommene Werte werden überschrieben).

Dies sind keine Einstellungen für die „normale“ Belegdatenerkennung, sondern können nur über benutzerdefiniert immer einmalig ausgeführt werden.

Mit dieser Funktion werden bei Eingangsbelegen die Daten des Lieferanten und bei Ausgangsbelegen die Daten des Kunden ausgelesen. Mit Hilfe der ausgelesenen UID-Nummer des Lieferanten oder Kunden wird über Finanz Online der Name und die Anschrift ausgelesen und in das entsprechende Feld übernommen. Somit haben Sie auch in der Liste der ungebuchten Belege / Belegfreigabe eine bessere Überschrift von wem oder an wen die Rechnung ging.

Ausgelesene UID-Nummern werden für eine gewisse Zeit zwischengespeichert, sodass bei denselben Lieferanten nicht jedes Mal über Finanz Online abgefragt werden muss.

Damit diese Funktion genutzt werden kann, muss entweder in der ZMV (Allg. Dateien / Stammmdaten Absender / Online Dienste) oder im KIS (Verwaltung / FinanzOnline-Zugänge) ein Finanz Online Webservice Benutzer hinterlegt sein.

Diese Funktion kann optional auch deaktiviert werden (BELEGE / Einstellungen / Grundeinstellungen).

Der letzte Schritt nach der Belegdatenerkennung ist das endgültige Hinzufügen der Belege ins RZL Board (ins Dokumenten-Management-System). Wählen Sie dazu oben in der Leiste „Belegverarbeitung“ den Eintrag „Alle übernehmen“, wenn alle vorhandenen Belege übernommen werden sollen oder „Auswahl übernehmen“, wenn nur die markierten Belege ins RZL Board übernommen werden sollen. Die Belege stehen dann im Modul Belege als ungebucht zur Verbuchung in der FIBU/EA bereit.

Nach erfolgreicher Übernahme werden die Dateien aus dem Scanordner gelöscht.

Bei der Belegübernahme werden die Belege geprüft, ob exakt dieselbe Datei in den letzten 30 Tagen bereits hinzugefügt wurde. Ist dies der Fall ist folgende Meldung zu bestätigen um den Beleg nochmals zu übernehmen. Mit Abbrechen wird nichts übernommen und der Beleg kann bspw. aus dem Scanordner gelöscht werden.

Detailbeschreibung aller Funktionen in der Leiste „Belege hinzufügen“

Abschnitt betitelt „Detailbeschreibung aller Funktionen in der Leiste „Belege hinzufügen““

  • Neue Klientengruppe

Es wird ein neuer Bereich für einen weiteren Klienten angelegt. In diesen Bereich können dann Belege per Drag & Drop gezogen werden (z.B., wenn Belege für mehrere Klienten im Scanordner vorhanden sind).

  • Neue Belegkreisgruppe

Es wird ein neuer Bereich für einen weiteren Belegkreis innerhalb des Klienten angelegt. In diesen Bereich können dann Belege per Drag & Drop gezogen werden (z.B. wenn Belege für mehrere Belegkreise im Scanordner vorhanden sind).

  • Vordefinierte Ansichten

Die drei Bereiche (Seiten-, Listen- und Detailansicht) können unterschiedlich platziert werden.

  • Live-Sortierung

Bei aktivierter Funktion werden Belege sofort nach dem aktuell aktiviertem Sortierkriterium sortiert, wenn sich Belegdaten verändern.

  • Seitenansicht ausblenden

Bei vielen Belegen kann das Laden der Seitenansicht einige Zeit dauern, daher kann optional die Seitenansicht ausgeblendet werden (ab 500 Seiten automatisch).

  • Gruppenübersicht einblenden

In der Seitenansicht wird links eine Zusammenfassung der vorhandenen Klienten und Belegkreise mit der Summe der vorhandenen Belege angezeigt. Diese Ansicht kann auch verwendet werden, um bspw. Belege per Drag&Drop in einen anderen Bereich (Klient oder Belegkreis) zu verschieben. Dieser Bereich kann jederzeit ein- und ausgeblendet werden.

  • Alles markieren

Alle Belege werden markiert.

  • Leere Seiten markieren

Es werden alle leeren Seiten markiert, damit diese gesammelt gelöscht werden können.

  • Markierte Seiten löschen

Aktuell markierte Seiten werden gelöscht.

  • Belege auftrennen

Markierte Belege in Einzelseiten auftrennen.

  • Automatisch: es wird versucht, das gesamte Dokument aufgrund verschiedener Kriterien, in die richtigen Einzelbelege aufzutrennen

  • Nach jeder Seite: das Dokument wird in Einzelseiten aufgetrennt, mehrseitige Belege müssen manuell wieder zusammengefügt werden

  • Nach/Vor markierten Seiten: Mit der Funktion Seiten mit Text markieren können bestimmte Seiten mit einem bestimmten Inhalt markiert werden. Anschließend kann z.B. immer vor der markierten 1. Seite eines Beleges ein Schnitt gemacht werden

  • Belegdaten erkennen

Wenn alle Belege einem Klienten und einem Belegkreis zugeordnet sind, kann diese Funktion ausgeführt werden. Zwei Aktionen werden ausgeführt:

  1. Es wird die Texterkennung (OCR-Erkennung) durchgeführt (wenn noch nicht im Hintergrund bereits erledigt) und es wird die

  2. Belegdatenerkennung ausgeführt. Dabei werden die Werte anhand der verschiedenen Möglichkeiten ausgelesen (QR Code, RZL Belegdatenerkennung, Schablonen …) und beim Beleg gespeichert.

  • Ausgewählte Belegdaten erkennen

Selbe Funktion wie Belegdaten erkennen – gilt nur für markierte Belege.

  • Benutzerdefinierte Belegdatenerkennung

Für die Belegdatenerkennung können über benutzerdefiniert folgende zusätzliche Funktionen für alle (Ausführen (alle)) oder nur für markierte Belege (Ausführen (nur Auswahl)) ausgeführt werden:

  • Texterkennungs-Software: Sie können einmalig die in den Einstellungen festgelegte OCR-Engine übersteuern und die hier eingestellte verwenden.

  • RZL Texterkennung erzwingen: Wurde beispielsweise die OCR/Texterkennung bereits vom Scanner durchgeführt, führt das Modul Belege keine Texterkennung mehr durch, sondern verwendet den mitgelieferten Text. Mit dieser Funktion kann der Text vom Scanner verworfen und mit der oben eingestellten OCR-Engine neu ausgelesen werden. Dies kann z.B. verwendet werden, um die Qualität zu vergleichen.

  • QR-Codes auslesen (Registrierkassa/BCD/Stuzza): Standardmäßig wird bei der Belegdatenerkennung (nicht benutzerdefiniert) als erstes ein ev. vorhandener QR Code ausgelesen. Soll dies vermieden werden, muss diese Option deaktiviert werden.

  • Schablonensystem verwenden: Diese Option entscheidet, ob die benutzerdefinierten Regeln, die einer Schablone abgespeichert sind, angewendet werden.

  • Bereits zugeordnete Schablone belassen: Falls bei Belegen bereits eine Schablone zugeordnet ist, bleibt diese auf jeden Fall zugeordnet auch wenn das Modul Belege anhand des Erkennungsmerkmals eine andere Schablone finden würde.

  • Schablone: Wird hier manuell eine Schablone ausgewählt, wird diese bei Ausführung der benutzerdefinierten Belegdatenerkennung unabhängig vom Erkennungsmerkmal verwendet.

  • RZL Erkennungslogik verwenden: Als letztes wird die von RZL entwickelte Logik verwendet, um Belegdaten auszulesen (wenn kein QR-Code, Schablone usw. vorhanden ist).

  • RZL Belegdatenerkennung erzwingen: Manuell erfasste oder aus Fremdsystemen übernommene Werte werden überschrieben.

  • Alle übernehmen

Alle vorhanden Belege werden ins Modul Belege übernommen und stehen als ungebucht zur Verbuchung in der FIBU/EA bereit. Nach erfolgreicher Übernahme werden die Dateien aus dem Ordner gelöscht.

  • Auswahl übernehmen

Nur markierte Belege werden ins Modul Belege in die Ansicht Ungebuchte Belege bzw. Belegfreigabe übernommen. Nach erfolgreicher Übernahme werden die Dateien aus dem Ordner gelöscht.

2.9 Die Digitalisierung der Belege

Bevor Sie mit dem Scannen beginnen, legen Sie für jeden Mitarbeiter einen eigenen Scanordner im Netzwerk und im Modul Belege an. Die Anlage befindet sich im Bereich BELEGE unter Einstellungen / Scanordner oder direkt im Bereich Belege hinzufügen im Dropdown des Buttons Belege Scanordner. Zusätzlich sollten Sie diese Ordner beim Scanner in einem Profil pro Mitarbeiter hinterlegen.

Name: Sie können hier einen Namen für jeden Scanordner vergeben, der dann im Bereich Belege hinzufügen / Belege Scanordner angezeigt wird.

Ordner für Mitarbeiter: Scanordner können Sie einem Mitarbeiter zuordnen, somit sieht der jeweilige Mitarbeiter nur seine eigenen und etwaige öffentliche (kanzleiweite) Scanordner.

Anmerkung: Notiz zu diesem Scanordner.

Ordnerpfad: Im Ordnerpfad wird der am Laufwerk angelegte Scanordner hinterlegt.

Dokumente/Belege importieren: Je nach Aktivierung steht dieser Scanordner in der RZL KIS-Dokumentenverwaltung bzw. in der RZL Board Belegverarbeitung zur Verfügung.

Texterkennung (OCR) automatisch im Hintergrund ausführen: Diese Option steht nur dann zur Verfügung, wenn in den Einstellungen zur Texter-kennung „Nur bei ausgewählten Scanordnern“ ausgewählt wurde. Grundsätzlich empfehlen, Texterkennung im Hintergrund generell zu aktivieren. Somit wird die Texterkennung (OCR-Erkennung) vollautomatisch im Hintergrund ausgeführt, sobald neue Belege in einem Scanordner vorhanden sind und das RZL Board gestartet ist.

Belege für schnelleren Zugriff lokal kopieren: Bei Aktivierung dieser Option werden die Belege für die Bearbeitung lokal zwischengespeichert und die Zugriffe auf den Scan-Ordner auf ein Minimum reduziert. Diese Einstellung ist bei einer langsamen oder instabilen Verbindung zum Scan-Ordner zu empfehlen.

Papierbelege aufbereiten

Die Papierbelege sollten Sie bzw. Ihre Klienten ohne Klammern bzw. Heftung im Ordner sortiert ablegen. Sie müssen somit nur mehr die gesamten Rechnungen in den Scanner einlegen und per Stapeleinzug scannen.

Wir empfehlen standardmäßig doppelseitig zu scannen, da die gescannten Leerseiten im RZL sehr einfach automatisch entfernt werden können.

Qualität

Eine optimale Scanqualität liefert gute Ergebnisse bei der OCR-/Belegdaten-erkennung. Wir empfehlen 300 dpi.

Dateiformat

Als Ausgabeformat sollte PDF gewählt werden. Ob die Belege in Einzelseiten oder als Gesamtdokument gescannt werden, ist nicht relevant, da die Seiten in der RZL Belegverarbeitung auf Knopfdruck aufgeteilt bzw. zusammengefügt werden können.

Einstellungen zur OCR-Erkennung bei gescannten Belegen

Abschnitt betitelt „Einstellungen zur OCR-Erkennung bei gescannten Belegen“

Um aus den gescannten PDF-Belegen Werte auslesen zu können, wird das Bild mittels OCR/Texterkennung in einen verwertbaren Text umgewandelt. Den Einstellungsdialog für die Texterkennung (OCR) finden Sie im Menü Belege / Einstellungen / Texterkennung (OCR).

Folgende Möglichkeiten stehen zur OCR-Erkennung im RZL Board zur Verfügung:

Texterkennungs-Software (OCR-Engine)

  1. Automatisch:
    Die von RZL aktuell empfohlene Software wird verwendet
    (derzeit unter Windows 10 bzw. 11: Microsoft OCR, sonst Google Tesseract 4.1.1)

  2. Microsoft:
    Diese Einstellung wird nur empfohlen, wenn alle Mitarbeiter Windows 10 oder 11 verwenden, da Microsoft OCR unter Windows 7 nicht zur Verfügung steht.

  3. Tesseract 4.1.1 (Google)

Für die Texterkennung im Hintergrund ausschließlich Microsoft OCR verwenden

  1. Mit dieser Einstellung wird die Hintergrund-Texterkennung innerhalb einer Installation nur auf PCs durchgeführt, die Windows 10 oder 11 installiert und somit Microsoft OCR verwenden können. Somit ist sichergestellt, dass Belege nicht mit verschiedenen OCR-Engines ausgelesen werden.

Texterkennung (OCR) bei Scanordnern im Hintergrund ausführen

  1. Alle Scanordner:
    Texterkennung wird bei allen angelegten Scanordner im Hintergrund ausgeführt, die Einstellung steht in den Stammdaten der Scanordner somit nicht mehr zur Verfügung.

  2. Nur bei ausgewählten Scanordnern:
    Pro Scanordner kann definiert werden, ob eine Hintergrund-Texterkennung durchgeführt werden soll.

  3. Bei keinem Scanordner:
    Hintergrund-Texterkennung wird generell nicht durchgeführt. Die Option steht in den Stammdaten der Scanordner somit nicht zur Verfügung.

Texterkennung (OCR) bei Klientenportal-Belegen bzw. Finmatics-Belegen im Hintergrund ausführen:

  1. Mit dieser Option wird im Hintergrund über alle Klienten alle 10 Minuten überprüft, ob neue Belege vom Klientenportal oder von Finmatics zur Verfügung stehen. Diese Belege werden dann automatisch im Hintergrund heruntergeladen und die Texterkennung wird durchgeführt. Somit erspart man sich diese Zeit später bei der Belegdatenerkennung.

    1. Alle Klienten

    2. Keine Klienten

Alternativ zur Texterkennung im RZL Board kann diese auch vorgelagert durchgeführt werden. Die RZL Belegverarbeitung führt dann keine Texterkennung mehr durch, sondern verwendet den mitgelieferten Text.

Der Scanner macht die OCR-Erkennung (Einstellung direkt am Scanner).

Ein anderes vorgelagertes System übernimmt die OCR-Erkennung.

Erklärung zur OCR-Erkennung:

Verschiedenen OCR-Erkennungen (Scanner, Google oder Microsoft, …) können unterschiedliche Ergebnisse liefern. Probieren Sie selbst, wo Sie die besten Ergebnisse bekommen.

Wenn die OCR-Erkennung vom Scanner nicht zufriedenstellend ist, empfehlen wir diese bei Ihrem Scanner unbedingt zu deaktivieren. Im RZL Programm können Sie über die benutzerdefinierte Belegdatenerkennung die mitgelieferte, schlechte OCR-Erkennung verwerfen und von RZL (Microsoft OCR, tesseract von Google, …) über die Funktion RZL Texterkennung erzwingen neu ausführen lassen. Somit können Sie die Qualität vergleichen und sich dann für eine Software entscheiden.

Grundsätzlich empfehlen wir, wenn möglich, Original-PDF-Belege zu verwenden (PDF aus Fakturierung bzw. E-Mail vom Lieferanten), da bei Original-PDFs der Text im Normalfall vollständig richtig eingebettet geliefert wird und somit keine OCR-Erkennung mehr notwendig ist.

3 Modul Belege am RZL Klientenportal

3.1 Allgemeines

Falls in der Steuerberatungs-Kanzlei bzw. bei Firmen für Außenstellen das web-basierte RZL Klientenportal eingesetzt wird, können die Mandanten/Mitarbeiter in der Außenstelle selbst – mit Hilfe des optional zum Klientenportal verfügbaren Zusatzmoduls „Belege“ – am Klientenportal nicht nur Dokumente zur Verfügung stellen, sondern auch die Belege der Buchhaltung bzw. Einnahmen-Ausgaben-Rechnung hochladen und an die Kanzlei/Zentrale versenden.

Eine allgemeine Beschreibung des RZL-Klientenportals erhalten Sie innerhalb der RZL-Programme im Programmteil Hilfe / Handbücher / Klienten-Portal Kanzlei bzw. Klienten-Portal Klient.

Die einzelnen Schritte zur Bereitstellung von Belegen über das RZL Klientenportal werden in den folgenden Kapiteln beschrieben.

Bitte beachten Sie, dass dafür das Klientenportal Modul „Belege“ lizenziert sein muss!

3.2 Belege an den Steuerberater bzw. in die Zentrale übermitteln

In den Stammdaten des jeweiligen Klienten im Bereich Belegverarbeitung / Allgemeines werden die in der FIBU / EA angelegten Belegkreise angezeigt. Sie können nun hier steuern, welche Belegkreise der Klient bzw. die Außenstelle am Klientenportal auswählen kann.

Mit der Funktion Belegbox / Belege übermitteln können Sie Belege auf das Klientenportal zur Bereitstellung an den Steuerberater/Zentrale hochladen. Bei dieser Variante werden die Dateien wie vorhanden hochgeladen. Falls z.B. der Klient 10 Rechnungen gescannt hat und der Scanner daraus eine Datei erstellt hat, muss die Auftrennung und Aufbereitung der Belege in der Kanzlei/Zentrale gemacht werden.

Wählen Sie nun den richtigen Belegkreis aus. Im Feld Datei(en) können Sie über Durchsuchen beliebig viele Dateien von Ihrer Festplatte oder Ihrem Netzwerk auswählen und hochladen.

Nach dem Hochladen erhalten Sie eine Bestätigung, wie viele Dateien Sie hochgeladen haben. Unterhalb werden die Dateien mit dem Dateinamen, der Kategorie und dem Bereitstellungsdatum angezeigt.

Folgende Möglichkeiten haben Sie nach dem Hochladen:

  • Mit einem Klick auf den Dateinamen können Sie die Datei öffnen.

  • Mit einem Klick auf das grüne Symbol wird die Datei heruntergeladen

  • Mit dem roten X kann die Datei wieder vom Klientenportal gelöscht werden.

Die Übermittlung über das RZL Klientenportal bietet folgende Vorteile:

  • SSL verschlüsselte Übertragung der Belege.

  • Keine Beschränkung der Dateigrößen im Gegensatz zur Übermittlung per Mail.

  • Abholung der Belege direkt im Modul Belege an der richtigen Stelle.

  • Der Klient bzw. die Außenstelle kann die gescannten Belege bereits aufbereiten (Seiten zusammenfassen, Leerseiten löschen, Belegkreis zuord­nen, usw.).

Falls Ihr Klient die Belege vor dem Hochladen noch aufbereiten möchte (Seiten trennen, zusammenfügen, drehen, löschen usw.), kann der RZL Scan-Manager verwendet werden (Belegbox / Belegscanmanager starten).

Damit Belege über den RZL Scan-Manager hochgeladen werden können müssen Sie als ersten Schritt nach Anwahl der Schaltfläche Einstellungen die entsprechenden Eintragungen vornehmen.

Im Feld Server tragen Sie die Adresse ein, wie im Handbuch Klientenportal (Hilfe / Handbuch / Klienten-Portal Klient) Kapitel Start beschrieben. In den Feldern Benutzer und Passwort muss Ihr „normaler“ Log-In – mit dem Sie sich am RZL Klientenportal anmelden – eingetragen werden.

Wenn Sie nicht direkt im Scanmanager scannen, sondern z.B. mit einem Netzwerk-Scanner können Sie im Scanmanager hinterlegen, auf welchen Scan-Ordner zugegriffen werden soll.

Die Funktion Benutzername als Dateianfang fügt bei den übermittelten Dateien den Benutzernamen an den Anfang des Dateinamens (z.B. wird aus einer Datei mit dem Namen „Beleg Huber“ der Name „50.rzl_Beleg_Huber“).

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die Belege mit einem angeschlossenen Scanner direkt zu scannen und dann hochzuladen oder bereits gescannte Belege aus einem Ordner auszuwählen und nur hochzuladen.

Um Belege jetzt zu scannen klicken wählen Sie links oben den gewünschten Scanner aus. Angezeigt werden nur Geräte, für welche ein passender Treiber installiert ist.

Nach Auswahl und Klick auf den gewünschten Scanner wird ein Vordialog angezeigt, wo der Belegkreis (und ev. der Klient) ausgewählt werden muss.

Anschließend wird dann der Dialog des Scanner-Herstellers aufgerufen und Sie können die Belege einscannen.

In diesem Beispiel wurden 5 Seiten eingescannt. Mit der Funktion Belege auftrennen können Sie die Seiten in Einzelseiten trennen und anschließend wieder eventuelle mehrseitige Belege wieder zusammenfügen. Nutzen Sie dazu entweder die Maus per Drag & Drop oder die rechte Maustaste um markierte Seiten zusammenzufügen. Zusätzlich können die Seiten mit der rechten Maustaste gedreht werden.

Wurden Belege beim Scannen einer falschen Belegart zugeordnet können in diesem Dialog Belege auch in eine andere Belegart gezogen werden.

Weitere Funktionen mit der rechten Maustaste sind:

  • 90° rechts oder links, 180° drehen

  • Löschen

  • Seiten zusammenfügen

  • Seiten auftrennen

  • Löschen

  • Beleg auftrennen

  • Beleg ins Dateisystem exportieren

  • Alles markieren

  • Leere Seiten markieren

  • Seite öffnen

  • Datei öffnen

  • Änderungen zurücksetzen

Damit die Belege an Ihre Steuerberatungs-Kanzlei übermittelt werden, müssen Sie die Schaltfläche Alle hochladen oder Auswahl hochladen anwählen.

Nach dem Hochladen kommt eine Bestätigungsmeldung, dass die Belege auf das Klientenportal hochgeladen wurden.

Bereits vorhandene Belege in den RZL Scan-Manager einfügen
Abschnitt betitelt „Bereits vorhandene Belege in den RZL Scan-Manager einfügen“

Wenn die Belege bereits als Dateien auf der Festplatte oder im Netzwerk abgespeichert sind, also nicht mehr eingescannt werden müssen, öffnen Sie den Ordner, in dem die Belege abgespeichert sind.

Ziehen Sie nun mit Hilfe der Maus die gewünschten Belege per Drag & Drop in den RZL Scan-Manager auf den gewünschten Belegkreis.

Belege vom Klientenportal ins Modul Belege im RZL Board übernehmen

Abschnitt betitelt „Belege vom Klientenportal ins Modul Belege im RZL Board übernehmen“

In der RZL Belegverarbeitung können Sie nach dem Öffnen des jeweiligen Klienten im Bereich BELEGE mit dem Button Belege Klientenportal die Belege beim entsprechenden Klienten aufrufen. Im Symbol wird Anzahl der Belege angezeigt, die bei diesem Klienten vom Klientenportal abgeholt werden können.

Die Zuordnung zum Klienten und zum Belegkreis ist hier nicht mehr notwendig, da dies bereits am Klientenportal erledigt wurde. Die Texterkennung von Klientenportal-Belegen wird wie bei Scanordnern ebenfalls im Hintergrund durchgeführt (außer Sie haben diese Einstellungen in den Stammdaten der Texterkennung deaktiviert).

Die weitere Aufbereitung und Bearbeitung erfolgt ident zu einem „normalen“ Belegverarbeitung mit Scanordner.

Mit der Übernahme der Belege ins Modul Belege werden diese vom Klientenportal wieder gelöscht.

Beim Löschen eines Beleges in dieser Ansicht wird der Beleg in den Belege Papierkorb abgelegt.

3.3 Automatische Belegsynchronisation zur Belegbox am RZL Klientenportal

Es besteht die Möglichkeit, digitale Belege automatisiert – über die digitale Belegbox des RZL Klientenportals – dem Klienten Online inkl. Belegdaten bzw. Buchungsdetails bereitzustellen. Somit hat Ihr Klient jederzeit Online Zugriff auf die gebuchten Belege.

Zusätzlich kann die Belegsynchronisation auch genutzt werden, um Belege zwischen verschiedenen RZL Installationen (z.B. Steuerberater und Klient) zu synchronisieren. Somit entfällt auch der manuelle Upload von Belegen in die Belegbox am Klientenportal.

Folgende Schritte sind zur Einrichtung notwendig:

  • Einmalige Definition eines Service-Account-Passwortes am RZL Klientenportal im Bereich Stammdaten / Portal / Sonstige Einstellungen. Dieses kanzleiweite Passwort dient ausschließlich der Synchronisation von Belegen (und Klienten-Stammdaten).

  • Hinterlegung dieses Service-Account-Passwortes im RZL Board im Bereich STAMM / Einstellungen / Klientenportal Synchronisation.

  • Aktivierung der Checkbox Belegsynchronisation aktivieren pro Klient im Bereich STAMM / Klientenportal. Somit werden die Belege automatisch in die Belegbox des Klientenportals geladen und Online bereitgestellt.

  • Falls die Belege mit einer 2. Installation synchronisiert werden sollen (wenn der Klient mit RZL FIBU und Belegverarbeitung arbeitet), muss auf Klientenseite ebenfalls die Belegsynchronisation aktiviert werden mit dem zusätzlichen Hakerl bei Fremdes RZL Klientenportal verwenden. Hier muss dann unter Zugang fremdes Klientenportal der Klientenportal-Benutzer hinterlegt werden.

Die Synchronisation der Belege wird anschließend mit aktiviert Option Automatisch synchronisieren im Hintergrund alle 10 Minuten ausgeführt bzw. kann im RZL Board im Bereich Belege bei den Beleglisten über die Funktion Belege synchronisieren jederzeit manuell angestoßen werden.

Deaktiviert man die Checkbox Automatisches synchronisieren muss die Belegsynchronisation manuell angestoßen werden. Entweder direkt beim Klienten in einer der Beleglisten über die Schaltfläche Belege synchronisieren oder für alle Klienten in einer klientenübergreifenden Belegliste.

In der Ansicht Extras / Protokoll Belegsynchronisation finden Sie eine Aufstellung der Hoch- bzw. Heruntergeladenen Belege über die Belegsynchronisation.

Im RZL Board finden Sie ganz rechts ein kleines Symbol mit dem Status der Belegsynchronisation. Ein grünes Symbol zeigt an, dass die letzte Hintergrund-Synchronisation ordnungsgemäß durchgelaufen ist. Ein rotes Symbol deutet auf zumindest ein Problem bei einem Klienten hin. Klicken Sie einfach auf den Begriff Belegsynchronisation, um das Protokoll zu öffnen.

Weitere Details zur Belegsynchronisation finden Sie in unserer Kurzanleitung (Menüpunkt Hilfe / Kurzanleitungen direkt im jeweiligen RZL Programm).

3.4 Gebuchte Belege manuell in die Belegbox des Klienten hochladen

Als Alternative zur automatischen Belegsynchronisation gibt es auch die Möglichkeit, die Belege manuell in die Belegbox des Klientenportals inkl. Buchungsinfos hochzuladen.

Im Modul Belege werden dazu beim Klienten im Bereich Gebuchte Belege die gewünschten Belege markiert und mit der Funktion Belege zum Klientenportal hochladen (im Ribbon oder mit der rechten Maustaste) am Klientenportal bereitgestellt.

Die Klienten/Außenstelle können auf diese digitale Belegbox jederzeit bequem und ortsunabhängig über Internet (auch für mobile Geräte optimiert) zugreifen (Belegbox / gebuchte Belege) und zum Aufrufen und Herunterladen von Belegen nutzen.

Die Belegliste kann über einfache Such-/Gruppier- und Filterfunktionen auf die gewünschten Belege/den gewünschten Beleg eingeschränkt werden.

3.5 Übersicht Belege zum Abholen

Ohne geöffnetem Klienten finden Sie im Bereich BELEGE / Belege / Belege zum Abholen eine Übersicht aller Klienten mit der Anzahl der noch abzuholenden Belege vom Klientenportal oder von Finmatics:

4 Buchen mit digitalen Belegen in RZL FIBU

Durch Lizenzierung der RZL FIBU/EA Belegverarbeitung oder alternativ durch Lizenzierung und Anpassung der RZL Schnittstelle für die Belegverarbeitung über Fremd-DMS (Details auf Anfrage) besteht die Möglichkeit, gescannte Belege mit Buchungen in den RZL Programmen zu verknüpfen.

Innerhalb der Buchhaltung bzw. EA-Rechnung können Belege mit oder ohne Kontierungsvorschlag (bzw. nach gesonderter Vereinbarung auch aus einem von RZL autorisierten Fremd-Dokumentmanagement-System in die RZL FIBU/EA – Details auf Anfrage) importiert werden.

Voraussetzung für die Belegverbuchung ist somit die vorherige Übernahme der Belege in das Modul Belege im RZL Board (bzw. in das jeweilige autorisierte Fremd-DMS). Die Belege werden mit der jeweiligen Buchung verknüpft.

Für den Buchungsvorschlag bei Eingangs- und Ausgangsrechnungen ist die UID-Nr. bzw. die Kundennummer in den Stammdaten der Kreditoren bzw. Debitoren sehr wichtig. Damit diese Daten nicht manuell eingepflegt werden müssen, können Sie pro Klient die automatische Aktualisierung der Kontenstammdaten aktivieren.

Öffnen Sie dazu in der FIBU den Menüpunkt Stamm / Konten/ Aktualisierungsoptionen. Hier können Sie im Bereich nach DMS-Buchung aktivieren, dass nach dem Buchen von digitalen Belegen die Daten (IBAN, Kundennummer, UID) vom Beleg in die Kontenstammdaten übernommen werden sollen.

Buchen der Fremdbelegnummer bei Eingangsrechnungen

Abschnitt betitelt „Buchen der Fremdbelegnummer bei Eingangsrechnungen“

Standardmäßig wird bei ER die Belegnummer als Fremdbelegnummer ausgelesen und auch in diesem Feld in der Buchungszeile vorgeschlagen. Somit können Sie das Feld Belegnummer für die laufende Nummerierung verwenden.

Wenn Sie stattdessen bei der Belegverarbeitung die Fremdbelegnummer als Belegnummer buchen möchten, können Sie in den Klienten-Stammdaten im RZL Board im Bereich Belegverarbeitung / Allgemeines pro Klient diese Option aktivieren.

Belegsverbuchung aus DMS-System (Anzeige alle ungebuchten Belege)

Abschnitt betitelt „Belegsverbuchung aus DMS-System (Anzeige alle ungebuchten Belege)“

Im Rahmen dieser Variante der Belegverbuchung werden im Buchungsdialog sofort alle Buchungsvorschläge für alle ungebuchten Belege angezeigt und der Beleg der markierten Buchung kann mit Hilfe der F2-Taste aufgerufen werden. Es erfolgt kein Aufruf einer eigenen Liste mit den Belegen.

Über Buchen / Belegsverbuchung aus DMS-System kommen Sie in den Buchungsvordialog.

Die Buchungen werden mit der Sortierung Standard in der Reihenfolge angezeigt, wie die Belege ins Modul Belege übernommen wurden (nach Importdatum). Alternativ können folgende andere Sortierkriterien ausgewählt werden (z.B. nach Belegdatum, Belegnummer, …)

Über Verbuchungsregel verwenden werden die Buchungen auf Basis der Verbuchungsregeln vorgeschlagen. Voraussetzung ist, dass das Programm das Personenkonto auf Basis der übergebenen UID-Nummer, Kundennummer oder dem Namen inkl. Adresse) aus dem DMS-System ermitteln kann.

Über Druck Übersicht können Sie sich eine Übersicht über die zu verbuchenden Belege ausdrucken.

Über Weiter gelangen Sie in den Buchungsdialog. Hier wird für jeden Beleg mit den, über die Belegdatenerkennung ausgelesenen, Daten ein Buchungsvorschlag erstellt. Die Zuordnung zum Kreditor/Debitor erfolgt anhand der ausgelesenen UID-Nummer, der Kundenummer oder dem Namen inkl. Adresse. Wenn eine Verbuchungsregel angelegt ist, wird auch das Gegenkonto vorgeschlagen. Ohne Verbuchungsregel schlägt das Programm das Gegenkonto der letzten Buchung vor.

Fehlende Daten (wie z.B. Kontonummern) müssen noch ergänzt werden. Diese Zeilen werden mit einem roten Rufzeichen dargestellt.

Mit der rechten Maustaste finden Sie pro Zeile folgende Optionen:

  • Anzeige Beleg (F2)

Belegfenster wird eingeblendet. Je nach markierter Buchungszeile wird der dazugehörige Beleg angezeigt. Dieses Fenster kann geöffnet bleiben.

  • Splitbuchung bearbeiten (F7)

Wenn über die Belegdaten mittels Steuerzeilen schon eine Splitbuchung vorgeschlagen wird, kann diese bearbeitet und verändert werden.

  • Auf Splitbuchung ändern (F8)

Eine Gegenbuchung kann in ein Splitbuchung umgewandelt werden. Wenn Sie eine Buchungszeile mit Hilfe einer Splitbuchung aufteilen, wird die Original-Buchung grau dargestellt und die Zeilen der Splitbuchung werden mit einem Sternchen (1) gekennzeichnet.

  • Durchgeführte Änderung rückgängig machen (F9)

Eine Aufteilung in eine Splitbuchung kann wieder rückgängig gemacht werden.

  • Verbuchungsregel Personenkonten ändern/anlegen

Auf einem Personenkonto kann eine einfache Verbuchungsregel für dieses Konto hinterlegt werden. Wenn dann das Personenkonto gefunden wird, wird die Buchung aufgrund der Verbuchungsregel vorgeschlagen.

  • Verbuchungsregel Gegenbuchen ändern/anlegen

Siehe Kapitel Regeln für Steuerzeilen (Gegenbuchungen) anlegen

  • Zeilen bis zum Ende deaktivieren (F12)

Buchungszeilen ab der aktuellen Zeile können für die Verbuchung deaktiviert werden. Diese Belege bleiben somit als ungebucht erhalten und werden nächstes Mal wieder vorgeschlagen.

Nach vollständiger Kontierung aller Zeilen können Sie durch Anwahl der Schaltfläche Verbuchen – im Verarbeitungsdialog ganz unten – die Zeilen tatsächlich buchen (bis dahin kann jede Zeile beliebig abgeändert werden).

"Normales Buchen“ mit Belegverarbeitung - Buchungsvorschläge einzeln

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Innerhalb des normalen Buchens (Buchen oder Stapelbuchen) können Sie ebenfalls die Belegverbuchung mit Buchungsvorschlag nützen. Hier werden nicht alle Buchungssätze sofort im Dialog angezeigt, sondern die Buchungen werden einzeln vorgeschlagen und ergänzt/bestätigt. Eine Liste mit den noch nicht gebuchten Belegen wird zusätzlich zum Buchungsdialog aufgerufen.

Wenn Sie Belege buchen möchten, aktivieren Sie bitte das Feld DMS-Belege (1). Sie können nachfolgend beim Buchen im Datumsfeld mit der F6-Taste den Buchungsvorschlag aufrufen und die beim Beleg ausgelesenen Werte werden in die Buchungszeile eingetragen.

Die Aktivierung des Feldes automatisch (2) bedeutet, dass Sie nur beim 1. Beleg die F6-Taste anwählen müssen und für die nachfolgenden Belege der Buchungsvorschlag automatisch eingetragen wird. Wenn Sie das Feld automatisch (2) deaktivieren, müssen Sie die F6-Taste im Datumsfeld für den Buchungsvorschlag bei jedem Beleg einzeln anwählen.

Der aktuell in der Belegliste markierte Beleg wird beim Erfassen einer Buchung dem Buchungssatz hinterlegt, als gebucht markiert und in der Belegverarbeitung im RZL Board die Buchungsdaten gespeichert.

Damit die erkannten Belegdaten vorgeschlagen werden, muss bei der ersten Buchung im Feld Datum der Buchungsvorschlag mit der F6-Taste generiert werden. Die von der Belegdatenerkennung ausgelesenen Werte werden somit automatisch in die Buchungszeile übernommen, können anschließend jederzeit abgeändert bzw. ergänzt werden.

Das Personenkonto wird auf Basis der ausgelesenen UID-Nummer, Kundenummer oder des IBANs ermittelt. Voraussetzung dafür ist, dass am Konto die Daten hinterlegt sind. Wenn ein Personenkonto ermittelt wurde, wird das zuletzt verwendete Gegenkonto des Personenkontos als Gegenkonto verwendet.

Wenn der Buchungssatz dann abgeschlossen ist (im Buchungsdialog oben aufscheint) wird der verknüpfte Beleg aus der Liste der ungebuchten Belege herausgelöscht und als gebucht markiert. Anschließend wird automatisch der nächste Beleg markiert und die Werte wieder in die Buchungszeile eingetragen (mit der Funktion automatisch im Vordialog).

Zusätzliche Funktionen im Belegfenster beim Buchen

  • Liste aktualisieren

Die Beleg-Einträge in der Liste werden neu geladen.

  • Beleg löschen

Beleg wird aus der Ansicht der ungebuchten Belege in den Papierkorb verschoben

  • In Scanordner zurücksetzen

Beleg wird in den gewünschten Scanordner zurückgesetzt und aus den ungebuchten Belegen gelöscht.

  • Neuen Beleg importieren

Ein Link zum RZL Board um neue Belege hinzuzufügen.

  • Belegliste sortieren

Sie können durch Rechtsklick auf eine Spalte die Belegliste nach jeder beliebigen Spalte sortieren. Mit der Umschalt-Taste kann noch ein zweites Feld zur Sortierung hinterlegt werden, wenn im ersten sortieren Feld Belege mit gleichem Wert vorhanden sind. Die Spalten können je nach Bedarf mit der rechten Maustaste ein- oder ausgeblendet werden.

  • Belegliste filtern

Sie können jede Spalte mit dem blauen Filtersymbol in der Überschrift filtern.
Unterhalb der Belegliste finden Sie initial immer den aktuell hinterlegten Filter auf Basis der Einstellungen im Buchungsvordialog:

Dieser Filter kann mit der Checkbox links deaktiviert werden, um alle vorhandenen, ungebuchten Belege anzuzeigen (unabhängig von Datum und Belegkreis). Mit dem x-Symbol wird der Filter für den aktuellen Buchungsvorgang zur Gänze entfernt.

  • Belegdaten speichern

Werden Belegdaten verändert, können diese hier gespeichert werden.

  • Seiten bearbeiten

Diese Funktion kann nicht nur in der Ansicht der ungebuchten Belege, sondern auch direkt beim Buchen in der Belegliste genutzt werden (z.B. um weitere Seiten hinzuzufügen).

  • Belege per Drag&Drop hinzufügen

Sie können bspw. Belegdateien aus dem Windows-Explorer per Drag&Drop in die Belegliste ziehen. Entweder direkt in die Liste der Belege oder in das extra dafür vorgesehene Feld (Ziehen Sie Belege hierher oder in die Belegliste um sie zur Belegverarbeitung hinzuzufügen.)

Zusätzliche Buchungsfunktionen

Im Textfeld einer Buchung:

  • DMS-Beleg weiter Buchen (Umschalt + F8)

Mit dieser Funktion kann ein weiterer Buchungssatz zum selben Beleg erfasst werden. Die Funktion kann beliebig oft wiederholt werden. Der letzte Buchungssatz muss dann ohne diese Funktion abgeschlossen werden, damit der Beleg in der Belegverarbeitung von der Liste der ungebuchten und die Liste der gebuchten Belege verschoben wird.

  • DMS-Verbindung aufheben (Umschalt + F7)

Der Buchungssatz wird abgeschlossen, ohne dass ein digitaler Beleg dieser Buchung angehängt wird.

In den Stammdaten eines Personenkontos:

  • Kein Buchungsvorschlag

Wenn das Personenkonto gefunden wird, wird mit dieser Option nie ein Gegenkonto vorgeschlagen.

  • Verbuchungsregel

Wenn das Personenkonto gefunden wird, wird die Buchung aufgrund der Verbuchungsregel vorgeschlagen.

Vorteile Variante 1 („normaler“ Buchungsdialog):

  • Buchen im Stapel

  • Mehrere Buchungen zu einem Beleg

  • Beleg löschen während dem Buchen direkt in der FIBU / EA

Vorteile Variante 2 (Belegverarbeitung aus DMS-System):

  • Für alle verfügbaren, ungebuchten Belege wird sofort ein Buchungsvorschlag angezeigt. Somit hat man eine Übersicht über die Qualität der Buchungsvorschläge.

  • Bereits vollständige Buchungsvorschläge müssen nicht mehr „durchgeklickt“ werden.

  • Splitbuchungen werden vorgeschlagen: Sind beim Beleg mehrere Steuerzeilen vorhanden, werden diese nur bei dieser Buchungsvariante verwendet um eine Splitbuchung vorzuschlagen.

Bei einer Belegdatenerkennung werden, wenn ein 3-stelliger Währungscode am Beleg vorhanden ist, Fremdwährungen bei Beträgen ausgelesen. Diese Informationen werden in weiterer Folge an die FIBU übergeben und beim Buchungsvorschlag entsprechend verarbeitet. D.h. wenn ein Beleg Beträge in USD liefert und in der FIBU auf ein Konto in USD gebucht wird, wird der Betrag im Fremdwährungsfeld vorgeschlagen.

Über den Kurs kann dann der Betrag in EUR berechnet werden oder der Betrag wird direkt im EUR Feld eingegeben. Eine händische Eingabe des Kurses ist jederzeit möglich.

Der FW-Wert wird nur dann vorgeschlagen, wenn eines der beiden Konten in der entsprechenden Währung geführt wird. Ansonsten bleibt das FW-Feld leer und auch im EUR-Feld wird nichts eingetragen.

Nach Verbuchung aller Belege sollte im Modul Belege im RZL Board bei den ungebuchten Belegen des Klienten kontrolliert werden, ob wirklich alle Belege tatsächlich in der FIBU gebucht wurden. Es kann beispielsweise passieren, dass aufgrund eines falsch ausgelesenen Beleg­datums Belege nicht zum Buchen vorgeschlagen wurden.

In diesem Fall muss das Belegdatum manuell korrigiert werden, damit der Beleg beim Buchen vorgeschlagen wird. Bei Buchungsvariante 1 kann alternativ der Filter entfernt werden, damit alle Belege angezeigt werden.

5 Buchen eines EA-Rechners mit Belegverarbeitung

Auch ein EA-Rechner kann mit der RZL Belegverarbeitung kombiniert werden, sodass die Belege z.B. bei den Bankbuchungen angehängt sind. Folgende Vorgehensweise empfehlen wir zur optimalen Verarbeitung eines Einnahmen/Ausgaben-Rechners mit der RZL Belegverarbeitung:

Beim Buchen eines CAMT-Kontoauszugs gibt es die Möglichkeit, Belege automatisiert den Bankbuchungen aufgrund verschiedener Kriterien zuordnen zu lassen.

Damit diese automatische Zuordnung durchgeführt wird, muss die Option Beleg automatisch zuordnen in den Stammdaten des Bankkontos im Registerblatt Retourdaten 2 aktiviert werden.

Beim Einstieg in den Retourdatendialog muss die Option DMS-Belege zuordnen aktiviert werden.

Die automatische Zuordnung wird mittels folgender Möglichkeiten in dieser Reihenfolge versucht:

  • Der Betrag stimmt zwischen Belegdaten und Bankbuchung überein (bzw. mit eingestellter maximaler Abweichung, z.B. für Skonti) und die ausgelesene Zahlungsreferenz am Beleg entspricht der Zahlungsreferenz der Bankbuchung.

  • Der Betrag stimmt überein (bzw. mit eingestellter maximaler Abweichung, z.B. für Skonti) und der ausgelesene IBAN am Beleg entspricht dem IBAN der Bankbuchung.

  • Der Betrag stimmt überein (bzw. mit eingestellter maximaler Abweichung, z.B. für Skonti) und die ausgelesene Belegnummer am Beleg entspricht der Zahlungsreferenz der Bankbuchung.

  • Der Betrag stimmt überein (bzw. mit eingestellter maximaler Abweichung, z.B. für Skonti) und die ausgelesene Belegnummer am Beleg wird als Teil des Verwendungszwecks der Bankbuchung gefunden.

6 Belege nachträglich zuordnen oder entfernen

Belege im Bereich Ungebuchte Belege nachträglich einer Buchung zuordnen

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Wenn Sie die Buchungen in der FIBU bereits durchgeführt haben und den Beleg im Nachhinein der Buchung zuordnen möchten gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

Wählen Sie das gewünschte Konto über Aufruf / Konten aus. Mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Buchung wählen Sie den Eintrag DMS-Belege zuordnen oder die Tastenkombination Umschalt F7. Es werden nun in einem 2. Fenster die vorhandenen, ungebuchten Belege angezeigt. Wählen Sie hier den gewünschten Beleg aus und klicken in der FIBU/EA auf den Eintrag Beleg zuordnen + gebucht markieren. Somit wird dieser Beleg bei dieser Buchung (und auch bei der oder den Gegenbuchungen) zugeordnet und im Modul Belege im RZL Board als gebucht markiert.

Weitere Zuordnungsmöglichkeiten (z.B., wenn bereits ein Beleg zugeordnet ist) finden Sie bei der Buchung mit der rechten Maustaste über Aufruf / Detail im Registerblatt DMS.

  • Soll der Beleg bei mehreren Buchungen zugeordnet werden, wählen Sie Beleg zuordnen (als ungebucht markiert belassen) und erst bei der letzten Buchung den Eintrag Beleg zuordnen + gebucht markieren.

  • Belegzuordnung entfernen + ungebucht markieren: Der bereits zugeordnete Beleg wird von dieser Buchung gelöscht und steht wieder zur Verbuchung oder zur Zuordnung zur Verfügung.

  • Belegzuordnung entfernen (als gebucht markiert belassen): Der zugeordnete Beleg wird von dieser Buchung gelöscht, bleibt aber als gebucht markiert und kann somit nicht einer anderen Buchung zugeordnet werden.

Belege im Bereich gebuchte Belege nachträglich entfernen und einen neuen Beleg zuordnen

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Wenn Sie die Buchungen mit Belegen in der FIBU bereits durchgeführt haben und den Beleg im Nachhinein von der Buchung entfernen möchten gehen Sie bitte folgendermaßen vor:
Wählen Sie das gewünschte Konto über Aufruf / Konten aus. Mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Buchung klicken und Aufruf Detail oder die Tastenkombination Umschalt F2. Wählen Sie das Registerblatt DMS aus. Klicken Sie in der FIBU/EA auf den Eintrag Beleg entfernen + ungebucht markieren. Es öffnet sich in einem 2. Fenster die vorhandenen, ungebuchten Belege. Wählen Sie nun den gewünschten neuen Beleg aus, welchen Sie der Buchung anhängen möchten und klicken in der FIBU/EA auf den Eintrag Beleg zuordnen + gebucht markieren. Somit wird dieser Beleg bei dieser Buchung (und auch bei der oder den Gegen-buchungen) zugeordnet und im Modul Belege im RZL Board als gebucht markiert.

7 Gebuchte Belege aufrufen

Aufruf eines einzelnen Belegs in der RZL Fibu / EA-Rechnung

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Über den Kontenaufruf (Aufruf / Konten) wird bei jeder Buchung mit Beleg das Belegsymbol ganz links angezeigt.

Der Beleg einer Buchung kann mit Mausklick auf das Belegsymbol, der F7-Taste oder mit der rechten Maustaste und Aufruf DMS-Beleg aufgerufen werden.

Der Buchungsstempel ist nur hier im Belegaufruf ersichtlich und kann optional ausgeblendet werden. Ganz unten werden die Buchungsdetails angezeigt. Der geöffnete Beleg kann hier durch Anwahl der gewünschten Schaltfläche gedruckt, gespeichert oder per E-Mail versendet werden.

Aufruf mehrerer Belege im RZL Board (Dokumenten-Management-System)

Abschnitt betitelt „Aufruf mehrerer Belege im RZL Board (Dokumenten-Management-System)“

Ein großer Vorteil der digitalen Belegablage ist das schnelle Auffinden von mehreren Belegen mithilfe diverser Sortier- und Filtermöglichkeiten im RZL Board.

Pro Spalte kann mit Klick auf das Filtersymbol nach den jeweiligen Daten gefiltert werden. Je nach Feld gibt es entweder Filtervorschläge oder eine Textsuche (Beginnt mit, enthält, …).

Mit Klick auf eine beliebige, eingeblendete Spalte können die Daten aufsteigend oder absteigend sortiert werden.

Dateien mit strukturiertem Dateinamen exportieren:

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Sowohl im klientenübergreifenden Bereich BOARD / Belege als auch innerhalb eines geöffneten Klienten haben Sie im RZL Board in der Belegverarbeitung die Möglichkeit, Belege bspw. für eine Betriebsprüfung oder für Mitarbeiter, die keinen Zugriff auf RZL haben, zu exportieren. Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

  • Alle markierten Belege exportieren: „Ausgewählte Belege exportieren“

  • Alle Belege, die aufgrund der gesetzten Filter angezeigt werden: „Gefilterte Belege exportieren“

  • Alle Belege dieses Klienten: „Alle Belege exportieren“

Der Export der Belege ist in allen Ansichten (Ungebuchte Belege/Gebuchte Belege) möglich. Um mehrere Belege zu exportieren, müssen Sie diese vor Auswahl der Funktion markieren (mittels Strg oder Umschalt-Taste und Klick auf die gewünschten Belege).

Nach Auswahl der Funktion Belege exportieren / Belege mit Belegdaten exportieren öffnet sich ein Speicherdialog. Dort haben Sie die Möglichkeit, über die Pfeiltaste Platzhalter für den Dateinamen der Belege zu vergeben. Ein gesetzter Platzhalter setzt die Belegdaten des jeweiligen Belegs in den generierten Dateinamen.

Über die Auswahl Vorschläge werden von uns ein paar mögliche Kombinationen von Platzhaltern vorgeschlagen.

Die ausgewählten Platzhalter sollten idealerweise je Beleg eindeutig sein. Sollte dies nicht der Fall sein, werden Belege mit gleichlautendem Dateinamen fortlaufend durchnummeriert ((1), (2), (3),…).

Im gewählten Speicherort finden Sie nach erfolgreichem Export pro Beleg eine Datei.

Um Belege in einer anderen Installation wieder einspielen zu können, müssen die Belege mit Belegdaten exportiert werden. Details dazu finden Sie in der Kurzanleitung Belege mit XML-Belegdaten exportieren und in andere Installation importieren.

8 Belegfreigabe

Als Erweiterung zum RZL FIBU/EA Modul Belegverarbeitung bietet RZL die Möglichkeit, mit dem Zusatzmodul „RZL Belegfreigabe“ die Rechnungsprüfung bzw. Buchungsfreigabe von Belegen digital in einem Workflow abzuwickeln. Sie können beim Hinzufügen von Belegen definieren, welche Stufen es für die Freigabe gibt und welche Mitarbeiter die Belege pro Stufe prüfen und freigeben müssen, damit die Belege in der RZL FIBU / EA gebucht werden können.

Grundsätzlich ändert sich mit Lizenzierung dieses Moduls in den verschiedenen Ansichten der Belegverarbeitung nichts. Erst wenn Sie die Belegfreigabe bei einem Klienten aktivieren, werden die entsprechenden Ansichten aktiv.

Zum Aktivieren öffnen Sie den Klienten links oben im Feld Klient wählen. Wechseln Sie dann im Klienten in den Bereich STAMM. Dort können Sie unter Belegverarbeitung / Allgemeines nun die Belegfreigabe aktivieren ①.

Aktivieren

Voraussetzung dafür ist die Berechtigung BELEGE / STAMM / Belegvearbeitung / Verwalten.

Nach Aktivierung beim Klienten erscheinen im Bereich BELEGE nun die benötigten Ansichten. Je nachdem ob der Klient bereits geöffnet ist oder nicht, stehen folgende Ansichten zur Verfügung:

Menüpunkt BELEGE / Belege ohne geöffnetem Klienten

Abschnitt betitelt „Menüpunkt BELEGE / Belege ohne geöffnetem Klienten“

ohne Klient

  • Die Ansicht der Ungebuchten Belege ① zeigt die ungebuchten Belege aller Klienten ohne aktivierter Belegfreigabe.
  • Die Ansicht Belegfreigabe ② zeigt alle freizugebenden bzw. freigegebenen Belege und somit die ungebuchten Belege aller Klienten mit aktivierter Belegfreigabe
  • Zusätzlich gibt es eine Ansicht für Abgelehnte Belege ③.

Menüpunkt BELEGE / Belege mit geöffnetem Klienten

Abschnitt betitelt „Menüpunkt BELEGE / Belege mit geöffnetem Klienten“

mit Klient

  • Bei Klienten mit aktivierter Belegfreigabe wird die Ansicht der Ungebuchten Belege ersetzt durch die Ansicht Belegfreigabe ①.
  • Zusätzlich gibt es eine Ansicht für Abgelehnte Belege ②.

Einstellungen

Im Menüpunkt Einstellungen / Belegfreigabe können Grundeinstellungen für das Modul Belegfreigabe vorgenommen werden.

Einstellungen2

In den Einstellungen der Belegfreigabe können Sie mit der Berechtigung BELEGE / Einstellungen / Grundeinstellungen / Belegfreigabe / OCR/Stempel / Finmatics verwalten sogenannte Freigabe-Standards anlegen. Der Vorteil eines Freigabe-Standards liegt darin, dass Sie die Freigabestufen sowie die Mitarbeiter, die bestimmte Belege freigeben müssen, vorab festlegen können. Beim Hinzufügen von Belegen müssen Sie die Freigabestufen nicht manuell anlegen und benennen bzw. die Mitarbeiter nicht manuell zuordnen, sondern können einen beliebigen, vorher definierten, Freigabe-Standard anwenden.

Zum Anlegen eines Freigabe-Standards klicken Sie in der Menüleiste auf Neuer Freigabe-Standard ①:

Freiabe-Standards

Sie können in diesem Bereich beliebig viele Freigabe-Standards anlegen. Mit der Schaltfläche Freigabe-Standard löschen ② kann ein gespeicherter Freigabe-Standard jederzeit wieder gelöscht werden. Zusätzlich können Sie bestehende Freigabe-Standards duplizieren ③ und dann anpassen.

Sie können nun einen Namen ① vergeben und im Feld Anmerkung ② eine Notiz zu diesem Freigabe-Standard hinterlegen. Im unteren Bereich können Sie Freigabestufen hinzufügen ③, um die Freigabe in einem Workflow in einer gewissen Reihenfolge festzulegen. Die Freigabestufen können mit Doppelklick oder mit dem Bleistiftsymbol im jeweiligen Registerblatt benannt werden ④.

Im Bereich Freigabe durch ⑤ können Sie den bzw. die gewünschten Mitarbeiter pro Freigabestufe hinterlegen.

Grundsätzlich können Sie beim Zuordnen von Freigebern mit ODER bzw. UND Verknüpfungen arbeiten. Das heißt, Sie können zum Beispiel entscheiden ob Mitarbeiter 1 oder Mitarbeiter 2 bzw. Mitarbeiter 1 und Mitarbeiter 2 freigeben müssen. Oder-Freigaben werden in derselben Zeile festgelegt, Und-Freigaben in einer neuen Zeile.

Zum Hinzufügen von Oder-Freigebern in derselben Zeile steht immer schon ein freies Feld zur Verfügung. Zum Hinzufügen eines Und-Freigebers klicken Sie auf die Schaltfläche Freigeber hinzufügen ⑥, um eine neue Zeile einzufügen.

Freigabe-Standard2.0

Beispiel: Belege, denen obiger Freigabe-Standard zugeordnet wird, müssen zuerst in der Stufe „Formelle Prüfung“, dann in der Stufe „Inhaltliche Prüfung“ und zuletzt in der Stufe „Geschäftsführung“ (in dieser Stufe von Stein Stefan oder Weber Martin und von Huberlehner Maria) freigegeben werden.

Mit dem Papierkorb-Symbol können Freigabestufen sowie einzelne Freigeber wieder gelöscht werden. Um alle Freigeber zu löschen, verwenden Sie ganz rechts die Schaltfläche Alle Freigeber löschen.

In den Stammdaten eines Freigabe-Standards können Sie im Registerblatt Automatische Zuordnung festlegen, aufgrund welcher Kriterien ein Freigabe-Standard bei einer Belegdatenerkennung automatisch bei bestimmten Belegen angewandt werden soll.

In folgendem Beispiel wird der Freigabe-Standard Rechnungen über 1000 bei allen Belegen über EUR 1.000,00 mit dem Belegkreis ER bei den Klienten 3 und 4 automatisch angewandt.

Automatische Zuordnung

Feldbeschreibung:

  • Und/Oder ①: Mit diesem Feld können Sie festlegen, ob die folgenden Kriterien in dieser Gruppe alle zutreffen müssen (und) oder nur eines der Kriterien zutreffen muss (oder).
  • Bedingung hinzufügen ②: Fügen Sie innerhalb der jeweiligen Gruppe eine neue Bedingung hinzu.
  • Gruppe hinzufügen ③: Fügen Sie eine Ebene tiefer eine Gruppe mit Bedingungen hinzu.
  • Kriterien ④: Mit folgenden Kriterien kann eine automatische Zuordnung angestoßen werden:

Drop-Down

  • Zeile löschen ⑤: Mit dem Papierkorb Symbol kann eine Zeile oder eine Gruppe gelöscht werden.
  • In der Liste ⑥ wird gruppiert angezeigt, ob Kriterien für eine automatische Zuordnung hinterlegt sind.
  • Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Freigabe-Standards mit dem Feld Reihenfolge zu reihen. Falls bei einem Beleg mehrere passen würden, wird zuerst der vorgereihte Freigabe-Standard verwendet.

Im Bereich Freigabe-Vertretung können Sie mit Administratorrechten Vertretungen für abwesende Freigeber festlegen.

Vertretung

In diesem Beispiel ist Maier Jonas im Juni für eine Woche auf Urlaub und wird in dieser Zeit von Weber Martin vertreten. Der Vorteil ist, dass bestehende Freigabe-Standards bzw. bereits zugeordnete Freigeber nicht abgeändert werden müssen, sondern im Hintergrund der Freigeber für den festgelegten Zeitraum ersetzt wird.

Nach Ende des gesetzten Zeitraumes wird in der Liste Belegfreigabe automatisch wieder der Original-Freigeber angezeigt.

Mit der Schaltfläche Freigabe-Vertretung löschen kann eine gespeicherte Freigabe-Vertretung jederzeit gelöscht werden.

Im Bereich Freigabe-Benachrichtigung können Sie pro Mitarbeiter festlegen, in welchen Fällen bestimmte Mitarbeiter benachrichtigt werden sollen. Folgende Möglichkeiten zur Benachrichtigung gibt es:

Benachrichtigung

  • Neue Belege: Mitarbeiter mit dieser Option werden informiert, wenn neue Belege zum Freigeben hinzugefügt wurden.
  • Erinnerung senden: Mitarbeiter mit dieser Option werden nach einer gewissen Zeit informiert, wenn Belege nicht freigegeben wurden. Im Feld Zeitlicher Abstand der Erinnerung in Tagen kann eingestellt werden, nach wie vielen Tagen die Erinnerungsmail versendet werden soll.

  • Abgelehnte Belege: Mitarbeiter mit dieser Option werden informiert, wenn Belege von beliebigen Freigebern abgelehnt wurden.

Allgemeine Einstellungen für die Freigabe-Benachrichtigung
Abschnitt betitelt „Allgemeine Einstellungen für die Freigabe-Benachrichtigung“
  • Mail nicht versenden, wenn Oder-Freigeber bereits freigegeben hat: Falls in einer Stufe mehrere Oder-Freigeber hinterlegt sind, bekommt grundsätzlich nach Freigabe eines Freigebers der andere Oder-Freigeber trotzdem ein Mail – er könnte ja den Beleg z.B. ablehnen. Mit dieser Option wird das Mail dann nicht mehr versandt.

  • Zeitliche Verzögerung der Benachrichtigung in Minuten: Legen Sie fest, wie viele Minuten nach dem Zuordnen von Freigebern zu einem Beleg gewartet werden soll, bis das Info-Mail an die Freigeber versandt wird. Somit wird sichergestellt, dass auch einzeln übernommene Belege in einem Mail zusammengefasst werden und nicht für jeden Beleg ein eigenes E-Mail versendet wird.

  • Zeitlicher Abstand der Erinnerung in Tagen Falls ein Freigeber nach diesen eingestellten Tagen noch nicht freigegeben hat, wird ein Erinnerungsmail versendet.

  • Mailversand über Microsoft Azure, Standard E-Mail Programm oder Klientenportal

Microsoft Azure: Diese Einstellung ist als Standardeinstellung hinterlegt, wenn der RZL Dienst eingerichtet ist. Es wird ein automatisch generiertes Mail von RZL mittels Azure Maildienst versendet.

Standard E-Mail Programm: Die E-Mails, dass neue Belege zur Freigabe zur Verfügung stehen, werden vom persönlichen E-Mail-Postfach jenes Benutzers versendet, der die Belege in die Belegverarbeitung übernommen hat. Das Erinnerungsmail, dass Belege seit einigen Tagen auf die Freigabe warten, wird von einem zufällig ausgewählten, aktiven Outlook-Postfach versandt.

Klientenportal: Die Freigabe-Mails werden vom RZL Klientenportal versendet (kein lokales Mailprogramm notwendig). Dazu muss entweder ein Klientenportal Service-User, ein fremder Klientenportal-Zugang oder ein Klientenportal Plugin eingerichtet sein.

Wird ein Beleg im Freigabeprozess abgelehnt, kann ein Kommentar mit dem Ablehnungsgrund erfasst werden. Mit Aktivieren der Option Kommentar bei Ablehnung verpflichtend in den Freigabe-Einstellungen "muss" bei jeder Ablehnung ein Kommentar erfasst werden.

Freigabe Einstellungen

Belege hinzufügen und Freigabestufen/Freigber zuordnen

Abschnitt betitelt „Belege hinzufügen und Freigabestufen/Freigber zuordnen“

Beim Hinzufügen von Belegen, z.B. über einen Scanordner oder das RZL Klientenportal, können Sie nun die angelegten Freigabe-Standards anwenden.

Wenn Kriterien für eine automatische Zuordnung in den Stammdaten eines Freigabe-Standards hinterlegt sind, werden diese im Zuge einer Belegdatenerkennung automatisch den entsprechenden Belegen zugeordnet.

Andernfalls müssen die Freigabe-Standards manuell zugeordnet werden. Markieren Sie dazu die gewünschten Belege und ordnen Sie den gewünschten Freigabe-Standard zu. Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Menüleiste: Mit einem Klick auf die Funktion Freigabe-Standards können Sie den gewünschten Freigabe-Standard den markierten Belegen zuordnen.

Freigabe-Standards neu

  • Detailansicht Freigabe: Wechseln Sie im Bereich Detailansicht in das Registerblatt Freigabe ①. Hier können Sie für die aktuell markierten Belege die Freigabestufen und Freigeber lt. definiertem Freigabe-Standard ② hinterlegen.

Freigabe bei Scanordner

Nach dem Zuordnen der Freigabe-Standards ② werden die Freigabestufen und zugeordneten Mitarbeiter im Detail im Bereich Freigabe ① bzw. in der Listenansicht in der Spalte Freigeber ③ angezeigt. In der Listenansicht werden Stufen mit einem vertikalen Strich, Und-Freigeber mit einem Beistrich sowie Oder-Freigeber mit einem Schrägstrich getrennt, angezeigt.

Freigabestufen und Freigeber bei neuen Belegen manuell zuordnen

Abschnitt betitelt „Freigabestufen und Freigeber bei neuen Belegen manuell zuordnen“

Falls Sie Freigabe-Standards verwendet haben, können Sie nun jederzeit bei einzelnen Belegen Änderungen zu den bereits zugeordneten Stufen/Freigebern vornehmen (Stufen hinzufügen/löschen, Freigeber löschen, andere Freigeber hinzufügen usw.).

Bei neuen Belegen können Stufen und Freigeber manuell einzelnen Belegen zugeordnet werden. Eine manuelle Zuordnung bei mehreren Belegen gleichzeitig ist nicht möglich – verwenden Sie dafür einen vorher definierten Freigabe-Standard.

Zum Freigeben von Belegen öffnen Sie nun die Ansicht Belegfreigabe.

Ansicht

Hier werden nun in vier Spalten die aktuellen Freigabeinformationen angezeigt:

Freigabestatus ①

  • nicht freigegeben (kein Symbol)
  • Teilweise freigegeben (gelbes Häkchen)
  • Freigegeben (grünes Häkchen)
  • Abgelehnt (diese Belege werden in einer eigenen Liste angezeigt)

Freigeber ②: die zugeordneten Freigeber werden angezeigt. Oder-Freigeber mit Schrägstrich, Und-Freigeber mit Beistrich getrennt. Freigabestufen werden mit einem vertikalen Strich unterteilt.

Freigabe-Fortschritt ③: In dieser Spalte wird grafisch dargestellt, wie viele Freigabestufen schon erledigt sind – diese werden grün dargestellt. In grauer Farbe werden die noch nicht erledigten Freigabestufen angezeigt. Somit kann in dieser Spalte der Gesamtfortschritt der Belegfreigabe abgelesen werden.

Aktuelle Freigabestufe ④: Die Stufe, in der sich der Beleg gerade befindet, wird textuell angezeigt.

Ganz unten in der Detailansicht eines Beleges im Registerblatt Freigabe werden die zugeordneten Freigeber und weitere Informationen, wie z.B. das Datum und die Uhrzeit einer erfolgten Freigabe, angezeigt.

Folgende Aktionen können bei einem Beleg getätigt werden, wenn Sie als Freigeber zugeordnet sind:

  • Freigeben (optional mit Anmerkung)
  • Ablehnen
  • Weiterleiten
  • Zurücksetzen

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, eine Freigabe-Aktionen zu setzen:

Menüleiste Menüleiste

Detailansicht Detailansicht

Belegansicht Belegansicht

Beim Freigeben eines Beleges wird gespeichert, welcher Mitarbeiter zu welchem Datum und zu welcher Uhrzeit den Beleg freigegeben hat. Zusätzlich kann jeder Freigeber eine Anmerkung erfassen.

Wenn alle notwendigen Freigabestufen und Freigeber freigegeben haben, erhält der Beleg automatisch den Status freigegeben. Jetzt kann dieser Beleg in der FIBU / EA gebucht werden.

Falls ein Beleg nicht akzeptiert wird, kann ein zugeordneter Freigeber einen Beleg ablehnen. Zusätzlich kann ein Ablehnungsgrund erfasst werden (dieser wird auch im E-Mail angeführt).

Beleg ablehnen

Der Beleg wird nach einer Ablehnung von der Liste Belegfreigabe in die Liste der Abgelehnten Belege verschoben (Details dazu weiter unten).

Wenn mehrere Freigeber zugeordnet sind reicht die Ablehnung eines Mitarbeiters, damit der Beleg in die Liste der abgelehnten Belege verschoben wird.

Optional kann nun eine Infomail an bestimmte Mitarbeiter versendet werden (siehe Einstellungen weiter oben).

Falls Sie als zugeordneter Freigeber diesen Beleg einem anderen Mitarbeiter zum Freigeben übergeben möchten, verwenden Sie die Aktion Weiterleiten.

Beim Weiterleiten wählen Sie den gewünschten Mitarbeiter und erfassen optional einen Weiterleitungsgrund bzw. eine Nachricht für den neuen Freigeber.

Beleg weiterleiten

Beim ursprünglichen Freigeber wird vermerkt, an wen, zu welchem Datum und zu welcher Uhrzeit der Beleg weitergeleitet wurde. Der neue Freigeber ist als Oder-Freigeber in derselben Stufe hinterlegt. Solange der neue Freigeber keine Aktion getätigt hat, können Sie die Aktion zurücknehmen oder den Beleg auch selbst noch freigeben.

In der Detailansicht zum Beleg finden Sie die entsprechenden Informationen: Detailansicht zum Beleg

Mit der Funktion Zurücksetzen können Sie bereits getätigte Aktionen wieder zurücknehmen. Es wird dies ebenfalls mit Datum und Uhrzeit vermerkt. Der Beleg gilt von Ihnen nun wieder als nicht freigegeben.

Zurücksetzen

Als alternative Möglichkeit zur Freigabe von Belegen steht Ihnen die Online Belegfreigabe im Modul „RZL Belegfreigabe“ zur Verfügung. Somit kann die Belegfreigabe auch außerhalb vom RZL Board durchgeführt werden.

Technische Voraussetzung ist die Installation des RZL Dienstes (siehe RZL Dienst installieren im RZL Setup Handbuch). Die Belegfreigabe funktioniert somit nur, wenn Sie Zugriff auf das Firmennetzwerk haben.

Sie haben zwei Möglichkeiten, die Online Belegfreigabe aufzurufen:

  • über das RZL Board
  • über das Benachrichtigungsmail, dass neue Belege für Sie zur Freigabe zur Verfügung stehen

Im RZL Board im Menüpunkt BELEGE / Belegfreigabe können Sie die Online Belegfreigabe über den Menüpunkt Freigabe mit RZL Dienst aufrufen:

Online Belegfreigabe

Bereits im Benachrichtigungsmail können Sie mit Klick auf die Dateibezeichnung des Belegs ② eine Vorschau des Belegs öffnen.

Mit Klick auf die Schaltfläche Meine freizugebenden Belege ③ öffnet sich die Online Belegfreigabe.

Benachrichtigungsmail

Nach Einstieg in die Online Belegfreigabe über einen der im vorigen Kapitel beschriebenen Wege, öffnet sich ein Fenster in Ihrem Standardbrowser, in dem alle Belege angezeigt werden, wo Ihre Freigabe erforderlich ist. In diesem Fenster können Sie die Belege noch einmal als PDF-Vorschau aufrufen ① oder alle aufgelisteten Belege mit einem Klick auf die Schaltfläche Alle meine Belege freigeben ② freigeben.

Die Freigabe kann auch pro Beleg erteilt werden. Sie können hier optional eine Anmerkung ③ erfassen, die bei der ausgewählten Aktion mit übermittelt wird. Über die entsprechenden Schaltflächen kann der Beleg freigegeben ④, abgelehnt ⑤, oder an den im Drop-Down ausgewählten Mitarbeiter weitergeleitet werden.

Durchführen Online BF

Weitere Funktionen

Um in der Liste aller Belege nur die Belege zu sehen, bei denen Sie als Freigeber zugeordnet sind, aktivieren Sie die Schaltfläche Meine Belege filtern ①. Es wird somit ein Filter auf die Spalte Freigeber mit Ihrem Kürzel gesetzt. Ein erneutes Klicken dieser Schaltfläche deaktiviert diesen Filter wieder.

Mit der Funktion Freigeber bearbeiten ② können Sie in der Detailansicht im Registerblatt Freigabe die zugeordneten Mitarbeiter verändern (nur solange dieser noch keine Freigabe durchgeführt hat). Diese Funktion kann nur von dem Mitarbeiter ausgeführt werden, der die Belege ursprünglich hinzugefügt hat oder von einem RZL Administrator. Durch erneuten Klick auf die Schaltfläche, wird das Bearbeiten der Freigeber beendet.

Über die Schaltfläche Erinnerung senden ③ kann das Versenden eines Erinnerungsmails an alle Freigeber mit noch nicht freigegebenen Belegen versandt werden. Optional kann das Erinnerungsmail auch nur an die Freigeber ausgewählter Belege versandt werden.

Jeder Freigeber kann über die Funktion Seiten bearbeiten ④, Seiten zum bestehenden Beleg dazu hängen. Ziehen Sie die neue Seite oder die neuen Seiten z.B. aus dem Windows-Explorer oder aus einem Scanordner in diese Ansicht Seiten bearbeiten.

Sichtbarkeitsrechte einschränken (Nur Belegfreigeber)

Abschnitt betitelt „Sichtbarkeitsrechte einschränken (Nur Belegfreigeber)“

Im Berechtigungssystem gibt es die Möglichkeit, einem Mitarbeiter z.B. nur die Rolle Belegfreigeber zuzuordnen. Somit können diese Mitarbeiter in der RZL Belegverarbeitung (Ansichten Belegfreigabe und Gebuchte Belege) nur Belege sehen, bei denen sie selbst als Belegfreigeber zugeordnet sind.

Somit sieht ein Belegfreigeber nie Belege von anderen Mitarbeitern. Diese Einstellung empfehlen wir für alle Mitarbeiter, die in den RZL Programmen nur Belege freigeben!

Sichtbarkeitsrechte

Falls Belege von einem Freigeber abgelehnt wurden, werden diese in der Ansicht Abgelehnte Belege angezeigt.

Ansicht abgelehnte Belege

Ein abgelehnter Beleg kann mit der Funktion Beleg löschen ① zur Gänze gelöscht und somit in den Belege Papierkorb verschoben werden. Mit der Funktion Ablehnung zurücknehmen ② wird der Beleg wieder in die Liste der Belegfreigabe, mit der Funktion Beleg in Scanordner zurücksetzen ③ wieder in den Scanordner für eine erneute Zuweisung verschoben. Die abgelehnten Belege können in dieser Liste auch einfach stehen bleiben.

Belege, die den Status Freigegeben erreicht haben, können in der RZL FIBU / EA gebucht werden.

Auch nach dem Buchen bleibt die Freigabeinformation erhalten und ist jederzeit in der Detailansicht im Register Freigegeben von aufrufbar.

Ansicht Gebuchte Belege

9 Kurzanleitungen

9.1 Belege mit XML-Belegdatenimport aus Fremdsystem übernehmen

Als Erweiterung zum RZL FIBU/EA Modul Belegverarbeitung bietet RZL die Möglichkeit, mit dem lizenzierungspflichtigen Zusatzmodul „RZL XML Belegdatenimport Schnittstelle“ Belege aus einem Fremdsystem mit Belegdaten in die RZL Belegverarbeitung zu übernehmen.

Aus dem Fremdsystem muss zusätzlich zur Belegdatei eine XML Datei mit den Belegdaten lt. XSD-Beschreibung ausgegeben werden. Die Belegdatei und die XML Datei müssen dabei mit demselben Dateinamen vorliegen, wobei die XML Datei um die Endung .xml ergänzt werden muss (z.B. „Beleg.pdf“ und „Beleg.pdf.xml“).

Folgende Möglichkeiten gibt es, diese Belege mit Belegdaten in die RZL Belegverarbeitung zu übernehmen:

Zur Übernahme der Belege mit Belegdaten über die Hinzufügen-Ansicht speichern Sie Ihre Belege mit den XML-Dateien in Ihren Scanordner.

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Beim Öffnen dieses Scanordners in der RZL Belegverarbeitung werden die Belege wie gewohnt angezeigt. Zusätzlich finden Sie im Detail bereits befüllte Belegdaten, je nach Übergabe aus dem Fremdsystem.

Diese Felder werden mit dem Importsymbol und einem Hinweis auf den Hersteller angezeigt.

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Bei Bedarf können die Daten jederzeit ergänzt oder auch verändert werden. Bei einer Belegdatenerkennung bleiben Werte, die über die XML Datei übergeben wurden, grundsätzlich erhalten. Optional können die Werte über eine benutzerdefinierte Belegdatenerkennung mit der Funktion RZL Belegdatenerkennung erzwingen auch überschrieben werden.

Abschließend können Sie die Belege wie gewohnt über Alle übernehmen oder Auswahl übernehmen in die RZL Belegverarbeitung übernehmen und im der RZL FIBU/EA-Programm buchen.

Alternativ können Sie Belege mit XML Belegdaten auch direkt in die Liste der ungebuchten Belege importieren (ohne Scanordner). Speichern Sie die Belege mit XML-Belegdaten-Dateien in einen beliebigen Ordner. Starten Sie anschließend den Menüpunkt BELEGE / Extras / Belege mit XML importieren.

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Wählen Sie hier das gewünschte Verzeichnis mit den Belegen aus und klicken auf Prüfen und Importieren.

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Die Belege stehen anschließend in der RZL Belegverarbeitung im Bereich der ungebuchten Belege zum Buchen zur Verfügung.

9.2 Finmatics Connect für RZL

Alternativ zur Belegdaten-Erkennung über die RZL Programme besteht die Möglichkeit, die Belegdaten-Erkennung durch die Firma Finmatics GmbH, 1070 Wien (www.finmatics.com) mit dem Modul Finmatics Connect für RZL vornehmen zu lassen.

Mit Hilfe von selbstlernender künstlicher Intelligenz (KI) und auf Basis der angelegten Konten und bisheriger Buchungen werden von Finmatics die bereitgestellten Belege analysiert, Belegdaten ausgelesen und daraus Buchungssätze generiert und vorgeschlagen. Diese Finmatics-Buchungsvorschläge (und die verknüpften Belege) können in den RZL Programmen automatisiert weiterverarbeitet werden.

Sie benötigen dafür das RZL FIBU/EA Modul Belegverarbeitung (dieses bedingt das RZL BOARD), die RZL FIBU Klassik oder die RZL FIBU Next sowie das kostenpflichtige Modul „Finmatics Connect für RZL“.

Folgende Schritte sind zur Einrichtung notwendig:

  1. Finmatics Zugangsdaten bei RZL hinterlegen
  2. Klient bzw. Belegkreise für Finmatics aktivieren
  3. Trainingsdaten hochladen
  4. Aktualisierungsoptionen beim Klienten einstellen (nur FIBU Klassik)
  5. Belege zu Finmatics hochladen
  6. Beleg von Finmatics abholen
  7. Belege buchen und Buchungsinfos hochladen

Die Zugangsdaten, die Sie nach Bestellung des Moduls „Finmatics Connect für RZL“ von Finmatics erhalten haben, müssen im RZL Board eingetragen werden. Die Rechte dafür hat jeder mit dem Berechtigungs-Feature „BELEGE / Grundeinstellungen / Belegfreigabe / OCR /Stempel / Finmatics verwalten“ bspw. mit der Rolle Belegadministration oder RZL Administrator.

Öffnen Sie im RZL Board den Menüpunkt STAMM / Einstellungen / Finmatics. In den Feldern Benutzername und Passwort tragen Sie die Daten von Finmatics ein. Bei richtig eingetragenen Daten wird ein Häkchen Zugriff auf Finmatics möglich angezeigt.

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Aktivierung für Finmatics ①:

In den Klienten-Stammdaten unter STAMM / Belegverarbeitung beim jeweiligen Klienten im Bereich Finmatics kann nun Finmatics aktiviert werden.

Zusätzlich können Sie festlegen, welche Belegkreise ② des jeweiligen FIBU Klienten mit welcher Buchungskategorie bei Finmatics angelegt werden sollen.

Standardmäßig werden folgende Belegkreise angelegt: ER Eingangsrechnungen, AR Ausgangs- rechnungen, KA Kassa.

Falls Sie weitere Belegkreise benötigen sind diese vorher in der FIBU / FIBU Next / EA anzulegen. Anschließend werden diese hier angezeigt und können aktiviert werden.

Sie haben somit die Möglichkeit bspw. über einen Scanordner die Belege mit den aktivierten Belegkreisen zu Finmatics zu übertragen.

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Aktivierung für das RZL Klientenportal:

Sollen Belege, die ein Klient über das RZL Klientenportal zu Ihnen überträgt, direkt vom Klientenportal zu Finmatics übertragen werden, kann dies im Bereich Belegverarbeitung / Allgemeines festgelegt werden.

Aktivieren Sie zuerst den jeweiligen Belegkreis (hier z.B. SP Sparkasse) ③ für das Klientenportal. Anschließend können Sie in der rechten Spalte diesen Belegkreis am Klientenportal auch für Finmatics ④ aktivieren.

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Damit die Information zum RZL Klientenportal hochgeladen werden kann, muss die Stammdaten-Synchronisation eingerichtet sein. Hinterlegen Sie dazu im Bereich STAMM / Einstellungen / Klientenportal-Synchronisation die Daten für den Web-Service Benutzer des RZL Klientenportals.

Details dazu finden Sie in einer extra Kurzanleitung Synchronisation der RZL Board Klientenstammdaten zum RZL Klientenportal unter Hilfe / Kurzanleitungen.

Die Aktivierung von Finmatics beim Klienten hat folgende Auswirkungen:

  • Der Klient wird bei Finmatics mit allen notwendigen Stammdaten angelegt (Klientennummer, Name, Adresse, Kontenlänge, UID-Nummer).

  • Die aktivierten Belegkreise werden bei Finmatics angelegt.

  • Sie können über einen Scanordner Belegkreise mit aktivierten Belegkreisen zu Finmatics übertragen.

  • Belege, die über das Klientenportal (z.B. vom Klienten) hochgeladen werden, landen je nach Einstellung des jeweiligen Belegkreises entweder direkt beim RZL Steuerberater am RZL Klientenportal oder werden zur Erkennung zu Finmatics hochgeladen. Diese Einstellung gilt am Klientenportal für den Menüpunkt Belegbox / Belege übermitteln als auch für den Belegscanmanager unter Belegbox / Belegscanmanager.

Die Qualität der erkannten Belegdaten und Buchungsvorschläge hängt sehr stark von bisher erfassten Buchungen ab. Daher müssen initial einmalig Trainingsdaten zu Finmatics hochgeladen werden.

FIBU Klassik (in 2 Schritten):

Starten Sie dazu in der RZL Finanzbuchhaltung Klassik den Menüpunkt Bearbeiten / DMS-Belegverarbeitung / Finmatics trainieren. Hier können Sie zuerst den Kontenplan (Sachkonten und Personenkonten, auch Kostenstellen und Kostenträger) und in einem zweiten Schritt die Buchungen des aktuellen Wirtschaftsjahres zu Finmatics hochladen. Zum Hochladen von Trainingsdaten muss ein eventuell nicht finalisierter Stapel finalisiert werden.

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FIBU Next:

Direkt in den Klienten-Stammdaten im RZL Board unter STAMM / Belegverarbeitung / Finmatics können Sie mit der Funktion Finmatics initial trainieren ① den Kontenplan des aktuellsten Wirtschaftsjahres (Sachkonten und Personenkonten) sowie die Buchungen des aktuellen Wirtschaftsjahres und des Vorjahres zu Finmatics hochladen.

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4. Aktualisierungsoptionen beim Klienten einstellen (nur FIBU Klassik)

Abschnitt betitelt „4. Aktualisierungsoptionen beim Klienten einstellen (nur FIBU Klassik)“

Bei jedem Klienten, der mit Belegverarbeitung gebucht wird, empfehlen wir dringend, die automatische Aktualisierung der Personenkonten zu aktivieren.

Starten Sie in der RZL Finanzbuchhaltung Klassik bzw. EA-Rechnung den Menüpunkt Stamm / Konten / Aktualisierungsoptionen. Hier kann eingestellt werden, dass nach einer DMS-Buchung folgende am Beleg ausgelesenen Daten automatisch am Konto hinterlegt werden:

  • IBAN

  • Kundennummer

  • UID-Nummer

Nach erfolgreicher, automatischer Hinterlegung dieser Daten werden die Informationen nach dem Buchen wieder zu Finmatics übertragen.

In der FIBU Next wird diese Aktualisierung der Stammdaten ohne extra Einstellung vorgenommen.

Nach Aktivierung in den Klienten-Stammdaten und erfolgreichem Hochladen der Trainingsdaten können Belege zu Finmatics hochgeladen werden.

Folgende Möglichkeiten gibt es dazu:

  1. Belege werden vom Klienten über das Klientenportal hochgeladen: Dazu melden Sie bzw. Ihr Klient sich mit einem Klienten-Zugang am RZL Klientenportal an und laden Belege entweder über Belegbox / Belege übermitteln oder über Belegbox / Belegscanmanager hoch. Je nach Einstellung pro Belegkreis im Klientenstamm im RZL Board landen die Belege dann entweder direkt bei RZL am Klientenportal oder bei Finmatics. Falls die Belege noch auf das Klientenportal geladen wurden, können diese beim Abholen vom Klientenportal im RZL Board sofort zu Finmatics weitergeleitet werden.

  2. Belege werden in der Kanzlei gescannt und im RZL Board zu Finmatics hochgeladen: Im RZL Board z.B. in einem Scanordner gibt es zwei Schaltflächen, um Belege direkt in der RZL Belegverarbeitung zu Finmatics hochzuladen.

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Die hochgeladenen Belege werden nun analysiert und sind kurze Zeit später mit den erkannten Belegdaten und Buchungsvorschlägen abholbereit. Falls Sie die manuelle Kontrolle von Belegen, die von der künstlichen Intelligenz nicht vollständig ausgelesen wurden, aktiviert haben, können diese Belege spätestens 24 Stunden später mit den vollständigen Daten abgeholt werden. Sie können die Belege aber jederzeit vorab schon mit den bereits vorhandenen Belegdaten abholen.

Hochgeladenen Belege können nun jederzeit in der RZL Belegverarbeitung abgeholt werden. Öffnen Sie dazu im RZL Board den jeweiligen Klienten und wechseln Sie in den Bereich BELEGE. Wählen Sie hier den Eintrag Belege Finmatics ①.

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Die RZL Belegverarbeitung zeigt nun alle bei Finmatics noch nicht abgeholten Belege, unabhängig vom Bearbeitungsstatus, an. In der Seitenansicht ② wird eine Vorschau aller Belege angezeigt, in der Listenansicht ③ eine Liste der Belege mit den Belegdaten von Finmatics und in der Detailansicht das Detail zum markierten Beleg (unter anderem im Registerblatt Gegenbuchungen das Gegenkonto, das von Finmatics vorgeschlagen wird ④).

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In den Spalten Bearbeitungsstatus und Bestätigt durch wird der aktuelle Status pro Beleg angezeigt ⑤.

Bearbeitungsstatus:

  • Fertig

  • In Arbeit

  • Qualitätskontrolle (Dauer bis 24 h)

  • Fehler

Bestätigt durch:

  • Unvollständig

    ... wenn Bearbeitungsstatus Fertig: Beleg konnte nicht vollständig ausgelesen werden, z.B. Zuordnung zu Personenkonto fehlt

    ... wenn Bearbeitungsstatus in Arbeit: Beleg wurde noch nicht vollständig bearbeitet und ist deshalb noch Unvollständig

  • Finmatics

    ... Finmatics konnte den Beleg vollständig auslesen.

  • Buchhalter

    ... Der Beleg wurde auf der Weboberfläche von Finmatics manuell bestätigt.

Zum Hinzufügen der Belege wählen Sie nun im Bereich Belege übernehmen ⑥ den Menüpunkt Alle übernehmen oder Auswahl übernehmen. Die Belege werden nun bei Finmatics als exportiert markiert und in die RZL Belegverarbeitung übernommen. Beim nächsten Abruf von Belegen scheinen diese Belege nicht mehr auf.

Die Belege finden Sie nun im Bereich Belege / ungebuchte Belege ⑦. Diese Belege können nun in der RZL Finanzbuchhaltung (Klassik oder Next) bzw. im RZL Einnahmen/Ausgaben Programm gebucht werden.

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FIBU Klassik:

Über die Menüpunkte Buchen / Belegsverbuchung aus DMS-System bzw. Buchen / Buchen können die von Finmatics übernommenen Belege nun gebucht werden.

FIBU Next:

Über die Menüpunkte Erfassen / Belege bzw. Erfassen / Buchen können die von Finmatics übernommenen Belege nun gebucht werden.

Nach dem Buchen der Belege werden sowohl in der FIBU Klassik als auch in der FIBU Next neue bzw. geänderte Personenkonten sowie die Buchungsinfos automatisch im Hintergrund wieder zu Finmatics hochgeladen, um die Erkennung der Belegdaten über die Künstliche Intelligenz weiter zu verbessern.

Die Belegdatenerkennung von Finmatics kann auch bei Einnahmen/Ausgaben-Rechnern verwendet werden. Hinweis: eine automatische Zuordnung von Belegen gibt es derzeit nur in der FIBU /EA Klassik.

Folgender Arbeitsablauf am Beispiel eines Bankkontos wird von uns empfohlen:

  1. Die Rechnungen mit den richtigen Belegkreisen zu Finmatics übertragen, mit denen die Bank- bzw. Kassa-Belege gebucht werden (Belegkreise im Stamm des Klienten für Finmatics aktivieren).

  2. Belegdatenerkennung bei Finmatics wird durchgeführt.

  3. Belege von Finmatics abholen.

  4. Nur FIBU Klassik: In den Stammdaten des Bankkontos im Registerblatt Retourdaten 2 die Option Beleg automatisch zuordnen aktivieren. Mit dieser Option werden Belege, bei denen der Betrag und der IBAN, die Zahlungsreferenz bzw. die Belegnummer des Belegs mit den Daten der Bankbuchung übereinstimmen bzw. im Verwendungszweck gefunden werden, automatisch zugeordnet.

  5. Beim Verarbeiten eines camt53-Kontoauszugs wählen Sie in der FIBU Klassik im Vordialog die Option DMS-Belege, in der FIBU Next im Buchungsdialog Belegliste. Somit wird zusätzlich zum Dialog der Bankbuchungen ① eine Liste der vorhandenen Belege ② dieses Belegkreises angezeigt. Es wird nun in der FIBU Klassik versucht, die Belege automatisch den Bankbuchungen zuzuordnen. Zum manuellen Zuordnen der restlichen Belege (FIBU Klassik und FIBU Next) empfehlen wir, die Belegliste nach Betrag ③ zu sortieren, um schnell den richtigen Beleg zur jeweiligen Bankbuchung finden zu können.

  6. Manuelles Zuordnen:

    a. FIBU Klassik:

    Zum manuellen Zuordnen zur Bankbuchung markieren Sie den gewünschten Beleg in der Belegliste und ordnen bei der Buchungszeile mit Umschalt + F7 bzw. mit der rechten Maustaste den Beleg der Buchung zu ④. Bereits zugeordnete Belege werden in der Belegliste in einem eigenen Bereich Bereits zugeordnet angezeigt. Erst beim Verbuchen des Kontoauszugs werden die Belege in der Belegverarbeitung als Gebucht markiert und somit unter Gebuchte Belege angezeigt.

    b. FIBU Next:

    Hier können Sie den Beleg aus der Belegliste (oder auch aus dem Windows Explorer oder einem E-Mail-Anhang im Outlook) einfach per Drag & Drop auf die Buchungszeile ziehen. Alternativ nutzen Sie die Funktion Beleg zuordnen in der Funktionsleiste ⑤. In der FIBU Next verschwinden die Belege somit aus der Belegliste, da diese unmittelbar als Gebucht markiert werden.

FIBU Klassik:

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FIBU Next:

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Für die Belegdaten-Erkennung und die bereitgestellten Buchungsvorschläge ist ausschließlich die Firma Finmatics GmbH, 1070 Wien verantwortlich.

9.3 Belege mit XML-Belegdaten exportieren und in andere Installationen importieren

RZL Belegverarbeitung Export und Import von Belegen mit Belegdaten

Abschnitt betitelt „RZL Belegverarbeitung Export und Import von Belegen mit Belegdaten“

Sowohl im klientenübergreifenden Bereich BOARD / Belege als auch innerhalb eines geöffneten Klienten haben Sie im RZL Board in der Belegverarbeitung die Möglichkeit, Belege mit Belegdaten zu exportieren (1). Mit Hilfe dieser Funktion können Sie Belege zwischen unterschiedlichen RZL Installationen austauschen. Die Verknüpfung der gebuchten Belege zu den Buchungssätzen in der RZL FIBU / EA bleibt dabei erhalten. Es spielt dabei keine Rolle, ob die aktuelle Buchhaltung bereits hereingespielt wurde. Dies kann ebenso erst nach dem Import der Belege erfolgen.

Folgende Funktionen stehen zur Verfügung: • Alle markierten Belege exportieren: „Ausgewählte Belege exportieren“ • Alle Belege, die aufgrund der gesetzten Filter angezeigt werden: „Gefilterte Belege exportieren“ • Alle Belege dieses Klienten: „Alle Belege exportieren“

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Der Export der Belege ist in allen Ansichten (Ungebuchte Belege/Gebuchte Belege) möglich. Um mehrere Belege zu exportieren, müssen Sie diese vor Auswahl der Funktion markieren (mittels Strg oder Umschalt-Taste und Klick auf die gewünschten Belege).

Nach Auswahl der Funktion Belege exportieren / Belege mit Belegdaten exportieren öffnet sich ein Speicherdialog. Dort haben Sie die Möglichkeit, über die Pfeiltaste (2) Platzhalter für den Dateinamen der Belege zu vergeben. Ein gesetzter Platzhalter setzt die Belegdaten des jeweiligen Belegs in den generierten Dateinamen.

Über die Auswahl Vorschläge werden von uns ein paar mögliche Kombinationen von Platzhaltern vorgeschlagen.

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Die ausgewählten Platzhalter sollten idealerweise je Beleg eindeutig sein. Sollte dies nicht der Fall sein, werden Belege mit gleichlautendem Dateinamen fortlaufend durchnummeriert ((1), (2), (3),…).

Im gewählten Speicherort finden Sie nach erfolgreichem Export zwei Dateien (3) pro Beleg. Die Belegdaten zum jeweiligen Beleg werden in einer XML Datei mit gleichem Dateinamen mitgespeichert.

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Möchten Sie Belege mit Belegdaten in die Belegverarbeitung im RZL Board importieren, ist entscheidend, dass zum jeweiligen Beleg auch eine XML Datei mit den Belegdaten vorhanden ist (siehe Abbildung 3). Ohne diese XML Datei können Belege nicht ins RZL Board importiert werden.

Der Import von Belegen finden Sie im RZL Board im Bereich BELEGE im Menüpunkt Extras / Belege mit XML importieren (4).

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Es öffnet sich ein Dialog zum Auswählen des Ordners. Hier ist nun der Ordner auszuwählen, in dem die exportierten Belege samt Belegdaten abgelegt wurden. Im unteren Bereich wird eine Liste der gefundenen Belege angezeigt. Über die Schaltfläche Prüfen und Importieren (5) können Sie die Belege in die RZL Belegverarbeitung importieren. Nach erfolgreichem Import erhalten Sie in diesem Dialog die Informationen, ob der Import erfolgreich war.

Beim Import ist es wichtig, dass der richtige Klient zu den Belegen im RZL Board gefunden wird. Kann diese Zuordnung nicht eindeutig getroffen werden, erhalten Sie nach dem Start des Importvorgangs einen weiteren Dialog. Dort werden Sie aufgefordert, den jeweiligen Klienten zu den entsprechenden Belegen zuzuordnen. Die Zuordnung muss jeweils nur beim Import des ersten Belegs getroffen werden – für die weiteren Belege wird diese gesetzte Klientenzuordnung dann automatisch getroffen.

In der RZL FIBU / EA kann nun wieder auf die Belege zugegriffen werden.

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9.4 RZL Belegverarbeitung Versionsverwaltung

Die Versionsverwaltung steht einerseits in der Dokumentenverwaltung im RZL KIS zur Verfügung, andererseits auch in der Belegverarbeitung im RZL Board. Die Versionsverwaltung in der Belegverarbeitung bietet Ihnen die Möglichkeit, immer auf den Originalbeleg zuzugreifen, Vorgängerversionen zu öffnen, löschen und wiederher-zustellen und ein Änderungsprotokoll auszugeben.

Voraussetzung für eine funktionierende Versionsverwaltung ist die Dokumentenverwaltung Plus.

Die Versionsverwaltung wird derzeit dafür genutzt, die verschiedenen Versionen zu speichern, die mit der Funk-tion Seiten bearbeiten erstellt werden.

Aufgrund der Dokumentation der Versionen können mit der Versionsverwaltung jetzt auch bei gebuchten Bele-gen Seiten bearbeitet werden.

Die Versionsverwaltung befindet sich in den Beleglisten Ungebuchte Belege/Belegfreigabe bzw. Gebuchte Belege. In der Menüleiste oder mit einem Rechtsklick auf einen Beleg können Sie die Funktionen der Versionsverwaltung nutzen.

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Unter Versionen anzeigen finden Sie die gespeicherten Versionen sowie die aktuelle Version des Belegs. Die in der Liste befindlichen gespeicherten Versionen können Sie öffnen, löschen und wiederherstellen.

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Beim Öffnen gespeicherter Versionen ist keine Bearbeitung möglich. Möchten Sie eine Version bearbeiten, müssen Sie diese zuerst wiederherstellen. Durch die Wiederherstellung wird die ursprünglich aktuelle Version durch die ausgewählte Version ersetzt. Somit ist die Version, die Sie wiederhergestellt haben nun die aktuelle Version. Mit dieser wird nun weitergearbeitet.

warning "Hinweis" Die als Initialstand gekennzeichnete Version ist der Ursprungs-Beleg. Diese Version müssen Sie nicht speichern, dies geschieht mit dem Hinzufügen des Belegs automatisch. Der Initialstand kann nie gelöscht werden und steht somit immer zur Verfügung.

Beim standardmäßigen Öffnen eines Belegs wird immer die aktuelle Version geöffnet.

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Im Änderungsprotokoll wird aufgezeichnet wann ein Mitarbeiter welche Aktion für diesen Beleg durchgeführt hat. Für die Aktion Dokumentversion wiederhergestellt wird zusätzlich als Info angezeigt, welche Version herge-stellt wurde.

Die Schritte OCR-Daten angelegt und OCR-Daten angehängt werden bei Belegen immer angezeigt, wenn eine OCR-Erkennung im Hintergrund oder im Zuge einer Belegdatenerkennung durchgeführt wurde. Diese OCR/Textinformationen werden in das PDF eingebettet und scheinen daher im Änderungsprotokoll des Beleges auf.

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Automatische Sicherungen stehen für eine gewisse Zeitspanne zur Verfügung, um darauf zugreifen zu können.

Von RZL voreingestellt ist ein Zeitraum von 7 Tagen, dieser kann jedoch individuell abgeändert werden. Nach dieser Zeit werden die Sicherungen automatisch gelöscht.

9.5 Synchronisation der Belege mit dem RZL Klientenportal

Synchronisation der Belege mit dem RZL Klientenportal

Abschnitt betitelt „Synchronisation der Belege mit dem RZL Klientenportal“

Das RZL Board bietet mit der Belegsynchronisation die Möglichkeit, digitale Belege automatisch auf das RZL Klientenportal hochzuladen und somit das digitale Belegarchiv am Klientenportal zu befüllen. Somit entfällt der manuelle Upload von Belegen in die Belegbox am Klientenportal.

Folgende Voraussetzungen müssen für die Nutzung der automatisierten RZL Belegsynchronisa- tion gegeben sein:

• Nutzung von RZL BOARD

• Nutzung von RZL FIBU / FIBU Next oder RZL EA-Programm

• Nutzung von RZL FIBU/EA Modul Belegverarbeitung

• Nutzung des RZL Klientenportal (Basis-Modul und Modul Belege)

1. Einrichtung des Web-Service Benutzers für die Belegsynchronisation
Abschnitt betitelt „1. Einrichtung des Web-Service Benutzers für die Belegsynchronisation“

Beim Klientenportal-Inhaber (Steuerberater) muss der Klientenportal Web-Service Benutzer eingerichtet sein und der jeweilige Klient für das Klientenportal aktiviert sein.

Legen Sie dazu am RZL Klientenportal ein Service-Account Passwort für die Synchronisation fest. Im Bereich Stammdaten / Portal / Sonstige Einstellungen können Sie ein beliebiges Passwort eintragen. Der kanzleiweite Service-Account dient ausschließlich der Synchronisation von Klienten-Stammdaten und Belege und hat keine weiteren Funktionen.

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Im Anschluss muss ein Mitarbeiter mit der Berechtigung BELEGE / Einstellungen / Klientenportal Synchronisation Zugangsdaten verwalten im RZL BOARD im Bereich STAMM / Einstellungen / Klientenportal Synchronisation das vergebene Service-Account Passwort (1) einmalig eintragen. Ihre Klientenportal URL wird in dieser Ansicht automatisch angezeigt. Nach Eingabe des Service-Account Passworts wird Ihnen der Funktionsstatus der Synchronisation (2) angezeigt.

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Im unteren Bereich dieser Ansicht ist eine Liste jener Klienten angeführt, die für das Klienten- portal aktiviert sind und deren Stammdaten bzw. Belege nun synchronisiert werden.

2. Aktivierung der Belegsynchronisation zum automatischen Upload der Belege auf das RZL Klientenportal
Abschnitt betitelt „2. Aktivierung der Belegsynchronisation zum automatischen Upload der Belege auf das RZL Klientenportal“
2.1. Einstellungen in der Installation der Kanzlei (Klientenportal-Inhaber)
Abschnitt betitelt „2.1. Einstellungen in der Installation der Kanzlei (Klientenportal-Inhaber)“

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Nachdem der Webservice-Benutzer (Schritt 1) eingerichtet wurde können Sie beim Klienten die Belegsynchronisation aktivieren. Dazu setzen Sie in den Klientenstammdaten im Stamm des RZL BOARDS ein Häkchen bei Belegsynchronisation aktivieren (1). Anschließend müssen Sie noch auswählen, wie viele Vorjahre automatisch synchronisiert werden sollen (2). Zusätzlich können Sie festlegen, ob die Synchronisation automatisch im Hintergrund laufen soll oder mit Deakti- vierung der Option Automatisch Synchronisieren (3) nur auf Knopfdruck.

2.2 Wie funktioniert nach der Einrichtung die Beleg-Synchronisation?
Abschnitt betitelt „2.2 Wie funktioniert nach der Einrichtung die Beleg-Synchronisation?“

Haben Sie alle notwendigen Einstellungen getroffen, werden die Belege ab dem gewählten Zeitraum für alle aktivierten Klienten automatisch im Hintergrund bei geöffnetem RZL Board alle 10 Minuten synchronisiert.

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Sobald Sie als Steuerberater über die Belegverarbeitung einen Beleg gebucht und synchronisiert haben, kann Ihr Klient den Beleg am Klientenportal in der Belegbox aufrufen.

Im Bereich BELEGE / Extras kann über den Punkt Protokoll Belegsynchronisation ein Synchroni- sierungs-Protokoll angezeigt werden.

3. Ihr Klient verwendet auch die RZL Belegverarbeitung oder macht die Belegfreigabe?
Abschnitt betitelt „3. Ihr Klient verwendet auch die RZL Belegverarbeitung oder macht die Belegfreigabe?“

Mit der RZL Belegsynchronisation kann nicht nur die RZL Belegbox am Klientenportal automa- tisch befüllt werden, sondern die Belege können auch zwischen verschiedenen RZL Installationen (z.B. Steuerberater und Klient) synchronisiert werden. Voraussetzung dafür ist die idente Klientennummer in beiden Installationen. Die Belege sind dadurch in beiden RZL Installationen verfügbar und können in der jeweiligen RZL Finanzbuchhaltung (oder z.B. auch im Bilanz-Programm des Steuerberaters) aufgerufen werden. Des Weiteren können Sie den Status eines Belegs (ungebucht/gebucht bzw. mit Belegfreigabe: freigegeben/nicht freigegeben/gebucht) in der jeweils eigenen Installation einsehen.

Somit hat sowohl der Steuerberater als auch der Klient jederzeit Zugriff auf die digitalen Buchhaltungsbelege. Natürlich kann die Belegsynchronisation aber auch nur am Jahresende genutzt werden, um die vom Klienten gebuchten Belege (zusammen mit den RZL Buchhaltungs- daten) an den Steuerberater zur Erstellung des Jahresabschlusses zu „transportieren“. Mit der automatischen RZL Belegsynchronisation wird der zeitintensive Transport von Papierbelegen hinfällig.

Einstellungen bei der Installation des Klienten (Synchronisation über Klientenportal des Steuerberaters)

Voraussetzungen beim Klient:

• Nutzung von RZL FIBU- oder RZL EA-Programm (Firmenversion), falls der Klient selbst bucht

• Nutzung von RZL FIBU/EA Modul Belegverarbeitung oder Belegaufbereitung (optional mit Belegfreigabe)

• Einrichtung eines Zugangs zum Klientenportal seines RZL Steuerberaters oder Nutzung des „Klientenportals für Firmen“

In der RZL Installation des Klienten muss im Bereich der Klientenstammdaten im Register Klientenportal die Belegsynchronisation (3) aktiviert werden. Lesen Sie zusätzlich fest, wie viele Vorjahre synchronisiert werden sollen.

Der Klient muss die Option Fremdes RZL Klientenportal verwenden (4) aktivieren und den Benutzer-Zugang zum Klientenportal des Steuerberaters hinterlegen, wenn über das Klien- tenportal des Steuerberaters synchronisiert wird. Rechts neben der URL ist die Nummer des Steuerberater-Klientenportals einzutragen.

In den Feldern Benutzer und Passwort (5) sind die Zugangsdaten vom Klientenportal zu hinterlegen.

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Der hinterlegte Benutzer muss zwingend am RZL Klientenportal (siehe Abbildung unten) die Berechtigung für Verbuchte Belege / Belegsynchronisation (6) haben.

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Bitte beachten Sie:

Falls der Klient selbst ein Klientenportal bei RZL lizenziert hat und die Synchronisation über das RZL Klientenportal des Klienten durchgeführt wird, sind die oben beschriebenen Einstellungen umgekehrt zu treffen. Das heißt in der Kanzlei muss die Option Fremdes RZL Klientenportal verwenden aktiviert und der vom Klienten für Sie eingerichtete Benutzerzugang hinterlegt werden. Beim Klienten muss das Service-Account-Passwort eingerichtet und hinterlegt werden.

3.1. Hereinspielen der FIBU Datei und Belegdaten aktualisieren
Abschnitt betitelt „3.1. Hereinspielen der FIBU Datei und Belegdaten aktualisieren“

Beim automatischen Download der Belege mittels Belegsynchronisation aus dem Klientenportal werden alle Belege grundsätzlich mit dem Status heruntergeladen, den der Beleg auf der anderen Installation bzw. am Klientenportal hat.

Wird dann der dazugehörige FIBU-Klient eingespielt und erstmalig geöffnet, wird nochmals ein Abgleich der FIBU-Buchungen mit den im Modul Belege im RZL Board vorhandenen Belege durchgeführt.

Hinweis: Mit der Übermittlung eines FIBU-Klienten wird keine Belegsynchronisation angestoßen bzw. mit der Übermittlung eines FIBU Klienten werden keine Belege mittransportiert!

Was passiert bei diesem Abgleich zwischen FIBU-Klient und Belege:

• Die tatsächlichen Buchungsdaten lt. FIBU werden beim jeweiligen Beleg gesetzt.

• Falls im RZL Board Belege ungebucht sind, in der FIBU allerdings bereits eine Buchung vorhanden ist, wird der Beleg als gebucht markiert.

• Falls im RZL Board ein Beleg als gebucht markiert ist, in der FIBU dazu aber keine Buchung vorhanden ist, wird der Beleg als ungebucht markiert.

• Ist in der FIBU eine Buchung vorhanden, bei der der Beleg im RZL Board fehlt, wird dies in einer Liste am Bildschirm angezeigt.

Durch dieses Belegdaten aktualisieren nach dem Hereinspielen eines Klienten soll sichergestellt werden, dass die Belegdaten im Modul Belege im RZL Board immer zum aktuell vorhandenen FIBU-Klienten passen.

Dies kann auch hilfreich sein, wenn z.B. eine ältere Sicherung eingespielt wird. Durch die Funktion Belegdaten aktualisieren werden dann Belege, die in dieser Sicherung noch nicht gebucht wurden, automatisch wieder als ungebucht markiert.

Die Funktion Belegdaten aktualisieren kann in der RZL FIBU auch manuell angestoßen werden (Bearbeiten/DMS-Belegverarbeitung/Belegdaten aktualisieren).

9.6 Modul Überweisungen (ab 2.26.9)

Mit dem Modul Überweisungen erledigen Sie die Zahlung Ihrer offenen Eingangsbelege bequem direkt in der RZL Belegverarbeitung. Sobald ein Beleg zur Zahlung freigegeben ist, können Sie ihn per Überweisungslauf begleichen, unabhängig davon, ob er bereits gebucht ist oder nicht. Die Überweisungen können dabei, sofern für Ihre Bankverbindung eingerichtet, direkt über die EBICS-Schnittstelle bereitgestellt werden - alternativ können Sie eine Überweisungsdatei für den manuellen Upload ins Onlinebanking erzeugen.

Öffnen Sie zunächst den gewünschten Klienten. Der Überweisungslauf kann in folgenden Menüpunkten durch Klick auf die neue Schaltfläche Neuer Überweisungslauf gestartet werden:

Überweisungslauf starten

  • BELEGE / Ungebuchte Belege - wenn die Belegfreigabe nicht lizensiert ist.
  • BELEGE / Belegfreigabe - wenn die Belegfreigabe lizensiert ist (ersetzt in diesem Fall den Menüpunkt Ungebuchte Belege)
  • BELEGE / Gebuchte Belege

Unabhängig davon, über welche Ansicht Sie einsteigen, öffnet sich anschließend ein neuer Tab Überweisungslauf mit den Einstellungen für die Erstellung der Überweisungsdatei.

Bevor die Belegliste angezeigt wird, treffen Sie die grundlegenden Einstellungen für den Überweisungslauf:

Einstellungen für den Überweisungslauf

  • Bankverbindung: Hier kann aus allen im Personen-/Firmenstamm angelegten Bankverbindungen gewählt werden, von welcher die Überweisung getätigt werden soll.
  • Ziel: Wahlweise wird eine Überweisungsdatei erstellt oder die Überweisung im RZL EBICS Portal für die Übermittlung an die Bank bereitgestellt (falls für die ausgewählte Bankverbindung eingerichtet).
  • Überweisungsdatei: Wurde bei Ziel Datei erstellen ausgewählt, ist hier der Dateipfad zu hinterlegen, wo die Überweisungsdatei für die weitere Verarbeitung abgelegt werden soll.
  • Durchführungsdatum: Das gewünschte Ausführungsdatum der Überweisung. Es darf nicht in der Vergangenheit liegen.
  • Stichtag: Steuert, welche offenen Beträge in den Überweisungslauf einbezogen werden.
  • Rulebook: Standardmäßig ist das aktuelle SEPA-Rulebook vorausgewählt.
  • Verwendungszweck: Hier kann ein Standard-Verwendungszweck festgelegt werden. Dieser kann im nächsten Schritt pro Beleg überarbeitet werden. Sollte bei einem Beleg eine Zahlungsreferenz erfasst worden sein, wird der Verwendungszweck nicht mit übermittelt.
  • Echtzeitüberweisung: Ist standardmäßig aktiviert.
  • Überweisungen an Kreditoren als Sammellastschrift abbuchen: Der gesamte Überweisungsbetrag dieses Überweisungslaufs wird in Summe von Ihrem Konto abgebucht. Ist diese Option nicht gesetzt, ist jede einzelne Überweisung am Kontoauszug ersichtlich.

Nach Klick auf Weiter erscheint eine Liste aller freigegebenen, noch nicht bezahlten Eingangsbelege - gebucht oder ungebucht. Belege die als Gutschrift markiert sind oder bei denen noch keine Buchungs- oder Zahlungsfreigabe vorliegt, werden nicht angezeigt.

Belegliste

Alle fälligen Belege werden in der ersten Spalte automatisiert angehakt. Diese Vorauswahl kann manuell bearbeitet werden. In der Spalte Gültig wird angezeigt, ob alle erforderlichen Informationen für die Überweisung vorhanden sind. Die Überweisung kann erst abgeschlossen werden, wenn alle ausgewählten Überweisungen gültig sind.

Über das PDF-Symbol kann der jeweilige Beleg geöffnet werden - bei Klick in eine andere Zeile aktualisiert sich die Belegansicht automatisch.

Hinterlegte Zahlungs- und Skontofristen werden ebenfalls angezeigt und ein gültiger Skonto automatisiert abgezogen.

Die gewohnten Filter- und Sortierfunktionen stehen Ihnen auch hier zur Verfügung.

Folgende Felder können im Detailbereich pro Beleg manuell bearbeitet werden:

  • Empfänger Name
  • Empfänger IBAN: Über das Drop-Down können Sie aus den bei diesem Empfänger hinterlegten IBANs wählen, oder den IBAN händisch erfassen.
  • Skontobetrag
  • Skonto %
  • Überweisungsbetrag: Standardmäßig wird hier der Bruttobetrag des Belegs abzüglich etwaiger Skonti angeführt. Um eine Teilzahlung zu tätigen, können Sie den Überweisungsbetrag auch manuell festlegen.
  • Zahlungsreferenz
  • Verwendungszweck: Ist das Feld Zahlungsreferenz befüllt, kann kein Verwendungszweck mehr erfasst werden bzw. wird dieser bei der Überweisung nicht mitübermittelt.

Über die Schaltfläche Erstellen wird die Überweisungsdatei erzeugt - je nach Einstellung als Datei am gewählten Speicherort oder direkt über EBICS. Bei allen enthaltenen Belegen wird anschließend automatisch:

  • das Feld Bezahlt am Durchführungsdatum befüllt,
  • die eingebene Zahlungsreferenz bzw. der Verwendungszweck übernommen.

Die Belege gelten damit als bezahlt und werden in einem künftigen Überweisungslauf nicht mehr vorgeschlagen.

Wurde ein Überweisungslauf versehentlich oder fehlerhaft erstellt, kann er über die Schaltfläche Überweisungslauf zurücksetzen wieder rückgängig gemacht werden:

Überweisungslauf zurücksetzen

Die Schaltfläche finden Sie stets neben dem Button Neuer Überweisungslauf.

Es öffnet sich eine Liste der bisher durchgeführten Überweisungsläufe:

Überweisungslauf zurücksetzen (Teil 2)

Wählen Sie den Überweisungslauf aus, den Sie zurücksetzen möchten und bestätigen Sie mit Zurücksetzen. Das eingetragene Zahlungsdatum im Feld Bezahlt am wird bei den betroffenen Belegen entfernt, sodass diese im nächsten Überweisungslauf erneut vorgeschlagen werden.

9.7 Modul Belegfreigabe

Als Erweiterung zum RZL FIBU/EA Modul Belegverarbeitung bietet RZL die Möglichkeit, mit dem Zusatzmodul „RZL Belegfreigabe“ die Rechnungsprüfung, Buchungsfreigabe und Zahlungsfreigabe von Belegen digital in einem Workflow abzuwickeln. Sie können beim Hinzufügen von Belegen definieren, welche Stufen es für die Freigabe gibt und welche Mitarbeitenden die Belege pro Stufe prüfen und freigeben müssen, damit die Belege in der RZL FIBU / EA gebucht werden können bzw. für die Überweisung vorgeschlagen werden.

Grundsätzlich ändert sich mit Lizenzierung dieses Moduls in den verschiedenen Ansichten der Belegverarbeitung nichts. Erst wenn Sie die Belegfreigabe bei einem Klienten aktivieren, werden die entsprechenden Ansichten aktiv.

Zum Aktivieren öffnen Sie den Klienten links oben im Feld Klient wählen. Wechseln Sie dann im Klienten in den Bereich STAMM. Dort können Sie unter Belegverarbeitung / Allgemeines nun die Belegfreigabe aktivieren ①.

Voraussetzung dafür ist die Berechtigung BELEGE / STAMM / Belegvearbeitung / Verwalten.

Aktivierung Belegfreigabe

Nach Aktivierung beim Klienten erscheinen im Bereich BELEGE nun die benötigten Ansichten. Je nachdem ob der Klient bereits geöffnet ist oder nicht, stehen folgende Ansichten zur Verfügung:

2.1. Menüpunkt BELEGE / Belege ohne geöffnetem Klienten
Abschnitt betitelt „2.1. Menüpunkt BELEGE / Belege ohne geöffnetem Klienten“

Beleg ohne geöffnetem Klienten

  • Die Ansicht der Ungebuchten Belege ① zeigt die ungebuchten Belege aller Klienten ohne aktivierter Belegfreigabe
  • Die Ansicht Belegfreigabe ② zeigt alle freizugebenden bzw. freigegebenen Belege und somit die ungebuchten Belege aller Klienten mit aktivierter Belegfreigabe.
  • Zusätzlich gibt es eine Ansicht für Abgelehnte Belege ③.
2.2. Menüpunkt Belege / Belege mit geöffnetem Klienten
Abschnitt betitelt „2.2. Menüpunkt Belege / Belege mit geöffnetem Klienten“

Beleg mit geöffnetem Klienten

  • Bei Klienten mit aktivierter Belegfreigabe wird die Ansicht der Ungebuchten Belege ersetzt durch die Ansicht Belegfreigabe ①.
  • Zusätzlich gibt es eine Ansicht für Abgelehnte Belege ②.

Belege / Einstellungen

Im Menüpunkt Einstellungen / Belegfreigabe können Grundeinstellungen für das Modul Belegfreigabe vorgenommen werden.

Einstellungen Belegfreigabe

In den Einstellungen der Belegfreigabe können Sie mit der Berechtigung BELEGE / Einstellungen / Grundeinstellun-gen/Belegfreigabe/OCR/Stempel/Finmatics verwalten sogenannte Freigabe-Standards anlegen. Der Vorteil eines Freigabe-Standards liegt darin, dass Sie die Freigabestufen sowie die Mitarbeiter, die bestimmte Belege freigeben müssen, vorab festlegen können. Beim Hinzufügen von Belegen müssen Sie die Freigabestufen nicht manuell anlegen und benennen bzw. die Mitarbeiter nicht manuell zuordnen, sondern können einen beliebigen, vorher definierten, Freigabe-Standard anwenden bzw. diesen mittels vordefinierter Kriterien automatisch zuordnen lassen.

Zum Anlegen eines Freigabe-Standards klicken Sie in der Menüleiste auf Neuer Freigabe-Standard ①:

Freigabe-Standard

Sie können in diesem Bereich beliebig viele Freigabe-Standards anlegen.

Mit der Schaltfläche Freigabe-Standard löschen ② kann ein gespeicherter Freigabe-Standard jederzeit wieder gelöscht werden. Zusätzlich können Sie bestehende Freigabe-Standards duplizieren ③ und dann anpassen.

Freigabe-Standards 2

Sie können nun einen Namen ① vergeben und im Feld Anmerkung ② eine Notiz zu diesem Freigabe-Standard hinterlegen. Im unteren Bereich können Sie Freigabestufen hinzufügen ③, um die Freigabe in einem Workflow in einer gewissen Reihenfolge festzulegen. Die Freigabestufen können mit Doppelklick oder mit dem Bleistiftsymbol im jeweiligen Registerblatt benannt werden ④.

Mit Klick auf diese Schaltfläche ⑤, können Sie zwischen den Freigabearten Buchungsfreigabe und der Zahlungsfreigabe wechseln:

  • Buchungsfreigabe: Der Beleg wird erst zur Verbuchung vorgeschlagen, wenn alle Freigabestufen der Buchungsfreigabe positiv abgeschlossen wurden. Wurde einem Belege keine Buchungsfreigabe-Stufe zugeordnet, gilt er als freigegeben und wird ebenfalls zur Buchung vorgeschlagen.

  • Zahlungsfreigabe: Der Beleg kann auch ohne erfolgter Zahlungsfreigabe verbucht werden. Er wird allerdings erst nach erfolgter Zahlungsfreigabe bei der Erstellung einer Überweisungsdatei berücksichtigt. Die Zahlungsfreigabe kann ausschließlich als letzte Stufe im Freigabeprozess angelegt werden. So wird sichergestellt, dass der Beleg erst nach erfolgter formeller und inhaltlicher Prüfung (Buchungsfreigabe) zur Zahlung freigegeben werden kann. Das Ablehnen der Zahlungsfreigabe ist nicht möglich. Wurde einem Beleg keine Zahlungsfreigabe-Stufe zugeordnet, wird dieser beim Überweisungslauf ebenfalls vorgeschlagen.

Im Bereich Buchungs- bzw. Zahlungsfreigabe durch ⑥ können Sie den bzw. die gewünschten Mitarbeiter pro Freigabestufe hinterlegen.

Grundsätzlich können Sie beim Zuordnen von Freigebern mit ODER bzw. UND Verknüpfungen arbeiten. Das heißt, Sie können zum Beispiel entscheiden ob Mitarbeiter 1 oder Mitarbeiter 2 bzw. Mitarbeiter 1 und Mitarbeiter 2 freigeben müssen. Oder-Freigaben werden in derselben Zeile festgelegt, Und-Freigaben in einer neuen Zeile.

Zum Hinzufügen von Oder-Freigebern in derselben Zeile steht immer schon ein freies Feld zur Verfügung. Zum Hinzufügen eines Und-Freigebers klicken Sie auf die Schaltfläche Freigeber hinzufügen, um eine neue Zeile einzufügen.

Beispiel: Belege, denen obiger Freigabe-Standard zugeordnet wird, müssen zuerst in der Stufe „Formelle Prüfung“, dann in der Stufe „Inhaltliche Prüfung“ und zuletzt in der Stufe „Zahlungsfreigabe“ (in dieser Stufe von Stein Stefan oder Weber Martin und von Huberlehner Maria) freigegeben werden.

Mit dem Papierkorb-Symbol können Freigabestufen sowie einzelne Freigeber wieder gelöscht werden. Um alle Freigeber zu löschen, verwenden Sie ganz rechts die Schaltfläche Alle Freigeber löschen (7).

3.2. Automatische Zuordnung von Freigabe-Standards
Abschnitt betitelt „3.2. Automatische Zuordnung von Freigabe-Standards“

In den Stammdaten eines Freigabe-Standards können Sie im Registerblatt Automatische Zuordnung festlegen, aufgrund welcher Kriterien ein Freigabe-Standard bei einer Belegdatenerkennung automatisch bei bestimmten Belegen angewandt werden soll.

In folgendem Beispiel wird der Freigabe-Standard Rechnungen über 1.000 bei allen Belegen über EUR 1.000,00 mit dem Belegkreis ER bei den Klienten 3 und 4 automatisch angewandt.

Automatische Zuordnung von Freigabe-Standards

Feldbeschreibung:

  1. Und/Oder ①: Mit diesem Feld können Sie festlegen, ob die folgenden Kriterien in dieser Gruppe alle zutreffen müssen (und) oder nur eines der Kriterien zutreffen muss (oder).
  2. Bedingung hinzufügen ②: Fügen Sie innerhalb der jeweiligen Gruppe eine neue Bedingung hinzu.
  3. Gruppe hinzufügen ③: Fügen Sie eine Ebene tiefer eine Gruppe mit Bedingungen hinzu.
  4. Kriterien ④: Mit folgenden Kriterien kann eine automatische Zuordnung angestoßen werden:

Kriterien

  1. Zeile löschen ⑤: Mit dem Papierkorb-Symbol kann eine Zeile oder eine Gruppe gelöscht werden.
  2. In der Liste ⑥ wird gruppiert angezeigt, ob Kriterien für eine automatische Zuordnung hinterlegt sind.
  3. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Freigabe-Standards mit dem Feld Reihenfolge (7) zu reihen. Falls bei einem Beleg mehrere passen würden, wird zuerst der vorgereihte Freigabe-Standard verwendet.

Im Bereich Freigabe-Vertretung können Sie mit Administratorrechten Vertretungen für abwesende Freigeber festlegen.

Freigabe-Vertretung

In diesem Beispiel ist Maier Jonas im Juni für eine Woche auf Urlaub und wird in dieser Zeit von Weber Martin vertreten. Der Vorteil ist, dass bestehende Freigabe-Standards bzw. bereits zugeordnete Freigeber nicht abgeändert werden müssen, sondern im Hintergrund der Freigeber für den festgelegten Zeitraum ersetzt wird.

Nach Ende des gesetzten Zeitraumes wird in der Liste Belegfreigabe automatisch wieder der Original-Freigeber angezeigt.

Mit der Schaltfläche Freigabe-Vertretung löschen kann eine gespeicherte Freigabe-Vertretung jederzeit gelöscht werden.

Im Bereich Freigabe-Benachrichtigung können Sie pro Mitarbeiter festlegen, in welchen Fällen bestimmte Mitarbeiter benachrichtigt werden sollen. Folgende Möglichkeiten zur Benachrichtigung gibt es:

Freigabe-Benachrichtigung

  • Neue Belege: Mitarbeiter mit dieser Option werden informiert, wenn neue Belege für sie zum Freigeben hinzugefügt wurden.
  • Erinnerung senden: Mitarbeiter mit dieser Option werden nach einer gewissen Zeit informiert, wenn Belege nicht freigegeben wurden. Im Feld Zeitlicher Abstand der Erinnerung in Tagen kann eingestellt werden, nach wie vielen Tagen die Erinnerungsmail versendet werden soll.
  • Abgelehnte Belege: Mitarbeiter mit dieser Option werden informiert, wenn Belege von beliebigen Freigebern abgelehnt wurden.
3.4.2. Allgemeine Einstellungen für die Freigabe-Benachrichtung
Abschnitt betitelt „3.4.2. Allgemeine Einstellungen für die Freigabe-Benachrichtung“
  • Mail nicht versenden, wenn Oder-Freigeber bereits freigegeben hat: Falls in einer Stufe mehrere Oder-Freigeber hinterlegt sind, bekommt grundsätzlich nach Freigabe eines Freigebers der andere Oder-Freigeber trotzdem ein Mail – er könnte ja den Beleg z.B. ablehnen. Mit dieser Option wird das Mail dann nicht mehr versandt.

  • Zeitliche Verzögerung der Benachrichtigung in Minuten: Legen Sie fest, wie viele Minuten nach dem Zuordnen von Freigebern zu einem Beleg gewartet werden soll, bis das Info-Mail an die Freigeber versandt wird. Somit wird sichergestellt, dass auch einzeln übernommene Belege in einem Mail zusammengefasst werden und nicht für jeden Beleg ein eigenes E-Mail versendet wird.

  • Zeitlicher Abstand der Erinnerung in Tagen: Falls ein Freigeber nach diesen eingestellten Tagen noch nicht freigegeben hat, wird ein Erinnerungsmail versendet.

  • Mailversand über Microsoft Azure, Standard E-Mail Programm oder Klientenportal:

Microsoft Azure: Diese Einstellung ist als Standardeinstellung hinterlegt, wenn der RZL Dienst eingerichtet ist. Es wird ein automatisch generiertes Mail von RZL mittels Azure Maildienst versendet.

Standard E-Mail Programm: Die E-Mails, dass neue Belege zur Freigabe zur Verfügung stehen, werden vom persönlichen E-Mail-Postfach jenes Benutzers versendet, der die Belege in die Belegverarbeitung übernommen hat. Das Erinnerungsmail, dass Belege seit einigen Tagen auf die Freigabe warten, wird von einem zufällig ausgewählten, aktiven Outlook-Postfach versandt.

Klientenportal: Die Freigabe-Mails werden vom RZL Klientenportal versendet (kein lokales Mailprogramm notwendig). Dazu muss entweder ein Klientenportal Service-User, ein fremder Klientenportal-Zugang oder ein Klientenportal Plugin eingerichtet sein.

Wird ein Beleg im Freigabeprozess abgelehnt, kann ein Kommentar mit dem Ablehnungsgrund erfasst werden. Mit Aktivieren der Option Kommentar bei Ablehnung verpflichtend in den Freigabe-Einstellungen muss bei jeder Ablehnung ein Kommentar erfasst werden.

Freigabe-Einstellungen

4. Belege hinzufügen und Freigabestufen/Freigeber zuordnen

Abschnitt betitelt „4. Belege hinzufügen und Freigabestufen/Freigeber zuordnen“
4.1. Freigabe-Standards bei neuen Belegen verwenden
Abschnitt betitelt „4.1. Freigabe-Standards bei neuen Belegen verwenden“

Beim Hinzufügen von Belegen, z.B. über einen Scanordner oder das RZL Klientenportal, können Sie nun die angelegten Freigabe-Standards anwenden.

Wenn Kriterien für eine automatische Zuordnung in den Stammdaten eines Freigabe-Standards hinterlegt sind, werden diese im Zuge einer Belegdatenerkennung automatisch den entsprechenden Belegen zugeordnet.

Andernfalls müssen die Freigabe-Standards manuell zugeordnet werden. Markieren Sie dazu die gewünschten Belege und ordnen Sie den gewünschten Freigabe-Standard zu. Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Menüleiste: Mit einem Klick auf die Funktion Freigabe-Standards können Sie den gewünschten Freigabe-Standard den markierten Belegen zuordnen.
  • Detailansicht Freigabe: Welchseln Sie im Bereich Detailansicht in das Registerblatt Freigabe ①. Hier können Sie für die aktuell markierten Belege die Freigabestufen und Freigeber lt. definiertem Freigabe-Standard ② hinterlegen.

Freigabe-Standards bei neuen Belegen

Nach dem Zuordnen der Freigabe-Standards ② werden die Freigabestufen und zugeordneten Mitarbeiter im Detail im Bereich Freigabe ① bzw. in der Listenansicht in der Spalte Freigeber ③ angezeigt. In der Listenansicht werden Stufen mit einem vertikalen Strich, Und-Freigeber mit einem Beistrich sowie Oder-Freigeber mit einem Schrägstrich getrennt, angezeigt.

4.2. Freigabestufen und Freigeber bei neuen Belegen manuell zuordnen
Abschnitt betitelt „4.2. Freigabestufen und Freigeber bei neuen Belegen manuell zuordnen“

Falls Sie Freigabe-Standards verwendet haben, können Sie nun jederzeit bei einzelnen Belegen Änderungen zu den bereits zugeordneten Stufen/Freigebern vornehmen (Stufen hinzufügen/löschen, Freigeber löschen, andere Freigeber hinzufügen usw.).

Bei neuen Belegen können Stufen und Freigeber manuell einzelnen Belegen zugeordnet werden. Eine manuelle Zuordnung bei mehreren Belegen gleichzeitig ist nicht möglich – verwenden Sie dafür einen vorher definierten Freigabe-Standard.

In den Klientenstammdaten unter STAMM / Belegverarbeitung / Allgemeines können Sie Belegkreise definieren, bei denen verpflichtend eine Belegfreigabe durchgeführt werden muss.

Verpflichtende Belegfreigabe

Wird nun ein Beleg mit einem für die verpflichtende Belegfreigabe aktivierten Belegkreis hinzugefügt, muss vor der Übernahme zumindest ein Belegfreigeber zugeordnet werden. Fehlt die Zuordnung des Belegfreigebers, werden die betroffenen Belege in einer Hinweismeldung angeführt.

Übernahme nicht möglich

5.1. Neue Spalten bzw. neues Registerblatt im Detail
Abschnitt betitelt „5.1. Neue Spalten bzw. neues Registerblatt im Detail“

Zum Freigeben von Belegen öffnen Sie nun die Ansicht Belegfreigabe.

Ansicht Belegfreigabe

Hier werden nun in fünf Spalten die aktuellen Freigabeinformationen angezeigt:

  1. Buchungsfreigabe ① und Zahlungsfreigabe ②

    a. Nicht freigeben (kein Symbol)

    b. Teilweise Freigeben (gelbes Häkchen)

    c. Freigegeben (grünes Häkchen)

    d. Abgelehnt (diese Belege werden in einer eigenen Liste angezeigt)

  2. Freigeber ③: Die zugeordneten Freigeber werden angezeigt. Oder-Freigeber mit Schrägstrich, Und-Freigeber mit Beistrich getrennt. Freigabestufen werden mit einem vertikalen Strich unterteilt.

  3. Freigabe-Fortschritt ④: In dieser Spalte wird grafisch dargestellt, wie viele Freigabestufen schon erledigt sind – diese werden grün dargestellt. In grauer Farbe werden die noch nicht erledigten Freigabestufen angezeigt. Die Buchungsfreigabe wird mit einem Punkt, die Zahlungsfreigabe mit einem Quadrat dargestellt. Somit kann in dieser Spalte der Gesamtfortschritt der Belegfreigabe abgelesen werden.

  4. Aktuelle Freigabestufe ⑤: Die Bezeichnung der Stufe, in der sich der Beleg gerade befindet, wird angezeigt.

Ganz unten in der Detailansicht eines Beleges im Registerblatt Freigabe werden die zugeordneten Freigeber und weitere Informationen, wie z.B. das Datum und die Uhrzeit einer erfolgten Freigabe, angezeigt.

Folgende Aktionen können bei einem Beleg getätigt werden, wenn Sie als Freigeber zugeordnet sind:

  • Freigeben (optional mit Anmerkung)
  • Ablehnen
  • Weiterleiten
  • Zurücksetzen

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, eine Freigabe-Aktionen zu setzen:

Menüleiste Menüleiste

Detailansicht Detailansicht

Belegansicht Belegansicht

Beim Freigeben eines Beleges wird gespeichert, welcher Mitarbeiter zu welchem Datum und zu welcher Uhrzeit den Beleg freigegeben hat. Zusätzlich kann jeder Freigeber eine Anmerkung erfassen.

Wenn alle notwendigen Freigabestufen und Freigeber der Buchungsfreigabe freigegeben haben, erhält der Beleg automatisch den Status freigegeben. Jetzt kann dieser Beleg in der FIBU / EA gebucht werden.

Falls ein Beleg nicht akzeptiert wird, kann ein zugeordneter Freigeber bei der Buchungsfreigabe einen Beleg ablehnen. Zusätzlich kann ein Ablehnungsgrund erfasst werden (dieser wird auch im E-Mail angeführt).

Beleg ablehnen

Der Beleg wird nach einer Ablehnung von der Liste Belegfreigabe in die Liste der Abgelehnte Belege verschoben (Details dazu weiter unten).

Wenn mehrere Freigeber zugeordnet sind reicht die Ablehnung eines Mitarbeiters, damit der Beleg in die Liste der abgelehnten Belege verschoben wird.

Optional kann nun eine Infomail an bestimmte Mitarbeiter versendet werden (siehe Einstellungen weiter oben).

Falls Sie als zugeordneter Freigeber diesen Beleg einem anderen Mitarbeiter zum Freigeben übergeben möchten, verwenden Sie die Aktion Weiterleiten.

Beim Weiterleiten wählen Sie den gewünschten Mitarbeiter und erfassen optional einen Weiterleitungsgrund bzw. eine Nachricht für den neuen Freigeber.

Beleg weiterleiten

Beim ursprünglichen Freigeber wird vermerkt, an wen, zu welchem Datum und zu welcher Uhrzeit der Beleg weitergeleitet wurde. Der neue Freigeber ist als Oder-Freigeber in derselben Stufe hinterlegt. Solange der neue Freigeber keine Aktion getätigt hat, können Sie die Aktion zurücknehmen oder den Beleg auch selbst noch freigeben.

In der Detailansicht zum Beleg finden Sie die entsprechenden Informationen: Detailansicht Infos

Mit der Funktion Zurücksetzen können Sie bereits getätigte Aktionen wieder zurücknehmen. Es wird dies ebenfalls mit Datum und Uhrzeit vermerkt. Der Beleg gilt von Ihnen nun wieder als nicht freigegeben. Zurücksetzen

Als alternative Möglichkeit zur Freigabe von Belegen steht Ihnen die Online Belegfreigabe im Modul „RZL Belegfreigabe“ zur Verfügung. Somit kann die Belegfreigabe auch außerhalb vom RZL Board durchgeführt werden.

Technische Voraussetzung ist die Installation des RZL Dienstes (siehe RZL Dienst installieren im RZL Setup Handbuch). Die Belegfreigabe funktioniert somit nur, wenn Sie Zugriff auf das Firmennetzwerk haben.

Sie haben zwei Möglichkeiten, die Online Belegfreigabe aufzurufen:

  • über das RZL Board
  • über das Benachrichtigungsmail, dass neue Belege für Sie zur Freigabe zur Verfügung stehen

Im RZL Board im Menüpunkt BELEGE / Belegfreigabe können Sie die Online Belegfreigabe über den Menüpunkt Freigabe mit RZL Dienst ① aufrufen.

Aufruf über Board

Bereits im Benachrichtigungsmail können Sie mit Klick auf die Dateibezeichnung des Belegs ② eine Vorschau des Belegs öffnen.

Mit Klick auf die Schaltfläche Meine freizugebenden Belege ③ öffnet sich die Online Belegfreigabe.

Online Freigabe

Nach Einstieg in die Online Belegfreigabe über einen der im vorigen Kapitel beschriebenen Wege, öffnet sich ein Fenster in Ihrem Standardbrowser, in dem alle Belege angezeigt werden, wo Ihre Freigabe erforderlich ist. In diesem Fenster können Sie die Belege noch einmal als PDF-Vorschau aufrufen ① oder alle aufgelisteten Belege mit einem Klick auf die Schaltfläche Alle meine Belege freigeben ② freigeben.

Die Freigabe kann auch pro Beleg erteilt werden. Sie können hier optional eine Anmerkung ③ erfassen, die bei der ausgewählten Aktion mit übermittelt wird. Über die entsprechenden Schaltflächen kann der Beleg freigegeben ④, abgelehnt ⑤, oder an den im Drop-Down ausgewählten Mitarbeiter (6) weitergeleitet (7) werden.

Durchführung Online

Weiter Funktionen

Um in der Liste aller Belege nur die Belege zu sehen, bei denen Sie als Freigeber zugeordnet sind, aktivieren Sie die Schaltfläche Meine Belege filtern ①. Es wird somit ein Filter auf die Spalte Freigeber mit Ihrem Kürzel gesetzt. Ein erneutes Klicken dieser Schaltfläche deaktiviert diesen Filter wieder.

Mit der Funktion Freigeber bearbeiten ② können Sie in der Detailansicht im Registerblatt Freigabe die zugeordneten Mitarbeiter verändern (nur solange dieser noch keine Freigabe durchgeführt hat). Diese Funktion kann nur von dem Mitarbeiter ausgeführt werden, der die Belege ursprünglich hinzugefügt hat oder von einem RZL Administrator. Durch erneuten Klick auf die Schaltfläche, wird das Bearbeiten der Freigeber beendet.

Über die Schaltfläche Erinnerung senden ③ kann das Versenden eines Erinnerungsmails an alle Freigeber mit noch nicht freigegebenen Belegen angestoßen werden. Optional kann das Erinnerungsmail auch nur an die Freigeber ausgewählter Belege versandt werden.

Jeder Freigeber kann über die Funktion Seiten bearbeiten ④ Seiten zum bestehenden Beleg dazu hängen. Ziehen Sie die neue Seite oder die neuen Seiten z.B. aus dem Windows-Explorer oder aus einem Scanordner in diese Ansicht Seiten bearbeiten.

8. Sichtbarkeitsrechte einschränken (Nur Belegfreigeber)

Abschnitt betitelt „8. Sichtbarkeitsrechte einschränken (Nur Belegfreigeber)“

Im Berechtigungssystem gibt es die Möglichkeit, einem Mitarbeiter nur die Rolle Belegfreigeber zuzuordnen. Somit können diese Mitarbeiter in der RZL Belegverarbeitung (Ansichten Belegfreigabe und Gebuchte Belege) nur Belege sehen, bei denen sie selbst als Belegfreigeber zugeordnet sind.

Somit sieht ein Belegfreigeber nie Belege von anderen Mitarbeitern. Diese Einstellung empfehlen wir für alle Mitarbeiter, die in den RZL Programmen nur Belege freigeben!

Sichtbarkeitsrechte

Falls Belege von einem Freigeber abgelehnt wurden, werden diese in der Ansicht Abgelehnte Belege angezeigt. Ansicht Abgelehnte Belege

Ein abgelehnter Beleg kann mit der Funktion Beleg löschen ① zur Gänze gelöscht und somit in den Belege Papierkorb verschoben werden. Mit der Funktion Ablehnung zurücknehmen ② wird der Beleg wieder in die Liste der Belegfreigabe, mit der Funktion Beleg in Scanordner zurücksetzen ③ wieder in den Scanordner für eine erneute Zuweisung verschoben. Die abgelehnten Belege können in dieser Liste auch einfach stehen bleiben.

Belege, die den Buchungsstatus Freigegeben erreicht haben, können in der RZL FIBU / EA gebucht werden. Die Zahlungsfreigabe kann auch bei bereits verbuchten Belegen erteilt werden.

Auch nach dem Buchen bleibt die Freigabeinformation erhalten und ist jederzeit in der Detailansicht im Register Freigegeben von aufrufbar.

Ansicht Gebuchte Belege

9.8 KI Belegdatenerkennung

Mit der RZL KI Belegdatenerkennung besteht eine alternative Möglichkeit zur RZL Belegdatenerkennung, um die Belegdaten von Belegen auszulesen. Technische Voraussetzung ist die Installation des RZL Dienstes (siehe RZL Dienst installieren im RZL Setup Handbuch).

Die Belege werden im Zuge der KI Belegdatenerkennung zu Microsoft Azure geladen und anschließend mit den ausgelesenen Belegdaten und dem OCR-Text wieder abgeholt. Im Zuge des Abholens wird der Beleg bei Microsoft Azure wieder gelöscht.

Zusätzlich wird auf Basis der bisher gebuchten Belege ein Konto-KI-Modell angelegt und täglich in der Nacht aktualisiert, um das Gegenkonto des Beleges vorschlagen zu können. Die initiale Erstellung dieses Modells erfolgt in der Nacht nach Aktivierung bzw. optional mit der Funktion Konto Modell sofort trainieren. Je nach Beleganzahl kann der erstmalige Vorgang der Erstellung dieses KI-Modells durch den RZL Dienst bis zu zwei Stunden dauern.

Die RZL KI Belegdatenerkennung basiert auf künstlicher Intelligenz. KI kann unrichtige Ergebnisse generieren. Überprüfen Sie die von der KI vorgeschlagenen Buchungssätze, bevor Sie diese abschließen.

Die RZL KI Belegdatenerkennung kann jederzeit deaktiviert werden. Nach Deaktivierung der Funktion können keine Belege für diesen Klienten mehr hochgeladen werden. Auf bereits entstandene Kosten hat die Deaktivierung keinen Einfluss.

Sie können pro Klient und pro Belegkreis steuern, ob Belege mittels KI Belegdatenerkennung ausgelesen werden sollen. Öffnen Sie den gewünschten Klienten im RZL Board und wechseln Sie in den Bereich STAMM / Belegverarbeitung / KI Belegdatenerkennung:

Stamm KI

Aktivieren Sie über den Button KI Belegdatenerkennung aktivieren ① die Funktion für diesen Klienten und bestätigen Sie den Dialog mit den Nutzungsbedingungen.

Nach Aktivierung können Sie festlegen, bei welchen Belegkreisen Sie die Belegdatenerkennung über Microsoft Azure vornehmen möchten ②.

Zusätzlich können die bisherige RZL Erkennungslogik bzw. die vorhandenen Schablonen verwendet und somit mit der KI kombiniert werden ③. Konkret bedeutet dies, dass bei Feldern, die von MS Azure nicht befüllt werden, die RZL Erkennungslogik läuft. Falls es Schablonen für einen bestimmten Beleg gibt, übersteuert dies in betroffenen Feldern mit vorhandener Regel die Erkennung von MS Azure bzw. kann bspw. für das Feld Buchungstext (wird von MS Azure nicht ausgelesen) eine Regel angelegt werden.

Belegkreis

Zusätzlich zur Erkennung der Belegdaten über Microsoft Azure wird pro Klient und Belegkreis ein KI Gegenkonto Modell auf Basis vergangener, gebuchter Belege erstellt. Dies bedeutet, dass nach Aktivierung der KI Belegdatenerkennung bereits gebuchte Belege zu MS Azure geladen werden, um die dafür notwendigen Informationen auszulesen (Rechnungssteller / Rechnungsempfänger, UID-Nr., Rechnungszeilen).

Initial wird dieses Modell nach Aktivierung in der kommenden Nacht bzw. mit der Funktion* Konto-Modell sofort trainieren* erstellt. Dies läuft im Hintergrund und kann einige Zeit (bis zu 2 Stunden) in Anspruch nehmen.

Im laufenden Betrieb ändert sich bei der Bedienung des Programmes grundsätzlich nichts. Je nach Einstellung führt das Programm bei Ausführung der Belegdatenerkennung die RZL Belegdatenerkennung oder die KI Belegdatenerkennung aus.

Folgendes passiert bei der KI Belegdatenerkennung:

  1. Der Beleg wird zu MS Azure geladen
  2. Es wird eine OCR-Erkennung durchgeführt (auch handschriftliche Belege, in vielen Fällen gut lesbar)
  3. Die Belegdaten werden von MS Azure ausgelesen (sichtbar pro Feld durch nach unten zeigenden Pfeil)
  4. Die Belegdaten werden abgeholt und beim Beleg pro Feld mit einer Wahrscheinlichkeit beim Symbol Import: Quelle KI mit Tooltip angezeigt ④
  5. Der Beleg wird bei MS Azure wieder gelöscht
  6. Das lokale KI Gegenkonto Modell wird ausgeführt und das voraussichtliche Gegenkonto im Bereich der Steuerzeilen (Gegenbuchungen) eingetragen - auch hier wird eine Wahrscheinlichkeit beim Tooltip angezeigt ⑤

Anzeige KI

Mit der Funktion Benutzerdefinierte Belegdatenerkennung kann bei einzelnen Belegen die KI Belegdatenerkennung deaktiviert oder auch aktiviert werden, auch wenn die Einstellung im Stamm anders vorgenommen wurde.

Sie können die Funktion für diese eine Ausführung der Belegdatenerkennung zur Gänze deaktivieren oder eben für Alle Belege unabhängig der Einstellungen ausführen.

Benutzerdefinierte KI

Das KI Gegenkonto Modell wird täglich in der Nacht durch den RZL Dienst aktualisiert. Es werden alle Belege, die im laufenden Betrieb über Microsoft Azure ausgelesen und auch bereits gebucht wurden, in das Modell aufgenommen. Somit wird die Datenbasis im Laufe des Betriebes zum Vorhersagen des Gegenkontos immer größer.